Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 08:54
@Schwurbelfeger

Ne akute Bindehautentzündung? Hast du selbst diagnostiziert? Und der Apotheker hat dir was homöopathisches gegeben, obwohl er dein Auge sah?

Komm, siehste doch selbst, was da ned passt, oder?


melden
Anzeige

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 09:19
Schwurbelfeger schrieb:Vielleicht kann mir jemand verraten was an dem Mittel tatsächlich gewirkt hat?
Nichts hat gewirkt. Hättest du gar nichts gemacht oder einfach nur Kochsalzlösung ins Auge getropft, wäre es genau so schnell wieder gut gewesen.
Du hast ein gereiztes Auge gehabt. Das kann vielerlei Ursachen haben und dass das andere auch (etwas) gereizt war, bedeutet nicht, dass es eine Infektion war. Und selbst wenn, Dein Körper kommt eben auch in vielen Fällen mit Infektionen klar.

Bezüglich deiner Homöopathieerfahrung begehst Du einen Denkfehler. Du sagst: "Weil ich diese Tropfen genommen habe, bin ich (schneller) gesund geworden". Aber Du vergisst dabei, dass Du den alternativen Kausalverlauf, nämlich wenn Du nichts gemacht hättest, einfach mal als längerwierige Augenreizung an nimmst.

Du hast einfach nur mehr Geld ausgegeben, als Du hättest müssen, um das selbe Ergebnis zu erreichen. Das kann manchmal das Wohlbefinden erhöhen, weil auch Scheinbehandlungen dazu beitragen können, sich besser zu fühlen, weil man wenigstens was gemacht hat.
Aber aus einer wirtschaftlichen und medizinischen Warte war es Unsinn.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:00
Tröti schrieb:Natürlich kannst du das Homöopathikum benennen
Das Zeug heißt Euphrasia Augentropfen von Wala.
geeky schrieb:Welche Arzney erzeugt beim Gesunden Bakterien, um sie beim dann Kranken wieder beseitigen zu können?
Hä? Das trifft in meinem Fall nicht zu.
Geisterfrei schrieb:Ne akute Bindehautentzündung? Hast du selbst diagnostiziert? Und der Apotheker hat dir was homöopathisches gegeben, obwohl er dein Auge sah?

Komm, siehste doch selbst, was da ned passt, oder?
Was soll nicht passen? Denkst die Geschichte ist erfunden und ich lüge? Bin Kontaktlinsenträger und habe nicht selten eine Entzündung. Und gerade weil ich der Apothekerin mein blutrotes Auge präsentiert habe, habe ich darauf vertraut dass ich etwas ordentliches kriege. Das tat es ja auch. Nur glaub ich nicht wirklich, dass es an den Hoch Potenzen lag sondern vielleicht schlichtweg an der enthaltenen Kochsalzlösung oder Alkoholgehalt?
kleinundgrün schrieb:Bezüglich deiner Homöopathieerfahrung begehst Du einen Denkfehler. Du sagst: "Weil ich diese Tropfen genommen habe, bin ich (schneller) gesund geworden". Aber Du vergisst dabei, dass Du den alternativen Kausalverlauf, nämlich wenn Du nichts gemacht hättest, einfach mal als längerwierige Augenreizung an nimmst.
Naja wie gesagt war ich schon beeindruckt, dass es nach 2 Tagen Anwendung komplett weg war. Kann natürlich auch nur ein glücklicher Zufall gewesen sein und Kochsalzlösung hätte den Job genau so gut erledigt.
kleinundgrün schrieb:Du hast einfach nur mehr Geld ausgegeben, als Du hättest müssen, um das selbe Ergebnis zu erreichen. Das kann manchmal das Wohlbefinden erhöhen, weil auch Scheinbehandlungen dazu beitragen können, sich besser zu fühlen, weil man wenigstens was gemacht hat.
Aber aus einer wirtschaftlichen und medizinischen Warte war es Unsinn.
Sicher. Vorausgesetzt Kochsalzlösung hätte es auch getan, ansonsten ist es preislich bei den konventionellen Mitteln positioniert.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:24
@Schwurbelfeger
Alles gut.
Ist nicht nur homöopathisch sondern anscheinend auch noch anthroposophisch. Hat also die "Kraft" gleich zweier Glaubenssysteme.
Was mich betrifft kann sich jeder in die Augen tropfen, oder in jegliche Körperöffnung, was er möchte, so lange es nicht zu Lasten der gKv verordnet wird, wenn keine Wirksamkeitsnachweis vorliegt.
Homöopathie zu Lasten der GKV erstatten zu lassen liegt auf dem gleichen Level wie eine Blinddarmoperation von einem Geistheiler zu bezahlen.
Wer selbst löhnt tropfe was immer ihm genehm erscheint.
Das Problem sind die Dummbrötchen, die durch ihre Experimente grössere Schäden setzen, die dann natürlich von der Gemeinschaft zu tragen sind.
Aber das Problem haben wir auch bei Rauchern, stark Übergewichtigen ect.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:24
@Schwurbelfeger
Manchmal reicht es, das Auge zu befeuchten. Das kenne ich aus meiner Kontaktlinsenzeit und hab ich heute noch, wenn ich viel lese oder am Bildschirm arbeite, bei 50 + sind die Augen eh gerne mal zu trocken, wir werden halt nicht jünger....


