weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Der Fall Gustl Mollath

2.838 Beiträge, Schlüsselwörter: Betrug, Bayern, Psychiatrie, Psiram, Staatsanwaltschaft, Beate Merk, Gustl Mollath

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 21:42
@Monstra
Sorry. Schikane zu unterstellen ist doch völlig daneben, wenn es nur darum geht, Behauptungen zu prüfen.


melden
Anzeige

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 21:45
Nein. SCMP77 hat den Kontext oben verlinkt. Hier einen Beleg zu fordern ist reine Schikane, nachdem SCMP77 sehr ausführlich den Unterschied zwischen beiden Urteilen dargestellt hat.

Beitrag von SCMP77, Seite 130

Und nochmals: Worum ging es? Da würde ich dann die Forderung nach einen Beleg auch nicht ernst nehmen können.


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 21:53
Was hat Gustl Mollath eigentlich mit dem Geld gemacht?Er hat es doch nicht etwa Amnesty International gespendet,oder?

Das wollte Amnesty International nämlich.


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 21:59
Wirklich? Hast Du dafür einen Beleg?


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 22:00
@Monstra

ich schau mal!


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 22:26
@Monstra

Bei Google finde ich nichts,das muß ich im Fernsehen gehört haben!


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 22:57
Danke! ai hat sich vermutlich für Mollath eingesetzt. Aber dass sie dafür einen Obulus verlangen wäre mir neu...


melden

Der Fall Gustl Mollath

18.06.2018 um 23:18
@Monstra


Hier habe ich aber einen Artikel gefunden wo jemand u.a. wegen Mollath bei A.I. ausgetreten ist,da sie in dem Fall nichts unternommen haben:http://sanderl.de/Austritt-Amnesty-International


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 09:06
Josie321 schrieb:Was hat Gustl Mollath eigentlich mit dem Geld gemacht?
Davon gelebt, würde ich mal annehmen. Essen, Trinken, Dach überm Kopf, sowas kostet. Und wenn man das dann auf den Monat runterrechnet, dann war das vermutlich weit ab von dem einstmals gewohnten Ferrari-Livestyle.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 09:50
Monstra schrieb:Der Fall Gustl Mollath
gestern um 22:57
Danke! ai hat sich vermutlich für Mollath eingesetzt.
Das wäre mir neu, Mollath ein politischer Gefangener, das sollte dann selbst dem Verblendetsten etwas unwahrscheinlich vorkommen.

Hier nochmal etwas zum "Wahrheitsgehalt" von Mollaths wilden Denunziationen....

http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/gericht-was-mollath-schrieb-war-unwahr_239447
NÜRNBERG. Schlappe für Mollath-Unterstützer und indirekt auch für Gustl Mollath: Der Betreiber eines Internet-Lexikons darf Mollaths Äußerungen über eine Bankmitarbeiterin nicht mehr verbreiten. Denn die seien „unwahr“. Tut er es doch, droht eine Strafe von 250.000 Euro. Das Urteil des Landgerichts Nürnberg will der Betreiber nicht akzeptieren. Mollath sagte, in der nächsten Instanz werde alles ans Licht kommen
Von der "nächsten Instanz" habe ich zumindest nie mehr etwas gehört :-)


Hier nochmal, was Mollath mit seinen Lügengeschichten ausgelöst hat.

http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/thema-morddrohungen-gegen-mollath-gutachter-lynchjustiz
Diese verengte Sicht- und Deutungsweise lieferte Gustl Mollath selbst. Was sowohl sein gutes Recht als auch menschlich nachvollziehbar ist. Nicht nachvollziehbar aber ist, wenn sich die Masse in Lynchjustiz-Manier diese Argumentation zu eigen macht. Denn dies geschieht nur aus fehlender Kenntnis der Details oder aus einem fehlenden Willen zur Differenzierung.

Das war der Nährboden, auf dem Schuldzuweisungen, Unverständnis und Hass gediehen. Beleidigungen und Bedrohungen Andersdenkender waren an der Tagesordnung. Gerade viele derjenigen, die sich im angeblichen Fall Mollath so stark für die Demokratie machten, traten sie tagtäglich mit den Springerstiefeln ihrer Verachtung.
Zur Erinnerung:

