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Was geschah mit Flug MH370?

58.601 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, China, Flugzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Was geschah mit Flug MH370?

Was geschah mit Flug MH370?

18.08.2026 um 22:00
Also die Ocean Shield hat im April 2014 aufgrund eines vermuteten Signals einer möglichen Blackbox hier gesucht, wo auch dias chinesische Schiff war:
Suchgebiet Ocean Shield aufgrund ECHO am

Das ist sehr viel weiter nördlich als man später mit OI gesucht hat.
OI hat bei 31S südlich alles gewissenhaft abgesucht:
Beispiel:

Search position20250329aOriginal anzeigen (0,9 MB)

Das Suchgebiet insgesamt erstreckte sich über ein riesiges Gebiet von 26S bis 40S, allerdings hat man verstärkt eben um 31S gesucht.
OI ist zeitweise sogar noch weiter nördlich (bis nach Java hoch) unterwegs gewesen.
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:Daten sind IMMER ungenau
Da möchte ich dann doch einhaken und zu bedenken geben, dass man bei Daten natürlich Nebenbedingungen akzeptieren muss, um mit diese auf den identischen Wert zu kommen. Bestimmte Längen eines Körpers können natürlich nur bei exakt der gleichen Umgebungstemperatur identisch gemessen werden. Darum (Quantenphysik) geht es hier aber nicht.
Wir unterhalten uns hier primär über Ortsangaben. Diese sind in Breiten- und Längengraden und in GPS-Positionen angegeben. Ersteres ist eindeutig, Zweiteres in seiner Messung natürlich nicht genau, aber so genau, dass es uns reichen würde, wenn wir MH370 damit eingrenzen könnten.
Mich hat "gestört", dass man z.B. mit dem Hydrophon, was örtlich am dichtesten am vermuteten Absturzort liegt, gar nicht arbeiten konnte, weil es leider zu diesem Zeitpunkt defekt war. Das ist schade, unumkehrbar, Pech, usw. führt aber eben zu unvollständigen Daten, die man hätte haben können. Ich will damit sagen: Man arbeitet mit Daten, die einem nicht vollständig zur Verfügung standen.
So verhält es sich ja auch ähnlich mit den Daten von Inmarsat. Es bleibt ein Interpretationspielraum, weil es bei diesen Daten stets (mindestens) zwei Möglichkeiten gibt: Es könnte ein Richtungswechsel sein oder aber eine Änderung in der Flughöhe. Beides könnte diese gemessenen Daten erzeugen.

Für mich ist das Paper - auch an der Zusammenfassung erkennbar - eine Arbeitshypothese. Ob wissenschaftlich anerkannt oder nicht - diese Beurteilung überlasse ich gerne anderen.


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Was geschah mit Flug MH370?

19.08.2026 um 01:35
Zitat von adstrekeradstreker schrieb:im Bereich des Ianello et al-Hotspots um grob E35 S93
Korrektur S35 E93 - genauer: “IG Hotspot” as defined in UGIB 2020 as 34.23S, 93.78E
Quelle: https://mh370.radiantphysics.com/2026/03/10/a-candidate-site-for-mh370-that-can-be-searched-quickly-and-soon/
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Da möchte ich dann doch einhaken und zu bedenken geben, dass man bei Daten natürlich Nebenbedingungen akzeptieren muss, um mit diese auf den identischen Wert zu kommen.
Du hast keine Naturwissenschaft studiert, richtig? Kein Vorwurf, Naturwissenschftler:innen sind keine besseren Menschen als was-weiss-ich. Ich weiss, für Laien ists schwer, zu verstehen, wo genau die Grenzen der Erkennnisfähigkeit liegen und vor allem, warum es so ist, dass es diese Grenzen gibt. Denn dahinter steckt hochkomplexe Physik. Nein, es geht im Kern nicht um Mebenbedingungen, sondern da steckt etwas Grundsätzliches extrem schwer zu fassendes der Natur dahinter, Entropie und Heisenbergsche Unschärferelation..
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Für mich ist das Paper - auch an der Zusammenfassung erkennbar - eine Arbeitshypothese.
Selbstverständlich. Das Paper sagt das ja auch extrem deutlich und ich hab das nicht anders bewertet:

