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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

14.096 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Globuli, Homö-bashing, Natalie Grams

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 16:59
@Ur
Ur schrieb:Das Wirken in alternativ Medizin liegt meiner Meinung nach nicht in den Wirkstoffen sondern darin, wie es einem Menschen "verkauft" wird. Eben wie das Bewusstsein ein Präparat auffasst.
Da jeder Mensch individuell als auch gleich ist, dürfte es schwierig werden, alleine vom Wirkstoff des Präparats etwas nachweisen zu wollen. Die geistigen Fähigkeiten die auf den Körper wirken, sollte man mehr dort wo sie entstehen, im Geist suchen, da hier scheinbar mehr Potential liegt, als in den homöopathischen Präparaten an sich.
Mir fehlt da die esoterische Vorbildung.
Geist sind also die Gedanken. Die entstehen im Gehirn.
Hab ich dich richtig verstanden, dass du der Homöopathie keinerölei übden Placebo-Effekt hinausgehnde Wirkung unterstellst?
Dann wären wir gar nicht so weit auseinander.
Da der Placebo-Effekt ein Kann und kein Muss ist, ist es ethisch für dich vertretbar, homöopathische Arzneimittel zur Heilung zu verschreiben und Geld dafür zu nehmen?


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Ur
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 17:24
tubul schrieb:Geist sind also die Gedanken. Die entstehen im Gehirn.
Um nun 100% sicher zu gehn, klappe ich mal meine eigene Wortwahl durch Wiki weiter auf:
Bezogen auf die allgemeinsprachlich „geistig“ genannten kognitiven Fähigkeiten des Menschen bezeichnet „Geist“ das Wahrnehmen und Lernen ebenso wie das Erinnern und Vorstellen sowie Phantasieren und sämtliche Formen des Denkens wie Überlegen, Auswählen, Entscheiden, Beabsichtigen und Planen, Strategien verfolgen, Vorher- oder Voraussehen, Einschätzen, Gewichten, Bewerten, Kontrollieren, Beobachten und Überwachen, die dabei nötige Wachsamkeit und Achtsamkeit sowie Konzentration aller Grade bis hin zu hypnotischen und sonstigen tranceartigen Zuständen auf der einen und solchen von Überwachheit und höchster Geistesgegenwärtigkeit auf der anderen Seite.
tubul schrieb:Hab ich dich richtig verstanden, dass du der Homöopathie keinerölei übden Placebo-Effekt hinausgehnde Wirkung unterstellst?
Wenn man es von der rein Materiellen- und somit chemischen Wirksamkeit betrachtet, sind wir uns eins, ja.
Die Selbstheilungskraft wie man sie bei einer Spontanheilung findet, ist immernoch nicht gänzlich ergründet. Scheint aber mit dem Geist in Verbindung zu stehen. Was mMn auch der Grund ist, weshalb einige auf homöopathische Mittel schwören. Weshalb auch in Asien soviele Menschen auf die seltsamsten Dinge anspringen.
Klar ist da vom materiellen Wirken meist nur Bullshit enthalten. Vielleicht irgendwann, wenn die Forschung soweit ist, wird man Homöopathie "ehrlicher" gestalten können, da die wirkliche Wirkung dessen Urgrund im Geiste liegt, gänzlich die Menschen aufklären könnte.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 18:01
@Ur
Ur schrieb:Die Selbstheilungskraft wie man sie bei einer Spontanheilung findet, ist immernoch nicht gänzlich ergründet. Scheint aber mit dem Geist in Verbindung zu stehen. Was mMn auch der Grund ist, weshalb einige auf homöopathische Mittel schwören.
Die Selbstheilungskräfte sind noch nicht hinreichend erforscht, man steckt da sozusagen noch in den Kinderschuhen.
Man weiss nicht wie sie funktionieren und man weiss nicht, wie man sie sicher aktivieren kann.
Was ist dann der ganze Hokuspokus von wegen "Homöopathische Arzneimittel aktivieren die Selbstheilungskräfte" wert?
Reicht da der Placebo-Effekt aus (wir erinnern uns, dass ist ein Kann- kein Musseffekt) oder ist das ganze Betrug am Leichtgläubigen?

