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Was geschah mit Flug MH370?

57.601 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

01.01.2026 um 21:43
Man hat ja in der Vergangenheit schon ein gewaltig großes Areal durchsucht, wie man hier sehen kann:

Screenshot 2026-01-01 214207

Gleichwohl bleiben Lücken, die man ggf. jetzt noch schließen möchte.


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01.01.2026 um 21:52
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Du meinst Figure 2, Door R1 panel, richtig?
Naja, außer das Door R1 ja meint erste Tür rechts.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Woher also die angeblichen tausend Teile kommen sollen, ist völlig unklar. Zumal nach so vielen Jahren die Trümmer, die nicht gesunken sind, dann doch angespült würden und nach diesen wird auch gesucht. Es gibt lediglich zwei davon.
Ganz einfach weil die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist das ein Element angespült wird, damit dies passieren kann muss es statistisch hunderte Trümmer gegeben haben je angespültem Teil.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wie man sieht ein recht großes. Bei einem unkontrollierten Absturz (ca. Schallgeschwindigkeit) würde das Flugzeug quasi pulverisiert. Dieses hier ist eher verbeult.
Eher nicht, damit ein Flugzeug pulverisiert wird muss schon mehr passieren.


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Was geschah mit Flug MH370?

01.01.2026 um 23:08
Zitat von tarentaren schrieb:Naja, außer das Door R1 ja meint erste Tür rechts.
Interessant finde ich, dass der Notausgang bei einem Ditching gewesen wäre.
Zitat von tarentaren schrieb:Ganz einfach weil die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist das ein Element angespült wird, damit dies passieren kann muss es statistisch hunderte Trümmer gegeben haben je angespültem Teil.
Ich habe jetzt mal ausgewertet, was mit diesem Stand bekannt ist: https://web.archive.org/web/20170320054240/http://www.mh370.gov.my/phocadownload/3rd_IS/Debris%20Examination%20Reports%20-%2028022017.pdf

Item 6: Triebwerk
Item 7: Flügel
Item 8: Flügel
Item 9 und 15: Flügel
Item 11: Innenraum (Monitorhalterung)
Item 12: Flügel
Item 13: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)
Item 14: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)
Item 16: wahrscheinlich vom Innenraum
Item 17: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)
Item 18: Fahrwerksklappe
Item 19 gibt es dort nicht
Item 20: Flügel
Item 21: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)
Item 22: Heckflosse
Item 23: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)
Item 24 gibt es dort nicht
Item 25: wahrscheinlich nicht von MH370 (keine Zuordnung möglich)

Soweit ich jetzt sehe, stammen die dort nicht berücksichtigten Teile 1-5, darunter die beiden flaps sowie das 'no step'-Teil vom Flügel (oder Triebwerk).

Somit ergibt sich folgendes Bild:

insges. 17 Teile von MH370. 3 vom Innenraum. 1 Heckflosse. 1 Fahrwerksklappe (könnte bei einem Notwasserungsszenario eine Rolle gespielt haben). 12 vom Flügel (oder Triebwerk = bei ditching besonders betroffen).

Für die "statistische Wahrscheinlichkeit" würde ich gerne mal was Belastbares sehen; aber es besteht ein klares Übergewicht von Teilen vom Flügel oder sonstigen bei einer Wasserung exponierten Teilen, obwohl diese Bereiche eine geringere Ausdehnung haben, als der Innenraum. Bei einem unkontrollierten Absturz wären aber alle Teile des Flugzeugs gleich betroffen, nicht nur die für ein ditching besonders exponierten.
Zitat von tarentaren schrieb:Eher nicht, damit ein Flugzeug pulverisiert wird muss schon mehr passieren.
Gut, pulverisiert ist nicht das richtige Wort, aber es bleiben nur sehr kleine Teile, wenige cm, übrig. Mehrere Teile, vor allem die beiden Flügelklappen (von einigen Metern Länge), widersprechen dem.


