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Wir sind kurz vor dem Kontakt!

6.555 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aliens, Ufos, Kontakt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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20.11.2015 um 10:02
@MrLight
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Wie sieht es aus mit Außerirdischen wie auf dem BUG-Planeten?
Halte ich für blanke Phantasie.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Nun zu meiner Verwirrtheit. Auf der einen Seite widersprichst Du meiner These der "unüberbrückbaren Weite", auf der anderen Seite (im zweiten Post) sprichst Du diese "unüberbrückbare Weite" einem Hund auf Uns zu. Ist das Richtig?
Ja.

Nur das mit "auf der einen / anderen Seite" paßt nicht. Ist ja schließlich dasselbe.


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20.11.2015 um 12:46
Nur ganz kurz noch, weil es eigentlich OT ist:
Realo schrieb:
und das schafft man in 500 Generationen spielend.

Perttivalkonen schrieb:
Das schaffen wir heute sogar in einer. Weil unser geistig-kultureller Horizont weit genug ist. Wer schon als Kind mit nem Holzauto mit drehenden Rädern und beweglicher Achse spielt, mit ner elektrischen Eisenbahn, wer schon als Kind bewegte Bilder aus nem Flimmerkasten sieht, der bekommt Kenntnis, Verstehen und Drang zur Technologie schon mit der "kulturellen Muttermilch" mit. Heute lernen Eltern bei ihren Kindern, neue Geräte zu bedienen.
Das ist aber kein Widerspruch gegen meine Behauptung. Warum sollte man von einer extrem primitiven zu einer etwas weniger primitiven Technologie statt 500 Generationen 7.000 Generationen (ca. 200.000 - 50.000 vor heute) gebraucht haben? Man könnte auch sagen: Wenn man eine Entwicklung in 500 Generationen nicht schafft, schafft man sie auch in 10.000 Generationen nicht.

Ok, so weit mein kurzer Einwand zu diesem Exkurs. Bin jetzt raus aus dem Thema.


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20.11.2015 um 13:32
@Realo
Tja, dann wirst Du es eben nicht verstehen. Kann ich mit leben.


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20.11.2015 um 13:34
Nachtrag: Egänze noch kurz, damit es verständlicher wird:

"Wenn man eine Entwicklung zwischen zwei aufeinander aufbauenden technologischen Entwicklungsstufen in 500 Generationen nicht schafft, schafft man sie auch in 10.000 Generationen nicht."


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20.11.2015 um 13:44
Zitat von RealoRealo schrieb:Das ist aber kein Widerspruch gegen meine Behauptung. Warum sollte man von einer extrem primitiven zu einer etwas weniger primitiven Technologie statt 500 Generationen 7.000 Generationen (ca. 200.000 - 50.000 vor heute) gebraucht haben? Man könnte auch sagen: Wenn man eine Entwicklung in 500 Generationen nicht schafft, schafft man sie auch in 10.000 Generationen nicht.
weil man das eben nicht sagen kann. Das ist die Kehrseite exponentiell schnellen Anstieges: zum Ende hin mag es zwar schnell sein, aber am Anfang ist es extrem langsam.


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20.11.2015 um 17:12
Auch die Großen Menschenaffen haben Kulturen herausgebildet, Gruppen, in denen Wurzeln vor dem Verzehr gewaschen werden, andere Gruppen, in denen Termitenangeln hergestellt und verwendet werden, Gruppen, in denen Nüsse auf einem Amboß geknackt werden, Gruppen, in denen kleine Tiere in Baumhöhlen mit Stöckern getötet und rausgefischt werden... Man hat sogar solche "Artefakte" in wenigen Millionen Jahre alten Schichten gefunden, ist also keine neue Invention. Dennoch gibt es diese Techniken heute nicht unter allen Angehörigen der betreffenden Spezies, sondern regional begrenzt. Und nur wo solche Gruppen sich überlagern, gibt es auch Populationen, die mehrere solcher Techniken anwenden. Auch das zeigt: Die Menschenaffen sind intelligent genug, so etwas hervorzubringen, auch mehrere solcher Innvoationen nebeneinander zu beherrschen - und dennoch haben die noch immer nicht "das Affenrad" erfunden. Das Innovationstempo ist bei den Menschenaffen noch immer in Millionen Jahren zu zählen. Ohne daß die Affen zu blöd wären, das alles in einer Generation zu erlernen, und ohne daß es länger als eine Generation braucht, bis von einem Individuum die ganze Horde es gelernt hat.

