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Wir sind kurz vor dem Kontakt!

6.555 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Aliens, Ufos, Kontakt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wir sind kurz vor dem Kontakt!

17.11.2015 um 11:45
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Erstens vermute ich dass der Entwicklungs-Unterschied zwischen uns und den Aliens genauso groß ist, wie zwischen den Ameisen und uns.
Hierzu hab ich vor ein paar Monaten nen Beitrag geschrieben, den ich mal eben auch hier einstelle:
Klassischer Irrtum. Die Ameisen in Deinem Bild hinken uns auf zweierlei Weise nach, eine überbrückbare und eine unüberbrückbare Weise. Ich nehm mal ein anderes Beispiel:

Noch vor hundert Jahren gab es unter den sog. Naturvölkern solche, deren Werkzeugkulturen allenfalls epipaläolithisch genannt werden konnten, wenn nicht gar paläolithisch. Ein Kontakt mit Menschen aus der "zivilisierten Welt", wie problematisch das auch für die Gesellschaften jener "Naturvölker" war, ließ diese Menschen problemlos (was die mentalen Fähigkeiten betrifft) eins drei fix Jahrtausende kultureller Entwicklung überspringen. Und wer gestern noch Holzspieße mit einem Stein spitzte, arbeitet nun mit elektrischen Geräten. Und zwar nicht als tumber Nurbediener fremder Technologie (außer, wir sind das auch, sobald wir den PC nicht selbst erfunden haben, an dem wir sitzen).

Wenn nur die mentalen (und körperlichen) Fähigkeiten vorhanden sind, kannst Du nen Steinzeitler aus dem Dschungel mit ner Banane locken, ihn auf ne Schule schicken, und anschließend geht der genauso nach Harvard wie Du.

Der anatomisch moderne Homo sapiens weitl seit 200.000 Jahren auf der Erde, und auch sein Gehirn hat sich seither nicht umstrukturiert, soweit wir erkennen können. Theoretisch könnten wir mit ner Zeitmaschine einen frühen Sapiens herholen, und der könnte alles lernen, wissen und tun, was wir können. Wieso sollte es Leuten, die uns 200.000 Jahre voraus sind, nicht ebenfalls mit uns gelingen? Ich sage: heute noch würden wir über all die technologischen Wunderwerke staunen und uns schwer damit tun. Aber nach ner kurzen Phase würden wir die Technik genauso selbstverständlich nutzen wie jene. Oder wie ein Yanomami, der sein Handy zückt.
Youtube: Yanomami: From Machetes to Mobile Phones
Yanomami: From Machetes to Mobile Phones


Nähmen wir hingegen einen heute lebenden Menschenaffen, so könnte auch der erstaunliches lernen und zuwegebringen. Menschliche Sprache anwenden, Werkzeuge benutzen, wasweißichalles. Aber einen Schulabschluß bekäme er nicht hin, geschweige denn Harvard. Die mentalen Fähigkeiten sind unseren gegenüber doch deutlich eingeschränkt.

Deine Ameisen nun sind beides. Deren "Kultur" ist ewig von der unseren entfernt, aber auch deren Fähigkeit zum Einarbeiten in höhere Kulturen. Daher funzt Dein Ameisenbeispiel nicht, weil Du diese beiden Ebenen vermengst.

Wir jedenfalls haben ein Gehirn, das uns schon im Paläolithikum diente, mit dem wir aber auch unsere heutige Hochzivilisation mit all dem Wissen und all der Technologie hinbekommen. Es mußte nicht weiter evolvieren. Und der Witz ist: es ist noch lange nicht ausgereizt. Denn wären wir schon knapp am Limit unseres Verstandes, die Geschwindigkeit der technologischen Neuerungen und des Wissensanstiegs hätte sich verlangsamen müssen. Aber noch immer gilt die Faustregel, daß dieser Wissensanstieg in jedem neuen Jahrhundert größer ausfällt als im Jahrhundert zuvor. Das Tempo legt zu und zu und immer noch mehr zu. Von unserer mentalen Obergrenze sind wir noch weit entfernt. Weswegen unser Gehrin auch noch keinen Evolutionsschub vorlegen mußte.