In der Introduction:
The inferred location of the source of these events must then be considered with extreme caution.
Furthermore, even if correct, we cannot tell whether these acoustic events are related to the
disappearance of flight MH370.
In der Conclusin:
For all these reasons, as stated in the introduction, the inferred locations must be considered with
extreme caution, and even if correct, we cannot tell whether these acoustic events are related to
the disappearance of flight MH370.
Quelle: https://drive.google.com/file/d/1oNz_mS9YlpcV7ONudQNp_HwsUBvhNLmc/view
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Also die Ocean Shield hat im April 2014 aufgrund eines vermuteten Signals einer möglichen Blackbox hier gesucht, wo auch dias chinesische Schiff war:
Super, danke, kannte ich bisher so noch nicht. Quelle bitte. BTW, Später hate sich ja rausgestellt, dass die vermeintlichen Flugschreiber-Signale dort Fehler in den Messgeräten waren - richtig?
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:OI hat bei 31S südlich alles gewissenhaft abgesucht:
Beispiel:
Du missverstehst diese Grafik. OI hat nur in dem leuchtend grünen Bereich weiter südlich gesucht. Du hast die Markierung von der Fahrt des Schiffes zurück nach ich glaube damals Singapore. Während dieser Fahrt gab es keine BodenScans, soweit man weiss.

Korrekte Nordgrenze von Anfang 2026 ist hier zu entnehmen - E34.036 - S94.969 - Screenshot von gerade eben:
Bildschirmfoto 2026-08-19 um 01.12.51Original anzeigen (0,9 MB)

Quelle wohl dieselbe wie für Deine Grafik - richtig?
https://www.mh370-caption.net/index.php/armada-tracking/


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Was geschah mit Flug MH370?

28.08.2026 um 23:05
Zitat von adstrekeradstreker schrieb am 19.08.2026:Super, danke, kannte ich bisher so noch nicht. Quelle bitte. BTW, Später hate sich ja rausgestellt, dass die vermeintlichen Flugschreiber-Signale dort Fehler in den Messgeräten waren - richtig?
Die gewünschte Quelle ist Wikipedia und von dort die entsprechenden Quellen.
Ich zitiere hier mal den maßgebloichen Text zu dieser Stelle:
Am 5. April 2014 meldete eine chinesische Nachrichtenagentur, ein Flugschreiberdetektor des Suchschiffs Haixun 01 habe ein pulsierendes [Schall-]Signal mit der Frequenz 37,5 Kilohertz empfangen, die zur Frequenz des Flugschreibers der Boeing 777 passe (♁25° 0′ S, 101° 0′ O).[98] Offenbar wurde das Signal von einem handgehaltenen Hydrophon etwas über eine Minute lang registriert.[99] Allerdings schlossen die Beteiligten einige Tage später aus, dass dieses Signal zu dem vermissten Flugzeug gehöre.[100]

Später am selben Tag (australische Zeitzone) empfing das australische Suchschiff Ocean Shield, das inzwischen zur Verstärkung des chinesischen Schiffs beordert worden war, in etwa 300 Seemeilen (knapp 600 km) Entfernung ein weiteres Signal.[101] Das geschah nahe der Luftstraße M641, die von den Kokosinseln nach Perth führt.[38.4] Der Leiter der Behörde JACC, Angus Houston,[95] bezeichnete trotz aller gebotenen Vorsicht die Entdeckung dieses Signals als „bislang vielversprechendste Spur“[102]. Der erste Empfang des Sensors der Ocean Shield bei einem Wendemanöver in geringer Tiefe dauerte 2 Stunden und 20 Minuten, der zweite Empfang bei der Rückfahrt – in einem Umkreis von ca. 1,5 km und nunmehr in 3000 m Tiefe – ungefähr 13 Minuten. Bei der Rückfahrt seien zwei verschiedene Signale empfangen worden, die mit „Übertragungen des Flugdatenschreibers und des Stimmenrekorders übereinstimmten“[102]. Die Signale seien auf einer Frequenz von 33,331 Kilohertz in regelmäßigen Intervallen von 1,106 Sekunden gemessen worden.[103] Das Gebiet, in dem nach treibenden Trümmerteilen zu suchen war, grenzten die Fachleute mit Stand vom 11. April 2014 auf 47.000 km² neu ein.[104]

