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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

15.033 Beiträge, Schlüsselwörter: Homöopathie, Psiram, Schulmedizin, Homö-bashing, Natalie Grams, Globuli
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie
interrobang
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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 18:45
gardner schrieb:Wenn er das Geld für alternative Behandlungen hat, dann kann man ihn nicht davon abhalten.
Doch das kann man. Man kann behandlungsverfahren welche belegterweise unwirksam sind verbieten. Bei Hamer hat man es ja auch geschafft.. naja eigentlich nicht da er im ausland lebt und von dort aus weitere Menschen gefärden kann...

Aus diesem grund währe es gut wen wenigstens EU weit ein Kuhrpfuscherparagraph eingeführt wird welcher behandlungen verbietet das behandlungen durchgeführt werden welche keinerlei nutzen mit sich bringen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 18:50
@gardner
Homöopathie wird nur verschrieben, wenn sonst nichts mehr funktioniert.
Stimmt nicht, und ich denke, Du weißt das auch.
Und wenn nichts mehr funktioniert, schaden die Zuckerkugeln auch nicht mehr
Wozu sie dann noch verschreiben und dem Patienten unnötig Geld aus der Tasche ziehen? Unnötig für den Patienten, versteht sich. Der Homöopath hat viel davon, sehr viel sogar. Und alles, ohne sich Jahre durch anstengende Ausbildungen zu quälen.
daher verstehe ich eben deine Aussage nicht, diese Ärzte würden die Patienten gefährden.
Das gibt zu denken, schließlich wurde es hier und Dir schon zigmal erklärt.
Gerade weil HP auch verschrieben werden, wenn echte Medizin noch viel retten könnte, aber Patienten diese eben gerade wegen HP und anderem Schwurbel ablehnen, vertun sie sich damit  echte und oft die einzigen Heilungschancen.

Ich finde, ich sollte an dieser Stelle mal wieder auf Steve Jobs hinweisen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 18:56
@interrobang
Du führst einen Arzt an, der sich offensichtlich strafbar gemacht hat, um zu begründen, dass das Gesetz nicht greift. 
Verbrecher gibt's überall, das unterstützt aber null deine Argumentation. 


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interrobang
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 18:58
gardner schrieb:um zu begründen, dass das Gesetz nicht greift. 
Nein. Um die Gefahr aufzuzeigen welche von der Homöopathie ausgeht die du hier so vehement verteidigst. Mein verbot btw würde vorsehen das der komplette vertrieb verboten währe.
gardner schrieb:Verbrecher gibt's überall, das unterstützt aber null deine Argumentation. 
Naja.. du ignorierst diese ja auch..


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 19:01
Seltsam ein Homöopath aus Graz, schreibt gar nichts von austherapiert.

Homöopathie – Heilen durch Ähnlichkeiten

Seit über 25 Jahren behandle ich meine großen und kleinen Patienten mit homöopathischer Medizin.
Eine genaue Beschreibung dieser ganzheitlichen Therapieform finden Sie bei ÖGHM und Dr. Willibald Neuhold.

Besonders hilfreich ist die Homöopathie bei schweren Erkrankungen. Jede Krankheit beruht auf einer energetischen Störung, wodurch das harmonische Zusammenspiel von Geist – Seele – Körper beeinträchtigt wird.
Daraus entstehen gestörte Empfindungen und Wahrnehmungen.

Schildern Sie mir genau und detailliert, was Sie in Ihrem Körper spüren und wie Sie Ihr Leiden erleben.
Homöopathische Arzneien wirken physikalisch.
Sie sind empfindlich auf Hitze, elektromagnetische Felder und Strahlung.
Nur eine passende Arznei kann Ihnen helfen!

Jeder Kranke braucht sein spezielles Heilmittel.
Beachten Sie bitte die genauen Anweisungen zur Einnahme.
Rasche Hilfe ist uns allen am liebsten.
Manche Heilverläufe dauern etwas länger.
Bei Bedarf empfehle ich Ihnen zusätzliche Therapien.


