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Was geschah mit Flug MH370?

50.609 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

23.11.2017 um 20:41
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Der Anwender flog mit dem Cost-Index 0. Das bedeutet, auf diesem Flug war es ihm wichtig so treibstoffsparend wie möglich zu fliegen. Die Flugzeit spielt bei einem Cost-Index 0 keine Rolle, nur die Reichweite zählt.
Ist 0 nicht einfach voreingestellt = nichts wurde verändert, oder muss man extra "0" eingeben?


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23.11.2017 um 21:29
@Anaximander

Wenn man den FMC programmiert dann fragt er nach dem Cost-Index. Anhand des Cost Index berechnet der FMC dann die Geschwindigkeit und die dazugehörige Steigrate für die Climb-Phase nach dem Take-Off. Der Pilot hat also die Wahl die 0 stehen zu lassen (falls das die Voreinstellung ist) oder einen anderen Cost Index einzugeben.

Wenn der Anwender also den Cost Index auf 0 stehen lässt dann ist das bewusst so gewählt weil er so fliegen will.

Am Rande : MH370 flog mit Cost-Index 52 nach IGARI. Der Cost-Index wurde danach deutlich erhöht und mit welchem Cost-Index MH370 dann nach 18:22 UTC unterwegs war weiss kein Mensch.


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Was geschah mit Flug MH370?

23.11.2017 um 21:40
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Der Cost-Index wurde danach deutlich erhöht
Ich sehe gerade, das ist nicht korrekt.

Man muss nicht zwingend den Cost-Index erhöhen um schneller zu fliegen. Man kann auch einfach an der vorderen Mittelkonsole eine neue Geschwindigkeit eindrehen und damit die Cost-Index-Einstellungen des FMC übergehen.


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23.11.2017 um 21:48
@DearMRHazzard

Erstmal danke soweit, ich schaue mir das paper von VI in den nächsten Tagen mal genauer an.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 11:15
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Der Pilot hat also die Wahl die 0 stehen zu lassen (falls das die Voreinstellung ist) oder einen anderen Cost Index einzugeben.
Die Treibstoffmenge wurde manuell während der Simulation verändert (weniger Treibstoff)
Die zweite Information finde ich in dem paper von VI so nicht, allerdings erinnere ich mich daran, das mal gelesen zu haben. Die beiden Informationen zusammen sprechen doch gerade nicht für die Schlussfolgerung:
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Wenn der Anwender also den Cost Index auf 0 stehen lässt dann ist das bewusst so gewählt weil er so fliegen will.
Wenn der Anwender den Treibstoff im SIO manuell verringert, dann war maximale Reichweite nicht das Ziel der Simulation. Zumal wenn dann auch noch Zeitraffer verwendet wurde.

Die Interpretation von JW ist jedenfalls eine ganz andere:

http://jeffwise.net/2017/11/21/does-the-mh370-captains-flight-simulator-prove-his-guilt/ (Archiv-Version vom 01.12.2017)

Demnach habe Shah an diesem Tag eine Reihe extremer Landungen geübt, die Simulation im SIO könnte also einfach nur Zufall gewesen sein.

Das ganze scheint auch etwas an der von VI ausgemachten "Einzigartigkeit" der Simulation zu hängen (einzige schadow files auf dieser Festplatte - das liest sich im Polizeibericht und beim ATSB doch etwas anders?)


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 14:13
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Die zweite Information finde ich in dem paper von VI so nicht, allerdings erinnere ich mich daran, das mal gelesen zu haben.
In Abschnitt 10 des Papers (Link) haben Ianello und Guillaume den Flug reproduziert und haben festgestellt das der Treibstoffverbrauch deutlich anders ausfiel als erwartet. Zunächst verbrauchte ihr Flug mehr Treibstoff und hinten raus hatten sie noch Treibstoff über während der Originalflug mit leeren Tanks unterwegs war.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Wenn der Anwender den Treibstoff im SIO manuell verringert, dann war maximale Reichweite nicht das Ziel der Simulation. Zumal wenn dann auch noch Zeitraffer verwendet wurde.
Hier geht es darum das der Anwender irgendwo im Abschnitt zwischen 10N (Wende Richtung Süden) und 45S (Leere Tanks) den Treibstofflevel verändert haben muss (weniger Treibstoff), andernfalls hätten Ianello und Guillaume nicht noch über 6,241 kg Treibstoff übrig gehabt bei 45S obwohl sie bis 10N schon mehr verbrauchten als der Originalflug.

