Die lahme ZDF-Produktion: Thema Mangelhafter Brandschutz habe ich ausführlich behandelt:
http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/ZDFAbgabe.pdfJeder andere Punkt der Doku würde ähnlich schlecht wegkommen, wenn ich das auseinander nehmen würde. Merke: Warum sitzen die Medien mit den Verschwörern mit im Boot? Weil sie deren Lügen nachgeplappert haben und nun nicht mehr die Wahrheit berichten können, weil sie das selbst zerstören würde. Wie mit dem Thema "Sterbende Ersthelfer und "Die Luft ist sauber zu atmen", wie am Ende in meiner Medienkritik dokumentiert:
http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/Medienkritik.pdfDer andere gut dokumentierte Fall sind die Lügen der NYT zur Asbest-Belastung der New Yorker Luft nach dem 11.9.2001. Bei den Zusammenbrüchen der Twin Towers sind Tonnen von Asbest in feinsten Teilchen in die Luft geblasen worden, Christine Whitman von der Umweltbehörde sagte eine Woche später, nach Korrekturen durch das Weiße Haus: „Die Luft ist sicher zum Atmen“.
Die Village Voice fragt in ihrer Ausgabe vom 06.03.2007, ob die New York Times jemals ihre „Fehler“ in der frühen Berichterstattung über die Umweltgefahren am Ground Zero zugeben wird. (Siehe:
http://www.villagevoice.com/nyclife/0710,hagey,75979,15.html )
Was man getrost nicht als Fehler bezeichnen kann, und auch nicht, wie scheinbar von allen Medien heimlich abgesprochen, von in die Irre geführt („misled“), wenn es um die notorischen Lügen der Bush-Regierung geht, sondern schlicht als das simple Wiederholen von Lügen aus Regierungskreisen.
(Siehe folgenden Artikel über den Asbesthintergrund:
http://www.commondreams.org/headlines03/0823-03.htm )
„„Wenn wir diese Stories gebracht haben, dann war es deswegen, weil Christine Whitman (EPA-Vorsitzende) und Rudy Giuliani diese Bekanntmachungen machten. Ich weiß nicht, wie diese Zeitung dafür schlecht gemacht werden kann, für nichts anderes, als darüber zu berichten.“
So Jack Rosenthal, Präsident der New York Times.
Das hört sich beinahe an wie: Wir haben nur geschossen, weil wir einen Schießbefehl hatten. Ja, haben denn Journalisten keine Verantwortung mehr, die Aussagen von Regierungen wenigstens zu hinterfragen? Ist wirklich jeder Rest von journalistischer Sorgfalt auf dem Altar des Patriotismus nach den Anschlägen vom 11.09.2001 geopfert wurden?
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Eine Widerlegung, ja nicht mal eine Beschäftigung mit diesen beiden Artikeln, hat es jemals gegeben. So brandheiß ist das Thema, dass die Möchgtergern "Debunker" lieber so tun, als ob es nicht existent wäre- allein das nämlich offenbart ihre Geisteshaltung und ihre Tendenz zur Einseitiger Propaganda und Lügen vollends.