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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

1.995 Beiträge, Schlüsselwörter: Aliens, Freundschaft, Gefährlich

Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 14:03
@Commonsense
Commonsense schrieb:Gibt es ein funktionierendes System, bei dem die Rechte der (nennen wir sie der Einfachheit halber) Bürger in verschiedene Kathegorien eingeteilt sind, ohne sich dagegen aufzulehnen, das nicht als "Gewaltherrschaft" eingestuft werden muss?
Gegenfrage: gibt es ein funktionierendes System, bei dem angehörige der weniger-priveligierten Gruppe durch ihre eigenen Taten mit den Privelegierten gleichgestellt werden können?


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 14:20
@Taln.Reich

Meine Fragestellung war falsch: Statt "funktionierndes" hätte dort "existierendes" stehen müssen.

Grundsätzlich: Ein System, in dem es privilegierte und unterprivilegierte Bürger gibt, wird ohne Anwendung von Gewalt (und zwar über die normalen Ordnungsaufgaben hinaus) nicht möglich sein.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:24
Commonsense schrieb:Grundsätzlich: Ein System, in dem es privilegierte und unterprivilegierte Bürger gibt, wird ohne Anwendung von Gewalt (und zwar über die normalen Ordnungsaufgaben hinaus) nicht möglich sein.
Nicht, wenn die Privilegienunterschiede klein Genug sind.

Beispiel: Soziale Marktwirtschaft
Generell genießt in einen Geldsystem jeder mit weniger Geld weniger Freiheiten als jemand mit viel Geld (z.b. die Freiheit, sich eine Jacht zu kaufen), aber da das Sozialsystem die Unterschiede gering hält, sind übermäßige Gewaltanwendungen nicht nötig.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:30
@Taln.Reich

Bei Dir muss man aber auch jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Selbstverständlich ging es um von oben diktierte Privilegien.
Auch ein armer Mensch darf wählen (und hoffen, daß die Partei, die er wählt, ihm auch finanziell eine bessere Zukunft bringt).
Du willst die Privilegien aufgrund der Herkunft verteilen, unterdrückst also eine bestimmte Gruppe, die sich auch organisieren könnte.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:34
Commonsense schrieb:Du willst die Privilegien aufgrund der Herkunft verteilen, unterdrückst also eine bestimmte Gruppe, die sich auch organisieren könnte.
Nö, wenn sie diese Freiheiten wollen, dann können sie sie ganz legal erarbeiten.

Und auch im Geldsystem erbt man Teilweise den Status. ( Das Kind eines Landstreichers wird sich wohl nie den Luxus eines Privatflugzeuges leisten können- gleich ob es der Fähigste Mensch der Welt oder ein Taugenichts ist).
Commonsense schrieb:Auch ein armer Mensch darf wählen (und hoffen, daß die Partei, die er wählt, ihm auch finanziell eine bessere Zukunft bringt).
Auch die Untertannen-Aliens dürfen in meinen System wählen, und hoffen, das die von ihnen gewählten auch für sie eintretten.

Vielleicht hätte ich das bei der Gessellschaftsskizze nicht aussparen sollen: Der Senat des gesammten Reiches (der sich aus repräsentanten der Systemparlamente zusammensetzt) kann beschließen, das das Alien-Volk in den Freiheitsrechten den Menschen gleichgestellt wird. Die Untertannen-Aliens müssen sich also nur anständig benehmen, dann sind sie bald gleichgestellte Mitglieder in einem interstellaren Imperium - mehr als sie allleine je hätten in dieser Zeit selbst schaffen können.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:40
@Taln.Reich

Na von mir aus.

Dein System funktioniert also! Warten wir demnach auf die Aliens. ICh verspreche, daß cih DIch zum Herrscher wählen werden, wenn ich nach der Ankunft der aliens an die Urne gerufen werde.