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01.01.2026 um 23:56
Die anderen Teile habe ich auch noch identifiziert:

Item 1: flap track fairing 676EB: Flügel
Item 2 "No step" horizontal stablizer: Flügel

https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773385/debris-examination-update-1_amended.pdf

Item 3 "Roy": Triebwerk
Item 4 Door R1 panel: Innenraum

https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773386/debris-examination-update-2_amended.pdf

Item 5: outboard flap: Flügel

https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773387/debris-examination-update-3_amended.pdf

(Hier wird die Reihenfolge geringfügig anders angegeben: https://mh370wiki.net/Debris_Examination_Reports

Das Flaperon könnte man Item 0 bezeichnen und ist Teil des Flügels. Es ist wohl vom ATSB nicht aufgenommen worden, da es auf französischem Überseegebiet entdeckt und von der BEA untersucht wurde.

Damit geringfügig überarbeitete Liste:

Teile insgesamt: 17

Flügel: 12 (davon 2 vom Triebwerk)
Innenraum: 3 (mind. einmal nahe des Notausgangs)
Landeklappe: 1
Heckflosse: 1


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02.01.2026 um 00:30
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Item 2 "No step" horizontal stablizer: Flügel
Das ist nicht wirklich vom Flügel, sondern vom Höhenleitwerk, gehört also eher zusammen zur Heckflosse.


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Was geschah mit Flug MH370?

02.01.2026 um 08:27
Nur angenommen, MH370 wäre ungebremst mit Reisegeschwindigkeit senkrecht in den Indischen Ozean gestürzt. Dann könnte OI mit sehr viel Glück eventuell die Triebwerke orten. Aber was würde das bringen? Es ließe sich kaum mehr feststellen, was oder wer die Tragödie verursacht hat. Die Black Boxes könnten den Aufprall überstanden haben, wären aber gesunken und vermutlich unauffindbar. Da stellt sich die Frage, ob OI bei so einer Annahme (Erfolgsaussicht gegen 0) sich überhaupt auf die Suche gemacht hätte.


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02.01.2026 um 09:09
Zitat von tarentaren schrieb:Das ist nicht wirklich vom Flügel, sondern vom Höhenleitwerk, gehört also eher zusammen zur Heckflosse.
vertical stabilizer = Heckflosse

horizontal stabilizer = seitliches Leitwerk, damit bei einer Notwasserung genauso exponiert wie der Flügel.

Screenshot 2026-01-02 085153

Bildquelle: https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773385/debris-examination-update-1_amended.pdf

Verwirrenderweise gibt es jetzt noch ein part 6, das aber nicht mit dem oben erwähnten item 6 identisch ist. Bei dem part 6 handelt es sich wieder um ein (kleineres) Teil der Flügelklappe - diesmal vom linken Flügel. Soweit ich jetzt weiß, dass einzige Teil, das dem linken Flügel zugeordnet werden konnte: https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773388/debris-examination-update-5_amended.pdf

Das Verhältnis verschiebt sich also noch weiter zugunsten der Notwasserung.

Außerdem ist sehr auffällig, dass innerhalb der Gruppe "Teile vom Flügel" fast alle vom rechten Flügel zu stammen scheinen (wenige Flügelteile konnten nicht eindeutig zugeordnet werden), nur eines vom linken. Dies spricht für einen gewissen Wellengang bei der Notwasserungsstelle, so dass der rechte Flügel zuerst auftraf und die meisten Teile, insbesondere die beiden großen Klappen mit Schadensbild an den trailing edges, das sich nur durch einen ausgefahrenen Zustand und Erstkontakt mit dem Wasser in horizontaler Position erklären lässt, vom rechten Flügel stammen.

Das Teil von der Fahrwerksklappe könnte man damit erklären, dass durch ein ausgefahrenes Fahrwerk die Geschwindigkeit weiter reduziert werden sollte. Das Fahrwerk selbst ist dann gesunken.