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17.11.2015 um 12:32
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Aber wer sagt euch, dass diese unsere Fähigkeiten, Poesie, Mathematik, abstraktes Denken, Intelligenz und was wir sonst noch so haben, ausreicht um Außerirdische zu verstehen. Die haben villeicht noch weitere essenzielle Fähigkeiten entwickelt, die wir uns genauso wenig vorstellen können
Die Evolution brachte innerhalb unserer Vorfahren ein immer größeres Gehirn hervor, sodaß die frühen Urmenschen immer bessere Waffen herstellten, Feuer nutzten, Hütten bauten, Kleidung anfertigten usw. Dann vor ca. 200.000 Jahren war das Hirnwachstum so weit gediehen, daß das Gehirn komplex genug geworden war, daß sämtliche Innovationen und Erkenntnisse bis heute damit möglich sind. Und noch sehr viel mehr, denn wie gesagt, unser Gehirn hat sich noch nicht an sein Limit angenähert.

Offensichtlich hat also die Hirnkomplexität irgendwann so eine Art "Schwelle" überschritten. Dieser Schwellenwert war offensichtlich nötig, um uns aus dem Alt- ins Mittelpaläolithikum zu bringen, ist aber genauso gut dazu geeignet, uns mit Handys, Computern, Nanotechnologie und Quantenphysik beschäftigen zu können.

Jetzt die Frage, wie sieht eine künftige Gehirnevolution aus? Kann die noch passieren? Eher nicht, und wir sind schuld daran. Mutationen können zwar auftreten, die das Potential haben, unsere Gehirnleistung zu verbessern, doch fehlt es an der Selektion, die diese Mutation sich durchsetzen läßt. Denn die anderen müßten nun häufiger wegsterben, weniger Nachkommen hervorbringen. Wir lassen aber "die dümmsten" nicht mehr sterben, sondern bringen alle durch mit unserer Medizin usw. Wer heute verhungert, tut dies nicht, weil sein Gehirn weniger vermag.

Immerhin können wir vielleicht eines Tages mit Gentechnik und Nanotechnologie unser Gehirn verbessern. Aber damit können wir nur Bestehendes maximieren und Neues nur dann hinzufügen, wenn wir es jetzt schon verstehen (Infrarotsehen). Aber all das, was eine Ameise an uns nicht begreifen kann, so ein Unbekanntes können wir uns mit Technologie dann auch nicht hinzufügen. Eben weil wir es gar nicht erst begreifen, was das denn sein soll.

Anderen Zivilisationen wird es kaum anders gehen können. Auch deren zentrales Nervensystem wird sich soweit entwickeln, daß sie sich zu einer Hitech-Ziv entfalten, in der die evolutionären Selektionsmechanismen mehr und mehr verloren gehen. Auch deren ZNS hat damit keine Chance, weitere Level der Möglichkeiten zu erklimmen. Ich sehe damit keine Chance, daß Aliens anders als rein vom Technologie- und Kenntnisstand her weit über uns stehen können. Und das, wie gesagt, ist nur ne Fleißaufgabe.


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17.11.2015 um 12:59
@MrLight
Die Faehigkeiten Musik, Kunst und abstraktes Denken sind relativ neue patches (13000 und 8000 Jahre). Laut Forschung waren bestimmte Gene dafuer verantwortlich. Die Moeglichkeit das Menschen neue Talente entwickeln oder abhanden kommen ist mit den Faktoren mutation der Gene und vererbung gegeben.


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17.11.2015 um 17:54
Zitat von babykecksbabykecks schrieb:Die Faehigkeiten Musik, Kunst und abstraktes Denken sind relativ neue patches (13000 und 8000 Jahre).
Wieso gibt es dann z.B. aus dem Geißenklösterle (Höhle der Schwäbischen Alb) 30.000 Jahre alte Kunstwerke und Flöten? Und wieso hatte der Neandertaler schon vor vielleicht 50.000 Jahren (wenn nicht noch früher) die abstrakte Vorstellung von einem Jenseits (Beerdigungskraxis)? Oder Schmuck, bei Sapiens wie Neandertalensis belegt, und ornamentale Ritzungen kennen wir aus Südafrika von vor 70.000 Jahren. Musik, Kunst und abstraktes Denken sind deutlich älter. Müssen es sein, denn selbst vor 50.000 Jahren hätte kein neues Gen mehr die Chance gehabt, sich weltweit über alle Menschenpopulationen zu verteilen.


