Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Völlig ignoriert wird hier einfach die Möglichkeit das der Pilot den Cost-Index geändert haben könnte ab Uhrzeit X. Dadurch wäre MH370 dann langsamer geworden, und das Suchgebiet würde sich dadurch immer weiter nach Norden verschieben. Oder halt die zweite Möglichkeit : Der Pilot hätte vielleicht erst nach 22:41 UTC (5.Ping-Ring) den Cost-Index geändert von 25 auf 0. Dadurch hätte er möglicherweise vielleicht 5 Minuten mehr Flugzeit gewinnen können, bzw. das linke Triebwerk wäre tatsächlich erst 5 Minuten später ausgelaufen wegen Treibstoffmangel.
Cost Index und Econ Speed berücksichtig auch eine Optimierung der Reisezeit. Das finde ich bei einem Flug in den Südl. Ind. Ozean, irgendwo in der Nähe des Broken Ridge - was immer das Motiv - weitaus weniger entscheidend als beispielsweise ein Expresspost-Flug.

Die gängigen Modelle gehen eigentlich davon aus, dass gar nicht so kompliziert geflogen wurde, sondern der oder die Entführer haben manuell eine Geschwindigkeit eingestellt sowie ein heading oder auch ein paar Wegpunkte.

Grundsätzlich ist es schon so, dass bei niedrigeren Geschwindigkeiten auch weniger verbraucht wird (sofern nicht relativ nahe am stall speed).
Zitat von DearMRHazzardDearMRHazzard schrieb:Ich denke, das MOT und das ATSB führen hier auch so ein bisschen in die Irre. Dabei möchte ich nicht einmal Vorsatz unterstellen. Es ist halt nur so, dass man nicht einfach das theoretisches Performancelimit von 07:31 Stunden (basiert auf Cost-Index 25) verbinden kann mit dem tatsächlichem Performancelimit von rund 07:35 Stunden
Ja, das war wahrscheinlich ein Zirkelschluss und hauptsächlich dazu gedacht, die Suche nahe des siebten Bogens zu begründen (unkontrollierter Absturz).