Allerdings ist das schöne an unserer Welt, daß der Sohn eines Landstreichers sehr wohl in die Lage kommen kann, eine Yacht zu besitzen. Nicht wenige der erfolgreichsten Menschen stammten aus ärmlichsten Verhältnissen.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:45
Commonsense schrieb:Dein System funktioniert also! Warten wir demnach auf die Aliens. ICh verspreche, daß cih DIch zum Herrscher wählen werden, wenn ich nach der Ankunft der aliens an die Urne gerufen werde.
In Ordnung. Wenn dies Eintritt, werde ich so schnell wie möglich versuchen, mittels eines "Loyalitätsbeweises" das passive Wahlrecht anzueignen. Und dann wohl zu irgendeinen Hinterbänkler im Systemparlament mutieren.
Commonsense schrieb:Allerdings ist das schöne an unserer Welt, daß der Sohn eines Landstreichers sehr wohl in die Lage kommen kann, eine Yacht zu besitzen. Nicht wenige der erfolgreichsten Menschen stammten aus ärmlichsten Verhältnissen.
Ja, aber nur durch harte Arbeit oder Einfallsreichtum. Also quasi mittels eines "Loyalitätsbeweises" zum Geldsystem.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 19:51
@Taln.Reich
Taln.Reich schrieb:Ja, aber nur durch harte Arbeit oder Einfallsreichtum. Also quasi mittels eines "Loyalitätsbeweises" zum Geldsystem.
Du bist schon ein schlüpfriger Kandidat Du!
Du kriegst immer noch die Kurve, jedes Argument zu drehen. Politik ist daher wirklich Dein Geschäft, Du solltest mal darüber nachdenken.
Man ist zwar nicht Deiner Meinung, aber es gehen einem schlicht die Argumente aus, weil man schon weiß, daß es noch ein Hintertürchen für Dich gibt, egal was man sagt.
Taln.Reich schrieb:Wenn dies Eintritt, werde ich so schnell wie möglich versuchen, mittels eines "Loyalitätsbeweises" das passive Wahlrecht anzueignen. Und dann wohl zu irgendeinen Hinterbänkler im Systemparlament mutieren.
Deine Ansprüche sind aber gesunken. Beim letzten Mal wolltest Du noch selbst herrschen.


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15.01.2011 um 19:52
Commonsense schrieb:Deine Ansprüche sind aber gesunken. Beim letzten Mal wolltest Du noch selbst herrschen.
Naja, kann ich ja schlecht, wenn die Aliens das Sagen haben.
Commonsense schrieb:Politik ist daher wirklich Dein Geschäft, Du solltest mal darüber nachdenken.
Habe ich schon.


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15.01.2011 um 19:55
@Taln.Reich

Auch schon zu einem Ergebnis gekommen?


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15.01.2011 um 19:56
Commonsense schrieb:Auch schon zu einem Ergebnis gekommen?
Noch nicht. Konkuriert noch mit meinen Physik-Ambitionen.

Aber möglicherweise geht beides.


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15.01.2011 um 19:59
@Taln.Reich

Viel Erfolg!

(Ob ich Dich aber vor der Ankunft der Aliens wähle, kann ich jetzt noch nicht sagen)


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der-Ferengi
ehemaliges Mitglied

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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 20:07
Commonsense schrieb:... Allerdings ist das schöne an unserer Welt, daß der Sohn eines Landstreichers sehr wohl in die Lage kommen kann, eine Yacht zu besitzen. ...
Jüngstes Beispiel ist der Bettler in den Staaten, um den
sich nun alle Radiostationen reißen.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 20:28
...bin ziemlich neu hier...

Freundschaft mit Aliens?

ganz einfach: weil wir uns ihre Feindschaft nicht leisten können


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15.01.2011 um 20:35
Kennt ihr das Beispiel von Siddharta und seinem Mörder, der je näher er Siddharta kam, umso mehr er an seinem Vorhaben zweifelte und es schließlich ganz aufgab, als er bei ihm angekommen war.

Wir können sie fürchten, je näher sie uns kommen, umso mehr könnten wir diese Furcht verlieren und sie letztendlich ganz aufgeben. Zumindest dann, wenn es hochentwickelte Seelenbrüder ohne feindliche Absichten sind.


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 20:41
Sie versetzen heute noch Millionen in Panik. ????? ?

Weil heute Menschen sind krank geworden. Geistlich und koerperlich. Die meistens versteht nur das Bratwurst und Pommes ist lecker.