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17.11.2015 um 18:05
@perttivalkonen
Du hast recht pertti, pälaolithischen Revolution war vor etwa 40000 – 50000 Jahren.

https://www.mensa.ch/de/node/3600

Kapitel Intelligenzunterschiede.

Dennoch gab es vor ca. 10000 und 8000 Jahren einen letzten patch. Ich muss mal suchen was der bewirkte, war damals interessant zu lesen. Es waren kleine nicht sichtbare Veränderungen, welche die Menschheit erst zu einer Hochkultur machten.


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17.11.2015 um 18:40
Der Mensa-Artikel is ja ein Flop. Die "paläolithische Revolution" etwa.

1) Es war die jungpaläolithische Revolution. Zwei mal falsch geschrieben, kein Flüchtigkeitsfehler also.
2) Wie auch die mittelpaläolithische Revolution oder die neolithische Revolution ist auch die jungpaläolithische gar keine wirkliche Revolution. Da gab es keinen sprunghaften Anstieg, sondern einen mehrtausendjährigen Prozeß geringen Anstiegs. So fängt jede Epoche an (und jedes Mal ist der neuerliche Innovationsschub größer als in den vorhergehenden Epochen); und zum Ende einer Epoche, also direkt vor einer neuen, gibt es eher wenig Innovationen.
3) Die jungpaläolithische Revolution fand weltweit statt. Haben also alle Sapiens-Populationen gleichzeitig ein neues Gen hervorgebracht? Woher holt der Artikelschreiber dann bittschön die "dummen Völker" her? - Nee, der glaubt echt, die jungpaläolithische Revolution sei europäisch!
4) Auch der Neandertaler geriet in den letzten Jahrtausenden seiner Existenz nicht ins mittelpaläolithische Hintertreffen. Er brachte hier in Europa selbst zwei jungpaläolithische Werkzeugkulturen hervor, die dem Level der Sapiens-Kulturen ebenbürtig waren (man hielt sie auch erst für Sapiens-Kulturen). Der Neandertaler brachte auch Schmuck und sogar bildliche Kunst hervor, und seine Sepulturen zeugen von abstrakter Jenseitsvorstellung, wie ich schon schrieb. Er mag mental ins Hintertreffen gekommen sein (sicher ist dies nicht), aber er war durchaus fit fürs Jungpaläolithikum.


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17.11.2015 um 19:26
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb: Der anatomisch moderne Homo sapiens weitl seit 200.000 Jahren auf der Erde, und auch sein Gehirn hat sich seither nicht umstrukturiert, soweit wir erkennen können. Theoretisch könnten wir mit ner Zeitmaschine einen frühen Sapiens herholen, und der könnte alles lernen, wissen und tun, was wir können. Wieso sollte es Leuten, die uns 200.000 Jahre voraus sind, nicht ebenfalls mit uns gelingen? Ich sage: heute noch würden wir über all die technologischen Wunderwerke staunen und uns schwer damit tun. Aber nach ner kurzen Phase würden wir die Technik genauso selbstverständlich nutzen wie jene. Oder wie ein Yanomami, der sein Handy zückt.
Und warum hat der Mensch sich erst in den letzten 10 000 Jahren technisch weiterentwickelt. Warum nicht schon bei 140 000 Jahren, sein Gehirn und Verstand war ja wie du sagst, schon wie heute oder zumindest wie vor 10 000 Jahren und somit hätte auch dann die Entwicklung starten können.

Es war genug warm in Afrika oder an den Grenzgebieten das er sich auch technisch verändern hätte können und als Nomade aufgehöhrt hätte nur herumzulaufen, wäre sicher in den 190 000 Jahren irgend einem Nomadenführer in den Sinn gekommen, das es besser ist als Sippe und Gemeinschaft zusammen zu leben. Auch für den Schutz gegen aussen, usw.