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 19:09
@gardner
...aus dem Programm eines österreichischen Homöopathiekongresses

Das Parallelprogramm beinhaltet das Schwerpunktthema "Infektionskrankheiten, Antibiotikaresistenzen und Homöopathie als eine Alternative zur Antibiotikatherapie bei Mensch und Tier"


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 19:21
Alicet schrieb:Aber, wie gesagt, jeder darf das glauben, was er möchte. ;)   


Dann sollten wir den Thread vielleicht nach Glaube und Religion verschieben.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 19:34
   Alicet schrieb:
  "  Nein, ist es nicht, schon allein deshalb, weil die H. sich selbst nicht als Wissenschaft sieht!Zumindest das sollte mal jetzt endlich klar sein. "





Warum wird dann seitens der Homöopathie versucht in das Bildungswesen einzudringen? An Universitäten die Ideologie/"Lehre" zu verbreiten?

@Alicet
Warum ignorierst du schon wieder meine einfache Frage an dich?
Unangenehm?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

02.02.2017 um 21:40
@gardner
denn nur in diesem Fall ist der Arzt laut KKs überhaupt berechtigt, Homöopathika zu verschreiben.
Ein Arzt hat Therapiefreiheit. Er kann und darf deinen Schnupfen mit Homöopathie behandeln. Er darf auch dein akutes Nierenversagen mit Homöopathie behandeln, nur begeht er hier einen Kunstfehler, da das nicht die "State of Art"-Behandlung (Dialyse) bei Nierenversagen ist. Je nach schwere des Schadens wird er dann zur Verantwortung gezogen (wenn einer klagt -Patient und/oder Staat).

Aber viele gehen auch zum Quack ("Heilpraktiker"), den zu greifen wird dann aber schwer werden, da keinerlei Dokupflicht besteht. Beweis den mal den Behandlungsfehler.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 00:48
Es gibt leider nur wenige wirklich gute wissenschafliche Studien zur Homöopathie. Einige davon, z.B. von Benveniste, wurden denunziert, obwohl die Forschungsergebnisse mehrfach wiederholt wurden. Offenbar waren die Ergebnisse zu "umwerfend" um Eingang in die Schulmedizin zu finden und mussten wegdiskutiert werden. Hier der Artikel http://www.nature.com/nature/journal/v333/n6176/abs/333816a0.html

Wenn man dazu die Studien zum Gedächtnis von Wasser (Emoto) in Betracht zieht, bekommt die ganze Sache eine wirkliche interessante Wendung und es macht plötzlich alles viel Sinn.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:06
Ach ja, nochwas als Nachtrag, auch auf die Gefahr hin dass ich wieder abgemahnt werde weil ich mehrere Beiträge in Folge absetzte.

Nachdem Benveniste 5x nachgewiesen hatte, das Homöopathie funktioniert, hat man ihm eine Gruppe von "Wissenschaftlern" ins Labor geschickt, um seine Ergebnisse vor Ort unabhängig zu reproduzieren. Darunter - sage und schreibe - ein Bühnenmagier, ein Wissenschaftsbeobachter und Skeptiker, und ein Journalist. Also alles Leute, die überhaupt keine wissenschaftlich Ausbildung hatten und nicht mal eine Verdünnungsreihe ansetzten konnten. Das deren Experiment fehlschlug war nicht verwunderlich. Trotzdem wurde es als Argument herangezogen, daß Benvenistes vorausgegangenen 5 Versuchen Irrtümer waren. Und Benveniste war ein hochangesehener Wissenschaftler mit mehreren hundert Publikationen. Nicht jeder kann in einer Zeitschrift wie Nature publizieren. Das muss schon erstklassig sein.

So macht man das wenn die Ergebnisse einfach nicht ins Konzept passen. So denunziert man Homöopathie und verwischt die Faktenlage.

Hier der Artikel zum download. Eine solche Lachnummer ist schon extrem peinlich für die Wissenschaft. http://www.badscience.net/wp-content/uploads/benveniste02.pdf

Dieser Artikel wurde auch in Nature publiziert, eines der weltweit angesehensten wissenschaflichen Journale. Ich bitte das nicht zu übersehen!

Homöopathie ist also AUCH evidenzbasierte Medizin. Der Titel dieses threads versucht das zu leugnen. Also auch hier aufgepasst wegen unterschwelliger Beeinflussung.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:28
@lichtbender
Beveniste konnte unter Aufsicht auch selbst seine eigenen Ergebnisse nicht wiederholen. Genauso wie für Emotos Behauptungen zum "Wassergedächtnis" in der Reproduktion keine empirischen Nachweise bestätigt werden konnten.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:34
@Libertin
Gibt es dazu auch einen Link? 