Die Ocean Shield empfing am 8. April zwei weitere angebliche Übertragungen. Um eine ungestörte Suche zu gewährleisten, setzten die Leiter kein weiteres Schiff in dieser Gegend ein. Allerdings legte ein Flugzeug des Typs P-3 Orion 84 Sonarbojen in der Nähe der Ocean Shield aus, die in mindestens 300 m Tiefe den Ozean abhören konnten. Die Verantwortlichen erklärten: Da sich Wasserschall nicht geradlinig, sondern (abhängig von zahlreichen Faktoren wie Temperatur, Druck und Salzgehalt) diffus ausbreite, sei es schwierig, die Quelle genau zu lokalisieren. Zudem nehme man an, dass der Meeresboden mit meterhohem Schluff bedeckt sei, der Schallwellen ablenken und das Wrack verbergen könne. Da der Sensor der Ocean Shield ein sechsfach größeres Gebiet als ein Tauchroboter abdecke, erwarte man, dass Tauchroboter, die den Meeresgrund absuchen können, erst zum Einsatz kämen, wenn man damit rechnen müsse, dass die Batterie des Flugschreibers verbraucht sei. Bis dahin solle versucht werden, das Gebiet so weit wie möglich einzugrenzen. Die Tiefe des Ozeangrunds werde auf 4500 m geschätzt.[103][105] Ein zunächst vielversprechender Signalempfang durch die P-3 Orion vom 10. April ließ sich nicht als zusätzlicher Hinweis auf den Flugschreiber bestätigen,[106] wurde aber nach weiterer Analyse als dem erwarteten Signal eines Flugschreibers „sehr ähnlich“ beschrieben.[100] Ab dem 12. April hielt sich auch die HMS Echo im Suchgebiet auf, um den Meeresboden zu kartographieren.[100]

Nachdem keine weiteren Signale mehr registriert worden waren, resümierte der australische Premierminister Tony Abbott in Peking, dass die Signalstärke nun schnell abnehme und das Auffinden zumindest einer der beiden Flugschreiber zu einer „gewaltigen Aufgabe“ werde.[107] Der zu dieser Zeit vermutete Ruheort von MH370 war der kaum kartographierte, nördliche Rand des Zenith-Plateaus an der Grenze zum Wharton-Becken.[108]
Quelle: Wikipedia: Malaysia-Airlines-Flug 370#Suche nach der Maschine
Zitat von adstrekeradstreker schrieb am 19.08.2026:
Zitat von adstrekeradstreker schrieb am 18.08.2026:im Bereich des Ianello et al-Hotspots um grob E35 S93
Korrektur S35 E93 - genauer: “IG Hotspot” as defined in UGIB 2020 as 34.23S, 93.78E
Quelle: https://mh370.radiantphysics.com/2026/03/10/a-candidate-site-for-mh370-that-can-be-searched-quickly-and-soon/
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb am 18.08.2026:Da möchte ich dann doch einhaken und zu bedenken geben, dass man bei Daten natürlich Nebenbedingungen akzeptieren muss, um mit diese auf den identischen Wert zu kommen.
Du hast keine Naturwissenschaft studiert, richtig? Kein Vorwurf, Naturwissenschftler:innen sind keine besseren Menschen als was-weiss-ich. Ich weiss, für Laien ists schwer, zu verstehen, wo genau die Grenzen der Erkennnisfähigkeit liegen und vor allem, warum es so ist, dass es diese Grenzen gibt. Denn dahinter steckt hochkomplexe Physik. Nein, es geht im Kern nicht um Mebenbedingungen, sondern da steckt etwas Grundsätzliches extrem schwer zu fassendes der Natur dahinter, Entropie und Heisenbergsche Unschärferelation..
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb am 18.08.2026:Für mich ist das Paper - auch an der Zusammenfassung erkennbar - eine Arbeitshypothese.
Selbstverständlich. Das Paper sagt das ja auch extrem deutlich und ich hab das nicht anders bewertet:

In der Introduction:
The inferred location of the source of these events must then be considered with extreme caution.
Furthermore, even if correct, we cannot tell whether these acoustic events are related to the
disappearance of flight MH370.
In der Conclusin:
For all these reasons, as stated in the introduction, the inferred locations must be considered with
extreme caution, and even if correct, we cannot tell whether these acoustic events are related to
the disappearance of flight MH370.
Quelle: https://drive.google.com/file/d/1oNz_mS9YlpcV7ONudQNp_HwsUBvhNLmc/view
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb am 18.08.2026:Also die Ocean Shield hat im April 2014 aufgrund eines vermuteten Signals einer möglichen Blackbox hier gesucht, wo auch dias chinesische Schiff war:
Super, danke, kannte ich bisher so noch nicht. Quelle bitte. BTW, Später hate sich ja rausgestellt, dass die vermeintlichen Flugschreiber-Signale dort Fehler in den Messgeräten waren - richtig?
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb am 18.08.2026:OI hat bei 31S südlich alles gewissenhaft abgesucht:
Beispiel:
Du missverstehst diese Grafik.
Zitat von adstrekeradstreker schrieb am 19.08.2026:Du missverstehst diese Grafik.
Ich nannte diese Grafik als Beispiel, weil ich nicht die Grafik parat hatte, die das gesamte Suchgebiet abbildete.
Das hole ich hiermit gerne nach:

Das ist das von OI abgesuchte Gebiet:
Komplett abgescuhtes Gebiet mit Datumsan


Und das ist das mit allen Schiffen abgesuchte Gebiet:
Komplett abgescuhtes Gebiet alle Schiffe

Quelle ist in beiden Fällen: https://www.mh370-caption.net/index.php/armada-tracking/
Leider fehlt es bei diesen Grafiken an den Längen- und Breitengraden. Das sollte Dich als Wissenschaftler stören. Ich finde es jedenfalls wenig gelungen, aber da wir alle, die wir uns hier länger mit dem Thema beschäftigt haben, wissen, wo gesucht wurde, kann ich auch darauf verzichten.


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Was geschah mit Flug MH370?

29.08.2026 um 02:49
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Ich nannte diese Grafik als Beispiel, weil ich nicht die Grafik parat hatte, die das gesamte Suchgebiet abbildete.
Das hole ich hiermit gerne nach:

Das ist das von OI abgesuchte Gebiet:
...

Quelle ist in beiden Fällen: https://www.mh370-caption.net/index.php/armada-tracking/
Leider fehlt es bei diesen Grafiken an den Längen- und Breitengraden. Das sollte Dich als Wissenschaftler stören. Ich finde es jedenfalls wenig gelungen, aber da wir alle, die wir uns hier länger mit dem Thema beschäftigt haben, wissen, wo gesucht wurde, kann ich auch darauf verzichten.
Danke für die Aufklärung, das Wikipedia-Zitat und die Suchgebiet-Bilder. Da hast Du ja dieselbe Grafik wie ich verwendet, sehr gut.

Nur ein höflicher Einwand zusammen mit hoffentlich hilfreichem Hinweis:
Kann natürlich nur für mich sprechen - klar hab ich das Suchgebiet grob im Kopf, würde bestimmt auf nem mir vorgehaltenen Globus grob richtig mitm Finger drauf zeigen können. Aber ich hab ja genügend anderes noch im Kopf und zu tun, da verschwimmen mir immer wieder die genauen Zahlen von Koordinaten, Uhrzeiten mit derme Wechsle von UTC zu M-T oder so in den Quellen usw. und ich muss jedesmal nachlesen, um auf Kurs zu bleiben.

Z.B. die Diskussion um die Ereignis-Koordinaten des Hydrophon-Papers zeigen aber ja, wie wichtig es ist, die genauen Koordinaten von ALLEM bei der Diskussion zu berücksichtigen, damit man nicht falsch abbiegt.

Ja, doof, dass auf dem eigentlich coolen armada-tracking-Tool keine Koordinaten eingezeichnet sind. Abew, wenn man vorsichtig mit der Maus über eine der zahlreichen Punkte fährt, der einen grade interessiert, dann ploppt unter dem Mauszeiger ein kleines weisses Fenster mit der Angabe von Suchzeit und Koordinaten auf. So hat man die jeweiligen Koordinaten und kann in dem Fall die des Suchgebietes feststellen. Sieht man ja in meinem letzten Screenshot.


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Was geschah mit Flug MH370?