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17.11.2015 um 19:34
@perttivalkonen
Wir sind ziemlich vom eigentlichen Thema abgedriftet. Du kannst mir nicht zufällig als Abschluss sagen was vor 10 und 8000 Jahren war?


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17.11.2015 um 19:45
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Und warum hat der Mensch sich erst in den letzten 10 000 Jahren technisch weiterentwickelt.
Hat er doch, die ganze Zeit. Nicht nur in den letzten 10.000 Jahren.


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18.11.2015 um 04:50
Hallo allerseits,

als erstes Danke, für die doch zahlreichen und auch sehr detaillierten Antworten. So macht es Spass zu diskutieren.

Ich werde versuchen zu allen Punkten zu antworten, seit mir bitte nicht nachtragend, wenn ich einen Punkt vergesse. Da es schon mehrere Antworten sind, werde ich es lassen einzelne Punkte zu zitieren, sondern mich nur zu den einzelnen Punkten äußern.

A) Als aller erstes: Ich habe in keinem Punkt Menschen mit Ameisen verglichen. Das habt Ihr alle falsch verstanden. Sorry wenn ich es etwas unglücklich formuliert habe.. Um es etwas zusammengerafft darzustellen was passiert ist: Ich habe gesagt, die Menschen sind VIEL weiter entwickelt als Menschen. Ihr antwortet alle, ich kann Menschen nicht mit Ameisen vergleichen, da sie so VIEL weiter entwickelt sind. Dann belegt ihr das aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Vergleichen. Ich gebe euch allen Recht. Obwohl mein Wissensstand nicht ausreicht, um bei der Diskussion mitzuwirken, ob es vor 10.000 Jahren einen Schub gab oder vor 50.000 Jahren.

@perttivalkonen
Ich habe doch selbst gesagt, dass man einem Steinzeitmenschen das Steuern eines Düsenjets beibringen kann, damit habe ich Dir doch recht gegeben, noch vor deinem Post. Oder habe ich Dich da falsch verstanden?

B) Zu der weiteren Entwicklung des unseren Gehirns. Nun ja auf der einen Seite habe ich da einen Bericht geschaut, da haben sich Wissenschaftler schon mit diesem Thema beschäftigt. Dabei ging es um folgende Faktoren: Gehirngröße, Energieaufnahme, Synapsendichte, und der Anzahl und Länge (= Dauer der Signalübertragung) der Verbindungen zwischen den Synapsen.

Dabei sind sie zu mehreren Schlussfolgerungen gekommen. Bei der Grösse des Gehirns haben wir fast das Optimum erreicht. Etwas mehr würde zwar noch gehen, aber ein doppelt so großes Gehirn, z.B. würde sehr viel Abstriche durch einen höheren Energieverbrauch, sprich mehr Blutadern, weniger Platz für Synapsen und durch längere Schaltwege an Leistung verlieren. Also ein Wesen mit einem doppelt so grossen Gehirn, hätte zwar eine noch immer hohe Leistungsfähigkeit, doch diese würde nicht an unsere ran reichen können. Weiter haben sie festgestellt, dass wir aus unserem Gehirn (durch eine weitere evolutionäre Entwicklung) mehr "rausholen" könnten. Sprich bessere Verdrahtung der rechten und linken Hemisphäre. Dabei müsste man beachten, dass man bei dieser Analyse davon ausging, dass der Grundsätzliche Aufbau, sprich, Synapsen, Blutgefäße usw, als Grundvorlage genommen wurde. Also ganz anders aufgebaute Informationsverarbeitende Einheiten, würden gänzlich andere Ergebnisse liefern.

C) Wie weit kann unsere Entwicklung noch oben gehen? Dabei spreche ich von uns Menschen und Außerirdischen, die uns ähnlich sind. Ich glaube das war @Taln.Reich der das angesprochen hat. Schaue Dir mal die "Kardaschow-Skala" mal an: Wikipedia: Kardaschow-Skala Da ist noch sehr viel Platz nach oben; wirklich viel. Auf dieser dreistufigen Skala, sind wir auf Stufe "0" und das will schon was sagen... Oder schaue Dir mal die Dyson-Sphäre mal an: Wikipedia: Dyson-Sphäre

D) Zurück zu meiner Behauptung. Kann es sein, dass "die Ausserirdischen" einfach um so viel weiter entwickelt sind als wir, dass sie keinen Sinn sehen mit uns in Verbindung zu treten?

