gagitsch schrieb:
Commonsense schrieb:Mich würde interessieren, woher die Werte stammen, die bei solchen Spekulationen angesetzt werden? 52000 Jahre, wieso?
Ist halt ne Spekulation. Da kann man alle Zeiten reinschreiben die nicht nachvollziehbar sind ;)
Nein, Link war dort gepostet von wem das kommt. Nicht durchfliegen, halt stehen bleiben und lesen.
:)Amy Eskridge
gagitsch schrieb:
Commonsense schrieb:Darf ich mir das als eine reale Variante der Serie "Fringe" vorstellen?
Auch hier frage bitte @continuum.
Ich weiss es nicht genau, da ich Fringe zu wenig kenne. Vom Konzept her scheint es aber ähnlich wie bei Stargate zu sein, also mit einer Art Portal. Und wie ein Portal funktionieren müsste, wäre genial wenn ich das wüsste. Ist wie ich schon vorher geschrieben habe alles nur Spekulation.
Ich habe zudem den Gedanken eingebracht, dass, falls Energie in die Vergangenheit zurückreisen könnte, möglicherweise auch eine Übernahme von Hybriden oder Bewusstseinsformen denkbar wäre. Man könnte sich das vorstellen wie einen Computer, den man einschaltet und anschliessend eine Spielfigur in einem Game übernimmt, zumal wenn wir in einer Virtuellen Welt Leben, was ja noch nicht gänzlich ausgeschlossen ist.
Der Ursprung dieses Gedankens geht teilweise auf Vorstellungen von John Archibald Wheeler zurück, wobei ich ihn um die Frage erweitert habe, was wäre, wenn jemand einen Körper oder Hybrid übernehmen könnte. Auch Carl Jungs Konzept des kollektiven Unbewussten lässt sich in solchen Überlegungen gedanklich einbeziehen. Allerdings bewegt sich das alles klar im Bereich der Philosophie und Spekulation, nicht der etablierten Wissenschaft.
Ähnliche Ideen finden sich in Filmen wie Avatar oder in verschiedenen Simulationstheorien. Jemand hat zudem die Blockuniversums-Theorie ins Spiel gebracht. In einem solchen Modell wäre Zeit nicht etwas, das fliesst, sondern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft würden gleichzeitig existieren. Wir würden lediglich das jeweilige „Jetzt“ als unsere wahrgenommene Realität erleben.
Ich finde, dass zum Thema Zeitreisen und Aliens auch ungewöhnliche Ideen diskutiert werden dürfen, um auszuloten, was theoretisch möglich sein könnte. Wenn niemand neue Gedanken einbringt, kommen wir in einer Diskussion nicht weiter. Selbst wenn diese Ideen nicht direkt von mir stammen, halte ich viele Ansätze für interessant. Wenn wir jede ungewöhnliche Idee sofort als absurd oder unmöglich abtun, werden wir kaum zu neuen Erkenntnissen gelangen. Am Anfang einer Diskussion sollte es daher zunächst darum gehen, Gedanken offen zu prüfen. Erst auf Basis der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse kann man begründet argumentieren, warum etwas wahrscheinlich nicht möglich ist und für den Moment.
Auch der Physiker Gerald Feinberg hat sich mit solchen Gedankenspielen beschäftigt.
Der Grundgedanke ist dabei eigentlich recht simpel:
Was wäre, wenn wir im Jahr 2026 einen Empfänger bauen und einfach warten? Vielleicht entwickelt jemand im Jahr 3026 eine Technologie, die ein überlichtschnelles Signal gezielt zurück auf genau diesen Empfänger sendet.
Daraus ergibt sich die Frage, die sich auch einige Physiker gestellt haben:
Wenn Zeitreisen für Informationen theoretisch möglich wären, warum bauen wir heute nicht einen Empfänger und warten auf Nachrichten aus der Zukunft?
Diese Überlegung wird teilweise im Zusammenhang mit dem sogenannten Tachyonen-Antennen-Paradoxon diskutiert.
Ob so etwas tatsächlich möglich ist oder nicht, wäre für das Gedankenexperiment zunächst zweitrangig. Konsequenterweise müsste man zuerst einen geeigneten Empfänger bauen, alles andere wäre selbst reine Spekulation.
Ich gehe nicht davon aus, dass tatsächlich ein Signal ankommen würde. Wenn man den Gedanken jedoch weiterführt, müsste ein Signal aus dem Jahr 3026 bei uns im Jahr 2026 sofort ankommen, sofern dort eine entsprechende Anlage existiert und bekannt wäre, dass damals bereits ein passender Empfänger gebaut wurde und auf welcher Basis.
Falls dennoch kein Signal eintrifft, gäbe es verschiedene mögliche Erklärungen: Die Technologie ist unmöglich, sie wurde nie entwickelt, sie funktioniert nicht wie angenommen oder unser Wissen über die historische Entwicklung ist unvollständig. Solche Fragen berühren wiederum klassische Kausalitätsprobleme und Paradoxien, etwa jene, die im Zusammenhang mit dem Tolman-Paradoxon diskutiert werden.
Auch Forscher und Autoren wie Gregory Benford, David Book und William Newcomb haben sich mit ähnlichen Ideen und Gedankenspielen rund um überlichtschnelle Kommunikation, Kausalität und Zeitparadoxien beschäftigt.
Wikipedia: TachyonDie Frage, ob ein überlichtschnelles Signal eine bestimmte Geschwindigkeit haben müsste, um die Zeit gewissermassen „einzuholen“, oder ob das letztlich keine Rolle spielt, sind für mich unglaublich faszinierende Überlegungen. Das sind Gedankengänge, die wir uns oft nur schwer vorstellen können. Und klar wir kennen noch kein üLG Strahl. Kombiniert man solche Ideen noch mit Konzepten aus der Quantenphysik, wird alles noch spekulativer. Trotzdem gibt es einige Dinge, die nicht vollständig unmöglich zu sein scheinen, zumal für mich.
;)Für das Hier und Jetzt ist so etwas mit unserer heutigen Technologie natürlich absolut unrealistisch. Aber wer weiss, welche Möglichkeiten zukünftige Generationen einmal entdecken werden.
:)