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:42
@FreakySmiley
In diesem Artikel wird es nochmal erläutert:

Verdünnte Wahrheit

Hat Wasser ein Gedächtnis? Der Streit darum tobt seit Jahren. Es winkt eine Million Dollar


http://www.zeit.de/2003/49/N-Wasser_Ged_8achtnis


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:47
@Libertin
Ich meine jetzt wo wir gerade bei benveniste waren natürlich etwas über ihn. 


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 01:49
@FreakySmiley
Du  meinst zu seiner Person?
Da gibt es auch einen Wikiartikel über ihn:

Wikipedia: Jacques_Benveniste


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 02:16
@Libertin
Aha. Also kann lichtbender eigentlich nur zustimmen, da es nun drei Fälle gibt die gegen Benveniste sprechen. Vor Audienz hat er es selber nicht geschafft. 
Fazit: Still bullshit. 


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 06:58
@lichtbender
Schon gelesen (Rhetorsche Frage)?
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8255290
Man kann ja auf Benveniste reinfallen, aber auf Emoto?
Na ja, egal.
Es bleibt halt dabei, das einzige, was die Homöopathie bisher nachweisen konnte sind Wirkungslosigkeit ihrer Arzneimittel und Ahnungslosigkeit ihrer Anwender, zumindest was die Wirkmechanismen dieses albernen Humbugs angeht.
Diese Nachweise sind allerdings hundertprozentig und nicht anfechtbar.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 08:39
Schrauber2 schrieb:Ein Arzt hat Therapiefreiheit. Er kann und darf deinen Schnupfen mit Homöopathie behandeln. Er darf auch dein akutes Nierenversagen mit Homöopathie behandeln, nur begeht er hier einen Kunstfehler, da das nicht die "State of Art"-Behandlung (Dialyse) bei Nierenversagen ist. Je nach schwere des Schadens wird er dann zur Verantwortung gezogen (wenn einer klagt -Patient und/oder Staat).
Ich bezog mich auf die Krankenkassaärzte und auf das, was sie verschreiben dürfen. Und da ist eben die Vorgabe, dass sie Homöopathika nur verschreiben dürfen, wenn alle anderen klassischen Therapien nicht greifen.
Dass es Ärzte gibt, die Behandlungsfehler machen, ist ja logisch, überall gibt es (Fach)idioten. 
Nur daraus die Regel zu spinnen, ist falsch.

Folgendes Beispiel:

Ich habe eine schwere Krankheit, an der ich früher oder später sterben werde. Es gibt keine Therapie aus der klassischen Medizin, die mir noch helfen kann. Ich gehe zu einem Arzt und lass mir Zuckerkügelchen verschreiben.
Also quasi das letzte Mittel, an dem ich zumindest noch meine Hoffnung hängen kann, obwohl es pharmakologisch nicht wirken kann.

So, und laut interrobang macht sich dieser Arzt strafbar, weil er mein Leben gefährdet.
Und ich frag dann @interrobang, warum das so ist. Diese Frage hat er mir noch immer nicht beantwortet. 
Und warum? Weil es völliger Nonsens ist, das zu behaupten.


Der Staat wird sich schon was dabei gedacht haben, dass er solche Ärzte nicht ins Gefängnis wirft, und ziemlich sicher waren da kompetentere Leute als interrobang involviert, das zu evaluieren.
Und kommt mir jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Ärzten, die verknackt wurden, das ist ein ganz anderes Thema, genauso wie das verwirrte Argument, die Homöo-Lobby ist ja so stark, da muss sich der Staat beugen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

03.02.2017 um 08:51
gardner schrieb:und laut interrobang macht sich dieser Arzt strafbar, weil er mein Leben gefährdet.
Nein. Du hast es immer noch nicht verstanden. Also nochmal: es geht um die signalwirkung. Wen ärzte etwas verschreiben was keine wirkung hat sugerieren sie den kranken das der mist eine akzeptable lösung sei.

Das ist die grosse gefahr. Verstanden?

Ich habs dir schon mehrmals erklährt..


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