LG

Nik :-)


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18.11.2015 um 08:24
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Dabei sind sie zu mehreren Schlussfolgerungen gekommen. Bei der Grösse des Gehirns haben wir fast das Optimum erreicht. Etwas mehr würde zwar noch gehen, aber ein doppelt so großes Gehirn, z.B. würde sehr viel Abstriche durch einen höheren Energieverbrauch, sprich mehr Blutadern, weniger Platz für Synapsen und durch längere Schaltwege an Leistung verlieren
also eigentlich ist die maximale Gehirngröße beim Menschen im wesentlichen durch den Geburtskanal vorgegeben. Bei einen noch größeren Kopf (der ja das menschliche Gehirn enthält) würde es einfach nicht mehr "passen".
Zitat von MrLightMrLight schrieb:C) Wie weit kann unsere Entwicklung noch oben gehen? Dabei spreche ich von uns Menschen und Außerirdischen, die uns ähnlich sind. Ich glaube das war @Taln.Reich der das angesprochen hat. Schaue Dir mal die "Kardaschow-Skala" mal an: Wikipedia: Kardaschow-Skala Da ist noch sehr viel Platz nach oben; wirklich viel. Auf dieser dreistufigen Skala, sind wir auf Stufe "0" und das will schon was sagen... Oder schaue Dir mal die Dyson-Sphäre mal an: Wikipedia: Dyson-Sphäre
ich bin mir der Konzepte von Dyson-Sphären und der Kardaschow-Skala durchaus bewusst. Aber die Kardaschow-Skala gibt nur Stufen von immenser Energieproduktion einer Zivilisation an. Diese Stufen sagen jedoch nichts darüber aus, wofür diese Zivilisation derartige Mengen an Energie brauchen würde, noch den übrigen technologischen Stand dieser Zivilisation. Es ist lediglich eine Frage der größenordnung, vergleichbar damit das man versucht, eine bestimmte Computerleistungsschwelle zu erreichen in dem man tausende/zehntausende/hunderttausende Computerchips zusammenzunehmen, nach dem man den Punkt erreicht hat wo dies effektiver ist als die Computerchips selbst besser zu machen.

Und dies stützt auch nicht wirklich deinen Punkt (das bei höherer technologischer Entwicklung einer Zivilisation diese für niedriger entwickelte nicht mehr zu begreifen wäre). Ich kann mir durchaus vorstellen dass eine Zivilisation so hoch entwickelt sein könnte, dass sie ganze Galaxien mit Dyson-Sphären überzieht (und somit eine Klasse-3-Zivilisation wäre), in dem sie Horden selbst replizierender Maschinen, die alle Planeten in der Galaxie auseinander nehmen und daraus Dyson-Sphären bauen, zu der entsprechenden Galaxis schickt, aber ich sehe nicht, dass daraus zwangsläufig folgen würde, dass die Individuen dieser Zivilisation sich mental wesentlich von ihren technologisch weniger hoch entwickelten Vorfahren unterscheiden müsste.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:D) Zurück zu meiner Behauptung. Kann es sein, dass "die Ausserirdischen" einfach um so viel weiter entwickelt sind als wir, dass sie keinen Sinn sehen mit uns in Verbindung zu treten?
denke ich nicht. Egal, wie hoch entwickelt die Aliens sind, all diese Entwicklung wird aus dem Vorhandensein einer technologisch-kulturellen Evolution bei der entsprechenden Spezies erwachsen. Die Menschheit hat klar demonstriert, dass sie ebenfalls eine technologisch-kulturelle Evolution aufweisen kann, also auch diese Entwicklung durchmachenn kann. Und damit wäre ein in Verbindung treten zwischen den Aliens und den Menschen genauso sinnvoll oder sinnfrei (dies zu beurteilen überlasseich anderen) wie das in Verbindung treten zwischen der größeren, globalen menschlichen Zivilisation und isolierten menschlichen, jäger-Sammler-Stämmen. Die technologische Kluft mag größer sein, aber dies bewirkt nicht automatisch eine mentale Kluft.