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02.01.2026 um 10:45
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wenn man nicht wollte, dass das Suchgebiet ermittelt werden kann, warum dann der log-on von 18:25 UTC?
Der Log-on bei dem Satellitensystem war nicht deaktivierbar und ist es auch bis heute nicht. Das wird also immer getrackt und kann nicht ausgeschaltet werden.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Oder eben auf einen Landeanflug mit ausgefahrenen flaps - aber wie wäre der dann zu erklären?
Wenn man soweit wie möglich fliegen will, dann fährt man die Landeklappen aus. Ist doch logisch.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wie sollen Trümmer zunächst einige Zeit im Meer treiben
Archimedes hat das Prinzip erkannt - Wenn das Bauteil maximal soviel Wasser verdrängt, wie es wiegt, dann schwimmt es.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:daher wäre ein Bruch der Kabine zu erwarten gewesen und genau danach sieht es auch aus.
Vielleicht, aber definitiv kein unkontrolliertes Aufschlagen und damit die Erregung eines riesigen Trümmerfeldes. Ich gehe davon aus, dass die Kabine in großen Stücken intakt geblieben ist.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das Triebwerk wird als erstes beschädigt bei der Notwasserung.
Es ist so konstruiert, dass diese abgerissen werden, damit die Flügel auf dem Wasser aufsetzen können und damit Auftrieb schaffen. Die Notwasserung auf dem Hudson River ist hierfür das Paradebeispiel, welche das Prinzip in real life aufgezeigt hat.


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02.01.2026 um 10:52
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Der Log-on bei dem Satellitensystem war nicht deaktivierbar und ist es auch bis heute nicht. Das wird also immer getrackt und kann nicht ausgeschaltet werden.
Das ist definitiv falsch. Du verwechselst die stündlichen Pings mit dem manuell ausgelösten Log-on von 18:25. Die Pings waren eine Folge des manuell ausgelösten log-on.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Wenn man soweit wie möglich fliegen will, dann fährt man die Landeklappen aus. Ist doch logisch.
1) Warum ist das logisch? Die Flaps verlangsamen das Flugzeug.
2) Wie kann man nach Treibstoffende die Flaps ausfahren?
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Archimedes hat das Prinzip erkannt - Wenn das Bauteil maximal soviel Wasser verdrängt, wie es wiegt, dann schwimmt es.
Und hat Archimedes gesagt, dass es für einige Zeit, sagen wir einige Wochen, schwimmt und dann trotzdem danach noch sinkt oder bleibt es in dem Zustand (schwimmfähig)?
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Vielleicht, aber definitiv kein unkontrolliertes Aufschlagen und damit die Erregung eines riesigen Trümmerfeldes. Ich gehe davon aus, dass die Kabine in großen Stücken intakt geblieben ist.
Das ging ja nur bei der kontrollierten Notwasserung (mit ausgefahrenen Flügelklappen).
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Es ist so konstruiert, dass diese abgerissen werden, damit die Flügel auf dem Wasser aufsetzen können und damit Auftrieb schaffen. Die Notwasserung auf dem Hudson River ist hierfür das Paradebeispiel, welche das Prinzip in real life aufgezeigt hat.
Ja, wenn sie abreißen, werden sie beschädigt. Daher gibt es vom Flügel, und vor allem auch vom Triebwerk auffallend viele Trümmerteile.


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Was geschah mit Flug MH370?

02.01.2026 um 11:49
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:dem manuell ausgelösten Log-on von 18:25
Ob der Log-on manuell ausgelöst wurde, kann man nicht mit absoluter Bestimmtheit sagen.
Neben einem nur temporären Fehler könnte es ebenso ja auch sein, dass die Satcom-Antenne (z.B. aufgrund der Fluglage) eben für eine gewisse Zeit keine Verbindung zum Satelliten hatte.
Außerdem gebe es beim "manuellen Auslösen" dann noch die Variante, dass der Log-on gar keine geplante (wissentlich durchgeführte) Aktion war, sondern eben nur die (zusätzliche) Folge einer ansonsten aber andersartig geplanten Aktion.
Also, was ich meine - der Log-on muss keine bewusst herbeigeführte Aktion gewesen sein.