Aber das nur nebenbei.
Das interessante ist doch das herbeigefaselte Wirkprinzip.
Wirkungserhöhung durch Wirkstoffreduzierung, Wassergedächtnis durch Schüttelschläge ect.
Was ist das denn Anderes als Betrug?


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Ur
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 18:17
tubul schrieb:Wirkungserhöhung durch Wirkstoffreduzierung, Wassergedächtnis durch Schüttelschläge ect.
Was ist das denn Anderes als Betrug?
Es stellt ein Versuch da, den Abwehrmechanismus des Verstandes zu umgehen und damit Glauben zu installieren.
Aber im Grunde ist es meist, eine Lüge.
Esoterik ist eben ein Dschungel mit vielen Gefahren als auch manchen Perlen. Spielplatz der Phantasie.^^
Aber was soll man tun? Ein Verbot jeglicher nachweislich materiell nicht wirkender Präparate?


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interrobang
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06.02.2017 um 18:46
Ur schrieb:Aber was soll man tun? Ein Verbot jeglicher nachweislich materiell nicht wirkender Präparate?
Das währe meine idealvorstellung... Immerhin ist das Betrug und kuhrpfuscherei. Diese Gefahr darf nicht legal sein sondern gehört wie du sagtest verboten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 19:01
Naja verbieten kann man Wasser und Zucker nur schwer.
Aber der Kram gehört halt nicht in Arztpraxen, Apotheken und Universitäten.

Man kann auch niemandem verbieten am Strand einen Stein zu sammeln und daran zu glauben das er Glück bringt, "Glückssteine" für teuer Geld verkaufen ist dagegen schon eine andere Sache...


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 19:53
@tubul
Die Selbstheilungskräfte sind noch nicht hinreichend erforscht, man steckt da sozusagen noch in den Kinderschuhen.
Man weiss nicht wie sie funktionieren und man weiss nicht, wie man sie sicher aktivieren kann.
Gibt es Selbstheilungskräfte überhaupt? Muss man sowas aktivieren? Oder ist das einfach nur ein weichgespültes Pseudonym für das Reparatur- und Immunsystem? Ich persönlich halte das für Eso-Sprech.
Ich ersetze das mal mit Immunsystem. Das muss ich auch nicht aktivieren, das ist immer aktiv. Wenn ich's "noch mehr" aktiviere, wird's aggressiv gegen eigene Zellen, siehe autoimmun.
Das daran noch viel Forschungsbedarf besteht, o.k., aber das man nicht weiß, wie es funktioniert (in Teilen), ist übertrieben.

Anders Spontanheilungen. Da sie selten sind, lassen sich diese schwer systematisch erforschen. Mir sind (erkannte) Mechanismen bei Krebs bekannt, die eine Spontanheilung zur Folge haben.
Z.Bsp. - in der Forschung selbst kritisch bewertet - Stichwort: Telomerase
Ein anderes Gebiet ist die Injektion von T-Zellen, quasi eine Immuntherapie.

Ich bezweifle, das eine Spontanheilung irgendwas mit "Geist" zu tun hat, wohl eher mit der Physiologie/Biologie der (Krebs)-Zellen. Nur muss man den seltene Mechanismus finden und replizierbar machen. Das ist halt schwierig.


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06.02.2017 um 20:02
@Schrauber2
Ja, ich denke dass mit den Selbstheilungskräften das Immunsystem gemeint ist. 
Sicher sind da einige der körpereigenen Hilfstruppen bekannt, aber ich seh da noch genug Forschungsbedarf. 
Das Immunsystem ist Schwankungen unterworfen, funktioniert nicht immer optimal. Wenn man Möglichkeiten findet das gezielt von aussen anzustossen und zu optimieren, dann ist das jede Forschung wert.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 21:39
tubul schrieb:Da hast du halt zu kurz abgebrochen und/oder meinen Text nicht gelesen.
Ich hatte mich auf pseudomedizinischen Heilquack im Allgemeinen bezogen und da steht die Homöopathie nun leider nicht allein da.
Manchmal hat man bei dir den Einduck,du schreibst nur um Buchstaben für dein Konto zu sammeln.
Wenn du schon quer in eine Diskussion einsteigst, mein Post richtete sich an Ur, dann sei demnächst so gut und lies etwas gründlicher.
Ich lese hier so gut wie alles, wenn ich Zeit habe, und auch gründlich, und auch deine Posts.
Und egal, an wen es gerichtet ist, ein schlechter Link bleibt ein schlechter Link. ;)
Dass es schon immer Verblendete gegeben hat, muss echt nicht diskutiert werden - das alles der H. in die Schuhe zu schieben, ist etwas kurzsichtig.  