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18.11.2015 um 10:15
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Ihr antwortet alle, ich kann Menschen nicht mit Ameisen vergleichen
Nö, habe ich nicht gesagt. Und ich vermute, auch den anderen allen war klar, daß Du ne Metapher verwendet hast. Dennoch ging es Dir um das "unüberbrückbar weiter" der Aliens, wie wir es für Ameisen sind. Und dagegen läßt sich einiges sagen, wie hier ja auch geschehen. Nicht die anderen haben Dich falsch verstanden, sondern Du sie. Zumindest mich.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Ich habe doch selbst gesagt, dass man einem Steinzeitmenschen das Steuern eines Düsenjets beibringen kann, damit habe ich Dir doch recht gegeben, noch vor deinem Post.
Erstens habe ich da ein Post recycelt, das nicht speziell für Dich geschrieben war. Zweitens hast Du da nur behauptet, daß man nem Steinzeitler eher nen Düsenjet erklären kann als uns nen Zukunftsraumschiff. In meinem Beitrag habe ich dem widersprochen, da das letztlich nur ne Fleißaufgabe ist (und putzigerweise können wir uns weit mehr Sachen für unsere Zukunft vorstellen als ein Mensch auf Steinzeitniveau sich für seine Zukunft). Drittens habe ich auch noch ne Erklärung abgegeben, daß und warum die mentalen Voraussetzungen bei diversen Zivilisationen im All durchaus auf einem vergleichbaren Level liegen dürften und damit nur der "kulturelle Ameisenvergleich" überbleibt, der aber nicht zählt.
Zitat von MrLightMrLight schrieb:B) Zu der weiteren Entwicklung des unseren Gehirns. Nun ja auf der einen Seite habe ich da einen Bericht geschaut, da haben sich Wissenschaftler schon mit diesem Thema beschäftigt. Dabei ging es um folgende Faktoren: Gehirngröße, Energieaufnahme, Synapsendichte, und der Anzahl und Länge (= Dauer der Signalübertragung) der Verbindungen zwischen den Synapsen.
Schön für die, und wie haben die das mit der Selektion erklärt?
Zitat von MrLightMrLight schrieb:Weiter haben sie festgestellt, dass wir aus unserem Gehirn (durch eine weitere evolutionäre Entwicklung) mehr "rausholen" könnten.
Und ich schrieb bereits, daß und warum wir unser Gehirn zwar verbessern, ihm aber nichts neues implementieren könnten. Vor allem aber schrieb ich, daß unser Gehirn ohnehin noch lange nicht an seinem Limit angekommen ist (und nein, ich meine nicht die 10%-Legende).


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18.11.2015 um 13:12
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und ich schrieb bereits, daß und warum wir unser Gehirn zwar verbessern, ihm aber nichts neues implementieren könnten. Vor allem aber schrieb ich, daß unser Gehirn ohnehin noch lange nicht an seinem Limit angekommen ist (und nein, ich meine nicht die 10%-Legende).
Hm... das Neuro-Enhancement geht ja ein wenig in die Richtung, etwas verbessern zu wollen... obwohl hier nur eine geistige Leistungssteigerung eigentlich vorgenommen werden soll... eben durch die Einnahme von psychoaktiven Substanzen.

Es gibt ja schon so einige Pläne durch "Cyber"-Implantate die Sinne zu steigern... bspw. das Hören oder Sehen...

Wenn man dies weit in die Zukunft denkt (und mal die einzelnen Entwicklungsschritte dahingehend dazu), dann könnte es doch durchaus sein, dass wir unserem Gehirn schon eine Art "Evolution" im Schnelldurchlauf ermöglichen.


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18.11.2015 um 15:02
@moric
Steigerung der Gedaechtnisleistung und vernetzung mit einem cypernetzwerk ueber W lan waeren durchaus moeglich. Bei Wartung und Vertraeglichkeit koennte es aber Schwierigkeiten geben.