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:35
@Schwurbelfeger
Schwurbelfeger schrieb:geeky schrieb:
Welche Arzney erzeugt beim Gesunden Bakterien, um sie beim dann Kranken wieder beseitigen zu können?

Hä? Das trifft in meinem Fall nicht zu.
Dann war es also doch kein bakterieller Infekt wie ursprünglich behauptet? Um den homöopathisch behandeln zu können braucht es nämlich eine Arznei, die beim Gesunden Bakterien erzeugt.
Schwurbelfeger schrieb:Nur glaub ich nicht wirklich, dass es an den Hoch Potenzen lag
Als D3 ist es eine Tiefpotenz und enthält somit noch eine relevante Menge an Iridoidglycosiden. Ob man die nun aus dem "Augentrost" gewinnt oder der Königskerze oder aus Spitzwegerich ist egal, ebenso egal ist es, ob man sie einer rituellen Schüttelung unterzieht oder nicht: sie wirken entzündungshemmend. Mit Homöopathie hat das also gar nichts zu tun, auch wenn es unter diesem Etikett verkauft wird.

guxtu: Wikipedia: Aucubin


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:54
Hier gibt es dasselbe Mittel ohne homöopathischen Etikettenschwindel:
https://hylo.de/produkt/hylo-fresh/


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 10:55
Schwurbelfeger schrieb:Naja wie gesagt war ich schon beeindruckt, dass es nach 2 Tagen Anwendung komplett weg war.
Wie lange hätte es denn ohne diese Anwendung gedauert?
Schwurbelfeger schrieb:Kann natürlich auch nur ein glücklicher Zufall gewesen sein und Kochsalzlösung hätte den Job genau so gut erledigt.
Warum wäre das nur ein "glücklicher Zufall" und nicht einfach die Normalität?
Schwurbelfeger schrieb:Sicher. Vorausgesetzt Kochsalzlösung hätte es auch getan, ansonsten ist es preislich bei den konventionellen Mitteln positioniert.
Dafür, dass die Kochsalzlösung genau das selbe (oder vielleicht mehr, weil sie immer nachweislich steril ist), bewirkt hätte, spricht nun mal alles.

Das Problem ist nun mal, dass Du nicht weißt - und kaum wissen kannst, wenn Du nicht gerade eine Studie mit ausreichend vielen Probanden dazu bemühst - was passiert wäre, wenn Du statt der H. Wasser, Kochsalzlösung oder Mäuseurin verwendet hättest.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 11:24
unbreakable1 schrieb:Ich kann nur meine persönlichen Erfahrungen schildern. Und die sind bezüglich Hömopathie durchweg positiv.
Du schilderst in der Folge nicht deine persönlichen Erfahrungen. Auch nicht die mit Homöopathie. So kann man dir auch nicht darlegen, was von dem, was du wogegen eingenommen hast, in Wirklichkeit gar nicht gewirkt hat. Gib doch mal konkretre Beispiele für deien Medikamente und Behandlungsmethoden.
unbreakable1 schrieb:ganz anders gehandhabt wurden, als es heute bei Vielen schon vom Säuglingsalter an der Fall ist. Und ich gehe davon aus dass ich für einen großen Teil meiner Generation spreche.
Alles allgemein gehalten, keine konkrete Aussage. Wie das Meiste in deinem Beitrag.
unbreakable1 schrieb:Heißt, in den letzten Jahren hat ein großer Teil der westlichen Industrienationen das Vertrauen in sich selbst verloren, ein Gespür für seinen eigenen Körper, seine Wehwehchen und seine Signale zu haben.