Siehe es mal von der Seite :

Der Anwender könnte noch Treibstoff über gehabt haben bei 45S aber er entschied sich möglicherweise dafür sein Ziel erreicht zu haben und setzte daher seinen Treibstoff auf 0.

Zu Jeff Wise :

Diesen Mann betrachte ich schon einiger Zeit nicht mehr als seriöse Quelle. JW reisst viele Dinge aus dem Zusammenhang und interpretiert diese dann für seine Zwecke (Putin ist schuld an allem) um. Nicht ohne Grund hat VI dieses Paper erstellt. Er hatte das dringende Bedürfnis mit den Irrtümern von Jeff Wise aufzuräumen.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 14:36
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Demnach habe Shah an diesem Tag eine Reihe extremer Landungen geübt, die Simulation im SIO könnte also einfach nur Zufall gewesen sein.
Ich fliege selber mit FSX wie Du ja weisst. Auch nach reiflicher Überlegung und dem Abwägen aller Möglichkeiten fällt mir kein plausibler Grund ein welchen Sinn es machen sollte mitten im Nirgendwo über dem indischen Ozean ohne Treibstoff zu fliegen.

Das hat nichts mit "Spass an der Freud aus Langeweile" zu tun sondern ist schlicht und einfach völlig unlogisch.

Ich hätte es verstanden wenn der Anwender irgendwo über Land, möglichst eine Grossstadt/Flughafen in der Nähe, seinen Treibstofflevel auf 0 gesetzt hätte in der Absicht eine Landung ohne Treibstoff durchzuführen. Das wäre interessant gewesen. Aber so ? Das ergibt keinen Sinn. Sobald sein virtueller Flieger auch nur das Wasser leicht berührt hätte wäre die FSX-Simulation mit einem seelenlosen Textfenster ausgestiegen (Expertenmodus) in dem so etwas ähnliches gestanden hätte wie : Flugzeug abgestürzt/kaputt ----> Letzten Speicherstand laden ? Ja/Nein ?

Man darf hier auch nicht vergessen : FSX ist kein Ego-Shooter. Das ist eine staubtrockende Simulation.

Bei COD oder BF verpieselt man sich gern mal auf einer Map irgendwo hin und nimmt sein Maschinengewehr und verfeuert sein Magazin gegen eine Mauer bis es qualmt, lädt dann nach und beginnt wieder von vorn. Dazu dreht man dann noch schön sein Surround-System auf und lässt es schön krachen bis die Ohren weh tun - Entspannungsaktion oder der Vertreib von Langeweile. Kenne ich selber.

Bei FSX gibt es so etwas nicht. Da macht das Fliegen selbst Spass und vertreibt die Langweile. Der Anwender wollte bei 45S nicht mehr fliegen, auch landen auf einem Flughafen wollte er nicht. Er wollte offensichtlich abstürzen mitten im Nirgendwo ohne Treibstoff den er selbst zuvor auf 0 gesetzt hat - Simulierter Selbstmord in einer virtuellen Umgebung. Das hat eine erhebliche Relevanz zu MH370.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 14:46
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:... Das hat eine erhebliche Relevanz zu MH370.
Aber nur dann, wenn alle User das im Bezug auf den FSX genauso sehen wie du. Falls manche Leute den FSX oder andere Flugsimulatoren auch aus reinem Spass benutzen, oder zumindest manchmal einfach nur Spass haben wollen und komplett sinnlose Dinge tun, passt deine Theorie nicht mehr.


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26.11.2017 um 14:47
@Ahmose

Welchen "Spass-Faktor" siehst Du in so einer Aktion ?


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 15:10
@DearMRHazzard

Soweit ich sehe, bietet das paper von VI nicht viel neues, es ist eine Replik auf die Interpretationen von JW. Es war schon lange, zunächst gerüchteweise, bekannt, dass eine möglicherweise verdächtige Route geübt wurde, das ATSB hat zuletzt sogar direkt ausgesagt, dass das Suchgebiet daraufhin verlegt wurde. Schon zuvor konnte man das aus den Pressekonferenzen raushören.

Bei dem Cost Index sind wir jetzt immer noch nicht weiter, in dem paper von VI werden keine Schlussfolgerungen daraus gezogen, das naheliegenste ist einfach, war so vereingestellt, und der User (bzw. Z.) hat keinen Grund gesehen, irgendwas mit Cost Index einzustellen, daher dann auch das manuelle "Entfernen" von Treibstoff. Spricht gerade nicht für einen Testlauf, bei dem es um maximale Reichweite ging, würde sowieso kein brauchbares Ergenis bringen.