03.09.2026 um 19:12
Ich bin mir inzwischen gar nicht mehr sicher, ob man etwas über die Art des Absturzes verlässlich anhand der Trümmerteile sagen kann oder sagen sollte. Lange Zeit hatte ich die Annahme, dass ein heftiger Aufprall ordentlich Schaden anrichtet. Ja, natürlich ist dem auch so, aber ich meine jetzt den Unterschied zwischen Pulverisieren und Beschädigung.
Wenn ich mir aber nochmals die Bilder von German Wings U9525 ansehe, wo das Flugzeug nit Höchstgeschwindigkeit in eine massive Felswand gesteuert wurde, dann stelle ich fest, dass es sogar da immer noch große Teile gab.
Hier z.B. im Video zu sehen: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/prozess-um-germanwings-absturz-2015-entscheidung-im-oktober,germanwings-442.html

Wenn man dann die gefundenen Teile von MH370 ansieht, kann ich nicht einschätzen, ob das jetzt ein harter oder weicherer Aufprall war.
Ich meine, da haben ja einige dran gesessen und auch Leute mit Erfahrung, aber wenn man sich das Flaperon so ansieht, dann kann das doch wie auch immer aufgeschlagen sein, oder?.
Ein Bild z.B. hier: https://www.dw.com/de/flug-mh370-suche-nach-malaysia-airlines-wrack-wird-verlaengert/a-77755602


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Was geschah mit Flug MH370?

04.09.2026 um 13:33
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Ich bin mir inzwischen gar nicht mehr sicher, ob man etwas über die Art des Absturzes verlässlich anhand der Trümmerteile sagen kann oder sagen sollte.
Allein anhand der Trümmer kann man nur sagen, das der Rumpf höchstwahrscheinlich auseinander brach. Wo und wann genau dies geschah, also noch in der Luft oder erst im Wasser, ist unklar. Aber wir haben ja noch die BFO Werte die auf einen steilen Absturz hinweisen, Hinweise auf das Anspringen des Hilfstriebwerks und wahrscheinlich das Aufbrauchen des Treibstoffs. Also insgesamt schon ein stimmiges Bild. Dennoch ist das alles Theorie. In der Praxis kann es trotzdem anders gewesen sein.


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Was geschah mit Flug MH370?

04.09.2026 um 15:58
Zitat von FlybywireFlybywire schrieb:Ich meine, da haben ja einige dran gesessen und auch Leute mit Erfahrung, aber wenn man sich das Flaperon so ansieht, dann kann das doch wie auch immer aufgeschlagen sein, oder?.
Ein Bild z.B. hier: https://www.dw.com/de/flug-mh370-suche-nach-malaysia-airlines-wrack-wird-verlaengert/a-77755602
Das ist gar nicht das flaperon.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Allein anhand der Trümmer kann man nur sagen, das der Rumpf höchstwahrscheinlich auseinander brach. Wo und wann genau dies geschah, also noch in der Luft oder erst im Wasser, ist unklar.
Das schon, schränkt aber die Möglichkeiten ein, da es kaum Trümmer aus dem Innenraum gibt. Das Auseinanderbrechen ist also punktuell zu verstehen (nicht im Sinne einer kompletten Fragmentierung). Dass dies in der Luft geschieht, ist eher eine theoretische Möglichkeit, da für eine Bombe o.Ä. Hinweise fehlen.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Aber wir haben ja noch die BFO Werte die auf einen steilen Absturz hinweisen
Oder auf einen Auftrieb aufgrund ausgefahrener flaps zu diesem Zeitpunkt.


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Was geschah mit Flug MH370?

05.09.2026 um 19:02
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das schon, schränkt aber die Möglichkeiten ein, da es kaum Trümmer aus dem Innenraum gibt. Das Auseinanderbrechen ist also punktuell zu verstehen (nicht im Sinne einer kompletten Fragmentierung). Dass dies in der Luft geschieht, ist eher eine theoretische Möglichkeit, da für eine Bombe o.Ä. Hinweise fehlen.
Je nachdem wie großzügig man da rangeht, haben wir zwei bis drei Dutzend Trümmerteile. Das ist so oder so sehr wenig. Ich glaube nicht, das man darauf zu viel herauslesen sollte. Immerhin hatten alle Trümmerteile einen sehr weiten Weg quer über einen Ozean hinter sich bevor sie gefunden wurden. Aber du hast natürlich recht, das es mindestens auffällig ist, das es relativ wenig Trümmer aus dem Innenraum gibt.


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