Heute schlucken viele schon bei normalen Erkältungen die ganze Palette an Erkältungsmitteln die es so gibt, oftmals incl. Antibiotika, obwohl sie in den meisten Fällen nicht nötig sind. Nach dem Motto, viel hilft viel und schneller.
Alles pauschalisiert: Gestern, heute, viele, großer Teil, ganze Palette ... und nur "gefühlte" Werte. Auch ist das keine logische Argumentation pro H. Und: Gerade für diese kleinen eingebildeten Wehwehchen ist die H. doch so beliebt! Bis der Arzt Antibiotika verschreibt, wird die ganze Palette an Meditonsin (Tollkirsche, Quecksilber, homöopathisch) über Sinupret etc. ohne Sinn und Verstand eingschmissen und von den Apotheken auch gerne empfohlen. (Hier mal eine Übersicht und Beurteilung zur Wirkung). Die Alternativ-Heiler fördern diese Einnehmerei. Wenn ich einen Arzt frage, empfiehlt der mir was zur Linderung der Halsschmerzen, zur Desinfizierung des Rachenraumes. Es kommt wohl auch ein bisschen darauf an, wen man wie fragt.
unbreakable1 schrieb:Die Schulmedizin hat ihre Berechtigung. Nimmt aber heute so einen großen Raum bei harmlosen Erkrankungen ein, die meine Generation meist mit ganz alltäglichen Hausmitteln und Ruhe behandelt hat.
Diese Aussage ist so nicht zulässig. Medizin ist Medizin und als einzige berechtigt. "Schulmedizin" ist ein diskreditierender Begriff aus der Alternativ-Ecke, die nicht wisschendschaftlich arbeitet und sich den Standards nicht verpflichtet fühlt. Bitte Begriffsdefinition für Medizin nachschlagen. Die erlaubt keine Alternativen.

Davon abgesehen: Wo nimmt die "Schulmedizin" Raum bei harmlosen Krankheiten ein? Wo unternimmt sie das aktiv? Was kann die Medizin dafür, wenn Leute meinen, unsinnige Präparate schlucken zu müssen und ständig bei Ärzten und Heilern auf der Matte stehen? Es sind die Esoteriker, die permanent dafür Werbung betreiben. Sieh dir mal die ganzen Heftchen an, mit denen Senioren bombardiert werden. Und bei Babys geht der BS mit dem Hebammen los
unbreakable1 schrieb:Dazu kommen etliche Skandale der Schulmedizin von illegalen Medikamentenstudien in Dritt-oder Schwellenländern, gefälschte Studien,
Das steht in keinem logischen Zusammenhang einer Argumentation. Skandale kommen vor, okay. Soll das ein Argument für die H. sein??? Homöopathie per se und vor allen Dingen ihre Sonderbehandlung durch den Gesetzgeber ist ein Skandal!!
unbreakable1 schrieb:Zumindest ich mit 50+, immer noch in der erfreulichen Situation, absolut keine Medikamente nehmen zu müssen, die heute ab der Altersgruppe für sehr Viele wie selbstverständlich zu sein scheinen, werde den alternativen Weg weiter gehen und die Schulmedizin erst dann in Anspruch nehmen, wenn sie WIRKLICH erforderlich ist.
Positive Erfahrungen mit H. hast du bis hierher jedenfalls nicht geschildert. Und der Rest ist wieder nur Verallgemeinerung: Altersgruppem sehr viele, zu sein scheinen.

Gratulation, wenn du wirklich so kerngesund bist.
Zum letzten Satz gibt es den schönen Satz: "Gestorben wird immer noch in Krankenhaus" - ganz gleich, welche Alternativbehandlungen zuvor wirkungslos waren.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 11:31
Schwurbelfeger schrieb:Naja wie gesagt war ich schon beeindruckt, dass es nach 2 Tagen Anwendung komplett weg war.
Wenn ich recht informiert bin, wäre das gegen die homöopathischen Prinzipien. Dort geht man ja von einer Erstverschlimmerung aus. Kann H. überhaupt so schnell wirken? Nur in der Notfall-Homöopathie ist das möglich. Weil die Informationen im Medikament durch den Stress, der um sie herum herrscht, die Botschaft mitbekommen, dass es diesmal ganz dringend ist (?)


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 11:40
geeky schrieb:Mit Homöopathie hat das also gar nichts zu tun, auch wenn es unter diesem Etikett verkauft wird.
geeky schrieb:Hier gibt es dasselbe Mittel ohne homöopathischen Etikettenschwindel:
https://hylo.de/produkt/hylo-fresh/
Also da liegt der Hase begraben. Danke hierfür und für die seriöse Alternative. Dann ist der Fall für mich erledigt. Schon perfide das Ganze.....


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 11:47
Kurzcheck: Euphrasia Wala kostet rund 20% mehr als Hylo-fresh.
Für das Besondere im Leben muss man auch schon mal etwas mehr ausgeben.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 11:54
Ausserdem wär ja mal interessant, wie da die hom. Arzneimittelprüfung aussah.

Augentrost ist ja schon seit Jahrhunderten ein Planzenheilmittel, der Name sagt es ja sogar. Wie kann es dann homöopathisch immer noch gut für die Augen sein? Oder hat der Herr Steiner, mit dem Dr. Hauschka ja Kontakt hatte, das in einer seiner Halluzinationen ääääh Schauungen mitgeteilt bekommen?


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 18:27
@unbreakable1
Zumindest ich mit 50+, immer noch in der erfreulichen Situation, absolut keine Medikamente nehmen zu müssen, die heute ab der Altersgruppe für sehr Viele wie selbstverständlich zu sein
Es gibt eben unterschiedlich gesunde Menschen. Ich hab da so Verwandte, die wir wohl erschlagen müssen, wenn wir je das Familiengrab einweihen wollen ... :D

Kollege von mir ging nach 42 Jahren in Pension - ohne auch nur je einen Tag krank gewesen zu sein. Keinen einzigen. Der war ununterbrochen in der Arbeit. Ohne HP.

Mein Vater erlitt mit Ende vierzig einen massiven Herzinfarkt, den er aber fast vierzig Jahre danach noch überlebte. Das nenn ich ebenfalls unverschämt gesund. Er hatte aber weder davor noch danach jemals eine ernste Erkrankung, außer vielleicht mal einen leichten Schnupfen, aber selbst der war selten. Alles auch ohne HP oder irgendeine andere Voodoform. Nur durch die verpönte "Schulmedizin".

Eine Kollegin von mir, fleißige Anbeterin von AlternativMedizin, Kräuter pflücken bei Vollmond, Haare schneiden bei abnehmenden, und ähnlichem Blödsinn, verstarb mit 42 an Brustkrebs.

Anderer Kollege mit Ende Dreißig an Leukämie. Der hatte sich geweigert, sich richtig medizinisch behandeln zu lassen, weil seine Eso-Heilprakterin ihm natürlich von all der "Schumedizin" und dem "chemischen Zeugs" abgeraten hatte.

Du siehst, es gibt jede Menge Anekdoten, die zeigen, dass man von alleine gesund oder anfällig sein kann, und AlternativeMedizin keine Spur gesund erhält oder Leben rettet.


@Stephenson
Kann H. überhaupt so schnell wirken?
Nö. Auch evbM nur, wenn es um Milderung der Symptome geht. Trockene Augen sind schnell gereizt, da hilft dann eben künstliche Feuchtigeit. Entzündugnshemmend schadet nicht.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit lag hier gar keine Erkrankung, sondern nur eine Reizung vor, wurde aber vom "Patienten" als Krankheit ausgelegt, und natürlich dann auch als wahnsinnig schnelle Heilung durch HP.