Mich würde jetzt auch mal interessieren, warum man sagen kann, dass die Festplatte nur dieser einen Simulation diente. Aus den offiziellen Berichten kann ich das nicht rauslesen, dort heißt es immer, es seien eine Vielzahl von Routen geflogen worden (tausende?). Bei JW lese ich, Z. habe an diesem Tag mehrere extreme Landungen am Simulator geprobt (aus welchem Grund auch immer, aber wohl kaum, um seinen angeblichen Selbstmord vorzubereiten).

Selbst wann man von einem Zusammenhang ausgeht, scheint mir das als Hinweis für einen möglichen Selbstmord unwahrscheinlich, es ging doch darum, einen Gleitflug (den es höchstwahrscheinlich nicht gegeben hat), evtl. eine Landung zu proben. Würde vielleicht noch eher für irgendein Verhandlungsszenario passen mit Versuch der Rettung des Flugzeugs "in letzter Sekunde" - wenn man den Zusammenhang als gegeben annimmt.

Ansonsten wäre es doch kontraproduktiv, eine solch offensichtliche Spur zu legen (es ist klar, dass man Teile der Dateien rekonstruieren kann). Für den Flug selbst wäre es kein Gewinn gewesen. Der Grund, sowas zu proben, erschließt sich mir keinesfalls.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 15:20
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:die Simulation im SIO könnte also einfach nur Zufall gewesen sein.
An einen Zufall denke ich auch nicht.
Besonders da ja anscheinend nur diese Datei mit dem Flug in den SIO auf der Platte zu finden war.
Für mich gibts da zwei Möglichkeiten.
Der Pilot wollte damit ein Hinweis geben oder jemand hat die Datei dort platziert um den Verdacht auf den Piloten zu lenken.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 15:32
Zitat von MacLuckyMacLucky schrieb:Der Pilot wollte damit ein Hinweis geben oder jemand hat die Datei dort platziert um den Verdacht auf den Piloten zu lenken.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb: Der Grund, sowas zu proben, erschließt sich mir keinesfalls.
....oder der Anwender hat möglicherweise die kommende Realität simulieren wollen. Aus technischer Sicht wäre das natürlich nur sehr grob möglich gewesen. Allerdings bin ich der Meinung das man die emotionale und praktische Sicht nicht unterschätzen sollte. Wenn man so einen Wahnsinn ständig in der Phantasie durchspielen würde dann ist das eine Sache. Eine andere Sache ist es diese Phantasien an einem Simulator umzusetzen wo man das Geschehen direkt vor Augen hat ohne seine Phantasie bemühen zu müssen. Hier kann der Anwender dann auch Checklisten direkt abarbeiten anstatt sie sich vorzustellen zu müssen.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 15:32
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Er wollte offensichtlich abstürzen mitten im Nirgendwo ohne Treibstoff den er selbst zuvor auf 0 gesetzt hat - Simulierter Selbstmord in einer virtuellen Umgebung. Das hat eine erhebliche Relevanz zu MH370.
Sehe ich genau so.

Auch wenn es nicht endgültig bewiesen ist, scheinen Simulator-PIC und MH370-PIC ein und dieselbe Person zu sein, nämlich Shah.
Dann ist es nur folgerichtig anzunehmen, dass er die Simulation mit der festen Absicht geflogen ist, diese auch Realität werden zu lassen.

Das Flugzeug in der Simulation offenbar abstürzen zu lassen hatte allerdings sicherlich einen praktischen Zweck.
Selbst ein altgedienter 777-Pilot kennt nicht alle Feinheiten einer solch komplexen Maschine unter extremen Bedingungen. Meines Erachtens sollte der simulierte Absturz nur zu einem gewissen Grad verifizieren, dass nicht irgendwelche Stabilisierungssysteme unter RAT und/oder APU-Betrieb noch aktiv sind und unter Umständen das vollständige Zerstören des Flugzeugs beim Aufschlag verhindern.

Die Simulation war der Versuch, das geplante Szenario - so gut wie es eben mit einer PC-Software geht - auf Schwachstellen abzuklopfen.