Es ist also empirisch, daß obwohl es eigentlich simpel ist und binnen weniger Jahre durchsetzbar, das Innovationstempo dennoch ewig langsam sein kann - ja ist.


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20.11.2015 um 21:59
@Realo
Ja, so in etwa sehe ich das auch.

@perttivalkonen
Warum, ob ich jetzt einen Holzknebel finde und an den einen normalen Stein mit Lederhaut von Tieren befestige und dann nehme ich halt Feuerstein und befestige das mit Lederhaut, für das brauche ich nicht 5000 Jahre.
Ab einem gewissen Punkt, müsste doch die Entwicklung rasand sein, so wie bei uns die letzten 150 Jahre. Oder eben die letzten 10 000 Jahre.

Für mich hätte immer noch der Homosapiens zwischen 50 000 Jahre bis 200 000 Jahre, ab einem gewissen Punkt die Entwicklung starten können. Aber warum ist die Entwicklung erst nach 190 000 jahren gestartet und danach extrem?

Es hätte auch so gut nach 170 000 Jahren starten können, also ca. 30 000 Jahre vor unserer Zeit.

Und bin mir nicht sicher ob der Affe nicht schon 1 Millionen Jahre gleich intelligent ist wie der heutige Affe.
Das trifft auf uns gar nicht zu. Und ich meine nicht in kleinen Prozenten, eine Differenz wird es wohl immer ein bisschen gegeben haben.


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20.11.2015 um 22:17
Ja siehste, @continuum
es ist doch so einfach, ein Fahrrad zu erfinden, wie der Herr Drais es getan hat- Das dauert auch keine 5000 Jahre und benötigte keinerleich Mechanikkenntnisse, Werkzeuge oder Werkmittel, die es nicht auch schon Jahrhunderte zuvor gegeben hat. Heute kommen selbst Kinder auf Ideen wie diese. Warum also nicht schon sehr viel früher, vor Karl Drais?
Wenn jeder Mensch in seinem Leben vier, fünf Erfindungen wie das mit dem Rad, dem Hammer, Pfeil und Bogen, Fahrrad, Ruderboot und wasweißichnichtalles hervorgebracht hätte, dann wäre natürlich schon vor 190.000 Jahren das Neolithikum eingeläutet worden. Und selbst die letzten fünfhundert Jahre hätten locker in 50 untergebracht werden können.
Weißte, nachher sieht immer alles so simpel aus, wenn mans erst mal begriffen hat. Und dann fragt man sich, wieso das so lange auf sich hat warten lassen. Das liegt aber an denen nachher, nicht an denen vorher. Du machst hier auch nur diesen simplen Fehler.
Und wirst ihn wohl Zeit Deines Lebens nicht begreifen, möcht ich wetten...


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20.11.2015 um 22:44
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Weißte, nachher sieht immer alles so simpel aus, wenn mans erst mal begriffen hat. Und dann fragt man sich, wieso das so lange auf sich hat warten lassen. Das liegt aber an denen nachher, nicht an denen vorher. Du machst hier auch nur diesen simplen Fehler.
Schon, das ist aber auch wieder nur eine ex post Erklärung, warum das so lange gedauert hat und schließt eben nicht aus, dass es eine falsche sein kann, falls so etwas wie Jungpaläolithikum schon mal vor 170.000 oder vor 120.000 Jahren entstanden sein könnte und dann durch die spätere Toba-Katastrophe wieder in Vergessenheit geriet, weil da alle Uhren wieder auf 0 gestellt wurden.

Wie tief im Boden liegen eigentlich 180.000 Jahre alte Gegenstände? Und vielleicht hat man nur deshalb nichts gefunden. Dem kann man natürlich entgegenhalten, dass man viel ältere Gegenstände gefunden hat vom archaischen Menschen. Schon, in Höhlen oder zufällig bei Baggerarbeiten. Hieraus zu schließen, dass es aber grundsätzlich keine "jungpaläolithischen" Werkzeuge vor 170.000 Jahren gegeben haben kann, halte ich für etwas riskant bzw. voreilig.


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20.11.2015 um 23:02
Zitat von RealoRealo schrieb:Schon, das ist aber auch wieder nur eine ex post Erklärung
Und wieder liegst Du gewaltig daneben. Es war eine Entgegnung auf eine Ex-Post-Erklärung. Und sogar eine empirisch belegte. Also nicht selbst einfach nur ex post.


