Desperadoo schrieb:Bei solchen Geschichten merke ich immer, wie gut ich es gehabt habe - bis 2024. Ich hatte 42 Jahre, eben bis zu seiner Rente, den gleichen Hausarzt, der auch den Rest der Familie behandelt hat. Komme allerdings auch aus ner größeren Kleinstadt, da ist das vielleicht etwas anderes. Seit dem ich in einer Großstadt arbeite und lebe, bekomme ich bei meinen wirklich seltenen Arztbesuchen Kotzanfälle! Aber so ist das, wenn man sich Ärzte nach freien Terminen aussuchen muß. Letztes Jahr musste ich in die Notaufnahme, war dann im BWK weil ich annahm, das dort vielleicht weniger los ist. Gute Entscheidung, die werde ich beim nächsten Mal wieder nerven
Mein Hausarzt ist vollkommen in Ordnung. Der von dem ich spreche war ein HNO. Er hat sich auch zuvor nie so benommen. Ich hatte ihn ein paar Jahre und zum Ende hin dann solch ein Spruch. Er war zwar zwischendurch mal strenger vom Ton, aber nie unfreundlich oder abwertend. Na ja, vielleicht brach da einfach irgendein Hass auf Frauen aus. Scheint ja eine flache Hierarchie dort zu sein, wenn auch keine von den Schwestern was dazu sagte. Nicht mal jetzt bei seinem Kollegen sagte die Schwester was...obwohl er mich aufforderte und erpresste. Sie saß einfach lächelnd am Tisch.🤨
Taliah schrieb:Nein, ich würde nichts löschen. Wenn alles so abgelaufen ist, kam der Herr Arzt noch glimpflich davon, zumindest nach meinem Empfinden.
Es gehen ja immer noch genug zu ihm. Hätten wir nicht solch einen Mangel an HNO-Ärzten in meiner Gegend, würde ich jetzt glatt noch eine Rezension starten und aufzeigen, was für ein Scheiß hier betrieben wird vom Kollegen ausgehend, aber selbst wenn man es an die Ärztekammer überreicht, ändert sich nicht viel, im Recht sein hin oder her.
Ich hab damals mal eine Vollnarkose doppelt zahlen müssen, weil ich über den Tisch gezogen wurde. Hab alle notwendigen Unterlagen an die Ärztekammer überreicht und nach drei Jahren mal eine Rückmeldung bekommen, dass sich jemand der Sache annimmt. Darauf warte ich heute noch...das war 2023...🥲 Hier zählt vermutlich wirklich nur, wer genug Geld hat und solche Ärzte sitzen da leider oft am längeren Hebel. Recht haben und Recht bekommen, sind zwei Unterschiede. Leider...
Stirnsänger schrieb:Wer sich öffentlich bewerten lässt, hat wohl kaum irgendeine juristische Handhabe gegen schlechte Bewertungen.
Es gibt tatsächlich Anwälte, die sich speziell dafür bezahlen lassen, negative Rezensionen löschen zu lassen. Sie haben sich genau darauf spezialisiert. Unabhängig davon, ob der Inhalt der Rezension wahr oder gelogen ist. Mit genug Geld kann man sich eben reinwaschen.
Interested schrieb:Ich selbst wäre vermutlich nicht nochmal in diese Praxis gegangen, aber meine Rezension gelöscht hätte ich auch nicht, wenn sie nicht nach gründlicher Überlegung zu subjektiv und emotional gewesen wäre. Dem Arzt hätte ich das aber auch direkt gesagt - also dem 1. und wäre direkt zu einem anderen zwecks Zweitmeinung. Rezensionen schreib ich gar nicht. Die wären vernichtend. :'D - auch das ist nur ein Spaß. Aber ich sag das eigentlich alles immer direkt. Im Guten, wie im Schlechten.
"Eigentlich und vermutlich", tue ich dies und jenes auch, aber in tatsächlichen Akutsituationen handelt man dann doch meist anders und rechnet auch nicht damit, in einer solchen Notsituation von seinem Arzt diskriminiert und ohne Hilfe wieder weggeschickt zu werden.
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Ich werde die Praxis jetzt mal genauso vor die Wahl stellen, dafür, dass ich meine Rezension nun gelöscht habe: entweder, es wird noch ein klärendes Gespräch mit dem Arzt geben, oder ich werde eine neue Rezension schreiben und erwähnen, was sich nun ereignet hat. Screenshots von der alten Rezension habe ich auch noch. Irgendwo muss es auch mal gerecht sein, denn es kam nie irgendeine Entschuldigung von ihm, geschweige denn eine Rückmeldung, aber sein Kollege setzt sich nach Jahren dafür ein, dass er ihn reinwaschen kann, obwohl er damit nicht mal etwas zutun hat.