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Was geschah mit Flug MH370?

02.01.2026 um 12:04
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Neben einem nur temporären Fehler könnte es ebenso ja auch sein, dass die Satcom-Antenne (z.B. aufgrund der Fluglage) eben für eine gewisse Zeit keine Verbindung zum Satelliten hatte.
Was soll das für eine Fluglage gewesen sein, meinst du das Flugzeug ist nach IGARI für über eine Stunde kopfüber geflogen und hat trotzdem sehr sicher navigiert?

Das kann man doch wohl wirklich ausschließen. Falls es überhaupt so lange zu einem Ausfall käme, denn sobald Sichtverbindung zum Satelliten wieder da ist, gibt es wieder eine Verbindung - aber eben keinen log-on. Der log-on wurde vom Flugzeug initiiert.

Ein technischer Fehler ist für sich genommen so ziemlich unmöglich. Außerdem wäre es ein unglaublicher Zufall, wenn die Entführer alles unternehmen, um die Verbindung zur Außenwelt abzuschneiden, und dann ausgerechnet bei der Satellitenverbindungen tritt ein Fehler ein, den es nie zuvor gab, der sich auch nicht erklären ließe. Vielmehr war die Trennung von SATCOM die Voraussetzung dafür, dass das Flugzeug überhaupt verschwinden konnte.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Außerdem gebe es beim "manuellen Auslösen" dann noch die Variante, dass der Log-on gar keine geplante (wissentlich durchgeführte) Aktion war, sondern eben nur die (zusätzliche) Folge einer ansonsten aber andersartig geplanten Aktion.
SATCOM kann man nur unterbrechen, wenn man den linken Haupstromkreis isoliert oder den gesamten Strom im Flugzeug abstellt (letzteres ist sehr unwahrscheinlich, denn es wurde eine bestimmte Route geflogen und entlang von Wegpunkten navigiert). Also eine höchst invasive und sicherlich absichtliche Maßnahme.

Um diese rückgängig zu machen, muss man die Stromversorgung (rechter Hauptstromkreis) auf dem gleichen Weg wiederherstellen. Man bekommt dies sogar auf dem Bildschirm angezeigt, dass SATCOM jetzt wieder da ist. Zuvor wurden allerhand Schritte unternommen, dass außer den Pings keine weiteren Daten gesendet werden. Zudem geschah diese Wiederherstellung des Stroms Sekunden nach dem Austritt aus dem malaysischen Radarbereich. Das alles schließt einen Zufall sicher aus.

Es gibt natürlich viele Überlegungen, warum die Entführer den rechten Haupstromkreis gebraucht haben könnten - aber bislang eben auch keinen Erklärungsansatz außer eben dem Wiederherstellen von SATCOM z.B. um zu sehen, ob Textnachrichten eingegangen sind. Oder kennst du einen Erklärung, die nachvollziehbar wäre?


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Was geschah mit Flug MH370?

02.01.2026 um 12:49
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Neben einem nur temporären Fehler könnte es ebenso ja auch sein, dass die Satcom-Antenne (z.B. aufgrund der Fluglage) eben für eine gewisse Zeit keine Verbindung zum Satelliten hatte.
Was soll das für eine Fluglage gewesen sein, meinst du das Flugzeug ist nach IGARI für über eine Stunde kopfüber geflogen und hat trotzdem sehr sicher navigiert?
Also, erstmal ist keinesfalls sicher, dass um die IGARI-Wende herum bereits schon Satcom ausgefallen war. Sicher ist doch lediglich, dass dann die 2. ACARS-Meldung, welche um 17:37 zu erwarten gewesen wäre, ausblieb.
Wenn wir diese nicht erfolgte ACARS-Meldung mit einem Verlust von Satcom gleichsetzen, dann ergibt sich demnach eine mögliche Zeitspanne von 48 bis 78 Minuten währenddessen die SDU nicht eingeloggt war.
Natürlich kann ein Verkehrsflugzeug nicht so lange kopfüber fliegen - wobei das keine Rolle für den Auftrieb spielt, sondern eher der Tatsache geschuldet ist, dass die Triebwerke auf so eine Fluglage nicht ausgelegt sind, sprich - deren "Schmierung" so auf Dauer versagt.
Aber, um die Signalqualität unter ein kritisches Maß zu bringen, müssen wir doch auch gar nicht von so einem (anhaltenden) extremen Manöver ausgehen.
Nach der Linkskurve (IGARI-Wende) befand sich der Satellit quasi rechts vom Flugzeug.
Wenn das Flugzeug nach der Kurve keine über einen längeren Zeitraum konstant waagerechte Fluglage einnahm (die Antenne nicht das Potential ausschöpfen könnte, welches für einen Log-on erforderlich war), kann das doch schon ausgereicht haben, um den Log-on nicht bereits früher zu gewährleisten.

Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:SATCOM kann man nur unterbrechen, wenn man den linken Haupstromkreis isoliert oder den gesamten Strom im Flugzeug abstellt
Von technischen Problemen und Umwelteinflüssen mal abgesehen, kann ein Verbindungsabbruch eben dadurch entstehen, dass die Antenne nicht optimal auf den Satelliten ausgerichtet ist.

Inwiefern das Signal für eine gewisse Zeit gepuffert werden kann und wieviel Antennenleistung für eine zuverlässige Verbindung die Voraussetzung sind, wäre vielleicht eine Frage, mit der wir uns mal beschäftigen sollten...
denn, womöglich sorgte auch einfach nur die scharf geflogene Wende bereits schon für den Signalabbruch.


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02.01.2026 um 13:02
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Aber, um die Signalqualität unter ein kritisches Maß zu bringen, müssen wir doch auch gar nicht von so einem (anhaltenden) extremen Manöver ausgehen.
Nach der Linkskurve (IGARI-Wende) befand sich der Satellit quasi rechts vom Flugzeug.
Die Antenne befindet sich auf dem Dach, damit ist es unerheblich, auf welcher Seite der Satellit steht.

https://www.reddit.com/r/aviation/comments/4u11z5/boeing_777_antenna_locations/

Es wäre eine offenkundiges Sicherheitsrisiko, wenn SATCOM nur halbseitig gewährleistet würde - zumal MH370 in der Zeit mal südlich, mal nördlich unterwegs war.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Von technischen Problemen und Umwelteinflüssen mal abgesehen, kann ein Verbindungsabbruch eben dadurch entstehen, dass die Antenne nicht optimal auf den Satelliten ausgerichtet ist.
Meine Information ist, dass SATCOM im Flugverkehr immer und überall verfügbar ist und auch sein muss (bitte belege, wenn du eine andere Info hast), aus Sicherheitsgründen. Und selbst wenn es einen kurzzeitigen Abbruch rein aus Zufall gegeben haben sollte (aber nochmals, für die Entführung mit dem Stillegen der Kommunikation war das Deaktivieren von SATCOM die Grundvoraussetzung für alles weitere), würde dies nicht den Log-on erklären, sondern die Verbindung wäre dann nicht ausgeloggt worden (das tat sie auch später nicht).

Es gibt also vielleicht grundsätzlich immer Alternativerklärungen im Promillebereich der Wahrscheinlichkeit, aber hier kann diese bestimmt ausschließen.


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Was geschah mit Flug MH370?

02.01.2026 um 13:13
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Meine Information ist, dass SATCOM im Flugverkehr immer und überall verfügbar ist und auch sein muss
In der Verkehrsfliegerei sind aber auch keine so extremen Wenden vorgesehen.
Ich mein, wir sprechen hier quasi über ein fast 3 Minuten andauerndes Kunstflugmanöver, welches anschließend niemand im Simulator reproduzieren konnte.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Antenne befindet sich auf dem Dach, damit ist es unerheblich, auf welcher Seite der Satellit steht.
Was aber trotzdem keine jederzeitige 360 Grad Wirkung gewährleistet. Wenn dem so wäre, müsste man ja auch nichts kalibrieren.