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20.11.2015 um 23:31
Zitat von RealoRealo schrieb: dann durch die spätere Toba-Katastrophe wieder in Vergessenheit geriet, weil da alle Uhren wieder auf 0 gestellt wurden.
So ein Unsinn. es überlebten Menschen und hatten den Wissenstand der Periode, also konnten sie nach der Katastrophe von diesem Stand aus sich weiterentwickeln ohne von Null zu beginnen.


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20.11.2015 um 23:53
@babykecks
Du bist mir ein Scherzkecks. Es überlebten WELTWEIT 5ooo-10ooo. Davon die meisten in Afrika. Die überlebenden kleinen Gruppen in Asien sind die Vorfahren der heutigen Negritos, der "primitivsten" Menschen überhaupt. Das heißt, die paar Überlebenden (genetischer Flaschenhals) hatten anderes zu tun als Technologien zu bewahren und zu erinnern, die kämpften in allertiefster Eiszeit ums nackte Überleben und fielen wohl auf die Kulturstufe des prä-Homo sapiens zurück. Daher: Alle Uhren wieder auf Null. Restart des Homo sapiens 73.000 vor heute.


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21.11.2015 um 00:31
Warum das so der technische Fortschritt so lange auf sich warten ließ lag wohl auch an der Anzahl der Menschen. Vielleicht sind auch Individuen einer fortschrittlichen Zivilisation hier gelandet.
Die Menschheit stammt was bisher bekannt ist von den Ureinwohnern im südlichen Afrika
Das Erbgut dieser Menschen wurde entziffert.
Das Volk der San spricht eine der kompliziertesten Sprachen der Welt. Sie unterhalten sich mit Klick-u.Schnalzlauten.
Seltsam ist auch was die Genetiker noch herausfanden.
Als dann zunächst Bantu-Stämme einwanderten und später Weisse ins Land drangen, diskriminierten beide Gruppen die San gleichermassen. "Einige Buschleute haben am Anfang geglaubt, wir wollten zeigen, dass sie Affen sind", erzählt Schuster. Stattdessen entdeckten die Forscher, dass von den Abwandlungen in !Gubis Erbgut nur sechs Prozent mit den entsprechenden Stellen im Genom des Schimpansen übereinstimmen. Bei Craig Venter sind es 87 Prozent dieser Positionen.
https://www.credit-suisse.com/ch/de/about-us/sponsorship/news-and-stories/articles/news-and-expertise/2010/05/de/genealogical-research-among-the-bushmen.html
Folglich wäre der Anteil an dem Erbgut von Schimpansen bei Menschen unterschiedlich.


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21.11.2015 um 01:16
Zitat von RealoRealo schrieb:Du bist mir ein Scherzkecks. Es überlebten WELTWEIT 5ooo-10ooo. Davon die meisten in Afrika.
Die Erklärung des "genetischen Flaschenhalses" beim Menschen mit einer massiven Dezimierung ist keine Tatsache, sondern eine Annahme. Der Zusammenhang mit der Toba-Katastrophe ist sogar umstritten. Die Hypothese erklärt auch nicht die Negritos als Nachkommen der asiatischen Überlebenden, sondern danach wären alle außerafrikanischen Sapiense über kurz oder lang nachkommenlos verschwunden. Letztlich stammt die Hypothese noch aus der Zeit, als man meinte, alle Außerafrikaner seien erst in den letzten gut 50.000 Jahren aus Afrika gekommen. Der Engpaß in dem nur über ein Geschlecht weitergegebenen Erbgut läßt sich hingegen auch anders als mit einer Dezimierung erklären. Rein statistisch mendelt sich nämlich aus einer Vielzahl von X Individuen durch statistische Streuung des Geschlechts der überlebensfähigen Nachkommen binnen X Generationen nur noch eine einzige Variante "zum Ziel"; der Rest verschwindet. Vor 70.000 Jahren hätten 7.000 Menschen in Afrika leben müssen, damit es heute nur eine einzige Stammvariante der mtDNA und eine einzige des Y-Chromosoms geben könnte. Die mitochondriale Eva und der Adam des Y-Chromosom, also der letzte gemeinsame Vorfahre dieser geschlechtsspezifischen Erbgüter, lebten vor rund 200.000 Jahren. Die Populationsgröße sollte in den letzten 200.000 Jahren also nicht unter 20.000 gelegen haben. Sobald aber noch zusätzlich eine Gendrift stattgefunden hat - wahrscheinlich sind eher mehrere - müßten es sogar deutlich mehr Individuen gewesen sein.