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18.11.2015 um 18:37
@moric
Sagte ich von Anfang an so, lies bitte nochmals. Was nicht geht, und darauf kam es mir an, das ist das Erreichen völlig neuartiger Verstandesleistungen, die uns bis heute unbekannt wären. So wie ein Hund zwar begreift, daß Herrchen Hören, sehen, riechen, kommunizieren kann, weil Hundchen das eben auch kann. Aber das Konzept Urlaubsplanung steht dem Hund nicht zur Verfügung, und er begreift es nicht. Oder "Hundehimmel", kann Wuffi sich nicht vorstellen. Geht nicht. Und wenn Hundi sich selbst das Gehirn pimpen könnte, so könnte er sich diese Veratandesleistungen nicht implementieren, eben weil er nicht mal weiß, daß es diese gibt. Der Hund könnte nur die Sinne verbessern usw., eben das, was er kennt und begreift.
Jetzt verständlich?


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18.11.2015 um 19:17
@perttivalkonen
Vielleicht hast Du recht, und ich habe Dich wirklich nicht richtig verstanden. %-) Ich habe nun deine letzten zwei Post mehrere male gelesen, und bin von mal zu mal verwirrter.

Also um es kurz zusammenzufassen, Du, oder Ihr alle, teilt nicht meine Auffassung, dass der Entwicklungsunterschied zwischen uns und den Ausserirdischen nicht so unüberwindbar sein könnte wie ich ihn in meinem Vergleich dargestellt habe. Ich stimme in dem Punkt zu, dass es weiter entwickelte Kulturen gibt (oder geben könnte), auf die das zutrifft, doch bin ich mir nicht sicher, ob das auf alle zutrifft. Um wieder eine Analogie aus einem Film zu nehmen, nur als Beispiel. Wie sieht es aus mit Außerirdischen wie auf dem BUG-Planeten? Die beherrschen die Raumfahrt, Planetenkolonisation, Terraforming und vieles mehr. Rein subjektiv betrachtet sind die weiter entwickelt als wir. Dennoch werde ich nie mit denen eine Partie Schach spielen können oder mit denen Ihre Technologie benutzen können. Höchstens als Parasit... Und die werden nie auf den Gedanken kommen unserer Entwicklung zu helfen, oder uns als eine "Gleichwertige Zivilisation" wahrzunehmen.

Nun zu meiner Verwirrtheit. Auf der einen Seite widersprichst Du meiner These der "unüberbrückbaren Weite", auf der anderen Seite (im zweiten Post) sprichst Du diese "unüberbrückbare Weite" einem Hund auf Uns zu. Ist das Richtig? Bevor ich weiter schreibe und mich ggf. vergaloppiere, sag mir bitte ob ich Dich da richtig verstanden habe. Wenn "Ja", brauchst Du es nicht erneut zu belegen, es geht nur darum ob ich Dich richtig verstanden habe..

LG

Nik :-)


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18.11.2015 um 19:39
@perttivalkonen
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Und ich schrieb bereits, daß und warum wir unser Gehirn zwar verbessern, ihm aber nichts neues implementieren könnten. Vor allem aber schrieb ich, daß unser Gehirn ohnehin noch lange nicht an seinem Limit angekommen ist (und nein, ich meine nicht die 10%-Legende).
Da gebe ich Dir recht, und ich habe es in diesem Bericht auch so verstanden. Wir währen dann bessere Mathematiker, Musiker usw. Aber es wurde nichts von "neuen" Fähigkeiten erwähnt.


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18.11.2015 um 20:41
Auch wenn das jetzt völlig daneben SCHEINT ... könnt Ihr mal klar kommen...?

Wir sind im Jetzt und Hier.

Nicht mehr und weniger.

UND? Aufgaben heute, grad speziell?


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18.11.2015 um 20:58
Also meine Aufgabe für heute: Überprüfung


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18.11.2015 um 21:34
@maflu
Also irgendwie verstehe ich deinen Text nicht richtig. Ich hab nur eine Vermutung, aber dann rate ich dir geh.


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