Oder?


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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 21:08
Die Aliens kommen ja auch nur, weil es bei uns Cheeseburger und Hot Dogs gibt.


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Bonesman
ehemaliges Mitglied

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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

15.01.2011 um 22:21
Sobald die menschen das Vertrauen der aliens bekommen haben sollten wir versuchen sie reinzulegen und am ende versklaven.


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16.01.2011 um 02:06
dere schrieb:Aus den Jarga-Texten geht hervor, dass man während der Expedition noch mit anderen Menschen Kontakt aufnahm, mehr ist darüber nicht bekannt. Die Texte geben ggf. Einsicht in die Philosophie der Jarganer, für die der mögliche Informationsgewinn (durch die 2-Tage-Unterweisung von Denaerde) einen weit höheren Stellenwert hat, als ein Gegenstand, der dann mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwie verschwinden würde. Man wird da oben also in der Lage gewesen sein, Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. D.h. man wird eine hohe Wahrscheinlichkeit angenommen haben, dass involvierte Journalisten, Labortechniker usw. auch Geheimdienste informieren, die ihrerseits im Bedarfsfall Szenarien einsetzen können, die man normalerweise wohl eher als "Verschwörungstheorie" im Lande der Unmöglichkeit sieht...
Es ist z.B. bekannt, dass es Mittel und Möglichkeiten gibt, z.B. eine Zielperson "nur mal so" auf einen Baum klettern zu lassen... Wie würde es danach mit seiner Glaubwürdigkeit aussehen ?

Aus dem Buch geht auch hervor, dass man ihm wohl erlauben wird, ein Buch über seine Erlebnisse zu schreiben - aber (denn) es wird wohl relativ wenig Massenwirkung haben, da man es i.d.R. als unglaubwürdig bzw. SF betrachten wird. Mit dieser Option werden also die Jarganer leben können (und wollen), denn sie erwarteten von Denaerde das Versprechen, dass er selbst nichts unternehmen wird, um seinen Kontakt zu verifizieren.
Innerhalb der jarganischen Philosophie war es also optimal, der Menschheit mit der Info ein "Angebot" zu machen - der/die Einzelne(n) entscheidet selbst, was draus gemacht wird. Ich habe es aus den genannten Gründen als Realität interpretiert - wenn es für andere so nicht wirkt, sollen sie..., ich will niemanden "missionieren". Mit dem "Glauben" ist das ja so eine Sache, ich sehe da durchaus bei mir ein wissenschaftliches Weltbild als Grundlage dessen. Aber ich "glaube" dennoch, dass die Infos, die uns die Jarganer freundlicherweise gegeben haben, uns ggf. helfen könnten, um... (nein, nicht tolle Raumschiffen zu baun, das wäre das Allerletzte).
Was die "Grauen" betrifft: Dass sie mitunter öffentlich in nihrer Bedeutung "überbewert" werden hat ja seine Ursachen. Es gibt ja Kräfte, die brauchen Feindbilder, und seien es potentielle und die Verstärkung von Bedrohungsszenarien (z.B. Entführungen) hat ja viele Auswirkungen.
Für mich sieht das eher so aus, als ob sich Denaerde die Jargaranische Philosophie so zurechtformt, damit genau das dabei herauskommt, das er selbst sich vorgenommen hat zu tun: ein Buch über seinen (angeblichen...) Kontakt zu schreiben, ohne einen Beweis liefern zu müssen.

Er verhält sich also genauso, wie die Jargaraner es angeblich gerne hätten. Tut mir leid, aber die Konstruktion ist offensichtlich. Zuerst einmal erklärt das nicht die Wahl, die man ihm angeblich gelassen hat, denn die ist immer mit einem von mir schon geschilderten Risiko behaftet. Er könnte mit einer Annahme des Beweises ja die Existenz von Aliens auf der Erde zweifelsfrei öffentlich machen.

Dazu könnte er wegen seinem Mangel an Informationen dann nicht mehr aufzeigen, das die Jargaraner eigentlich ganz friedlich sind, weil sie ihm es nicht mehr sagen würden. Und auch wenn das Risiko bestünde, das der Beweis verschwinden würde, es könnte trotzdem gelingen, ihn öffentlich zu machen.