Das würde einen Absturz nahe Arc 7 nahelegen und mit einiger Wahrscheinlichkeit, dass zumindest der allerletzte Abschnitt des Fluges nicht mehr unter Pilotenkontrolle stattgefunden hat.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 15:53
@hawak

Dann bleibt allerdings die Frage warum er ein Modell benutzt hat das aus technischer Sicht mit Abstand nicht an die PMDG-777-200LR herankommt. Letztere hatte er ja ebenfalls. Die einzige Erklärung die sich mir anbietet ist das die PMDG-777 keinen 2D-Modus bietet und er wollte 2D. Vermutlich wegen der Eingabehardware die an dem Simulator hing, der Übersichtlichkeit über 3 Monitore, und der besseren Bedienung.

Ich sehe z.B. bei seinem Simulator das seine Maus ungünstig platziert ist. Wenn man das VR-Cockpit benutzen will dann braucht man entweder Track IR (hatte er nicht bzw. ich sehe es nicht) oder eine Maus um zoomen zu können. Jedoch macht das dann über 3 Monitore keinen Sinn, denn wenn man ständig zoomen muss um Schalter und Hebel zu finden dann zoomt alles mit, auch die Seitenansichten. Das ist extrem nervig.

2D ist hier also bei dem Aufbau die vernünftigste Wahl und die hat er dann auch genutzt, zusammen mit einem technisch rückständigen Softwareprodukt.


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26.11.2017 um 15:57
Zitat von hawakhawak schrieb:Die Simulation war der Versuch, das geplante Szenario - so gut wie es eben mit einer PC-Software geht - auf Schwachstellen abzuklopfen.
Um zu testen, was beim Absturz passiert, warum muss man gleichzeitig eine Spur legen, die recht nahe an das derzeit vermutete Gebiet führt? Hätte es nicht ein simulierter Absturz an beliebigem Ort getan?


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 16:09
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Bei dem Cost Index sind wir jetzt immer noch nicht weiter, in dem paper von VI werden keine Schlussfolgerungen daraus gezogen, das naheliegenste ist einfach, war so vereingestellt, und der User (bzw. Z.) hat keinen Grund gesehen, irgendwas mit Cost Index einzustellen, daher dann auch das manuelle "Entfernen" von Treibstoff.
Aus meiner Sicht spielt es keine Rolle ob etwas voreingestellt ist oder nicht. Entscheidend ist ob man die Voreinstellung verändert oder unverändert belässt. Diese Entscheidung muss man zwangsläufig treffen sonst kann der FMC keine Start-/Climbphase-/Chillingphase-Parameter errechnen.

Hier wurde Cost-Index 0 entweder unverändert belassen oder speziell eingestellt. Man muss auch keinen Cost-Index eingeben bzw kann diesen löschen. Dann erscheinen halt im FMC zwei Rechtecke die auf eine Eingabe warten. Gibt man da dann nichts ein kann der FMC nichts rechnen und der Autopilot funktioniert dann auch nicht. So fliegt man keinen Airliner.

Ein Cost-Index von 0 sagt : Es interessiert mich nur maximale Reichweite und sonst nichts.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Selbst wann man von einem Zusammenhang ausgeht, scheint mir das als Hinweis für einen möglichen Selbstmord unwahrscheinlich, es ging doch darum, einen Gleitflug (den es höchstwahrscheinlich nicht gegeben hat), evtl. eine Landung zu proben.


Wer hat behauptet das es im Zusammenhang mit FSX um einen Gleitflug ging ? Soweit ich das sehe liefern die FSX-Daten keinerlei Hinweise darauf das hier ein Gleitflug geübt worden ist.
Zitat von AnaximanderAnaximander schrieb:Ansonsten wäre es doch kontraproduktiv, eine solch offensichtliche Spur zu legen (es ist klar, dass man Teile der Dateien rekonstruieren kann).


Nicht wenige Täter legen Spuren von denen sie dachten sie gründlichst verwischt zu haben. Fehler begeht jeder. Das ist menschlich.


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26.11.2017 um 16:14
@DearMRHazzard
Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass Shah sich in einem Flusi-Forum durchaus für den PMDG-777 Simulator interessiert hat - ich weiß leider nicht mehr wo das war.

Die 2D-Erklärung macht für mich Sinn, insbesondere würde ich davon ausgehen, dass selbst das verwendete Modell für diesen Zweck aus seiner Sicht vollkommen ausreichend war. Vielleicht war es auch nur eine Art Absolution in psychologischer Hinsicht.