Gegen eine nennenswerte Dezimierung der menschlichen Population in den letzten 200.000 Jahren, speziell zur Zeit des Toba-Events, spricht, daß archäologisch kein Einbruch der Sapienspopulation belegt ist, auch kein Rückschritt in den gefundenen Werkzeugkulturen, ferner auch keine Auswirkung beim Neandertaler oder bei sonstigen Pflanzen und Tieren.

Das alles ist sattsam bekannt, wenn man sich damit mal näher beschäftigt, selbst bei der Wikipedia kann man das so nachlesen.
Wikipedia: Genetischer Flaschenhals#Genetischer Flaschenhals beim Menschen
Wikipedia: Toba-Katastrophentheorie#Bev.C3.B6lkerungsengpass beim Menschen


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21.11.2015 um 13:54
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb; Gegen eine nennenswerte Dezimierung der menschlichen Population in den letzten 200.000 Jahren, speziell zur Zeit des Toba-Events, spricht, daß archäologisch kein Einbruch der Sapienspopulation belegt ist, auch kein Rückschritt in den gefundenen Werkzeugkulturen, ferner auch keine Auswirkung beim Neandertaler oder bei sonstigen Pflanzen und Tieren
Achso einfach, lol. Und warum sind dann die Neandertaler ausgestorben und wir nicht?
Sie und wir haben ja voneinander gelernt und auch gab es eine Vermischung unserer DNA(bis ca. 4%).

Es wird ja davon gesprochen, das auch wir vor ca. 40 000 Jahren extrem dezimiert waren und vor dem Aussterben bedroht waren, da hat eine Vermischung mit anderen Sapiense uns geholfen.

http://www.evolution-mensch.de/thema/arten/sapiens.php (Archiv-Version vom 15.11.2015)
Wikipedia: Cro-Magnon-Mensch


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21.11.2015 um 14:24
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Und warum sind dann die Neandertaler ausgestorben und wir nicht?
Hat das irgendwas mit Toba zu tun? Oder mit einer Dezimierung des Sapiens? Was soll der Schei* also!

Nebenbei, der Neandertaler scheint in den letzten Jahrtausenden seines Bestehens sich auf Westeuropa beschränkt zu haben. Bei der Klimaverschlechterung konnte er nicht mehr ausweichen, und er starb hier aus - zusammen mit dem westeuropäischen Sapiens übrigens. Da Sapiense anderenorts aber problemlos überlebten, konnten sie auch Westeuropa später wieder besiedeln.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Es wird ja davon gesprochen, das auch wir vor ca. 40 000 Jahren extrem dezimiert waren und vor dem Aussterben bedroht waren
Mit "es wird gesagt" fangen Schwätzer ihre zusammenerfundenen Lügen an.


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23.11.2015 um 16:30
@perttivalkonen
Hi,

anscheinend scheinst Du dich mit diesem Thema (Ursprünge des Menschen) etwas tiefer beschäftigt und auch informiert zu haben. Weiter legst Du eine Weise vor, dass Du nur das behauptest, was Du auf Gegenfrage mit fachliterarischen Informationen belegen kannst.

Im Grunde ist das auch die einzige Methode wie man eine vernünftige Diskussion führen kann.

Doch wir sind nicht so weit informiert, und möchten uns dennoch unterhalten, unseren Standpunkt verteidigen und auch was lernen (davon gehe ich mal einfach aus). Sind wir deshalb "Schwätzer", ja vielleicht. Dennoch "Danke", dass Du Dir trotzdem so viel Mühe gibst, doch bitte sei nicht so genervt. :-)

Und mal nebenbei, gehört den nicht unausgegorenes Halbwissen zu einem Mystik-kanal?

Dennoch scheint continuum ein wenig recht zu haben. OK, es war nicht vor 40.000 Jahren sondern vor 70.000 Jahren, laut einer "umstrittenen" Hypothese von Stanley Ambrose. OK, er hat auch keine Quelle benannt, wie z.B.:

Wikipedia: Genetischer Flaschenhals

(...ich weiss, Wikipedia als Quellenangabe ist ein wenig dünn und umstritten), dennoch finde ich es ein wenig hart, ihn in die Gruppe der Schwätzer zu schieben.

Hättest Du nicht so etwas sagen können?:

Mit "es wird gesagt" fangen (häufig) Schwätzer ihre zusammenerfundenen Lügen an. ?-)

Ich persönlich kann bei dem Thema selbst nicht viel mitreden, nur gespannt mitlesen, da ich mich zugegebener Massen nicht ausreichend auskenne.

