taren schrieb:Es gibt ein Teil
https://www.atsb.gov.au/sites/default/files/media/5773386/debris-examination-update-2_amended.pdf
was bei der rechten vorderen Einstiegstür liegt, sprich direkt nachdem Cockpit, also hat es das Cockpit sicherlich zerlegt.
Dort liegt aber die Business Class, da aber die Abdeckung vom Stuhl Economy ist, hat es auch die Economy zerlegt.
Du meinst Figure 2, Door R1 panel, richtig?
Entscheidend ist hierbei, dass man NICHT weiß, ob dieses Teil aus dem vorderen Bereich des Flugzeuges stammt, da es mehrere identische davon gibt, die im gesamten Flugzeug verteilt sind. Sonst bitte belegen, wie du darauf kommst, denn in der Quelle oben steht das nicht. Wir hatten dieses Teil hier im Thread aber schon ziemlich häufig.
Außerdem gibt es aus dem Innenraum den Teil der Monitorhalterung. Aus der Economy.
Wir hatten bereits über ungünstige ditching-Bedingungen gesprochen. Es wäre wahrscheinlich zu erwarten, dass der Rumpf irgendwo auseinanderbricht, und die beiden Teile aus dem Innenraum - wenn auch nicht eindeutig der 9M-MRO zuordungsbar - zeigen, dass der Rump an mind. einer Stelle gebrochen sein muss (aber auch nicht mehr).
Woher also die angeblichen tausend Teile kommen sollen, ist völlig unklar. Zumal nach so vielen Jahren die Trümmer, die nicht gesunken sind, dann doch angespült würden und nach diesen wird auch gesucht. Es gibt lediglich zwei davon.
taren schrieb:Es gibt auch Teile vom Seitenleitwerk, also hat es auch dieses zerlegt.
Es gibt genau ein Teil:

Wie man sieht ein recht großes. Bei einem unkontrollierten Absturz (ca. Schallgeschwindigkeit) würde das Flugzeug quasi pulverisiert. Dieses hier ist eher verbeult.
Eine naheliegende Erklärung wäre also, dass der hintere Teil des Rumpfes irgendwo brach und dann sekundär seitlich auf das Wasser prallte (daher die Beulen).
taren schrieb:Wenn es eine Notwasserung war, dann sicherlich nicht erfolgreich.
Nicht erfolgreich in dem Sinne, dass alle Passagiere überlebt hätten (dies war auch sehr wahrscheinlich nicht die Absicht). Aber vergleich anderen Notwasserungen von jet airliners, wo die Piloten i.d.R. unverletzt überlebt haben.