@Anaximander
Stimmt. Shah war sich mit Sicherheit darüber im Klaren, dass diese Spur gefunden werden kann.
Meines Erachtens war ihm das aber vollkommen egal. Die Simulator-Daten konnten aus seiner Sicht gar keine Rolle in den Untersuchungen spielen, weil damals niemand eine Ahnung von der BTO/BFO-Methode der Inmarsat-Daten hatte.

Es ist sicher, dass überhaupt erst die Inmarsat-Daten (für den Beginn des Fluges natürlich auch die Radaraufzeichnungen) Hinweise auf die Route geliefert haben. Shah konnte diesen Aspekt gar nicht berücksichtigen.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 16:48
Zitat von hawakhawak schrieb:Irgendwo hatte ich einmal gelesen, dass Shah sich in einem Flusi-Forum durchaus für den PMDG-777 Simulator interessiert hat - ich weiß leider nicht mehr wo das war.
Irgendwo meinte er mal das richtige Flugsim-Piloten mit 2D unterwegs sind und nicht mit VR (3D) wenn ich mich richtig erinnere. Das kann ich nachvollziehen. Der 2D-Modus sieht zwar richtig mies aus aber dafür ist er sehr praktisch in der Bedienung. Wer auf die Bedienung keinen besonderen Wert legt und lieber etwas für´s Auge (Immersion) will der wählt VR (3D) und somit die PMDG-Software.

Die PMDG-777-200LR bietet halt kein 2D und deshalb hatte er wohl auch keinen Bock drauf. Auch dann nicht obwohl die PMDG-Software das mit Abstand beste Produkt ist auf dem Markt welches der technischen Realität am nächsten kommt.
Zitat von hawakhawak schrieb:Die Simulator-Daten konnten aus seiner Sicht gar keine Rolle in den Untersuchungen spielen, weil damals niemand eine Ahnung von der BTO/BFO-Methode der Inmarsat-Daten hatte.
Wer sich dafür interessierte der hätte in Erfahrung bringen können das INMARSAT nach der Aufarbeitung des Falles AF447 zukünftig BTO/BFO-Daten speichern werden würde um ein weiteres Hilfsmittel im Rahmen ihrer Möglichkeiten liefern zu können um vermisste Airliner wiederzufinden.

Diese Empfehlung kam direkt von der BEA.......


BEA's working group also assessed the likelihood that triggered transmissions would be picked up and relayed by the Inmarsat constellation of communication satellites, when location and aircraft orientation were taken into account.

Simulations replicating 42 of the accidents in 597 different points of the world demonstrated that, in 85% of cases, transmission of data "would be possible before impact", said the working group.

For 82% of the accident and location combinations the corresponding search zone for the wreckage would be contained within a 4nm (7.4km) radius. This figure increases to 88% for impact points at the less extreme latitudes from 70°N to 70°S.


https://www.flightglobal.com/news/articles/af447-inquiry-distress-triggered-data-could-minimise-357228/

Nach dieser Untersuchung wäre es nicht klug gewesen von INMARSAT auf das speichern von BTO/BFO-Daten zu verzichten.

Hat der Entführer diesen Artikel gelesen ? Hatte er Kenntnis von BTO/BFO-Daten ? Wir wissen es nicht.

Eines ist für mich aber absolut klar - Wer Satellitenkommunikation unterbricht und sie dann wiederherstellt der sollte wissen das diese erneute Verbindungsaufnahme Spuren im System hinterlässt beim Satellitenbetreiber. MH370 hat um 18:25 UTC, rund 3 Minuten nachdem MH370 ausserhalb der malaysischen Primärradarreichweite war, die Satellitenkommunikation wiederhergestellt. Der Grund dafür ist unbekannt aber wer das auch getan hat, er muss gewusst haben das das Spuren hinterlassen wird und die Ermittler schon bald erfahren würden das MH370 überhaupt nicht abgestürzt war zu diesem Zeitpunkt.


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 17:30
@DearMRHazzard

Soweit ich mich erinnern kann, kam bei AF447 lediglich die BFO-Auswertung zum Zug, weil Inmarsat zu diesem Zeitpunkt die BTO's noch gar nicht gespeichert hat.

Die Archivierung der BTO's wurde doch ohne große Ankündigung für die (interessierte) Öffentlichkeit erst viel später - und dann auch noch im Testbetrieb - vorgenommen.