http://netzwerkrecherche.org/wordpress/weitblick13werkstatt/2014/04/30/stellungnahme-beate-lakotta-und-otto-lapp/
Otto Lapp: Von Anfang 2013 an hatte ich mit Mollath jeden Dienstag einen Jour fixe. Ich habe einen Gustl Mollath erlebt, der ganz anders war als der, den ich erwartet hätte. Einen Mann, der teils ungeordnet sprach, auch grenzverletzend war, dann wieder anbiedernd – aber der sich nie auch nur im Geringsten selbst infrage stellte. Sein ganzes Denken kreiste um das angebliche Unrecht, das ihm widerfahren sei. Angesprochen auf eine Mit-Verantwortung wies er die, teils brüsk, zurück. Ich habe an die 50 Stücke über Mollath veröffentlicht und ihn oft mit Widersprüchen in seinem Verhalten konfrontiert. Bei Fragen nach Details wich er aus oder reagierte aggressiv. Er konkretisierte keinen einzigen seiner Vorwürfe, lieferte keinen einzigen zusätzlichen Beweis und wiederholte wieder und wieder seine Behauptungen.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 10:32
towel_42 schrieb:Hier nochmal etwas zum "Wahrheitsgehalt" von Mollaths wilden Denunziationen....
Der Brief Mollath von 2008 ist aber noch online. Es ging im dargestellten Verfahren um eine Mitarbeiterin der HVB, die namentlich genannt wurde. Nicht um Frau Mollath.

https://www.nuernbergwiki.de/index.php/Gustl_Mollath_(Brief_an_StVK_Regensburg)
towel_42 schrieb:Otto Lapp: Von Anfang 2013 an hatte ich mit Mollath jeden Dienstag einen Jour fixe.
Beate Lakotta (Spiegel) und Otto Lapp (Nordbayerischer Kurier aus Bayreuth) haben eine mediale Außenseiterposition vertreten. Das tun sie auch hier. Vielleicht, weil man so mehr Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht, weil sie korrektiv ausgleichen wollten, vielleicht, weil man gute Verbindungen zur CSU hat. Anyway. Ich kenne Herrn Mollath nicht persönlich. Mir sind nur seine Auftritte in der Öffentlichkeit und viele andere Medienberichte über persönliche Begegnungen bekannt. Da ist der Eindruck (nicht nur) für mich ein Anderer.

Es tut auch nichts zur Sache, ob man Mollath mag oder nicht oder ob man ihn für bescheuert oder doof hält. Entscheidend ist, dass die Behörden bei Mollath in Reihe rechtsstaatliche Anforderungen eklatant missachtet haben. Und das steht außer Frage - die Außenseiterposition siehe oben.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 13:22
Monstra schrieb:Es ging im dargestellten Verfahren um eine Mitarbeiterin der HVB, die namentlich genannt wurde. Nicht um Frau Mollath
Das hat auch niemand behauptet, es ging darum wie Mollath mit der Wahrheit umgeht.

Ungefähr so, wie die Medien die Trump Lügen nachweisen eine "mediale Aussenseiterposition" vertreten? Nur weil sie die Lügengeschichten von Mollath nicht 1 zu 1 geglaubt haben sondern selber recherchiert haben und im Falle Lapp sogar dutzende Gespräche mit Mollath und auch seiner Frau geführt haben.

Und dann wieder die alte Verschwörungstheoretikernummer, wer nicht an die Verschwörung glaubt muss entweder selber Teil der Verschwörung sein oder bestechlich und gekauft. Immer das Gleiche ob nun bei der Flacherde, 911 oder Mollath.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 13:28
towel_42 schrieb:Und dann wieder die alte Verschwörungstheoretikernummer, wer nicht an die Verschwörung glaubt muss entweder selber Teil der Verschwörung sein oder bestechlich und gekauft. Immer das Gleiche ob nun bei der Flacherde, 911 oder Mollath.
Ich muss Dich enttäuschen: Du bist jedenfalls kein Teil der Verschwörung. Das wäre nicht zweckdienlich.

Es geht hier weder um Verschwörungstheorien noch um Mollath-Bashing.