Es wäre ja eine recht nette Idee, mittels eines Buches, die Menschheit zu einer besseren Lebensweise zu bekehren, aber zu sagen, das die Infos für das Buch von den Aliens kommen, macht den Inhalt nicht gerade verdaulicher. Jeder Mensch, der sich auf Denaerde berufen würde, der sein Wissen ja von den Aliens allein gepachtet haben will, bringt sich und auch seine eigenen Anschauungen in Veruf.

Ideen, die ja sowieso für manche schon schwerverdaulich sind, und mit denen die Jargaraner weit besser zurechtkommen werden, als die Menschen, einfach weil es ihre Gesellschaft ist, und keine, die die Menschen gebaut haben. Der Lerneffekt wäre deshalb auch nicht so groß, das man deshalb Lichtjahre an Entfernungen zurücklegen müsste. Für der Phantasie entsprungene Jargaraner würde das natürlich auch gelten...

Aber wie gesagt, das Universum ist groß...


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dere
ehemaliges Mitglied

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Freundschaft mit Aliens, warum sollten wir?

16.01.2011 um 11:42
wolf359 schrieb: Für mich sieht das eher so aus, als ob sich Denaerde die Jargaranische Philosophie so zurechtformt, damit genau das dabei herauskommt, das er selbst sich vorgenommen hat zu tun: ein Buch über seinen (angeblichen...) Kontakt zu schreiben, ohne einen Beweis liefern zu müssen.
Er verhält sich also genauso, wie die Jargaraner es angeblich gerne hätten. Tut mir leid, aber die Konstruktion ist offensichtlich.
Möglicherweise ist sie von deiner Warte aus offensichtlich. Von der anderen Seite aus ist offensichtlich, dass man unter diesen Bedingungen (jargaseitig) auf eine "harte Beweissituation" gern auch verzichten kann.
wolf359 schrieb: Es wäre ja eine recht nette Idee, mittels eines Buches, die Menschheit zu einer besseren Lebensweise zu bekehren, aber zu sagen, das die Infos für das Buch von den Aliens kommen, macht den Inhalt nicht gerade verdaulicher. Jeder Mensch, der sich auf Denaerde berufen würde, der sein Wissen ja von den Aliens allein gepachtet haben will, bringt sich und auch seine eigenen Anschauungen in Veruf.
Es geht ja hier nicht darum, ob eine Idee nett oder weniger nett oder gar einträglich ist. Sondern darum, dass ein Wesen einer auch ethisch entwickelten Hochzivilisation weder Interesse noch die Fähigkeit haben dürfte, in wichtigen Dingen ZU LÜGEN. Wenn es notwendig ist, wird es einfach schweigen und das wars...
Wenn es nun Denaerde genauso macht und seine Texte nur als Angebot sieht, - das man nutzen kann oder auch nicht - ist das nur folgerichtig...
wolf359 schrieb: Ideen, die ja sowieso für manche schon schwerverdaulich sind, und mit denen die Jargaraner weit besser zurechtkommen werden, als die Menschen, einfach weil es ihre Gesellschaft ist, und keine, die die Menschen gebaut haben. Der Lerneffekt wäre deshalb auch nicht so groß, das man deshalb Lichtjahre an Entfernungen zurücklegen müsste. Für der Phantasie entsprungene Jargaraner würde das natürlich auch gelten...
Ob etwas schwerverdaulich ist oder nicht, hängt ja oft von den jeweiligen Rahmenbedingungen bzw. Notwendigkeiten ab. Ich hatte schon geschrieben, dass die Jarganer keinesfalls versuchten, jemandem ihr Gedankengut "aufzudrängen", sondern im Gegenteil, dosierte Information lieferten, damit wir ggf. die Möglichkeit haben, daraus zu lernen. Nicht mittels Kopie sondern mit Kreativität. Die Motivation "Lichtjahre zurückzulegen", ist für Hochzivilisationen vielschichtig. Vor allem aber ist es - frei nach K.Gibran (?) - die (verantwortungsvolle) Suche des Lebens nach sich selbst...
M.f.G.


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