Egal wie, zum Zeitpunkt von MH370 hatte m.E. niemand außerhalb von Inmarsat einen Schimmer, dass eine gewisse Rekonstruktion der Route allein aufgrund der SATCOM-Handshakes möglich sein könnte.

Ich bin zumindest davon überzeugt, dass das Abschalten der gesamten Satellitenkommunikation nichts mit den Handshakes zu tun hatte, weshalb auch die teilweise Wiederherstellung anderen Zwecken dienen sollte (welchen, kann man nur spekulieren).

Die wenigen Spuren, von denen der Entführer sicherlich wusste, hätten nach dem damaligen Kenntnisstand das Rätsel lediglich vergrößert, aber niemals auf ein hinreichend kleines Suchgebiet geführt und deshalb wurden sie ohne größere Bedenken in Kauf genommen.

Man kann mal in Gedanken das Szenario durchspielen, wenn lediglich BFO-Daten vorgelegen hätten...


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Was geschah mit Flug MH370?

26.11.2017 um 18:12
Zitat von hawakhawak schrieb:Soweit ich mich erinnern kann, kam bei AF447 lediglich die BFO-Auswertung zum Zug, weil Inmarsat zu diesem Zeitpunkt die BTO's noch gar nicht gespeichert hat.
Wenn Du das sagst möchte ich da mal nicht widersprechen. Wann genau INMARSAT welche Daten gespeichert hat weiss ich nicht. In dem Artikel oben ist von "Location" (BTO) und "Orientation" (BFO) die Rede.
Zitat von hawakhawak schrieb:Egal wie, zum Zeitpunkt von MH370 hatte m.E. niemand außerhalb von Inmarsat einen Schimmer, dass eine gewisse Rekonstruktion der Route allein aufgrund der SATCOM-Handshakes möglich sein könnte.
Wer was genau wusste wissen wir alle nicht. Grundsätzlich sind Piloten keine Satellitenexperten, also gehe ich auch mal verdachtsmäßig davon aus das keiner der beiden Piloten mal was von BTO/BFO´s gehört hatte. Eine Restunsicherheit ist allerdings nicht auszuschliessen.
Zitat von hawakhawak schrieb:Die wenigen Spuren, von denen der Entführer sicherlich wusste, hätten nach dem damaligen Kenntnisstand das Rätsel lediglich vergrößert, aber niemals auf ein hinreichend kleines Suchgebiet geführt und deshalb wurden sie ohne größere Bedenken in Kauf genommen.
Das sehe ich auch so. Selbstmord begehen und ein unlösbares Rätsel aufgrund von Datenmangel zu hinterlassen damit der Selbstmörder nicht zu schnell vergessen wird von der Nachwelt. Aus meiner Sicht sehr plausibel.

Berücksichtigen sollte man dabei allerdings noch den Faktor "mögliche Augenzeugen des Absturzes" wenn man über ein "Rätsel" nachdenkt. Der Entführer von MH370 konnte nie sicher sein ob am Ort des Absturzes gerade ein Frachter,Öltanker oder Fischerboote zum Zeitpunkt des Absturzes in unmittelbarer Nähe gewesen wären. Gerade die chinesischen Fischfangflotten hatten einen riesigen Spass im ehemaligen Suchgebiet ihre Netze auszuwerfen und Fische zu fangen wie wir ja gesehen haben.

Die hätten sich gemeldet und darüber berichtet das gerade vor ihren Augen ein Airliner abgestürzt wäre. Malaysia hätte das natürlich zunächst ins Reich der Mythen und Fabeln verwiesen aber am Ende wären sie doch im SIO gelandet und hätten nach MH370 gesucht und dann natürlich auch längst gefunden.

Meiner Meinung nach macht es daher am meisten Sinn anzunehmen das dem Entführer völlig egal war ob MH370 gefunden wird oder nicht. Hauptsache dieser Vorfall stellt ein einziges Rätsel dar, wer dafür verantwortlich ist, und warum er das getan hat. Soll doch die malaysische Regierung darauf Antworten finden. Wenn sie kann. Konnte sie bis heute nicht.
Zitat von hawakhawak schrieb:Man kann mal in Gedanken das Szenario durchspielen, wenn lediglich BFO-Daten vorgelegen hätten...
Nur mit BFO-Daten hätte man eine Flugrichtung feststellen können. Man wäre sicherlich auf den indischen Ozean gekommen als Absturzort aber ein Suchgebiet hätte man nicht definieren können weil die Arcs gefehlt hätten. Vorallem der entscheidende letzte Arc.


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