Der Fall hat nicht grundlos Justizgeschichte geschrieben und ist ziemlich wichtig für den Umgang mit psychisch kranken Straftätern. Es sollte für uns alle ein vernünftiges Ziel sein, die Allgemeinheit vor diejenigen zu schützen, die wirklich gefährlich sind. Und nicht die einzusperren, die harmlos sind. Wenn Psychiatrie und Justiz so stümperhaft arbeiten wie bei Mollath, hat man keine guten Chancen, die wirklich gefährlichen Täter zu identifizieren. Darum geht es. Alles andere sind Nebenfragen.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 13:32
Monstra schrieb:Du bist jedenfalls kein Teil der Verschwörung.
Das habe ich auch nicht behauptet. Es ist allerdings für VTler typisch damit Gegenargumente zu diffamieren.
Monstra schrieb:Vielleicht, weil man so mehr Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht, weil sie korrektiv ausgleichen wollten, vielleicht, weil man gute Verbindungen zur CSU hat.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 13:41
@Monstra
Monstra schrieb:Beate Lakotta (Spiegel) und Otto Lapp (Nordbayerischer Kurier aus Bayreuth) haben eine mediale Außenseiterposition vertreten.
Seit wann ist die Mehrheitsposition automatisch die richtige? Die Möglichkeit, dass genau diese Autoren vielleicht näher an der Wahrheit dran sind als der Rest, fehlt nämlich in Deiner Aufzählung vollständig? Ist das beabsichtigt?
Monstra schrieb: Vielleicht, weil man so mehr Aufmerksamkeit bekommt, vielleicht, weil sie korrektiv ausgleichen wollten, vielleicht, weil man gute Verbindungen zur CSU hat.
Für mich ist es tatsächlich viel wahrscheinlicher, dass es diese vom Nordbayerischen Kurier bestätigten Belege gibt für die Finanzierung der Werkstatt, für Privatkredite/Schenkungen seiner Frau an Mollath, für miserable Bilanzen... Damit ist schon die Ausgangssituation eine völlig andere: wir reden nicht von einem überaus erfolgreichen Geschäftsmann und wohlhabenden Hausbesitzer, der durch die ganze Sache besitzlos wurde und dem die Chance auf ein Leben in Wohlstand zunichte gemacht wurde.
Und ähnlich wie diese postulierte Ausgangssituation werden alle anderen Mosaiksteinchen korrigiert, wenn man mal mit ein wenig Abstand betrachtet, was da eigentlich alles vor sich ging.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 14:25
jaska schrieb:Seit wann ist die Mehrheitsposition automatisch die richtige? Die Möglichkeit, dass genau diese Autoren vielleicht näher an der Wahrheit dran sind als der Rest, fehlt nämlich in Deiner Aufzählung vollständig? Ist das beabsichtigt?
Umgekehrt gibt es auch keinen Grund, dass diese Autoren näher an der Wahrheit sind als der Rest. Mir fällt auf, dass sie das Gleiche machen, wie Ihr es hier ja auch macht:

Mit Behauptungen, die kein seriöser Beobachter vertritt, Pappkameraden aufstellen. Und dann mit großem Getöse umnieten. Das ist journalistisch zulässig. Genauso ist es zulässig, die Schattenseiten von Herrn Mollath zu beleuchten. Die gibt es. Ich habe nur spekuliert, warum sie diese Position vertreten. Für mich ist ihre Position letztlich uninteressant, weil sie Dinge behandeln, die für den Fall aus meiner Sicht irrelevant sind. Oder die durch Fachleute (nicht Journalisten, sondern Juristen und Psychiater) widerlegt sind.
jaska schrieb:Für mich ist es tatsächlich viel wahrscheinlicher, dass es diese vom Nordbayerischen Kurier bestätigten Belege gibt für die Finanzierung der Werkstatt, für Privatkredite/Schenkungen seiner Frau an Mollath, für miserable Bilanzen...
Seufz. Das hatten wir auch schon mal. Das sind Frau Mollaths Behauptungen. Die sind nicht unplausibel, ich kann sie nicht widerlegen und will ihr auch kein Unrecht tun. Aber warum sollen ihre Behauptungen per se wahrhaftiger sein als die Mollaths? Da gilt das Gleiche wie für die Journalisten. Es kommt darauf an, was plausibel ist.

Und wenn Ihr Euch mal vom Bashing alà "Mollath ist doof!" lösen könntet (von Vergleichen mit Flacherde und Chemtrails mal abgesehen), dann bleibt a) ein Rechtsfall, b) ein Schlaglicht auf Justiz und Psychiatrie, c) eine politische Dimension und d) eine rechtspolitische Folge.

Über a) bis d) diskutiere ich gerne. Pointiert vielleicht, aber intellektuell redlich. Aber nicht über "Mollath ist ein Frauenhalbtotwürger!" oder "Mollath ist ein Lügner!"


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 14:39
@Monstra
Monstra schrieb:Umgekehrt gibt es auch keinen Grund, dass diese Autoren näher an der Wahrheit sind als der Rest.
Aber es gehört der objektiven Vollständigkeit halber dazu.
Wenn Du diese Möglichkeit von vorneherein ausschliesst, dann ist das nun einmal falsch.


melden

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 14:46
Nein, es ist ja in Ordnung auf diese Eindrücke und Stellungnahmen zu verweisen. Herr Strate kann da auch was erzählen und andere Unterstützer sicher auch. Ich sehe darin auch keinen Widerspruch zu meiner Einschätzung des Falles.

Ein Opfer der Justiz ist ein Opfer, egal ob es guten oder schlechten Charakter hat.


melden
Anzeige

Der Fall Gustl Mollath

19.06.2018 um 15:18
Monstra schrieb:"Mollath ist ein Frauenhalbtotwürger!" oder "Mollath ist ein Lügner!"
Ist halt seltsam dass Du nur noch über Dinge diskutieren willst von denen Du glaubst sie würden den Fall repräsentieren. Wir hatten das schon mal, der Treat heisst "Der Fall Gustl Mollath" und nicht "Was Monstra über den Fall Mollath denkt", vielleicht wäre es besser Du machst für Deine eingeschränkte Faktenauswahl einen schönen eigenen blog hier auf?


melden
156 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden