Glaubt ihr, dass es Außerirdische gibt?
21.05.2026 um 01:38
2200 hat man vielleicht schon ein Antrieb der ein mehrere Tonnen schwere Last auf 10%~20% Lichtgeschwindigkeit bringen könnte.
Das hängt davon ab, ob die Menschen so ein Projekt zu den Prioritäten zählt.
Bei einem Weltfrieden und einem allgemeinen, selbstverständlichen Mindestwohlstand, könnte das stark im Fokus stehen.
In ein paar Jahrhunderten wird der Antrieb aber nicht das größte Problem sein.
Außerirdische müssen entweder in einen (Raum)winterschlaf übergehen können, oder sie müssten uns emotional um Welten überlegen sein, denn sonst würden sie diese, wohl mindestens Jahrzehnte lange Reise psychologisch garnicht bewältigen können ohne verrückt zu werden.
Wenn sie schon von uns Notiz genommen haben und wie ich annehme uns psychologisch und sozial usw. weit überlegen sind, werden sie in weiser Absicht verstehen, dass es für keine Seite von Vorteil wäre Kontakt aufzunehmen.
Wir müssen nicht nur wie bei Star Trek erst eine gewisse Raumfahrttechnik entwickeln, sondern im Laufe von vielen vor uns liegenden Zeitaltern, auch eine Psychologie vom Weltbürgerdenken zum universalen Denken entwickeln.
Nur ist unser Neuzeitwandel zum demokratischen Menschen noch lange nicht abgeschlossen.
Und das werden die Außerirdischen sehr viel besser verstehen als wir selbst.
Vielleicht weil es unzählige Kontaktaufnahmen in unserer Galaxie gegeben hat, die beim vorschnellen Handeln, eher ins geistige Chaos geführt haben.
Für eine erfolgreiche Kontaktaufnahme gibt es nur eine Chance. Das ist wichtig und wird glaube ich, oft unterschätzt.
Wenn das nicht funktioniert, bedeutet es im schlimmsten Fall nicht weniger als die Vernichtung einer Intelligenten Lebensform in welchem denkbaren Ablauf auch immer.
Die int. Lebensformen gibt es wohl nicht an jeder Laterne, also ist Vorsicht geboten.
Am einfachsten ist das vielleicht zu verstehen, wenn man sich anschaut wie wir derzeit miteinander leben. Da gibt es Kriege und Konflikte.
Von einem geistig universal denkenden Menschen kann man nicht reden, wenn wir nicht mal in »dauerhaften« Frieden hier miteinander leben können.
Das müsste sich erstmal über viele Generationen in uns tief festsetzen, so das wir dazu, und auch zu unseren Mitmenschen diesbezüglich ein Urvertrauen entwickeln könnten.
2200 wird es noch keine Weltgemeinschaft geben, die ganz selbstverständlich nichts anderes leben will oder denken kann als Frieden.
Das ist nicht unsere Natur und so eine in sich stufenlose psychologische Anpassung bedarf erstmal einer Grundlage um sich mit der Zeit immer tiefer in uns, fast schon als Instinkt zu etablieren.
Umso tiefer, umso länger.
Damit wir auf dauerhaften Frieden vertrauen können, ohne Angst es könnte nochmal was schief gehen - das sehe ich 2200 nicht.
Gesetzlich, politisch vielleicht, aber nicht als dauerhaft, absolut verlässliche Sache, von der wir durch und durch bis in den tiefsten Brunnen unseres Seins hinein durchdrungen sind.
Sieht man den Kern unserer Seele als eine wahrhaftige ewige Suche, die nie aufhört, die immer weiter geht, steht einer möglichen universalen geistigen Entwicklung die über millionen Jahre geht eigentlich nichts im Wege.
Nur das werden viele außerirdische Lebewesen schon längst erreicht haben.
Die Außerirdischen sehen in uns intelligente Raubtiere die sich gegenseitig ausnutzen, belügen und ermorden. Was sollen sie den sonst sehen?
Sind gewisse Grundvoraussetzung vorhanden, wie der Wohlstand im Westen, sind wir zu sozialen Strukturen fähig, die zeigen, dass wir einige gute Ideen haben.
Aber auch hier geht es nur um Besitz.
Hat man genug Besitz, kann man sich von Sorgen manchmal lossagen und etwas im Star Trek Universum philosophieren.
Aber immerhin, zum Glück können wir das, und ich finde, garnicht schlecht.
Der nette, liebende Philosoph ist aber nicht stabil in uns, sondern existiert nur als wackelige Träumerei wo man es sich leisten kann.
Das alles sehen diese Lebewesen fremder Welten und lassen uns deshalb einfach in Ruhe. Es wäre nichts als eine Belastung für unsere eigene, gemeinsame Entwicklung.
Die Fähigkeit das wir geistig zu einer Kontaktaufnahme bereit sind, sehe ich nur mit sehr viel Phantasie am Ende dieses Jahrtausends. Wahrscheinlich würden wir in alte Muster verfallen, nach Schwächen suchen um sie zu bekämpfen. Unter Garantie würden sich hier rückgewannte Gruppen bilden, weil eben diese Dinge auch dann noch sehr präsent in unserer Psyche sind.
Eine risikolose Kontaktaufnahme, und da werden die Außerirdischen wie die Schweizer sein, ist sehr wichtig.
Der zutiefst friedliche Mensch, wenn er dann noch so genannt wird, ist dabei das wichtigste Kriterium.
Ist diese Tiefe an die Schnelligkeit, oder Langsamkeit der Evolution gebunden, an was auch sonst, könnte dieser Weg wie gesagt sogar millionen Jahre dauern und nie ein Ende finden.
Positiv ist, dass ab einem bestimmten Niveau diese Entwicklung gewiss zusammen mit anderen Lebewesen vollzogen werden kann.
An dem Punkt sind wir aber noch lange nicht.
Das alles werden die Aliens im Detail genau verstehen.