Und - ja klar, ich schreibe Buchstaben, damit ich hier toll viele Beiträge zusammen bekomme, weil es ja so unglaublich erstrebenswert ist, hier viele Beiträge zu haben, oder wie?
Das ist ja reizend.^^
Was ist denn hier mit den ganzen Leuten, die zwei, drei Zeilen schreiben, die so gut wie keine Substanz enthalten, nur halt einfach mal wieder ne Lästertirade gegen die H. - das geht in Ordnung ;)
Na klar.
Aber, ich habe mir vorgenommen, deine ausfälligen Bemerkungen zu ignorieren, also, egal.
 
Pan_narrans schrieb:Wenn bei 71 Artikeln letztendlich nur noch ein Artikel übrig bleibt, der uneingeschränkt von guter Qualität ist, so kann das im Wesentlichen nur zwei Dinge bedeuten:

1. Die Studien zur Homöopathie sind fast durchgängig schlecht.

Oder 2. Es gab eine Bias bei der Auswahl der Artikel.
Ach Mensch, du hast es dir nicht durchgelesen.
Es geht nicht um Studien, sondern um Summaries dieser.
Aber okay, du magst dich damit nicht befassen, auch gut.
 
FF schrieb:Ich bin im Gegensatz zu Dir nicht der Überzeugung, dass eine Wirksamkeit irgendwann nachweisbar ist. Wenn sie das wäre, dann wäre es längst geschehen. Man kann hier nicht argumentieren, dass Gelder für Studien fehlen, wie bei anderen Medikamenten oder seltenen Krankheiten, denn es ist ein großer, lukrativer Markt. Es gibt auch längst die Methoden, um medizinische Wirkungen nachzuweisen und zu verifizieren.
Auf der anderen Seite gibt es die sehr hokuspokussösen Methoden der Homöopathen, die Wirkung der potenzierten Substanzen zu bestimmen, die keinerlei wissenschaftlichen Standards entsprechen. Man möchte aber real existente Krankheiten damit heilen, die mit eben den wissenschaftlichen Methoden nachweisbar sind, und deren Heilung genauso nachweisbar sein soll ....

Trotzdem sind nicht alle Mediziner der H. gegenüber so unversöhnlich ablehnend, wie Du schreibst. Wie ich beschrieben habe, wissen manche sie zu nutzen, obwohl sie nicht an eine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus glauben.
Ja, das dachte ich mir schon, dass du so denkst. :)
Ist ja auch okay.

Und ich kann deinen Einwand sehr gut nachvollziehen: ich denke, ein großes Problem liegt einfach auch darin, eine h. Behandlungsweise innerhalb eines Studiendesigns zu untersuchen, die bei vielen Menschen gleichermaßen gut auf diese h. Mittel anspricht.
Und das ist eben genau das Problem: Die H.s sind ja der Auffassung, dass ein Symptom noch lange nicht die Krankheit an sich abbildet - man muss, um den Patienten zu helfen, etwas finden, dass individuell dessen Symptom lindert (also etwas, auf das der Patient anspricht), um ihm zu helfen. Das ist nicht so einfach, da eben individuell.
Und weil man es nicht "gleichmachen" kann (zumindest ganz oft nicht), kann man es auch nicht in ein festes Studiendesign pressen (oder schwierig, eben).