Mein Punkt ist eigentlich auch nur der, dass der Log-on (genauso wie der Verbindungsabbruch) keine bewusst durchgeführte Handlung gewesen sein muss.


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02.01.2026 um 13:16
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:In der Verkehrsfliegerei sind aber auch keine so extremen Wenden vorgesehen.
Ich mein, wir sprechen hier quasi über ein fast 3 Minuten andauerndes Kunstflugmanöver, welches anschließend niemand im Simulator reproduzieren konnte.
Ein Ausfall von drei Minuten (bzw. deutlich weniger), selbst wenn das möglich wäre, würde nicht den Ausfall von ca. 1 Stunde erklären.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Mein Punkt ist eigentlich auch nur der, dass der Log-on (genauso wie der Verbindungsabbruch) keine bewusst durchgeführte Handlung gewesen sein muss.
Wie gesagt, sind alternative Erklärungen wahrscheinlich im niedrigen Promillebereich der Wahrscheinlichkeit, aber hier konkret habe ich keine Alternativerklärung gehört. Dann ist man wieder bei der Entführung durch Außerirdische.


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02.01.2026 um 13:23
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wie gesagt, sind alternative Erklärungen wahrscheinlich im niedrigen Promillebereich der Wahrscheinlichkeit, aber hier konkret habe ich keine Alternativerklärung gehört. Dann ist man wieder bei der Entführung durch Außerirdische.
Wenn du einen Verbindungsabbruch im Verhältnis zu der Strom-Deaktivierungs-Arie mit der Wahrscheinlichkeit von Außerirdischen gleichsetzen willst, dann soll das eben halt so sein.


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02.01.2026 um 13:26
@Zz-Jones

Es geht nicht nur um den Abbruch von ca. einer Stunde - in dem engen Zeitfenster als MH370 gerade entführt wurde -, sondern dann vor allem auch um den anschließenden Log-on, der durch den Verbindungsabbruch nicht erklärt werden kann. Zusammen mit dem Umstand, dass MH370 gerade den malaysischen Radarbereich verlassen hatte. All dies setze ich gleich, nicht lediglich einen Verbindungsabbruch von kurzer Dauer.

Außerdem sind es nur wenige Schalter, um den linken Hauptstromkreis zu isolieren, und ansonsten tut sich kaum was, außer dass SATCOM deaktiviert wird. Die anderen notwendigen Schritte, damit später keine Flugnummer usw. mehr erscheint, sind komplizierter.


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02.01.2026 um 15:14
Ich habe jetzt die neusten Dateien zu den Trümmerfunden gefunden. Hier die Kurzfassung: https://www.mot.gov.my/my/Laporan%20MH%20370/Summary%20of%20Debris%20Recovered%20-%20Updated%2030%20Dec%202018.pdf

Hier werden die Teile bis Item 27 in Langfassung besprochen: https://www.mot.gov.my/en/Laporan%20MH%20370/Debris%20Examination%20Reports%20-%20updated%2030%20April%202017.pdf

Die Langfassung beruht auf der früheren Kurzfassung, ebenfalls mit 27 Teilen: https://web.archive.org/web/20181123145719/http://www.mh370.gov.my/phocadownload/3rd_IS/Summary%20of%20Debris%20300417.pdf

Nach dem 20. April 2017 bis zum 20. Dezember 2018 kamen dann noch 5 Teile (Item 28-32) hinzu. Von diesen stammt aber nur eines mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von MH370, möglicherweise vom Innenraum (Boden)

Daraus ergibt sich dann folgendes Bild der Zugehörigkeit zu Bauteil-Gruppen (Teile, die wahrscheinlich nicht zu MH370 gehören und auch nicht zugeordnet werden können, lasse ich weg):

Item 1: Flügelklappe, rechts
Item 2: Flügelklappe, rechts
Item 3: horizontaler Hilfsflügel, rechts
Item 4: Triebwerk
Item 5: Innenraum (Notausgang vorne rechts)
Item 6: Triebwerk, rechts
Item 7: Flügel
Item 8: Flügel
Item 9: Flügel, links
Item 10: Flügelklappe, links
Item 11: Innenraum
Item 12: Flügel oder horizontaler Hilfsflügel
Item 15: Flügel, rechts
Item 16: Innenraum
Item 18: Fahrwerksklappe, rechts
Item 19: Flügelklappe, rechts
Item 20: Flügel, rechts
Item 22: Teil der Heckflosse, rechts
Item 26: Flügelklappe, rechts
Item 27: Flügelklappe, rechts
(Item 31: Innenraum)

Also ingesamt 20 (21) Teile.

Davon 15 von den Flügeln (besondere Häufung Flügelklappe: 6, Triebwerk: 2)
3 (4) aus dem Innenraum
Fahrwerksklappe: 1
Heckflosse: 1

Also in absteigender Reihenfolger in absteigender Wahrscheinlichkeit, bei einer Notwasserung auf dem offenen Meer betroffen zu sein: Flügelklappen, Triebwerke, Rest vom Flügel, Fahrwegsklappen, Heckflosse, Innenraum.

Von den kleinen Triebwerken ist etwa so viel erhalten wie vom gesamten Innenraum usw.

12 Teile, die sich so lokalisieren lassen, von rechts, 2 von links.


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02.01.2026 um 17:48
Zitat von sören42sören42 schrieb am 29.12.2025:Heute, am 29.12.2025, läuft um 20:15 eine 2-teilige Reportage über das Thema im Free TV auf "ntv" mit dem Titel "MH 370 - Die Wahrheit über den Geisterflug." Beide Folgen werden direkt hintereinander gesendet. Um 21:05 geht es dann weiter mit Folge 2.
Es handelt sich um eine französische Produktion aus dem Jahre 2023 mit den üblichen Verdächtigen wie Jeff Wise usw.

https://tv.apple.com/ca/show/mh370--limpossible-disparition/umc.cmc.1e4sssoko2ky29gs97l5bjs4y?l=fr

Neues erfährt man da aber nicht. Dass der Transponder aufgrund der ADS-B-Daten manuell ausgeschaltet wurde, ist ja schon länger bekannt. Am Ende von Folge 1 findet man nochmal die Info, dass die Stromversorgung für den Log-on manuell wiederhergestellt wurde (wird in Folge 2 wohl kurz wieder aufgegriffen).


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02.01.2026 um 19:03
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Warum ist das logisch? Die Flaps verlangsamen das Flugzeug.
Wenn man unerkannt über den Ozean fliegt, dann ist Geschwindigkeit nicht ausschlaggebend. Das Ziel war der offene Ozean - irgendwo im Südindik. Nicht ganz so leer wie der Südpazifik, aber mit die zweitleerste Fläche auf diesem Planeten. Da hat man keine Eile, wenn am Ende der Strecke der Tod steht. Damit kommen wir zum zweiten Punkt:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wie kann man nach Treibstoffende die Flaps ausfahren?
Jetzt kommen wir wieder zum ersten Punkt - bei Ausfall der Triebwerke steht nur noch die RAT (ADG) zur Verfügung. Damit kann man steuern und die wesentlichen Systeme zum Notlanden betreiben. Für die kompletten Hydrauliksysteme reicht es nicht.

Wikipedia: Ram-Air-Turbine

Für eine erfolgreiche Notlandung muss man also vor Ausfall der Triebwerke bereits Flaps setzen, damit ein Gleitflug besser und mit niedrigerer Geschwindigkeit erfolgen kann. Zwischen Boeing und Airbus gibt es da Unterschiede.

Hier noch ein paar Beispiele von Gleitflügen:

Wikipedia: Ethiopian-Airlines-Flug 961
Wikipedia: Air-Transat-Flug 236

Wenn man also die Absicht hat, notzuwassern, sollten vorab ein paar Einstellungen an den Flaps erfolgen.


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