@zeitlos

Vielleicht ist es in näherer Zukunft möglich per "Ferndiagnose" mehr über den Planeten zu erfahren. Bis dahin bleibt nur die Spekulation. Sichere Daten sind die Umlaufzeit und die grobe Zusammensetzung des Systems. Handelt es sich um eine Supererde, dann sind die Schwerkraftverhältnisse an der Oberfläche ebenfalls bekannt. Als sicher gilt, das sich der Planet die meiste Zeit innerhalb der habitablen Zone befindet, und die übrige Zeit leicht außerhalb seine Bahn zieht...

Viel hängt von der Zusammensetzung der Atmosphäre ab, da ein gewisser Anteil Kohlendioxid zur Erwärmung beiträgt. Eine Supererde hat in der Regel Vulkane, die für einen höheren Kohlendioxidanteil sorgen, aber auch für Ruß. Dieses Extra an Kohlendioxid könnte verhindern, das der Planet außerhalb der habitablen Zone auskühlt, und er könnte innerhalb der habitablen Zone dafür sorgen, das die dünnen Polkappen abschmelzen...

Die Anfangsbedingungen für die Entstehung von Leben waren vielleicht ähnlich wie diejenigen auf der Erde. durch die Unterschiede in der Größe der Planeten und der Abfolge der Einzelereignisse, wird sich das Leben aber auf beiden Welten recht unterschiedlich entwickelt haben. Die äußeren Formen können sich aber insofern ähneln, das sie jeweils ideale Antworten der Evolution auf ähnliche Problemstellungen darstellen können...

Wenn du jetzt zu dieser fernen Welt reisen möchtest, und dafür Sponsoren finden solltest, dann bist du bestenfalls einige zehntausend Jahre unterwegs (wahrscheinlich eher länger...) und kommst dort unkontrolliert als "Tiefkühlware" an...

@Despina

Die Erde terraformen zu wollen ist gar kein so schlechter Gedanke. Man könnte manche sich anbahnende Katastrophe abmildern, wenn man Landschaften erhält oder bei Bedarf sogar neu erschafft. Kreativität ist da durchaus angebracht. Man muß etwas unternehmen, um die Schäden des sich nur langsam ändernden abgasverursachenden Molochs der veralteten Industrie ein wenig abzumildern...
Despina schrieb:...i gris di.
farbige Darstellung...