LG

Nik :-)


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23.11.2015 um 17:16
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Sind wir deshalb "Schwätzer"
Natürlich nicht. Nicht deswegen. Es gibt aber einige, die ihr mangelhaftes Wissen nicht berücksichtigen, indem sie mit Fragen und Mutmaßungen daherkommen. Sondern da kommen Tatsachenbehauptungen. Und Fragen wie z.B. "warum sind dann die Neandertaler ausgestorben" sind nicht etwa Bitten um Information, sondern rhetorisch eingesetzter Widerspruch: "Achso einfach, lol. Und warum sind dann die Neandertaler ausgestorben und wir nicht?" Tatsächlich ist continuum so ein "Schwätzer", tritt jedenfalls regelmäßig wie einer auf. An solchen Stellen bekommt er dann eine entsprechende Entgegnung.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Dennoch scheint continuum ein wenig recht zu haben. OK, es war nicht vor 40.000 Jahren sondern vor 70.000 Jahren
Eben. Nicht vor 40.000 Jahren. Das ist aber der Knackpunkt bei der Aussage "Es wird ja davon gesprochen, das auch wir vor ca. 40 000 Jahren extrem dezimiert waren". Und hier kommt dann das "Es wird ja davon gesprochen" zum Tragen. Das ist ein impersonales Faktenheischen, wie es regelmäßig von "solchen" eingesetzt wird, "es ist ja bekannt, daß die im Mittelalter die Erde für ne Scheibe hielten", "es ist als Tatsache erwiesen, daß [beliebiger Schwachfug]". Sowas kannst Du hier regelmäßig auf Allmystery lesen, und stets wird damit kaschiert, daß derjenige nur ein Gerücht oder was selbst zusammengereimtes transportiert. Es soll einem die Mühe des Belegens ersparen, wenn man nur sagen kann, daß es ja allgemein akzeptiert sei. Das wars, was ich "Schwätzern" nachsagte.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Und mal nebenbei, gehört den nicht unausgegorenes Halbwissen zu einem Mystik-kanal?
Meinst Du "gehören zu" als zu erwartendes Level oder als Berechtigung?
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Hättest Du nicht so etwas sagen können?:

Mit "es wird gesagt" fangen (häufig) Schwätzer ihre zusammenerfundenen Lügen an.
ähm:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Mit "es wird gesagt" fangen Schwätzer ihre zusammenerfundenen Lügen an.
Oder meinst Du, das "(häufig)" reißts jetzt raus?


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23.11.2015 um 17:55
Hi,
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Meinst Du "gehören zu" als zu erwartendes Level oder als Berechtigung?
Das nehme ich als erwarteter Level, obwohl ich damit nicht alle über einen Kamm schären möchte, auch wenn es in einem so kurzen Satz so klingen möchte.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Oder meinst Du, das "(häufig)" reißts jetzt raus?
Ja, es gibt dem gegenüber die Chance sich aus der Gruppe heraus zu denken. Und die Diskussionen arten dann weniger aus in unnötige Grabenkämpfe, wie Ich habe gesagt, und Du hat Gesagt, und Ich bin im Recht Und Du bist nicht im Recht usw. Auch wenn das manchmal amüsant ist, sind sie doch am Ende ermüdend, für beide Schreiber wie auch für die Leser. :-)

Siehe doch mal so, Er hatte was von 40.000 Jahren erzählt, Du sagtest es ist falsch, ich einmal kurz Google->Wikipedia, und schon weiss ich nach 60 sec Lesen wo der Hund begraben liegt.

A) nicht 40 sondern 70
B) KEIN bewiesener Fakt, nicht mal eine fundierte Theorie, sondern nur eine These (den Unterschied muss man auch kennen und auch sehen).

Was auch viele nicht wissen, ist, dass wenn eine Theorie "umstritten" ist, dies nicht wie hier im Forum ist, der eine glaubt das und der andere glaubt was anderes. Wissenschaftliches Arbeiten ist immer mit Fakten (ja, manchmal dünn) untermauert. Genauso (wie ich es mitbekommen habe) die Diskussion um das verschwinden der Neandertaler, ob nun einfach ausgestorben oder vermischt, das wird in der Wissenschaft noch heute diskutiert (= es wird geforscht, nicht einfach geredet). Aber das weisst Du sicherlich schon alles.