Ich versuch mal, das an einem Beispiel der ebM zu verdeutlichen, wo genau der Unterschied ist, bzw., wie unterschiedlich die Herangehensweisen sind, um dieses Problem zu konkretisieren:
Nehmen wir mal an, die ebm hat eine neue Art von Antikoagulantia entwickelt - dann wird jedem Probanden das Mittel gegeben, und bei jedem stellen sich durch entsprechende Laborerhebungen Erfolge ein (insofern, dass dieses Mittel die Blutgerinnung hemmt). Kann man wunderbar messen.

Die H. dagegen würde das nie in Erwägung ziehen - sie würde in diesem Fall versuchen, für den Patienten ein individuelles Mittel zu finden, welches den Blutdruck senkt und die Gefäße bei der Gesunderhaltung unterstützt (wobei es zunächst wichtig ist, herauszufinden, worauf der Patient in dem Fall anspricht).
Also, ein ganz anderer Ausgangspunkt.

schwierig, in der Tat ...
persönlich würden mir nur wenige h. Mittel einfallen, die man im Rahmen so einer Studie verwenden könnte (zu denen gibt es meines Wissens nach allerdings keine Studien)

ich denke, prinzipiell wäre es schon möglich (natürlich immer mit der Gefahr eines "Misserfolgs", sprich, es könnte eben nicht das gewünschte Ergebnis geliefert werden ;)), bei einem großen Einsatz von Zeit, Geld und Ressourcen - wobei ich deine Meinung nicht teile, dass so unheimlich viel Geld von Seiten der entsprechenden Firmen dafür vorhanden wäre

vielleicht haben potentielle Studiendurchführer aber auch einfach keinen Bock mehr, da sie sowieso davon ausgehen, dass ihre Ergebnisse keine Anerkennung finden ;)
ein bisschen kann ich das schon auch verstehen - wenn man z. B. sieht, wie hier schon ausgeteilt wird, und das ist ja nun wirklich kein Schauplatz, auf dem irgend welche Eliten der Wissenschaft vertreten sind ;)

zu deinen Medizinern, die aus rein pragmatischen Gründen die H. anwenden, frei nach dem Motto "schadet ja nichts und wenn der Kunde es wünscht" - das finde ich sehr schade, und auch zudem sehr gefährlich - nach der Lehre der H. gibt es durchaus den Effekt, dass, wenn ein Mittel "einfach so" verschrieben wird, ohne dessen mögliche Wirkungen zu bedenken, es Symptome zeitigen kann, die ähnlich Krankheitssymptomen sind (der Patient fühlt sich dann schlimmstenfalls noch kränker^^)

Zudem finde ich, dass dies eine sehr materialistische Einstellung ist. Zu einem solchen Mediziner hätte ich persönlich auch kein Vertrauen mehr.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 21:50
@Alicet
Nach welchen Auswahlkriterien wird denn dieses individuelle Homöopathikum gesucht? Oder macht das jede/r Homöopath/in ganz individuell unterschiedlich?

Die Hauptsache scheint ja zu sein das alles ganz dolle individuell ist...

PS Viel Text ist =|= viel Inhalt


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 21:59
Schrauber2 schrieb:Gibt es Selbstheilungskräfte überhaupt? Muss man sowas aktivieren? Oder ist das einfach nur ein weichgespültes Pseudonym für das Reparatur- und Immunsystem? Ich persönlich halte das für Eso-Sprech.
Ich ersetze das mal mit Immunsystem. Das muss ich auch nicht aktivieren, das ist immer aktiv. Wenn ich's "noch mehr" aktiviere, wird's aggressiv gegen eigene Zellen, siehe autoimmun.
Das daran noch viel Forschungsbedarf besteht, o.k., aber das man nicht weiß, wie es funktioniert (in Teilen), ist übertrieben.

Anders Spontanheilungen. Da sie selten sind, lassen sich diese schwer systematisch erforschen. Mir sind (erkannte) Mechanismen bei Krebs bekannt, die eine Spontanheilung zur Folge haben.
Z.Bsp. - in der Forschung selbst kritisch bewertet - Stichwort: Telomerase
Ein anderes Gebiet ist die Injektion von T-Zellen, quasi eine Immuntherapie.

