Nyx_07 schrieb:Inwiefern? Bisher schwimmt Timmy noch nicht frei. Es kann doch nicht das Ziel gewesen sein ihn bis zur Nordsee zu quälen und dann stirbt er dort. Wenn der Wal in 6 Monaten noch lebt, kann man vielleicht von einer Rettung ausgehen. Man wir sehen.
Na ja, es fängt damit an, dass es X-mal sinngemäß hieß, der Sterbeprozess habe eingesetzt, binnen weniger Tage sei er tot; er reagiere nicht mehr, was aber nun ein sicheres Zeichen für ein baldiges Ableben sei; er habe Wasser in der Lunge, nun sterbe er aber ganz bald; er habe lebensgefährliche Verletzungen und sei dem baldigen Tode geweiht etc.pp.
Das OK hat die Initiative mMn nur gekriegt, weil dem Ministerium langsam klar wurde, dass das arme Tier dort noch über weitere Wochen oder gar Monate elendiglich verenden würde (was dem Tourismus geschadet hätte) - aber das ist nur meine ganz persönliche VT.
Der Wal lebt immer noch, trotz Wochen im Brackwasser, was einen sterbenskranken Wal längst umgebracht hätte. All diese Experten können ja die Aktion kritisch sehen, aber für die Zukunft wäre es mMn schon wichtig, dass sie anerkennen, dass ein in der Ostsee gestrandeter Wal nicht zwangsläufig todkrank sein muss, sondern sich dort wegen des für ihn relativ niedrigen Wassers ggf. einfach nicht orientieren kann. Dann könnte man bei anderen Walen später zumindest früher nachschauen, ob es dem Tier wirklich so schlecht geht, wie man glaubt.
Und hätte man diesen Wal früher aus seiner misslichen Lage befreit, hätte er jetzt auch wesentlich bessere Überlebenschancen.