Im Internet gibt es auch häufig die Krankheit des ungeprüften "Abschreibens", aus dem Kontext herausgerissenen Aussagen usw..., daher ist auch ein einfacher Verweis auf irgendeine Webseite nicht immer ausreichend. Wie zB der oben von Ihm erwähnte "Cro-Magnon-Mensch". Ja, er wird auf eine Zeit von vor 40.000 Jahren beziffert, dennoch hat er mit dem davor erwähnten "Flaschenhals" nichts zu tun. Das meine ich mit aus dem Kontext gerissen..

Das sind meine 5cent.

Ich halte diese Exkursion in die Ursprünge des Menschen für ausreichend, und würde gerne wieder zu den Ausserirdischen zurückkehren.

LG

Nik :-)


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23.11.2015 um 18:35
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Das nehme ich als erwarteter Level, obwohl ich damit nicht alle über einen Kamm schären möchte, auch wenn es in einem so kurzen Satz so klingen möchte.
Meine Frage war nichts zu Beantwortendes; sie war vielmehr die Antwort auf Deine Frage. Denn Dein
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Und mal nebenbei, gehört den nicht unausgegorenes Halbwissen zu einem Mystik-kanal?
war ja keine Frage, wie ich das sehe, sondern eigentlich eine Art "Ratschlag" zu nachsichtigem Umgang mit unausgegorenem Halbwissen besonders im Mystik-Bereich. Entsprechend solltest Du meine Entgegnung darauf lesen.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Ja, es gibt dem gegenüber die Chance sich aus der Gruppe heraus zu denken.
Und wozu soll das gut sein? Ich hasse solche indefiniten Pauschalaussagen wie "die hiesigen Hardcoreskeptiker", bei denen keiner konkret angesprochen wird, aber alle gemeint sind, und bei denen der, der so redet, sich dann am Ende dahinter verstecken kann, den und jenen, der sich darüber beschwert, nicht gemeint zu haben, oder mit dem blöden Spruch "wer sich die Jacke anzieht" nachzutreten. Sollense doch offen und ehrlich und direkt sein und sagen, wen und was sie meinen, alles andere ist scheinheilig. Sowas ist viel infamer.

Wenn ich continuum meine, dann meine ich ihn. Wenn er aus der Nummer rauskommen will, gerne, dann soll er Sachen behaupten, für die er auch Quellen und Belege zu benennen weiß statt ausgedachten Schmonzes hinter Plattitüden zu verstecken. Kann er noch immer ändern, dann ist alles ok. Warum sollte ich ihm ein Schlußfloch bieten, den Schei* weiter zu praktizieren, aber denken zu können, bei ihm wäre das in Ordnung? Echt, diese Logik erschließt sich mir nicht!
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Siehe doch mal so, Er hatte was von 40.000 Jahren erzählt, Du sagtest es ist falsch, ich einmal kurz Google->Wikipedia, und schon weiss ich nach 60 sec Lesen wo der Hund begraben liegt.

A) nicht 40 sondern 70
B) KEIN bewiesener Fakt, nicht mal eine fundierte Theorie, sondern nur eine These (den Unterschied muss man auch kennen und auch sehen).
Entschuldige mal!

Beitrag von Realo (Seite 329)
Hier wurde die Toba-Katastrophe ins Spiel gebracht.
Beitrag von babykecks (Seite 329)
Hier wird explizit von Überlebenden gesprochen, implizit also auf das Sterben von Menschen zur Tobakatastrophe verwiesen.
Beitrag von Realo (Seite 329)
Hier wird die Zahl der Überlebenden mit wenigen tausend weltweit angegeben, die Größe der Katastrophe und der Flaschenhals angedeutet. Und das Alter der Katastrophe angegeben.
Beitrag von perttivalkonen (Seite 329)
Hier kommt zur Sprache, daß der Flaschenhals zur Tobakatastrophe nicht gesichert ist, und daß sich unser Genpool auch anders erklären läßt. Ferner kommen die Links zum Flaschenhals wie zur Toba-Katastrophe bei der Wikipedia vor.

Alles auf dieser Seite. Und direkt darauf kommt continuums Beitrag.

Und der/die spricht dann von nem Flaschenhals vor 40.000 Jahren.

Klar hätt ich continuum fragen können, ob er die letzten Beiträge direkt vor seinem überhaupt gelesen hat, oder ob er sie nicht verstehen konnte. Hätte also noch mehr auf continuum rumhacken können. Nur eines konnt ich nicht: ihn auf solche Informationen hinweisen - weil sie doch schon längst dastanden!


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