Ich bezweifle, das eine Spontanheilung irgendwas mit "Geist" zu tun hat, wohl eher mit der Physiologie/Biologie der (Krebs)-Zellen. Nur muss man den seltene Mechanismus finden und replizierbar machen. Das ist halt schwierig.
"Selbstheilungskräfte" ist natürlich ein Wort, das gern in der Sprache der alternativen Medizin und ihrer esoterischen Ableger Verwendung findet, ebenso in der Rentnerbravo und dgl., da gebe ich dir recht.

und ich würde dir zustimmen, wenn du es mit "Immunsystem" übersetzt - denn, nichts anderes ist ja die Aufgabe des Immunsystems, die Lebensvorgänge des Körpers aufrechtzuerhalten und frei von störenden Einflüssen zu halten

und auch, dass noch viel Forschungsbedarf besteht - würde ich auch sofort unterschreiben

aber: man weiß definitiv noch nicht, bestimmte Bereiche betreffend, wie es funktioniert - sonst gäbe es viele Krankheiten so nicht, bzw. sie wären behandelbar

zu dem Punkt: "wenn ich es noch mehr aktiviere, wird es autoagressiv" - nein, das ist nicht so

die Autoimmunerkrankung (als Gesamtbegriff) ist dafür ein hervorragendes Beispiel, z. B. gibt es Autoimmunerkrankungen, über die man mittlerweile eine ganze Menge weiß und entsprechend vielversprechende Therapien entwickelt hat - MS z. B.; dann aber auch wieder Krankheiten wie ALS, die trotz aller Forschungsarbeit kaum therapiert werden können (bzw., die Therapie kann keineswegs den Erfolg bringen, den man sich wünschen würde)

Faktisch heißt das, man weiß einfach nicht (auch wenn man Grundlegendes zur Entstehung, bzw. zu den Vorgängen im Körper erforscht hat), warum der eine Mensch sie bekommt, der andere nicht.

Oder schau dir Alzheimer an: Bis heute weiß man nicht, weshalb das Immunsystem des einen Menschen die Plaques erkennt und beseitigt, das des anderen nicht.

Das heißt, bei einem Menschen braucht es ein sehr "aggressives" Immunsystem (weil viel zu beseitigen, bzw. zu bekämpfen ist), beim anderen nicht (bzw., da könnte das zu dem von dir beschriebenen Szenario führen).

So einfach ist es leider nicht.

Zum Zusammenhang Krebs und Immunsystem: Was man sicher weiß, dass bestimmte Krebszellen sehr viel empfindlicher auf ein Mangelangebot an Zucker, bzw. den entsprechenden Äquivalenzanteil an Energie reagieren. Und auch, dass man davon ausgeht, dass ständig "entartete" Zellen im Körper gebildet werden, die aber rechtzeitig erkannt und eliminiert werden (von körpereigenen Reparaturmechanismen).

Das ist ein weites Feld, und super spannend. :)
ickebindavid schrieb:Nach welchen Auswahlkriterien wird denn dieses individuelle Homöopathikum gesucht? Oder macht das jede/r Homöopath/in ganz individuell unterschiedlich?

Die Hauptsache scheint ja zu sein das alles ganz dolle individuell ist...

PS Viel Text ist =|= viel Inhalt


naja, wenn ich eine Frage stelle, dann ist es ja auch kein Kunststück, INhalt zu "produzieren" - dann habe ich infragegestellten Inhalt komprimiert in zwei Sätzen - wenn jemand dann darauf antworten soll, dann fällt die Antwort in der Regel umfangreicher aus - was erwartest du denn?

Zu deiner Frage an sich: ja genau, es ist alles ganz dolle individuell. Du hast es richtig erkannt. :)


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

06.02.2017 um 22:28
wilmaed schrieb:Die Russische Akademie der Wissenschaften hat die Homöopathie als Pseudowissenschaft eingestuft.Die Experten der Akademie empfahlen dem Gesundheitsministerium, homöopathische Medikamente an staatlichen Kliniken nicht mehr zu verwenden.http://science.orf.at/stories/2824203
Bevor das in der Debatte untergeht, zitiere ich den Post von @wilmaed noch mal. Der Spiegel berichtet ebenfalls darüber.


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 06:15
@Alicet
Wenn Du bitte nicht nur die ganze Zeit davon davon schreiben würdest "was man weiß" sondern jeweils Belege dafür bringen wäre das seht hilfreich.

Wie man weiß, ist Homöpathie ja komplett wirkungslos und ihre Verfechter gefährden ihr und das Leben ihrer Mitmenschen.


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Balthasar70
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 07:21
@Alicet
Zu deinem Beispiel der Blutgerinnung, die Homöopathie würde halt eine Scheibe roten Pressack in den Bodensee werfen etwas Wasser entnehmen und Dir das als heilendes Medikament verkaufen.


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 07:23
@Balthasar70
Naja... Homöopathie heilt ja gleiches mit gleichem... Da würde man wohl etwas nehmen was die blutgerinnung stört... Arsen zum beispiel...


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 08:34
@interrobang
...ich dachte an schon geronnenes Blut.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 09:03
@Balthasar70
@interrobang
Bitte, lasst doch dieses spammen sein.
Ganz egal wie man zu der Meinung von Alicet steht, immerhin bemüht sie sich in ihren Beiträgen und legt ihren Standpunkt ausführlich dar.

@Alicet
Bin zwar komplett konträrer Meinung, finde es aber wirklich tapfer von dir, wie du hier weiter argumentierst, gegen jegliche Widrigkeiten, Untergriffe und Ungleichheiten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 09:30
Balthasar70 schrieb:Zu deinem Beispiel der Blutgerinnung, die Homöopathie würde halt eine Scheibe roten Pressack in den Bodensee werfen etwas Wasser entnehmen und Dir das als heilendes Medikament verkaufen.
Muß man da nicht noch mit HAARP ein Erdbeben auslösen, als Schüttelersatz?


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interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 10:03
@gardner
Das hat nichts mit spam zu tun. Gleiches mit gleichem heilen ist eines der grundprinzipoen der homöpathie. Es wird davin ausgegangen das der mensch nur eine krankheir zur gleichen zeit haben kann.

Darauf basiert das ganze.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

07.02.2017 um 10:11
Die Diskussion ist naturgemäss nicht sonderlich aufregend, da hier ja kein Homöopathiebefürworter mitschreibt und keiner, auch kein Homöopath, weiss wie die Homöopathie wo wirken soll.
Hab mich mal auf ein paar Homöopathieseiten herumgetrieben und Bullshit-Bingo gespielt, denn für mehr taugen sie nun wirklich nicht.
Unter anderem hab ich da auch das http://www.praxis-homoeopathie-freiburg.de/fileadmin/praxis/Homoeopathie_wirkt.pdf gefunden.

Wir schreiben hier alle am Thema vorbei, die Wirkungsweise der Homöopathie ist bekannt und es ist ebenso erwiesen, dass höher potenzierte homöopathische Arzneien wirksamer sind als ihre niedriger potenzierten Brüder und Schwestern, eins11.
Die gute setzt auf auf Popps "Biophotonenhypothese (der Popp hier ist gemeint: https://www.psiram.com/ge/index.php/Fritz-Albert_Popp ) und hat "herausgefunden" dass Homöopathika die longitudinalwellen beeinflussen (röchel) und hat auch gleich ein untrügliches System für die Auswahl der jeweiligen homöopathischen Arzneimittel gefunden.
Um jeweils die richtigen homöopathischen Mittel zu finden, gibt Karin Lenger zudem die in Frage kommenden Globuli in Glasröhrchen den Patienten in die Hand. Diese empfinden dann bei jenem Homöopathikum, welches sie im Moment benötigen, zum Beispiel ein Wärmegefühl oder ein Kribbeln in der Handfläche. Mit anderen Worten, sie treten in Resonanz mit ihm, und meist ist es so, dass es ihnen tatsächlich hilft.
Darauf einen Schwingungscocktail (mit Klopfschlägen, nicht gerührt), prost. :D


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