Lotte49 schrieb:Das OK hat die Initiative mMn nur gekriegt, weil dem Ministerium langsam klar wurde, dass das arme Tier dort noch über weitere Wochen oder gar Monate elendiglich verenden würde
Das sehe ich auch so.
Lotte49 schrieb:Dann könnte man bei anderen Walen später zumindest früher nachschauen, ob es dem Tier wirklich so schlecht geht, wie man glaubt.
Ich glaube, Timmy geht es schlecht - dass er Schädigungen hat, die ihn nicht mehr lange leben lassen.
Aber ja, manche Sterbensprozess dauern - bei Mensch und Tier.
Lotte49 schrieb:Und hätte man diesen Wal früher aus seiner misslichen Lage befreit, hätte er jetzt auch wesentlich bessere Überlebenschancen.
Man hat ja das gemacht, was man so macht, um Wale zu befreien.
Dazu ist der Weg ins offene Meer sehr verwinkelt.
Lebendtransporte sind fuer derart grosse Tiere nicht vorgesehen.
Und 2006, London, führte dieser Ansatz auch nicht zum Erfolg.
Aber hier hat man sicherlich ein Learning.
Und ich weiss nicht, ob Timmy eine bessere Ueberlebenschancen gehabt hätte, wenn man ihn frueher abtransportiert haette. Das könnte man im Fall einer Obduktion ggf abschätzen.
Nyx_07 schrieb:Es kann doch nicht das Ziel gewesen sein ihn bis zur Nordsee zu quälen und dann stirbt er dort. Wenn der Wal in 6 Monaten noch lebt, kann man vielleicht von einer Rettung ausgehen. Man wir sehen.
Genau.
parabol schrieb:Wie auch immer, im schlimmsten Fall, wenn er von der Barge herunterschwimmt
und im Meer versinkt und ertrinkt, wird das eine Seebestattung Erster Klasse.
Seebestattung Erster Klasse - fuer mich klingt das zynisch.
Dann: schnell unterzugehen und ersticken ist noch besser, als wochenlang herumzusiechen und dann abzusaufen und zu ersticken.....
RomanTisch schrieb:Womit befasst sich denn das Meeresmuseum in Stralsund ?
Mit wissenschaftlichen Forschungen doch wohl . Das man diese aufgrund der Größe von Buckel- oder Finnwalen nicht an lebenden Objekten betreiben kann wie bei Schweinswalen , dürfte doch einleuchtend sein und der Dämlichste sollte es begreifen , da diese Wale in tiefen Gewässern zudem beheimatet sind. Ergo ist man auf Totfunde angewiesen und wartet sehnlichst darauf , das
a) mal einer angespült wird
b) dieser der Wissenschaft zugeführt wird
c) man ihn der Öffentlichkeit präsentieren kann als Skelett.
Du glaubst hoffentlich nicht wirklich, dass Forschung nur am verstorbenen Objekt moeglich ist?
Kappeskopp schrieb:Schon mal daran gedacht, warum alle, die Ahnung von der Sache haben, diesen Wal in Ruhe lassen wollten?
Dieses Abwerten von wissenschaftl Wissen und Einschätzung zugunsten von Gefühl und Stimmung - das macht mir in Dtl echt Angst.