Wie sagte mir mal ein Arzt so schön, als ich mal einen grippalen Infekt hatte? "Ich kann Ihnen jetzt HP verschreiben oder Eigenblutspritzung, es wird dann 14 Tage dauern, oder sie legen sich ins Bett und helfen sich mit Hausmitteln, dann sind sie in zwei Wochen wieder gesund:" :D


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 18:42
Schwurbelfeger schrieb:Ich hatte bis vor kurzem nix mit Homöopathie am Hut. Vor 3 Wochen bekam ich eine akute Bindehautentzündung oder zumindest starke Reizung. Daraufhin bin ich morgens zur Apo und bin dann mit Tropfen und "Ganztagssonnenbrille" zur Arbeit. Nach 2 Tagen war die Entzündung oder Reizung komplett weg. Das andere Auge war auch leicht gereizt, deswegen gehe ich von einem bakteriellen Infekt aus. Habe das Mittel darauf hin genauer unter die Lupe genommen und zu meiner großen Verwunderung war es ein homöopathisches.

Vielleicht kann mir jemand verraten was an dem Mittel tatsächlich gewirkt hat? Reinen Placeboeffekt schließe ich aus, da ich in der Vergangenheit mit anderen Mitteln und länger behandeln musste bis die Entzündung ausgeheilt war.

Darf man das hier benennen oder lieber per PN?
Ich gehe davon aus, dass man den Namen des Wirkstoffs hier nicht nennen darf. Davon abgesehen dass ich ihn auch nicht wüsste.
Du wirst aber eins der Standard Globuli erhalten haben, die aufgrund von langjähriger Beobachtung und Erfahrungswerten, gerade bei diesem Beschwerdebild bei den meisten Patienten anschlagen.

Das Grundprinzip der Wirkung beruht lediglich auf dem Informationsgehalt eines Stoffes. Ein Wirkmechanismus der stofflich nachweisbar ist existiert in der Hömoopathie nicht. Erfolg= Ergebnis = Beschwerdefrei oder zumindest stark gelinderte Beschwerden.

Zur kurzen Erklärung, die Hömopathie ist eine Behandlungsweise die sehr individuell auf einen Patienten ausgerichtet ist. Und eine Behandlungsweise die seit Bestehen auf aufgezeichnete Erfahrungswerte und Beobachtung setzt.

Für gängige und häufige Alltagsbeschwerden werden in den Apotheken jedoch Globuli angeboten, die sich durch aufgezeichnete Beobachtungen, als passend für viele Patienten heraus kristallisiert haben.
Eine Bindehautentzündung gehört zu solchen häufigen Alltagsbeschwerden.
In Apotheken erhält man jedoch lediglich die niedrig potenzierten Globuli für die Behandlung ohne Begleitung eines Klassischen Hömopathen. Höher potenzierte Mittel erhält man nur durch einen Hömoopathen während einer Behandlung.
Höher potenzierte Mittel werden nur von Hömopathen, nach einem ausführlichen Anamnesegespräch gegeben, das in der Regel ca. 2 Std. dauert, wenn es sich um einen Erstbesuch handelt.

Außerdem ist es ZWINGEND erforderlich VORHER einen CHECKUP bei einem SCHULMEDIZINER gemacht zu haben.

Ein Hömopath wird die allgemeinen Blutwerte, Blutdruck, Cholesterinwerte erfragen. Aber auch will er z. B. über chronische Erkrankungen, chronische Beschwerden und natürlich über schwere Erkrankungen wie z. B. Krebs, Herzerkrankungen, Nieren-oder Lebererkrankungen, Diabetes etc. informiert werden. Am besten man legt einen Arztbericht vor.

Im Zusammenhang mit diesen Informationen, dem konkreten Beschwerdebild mit dem ein Patient ihn aufsucht, Informationen zu früheren Erkrankungen und Beschwerden, aber auch caufgrund von Infos zu charakterlichen Eigenschaften und seelischen Befindlichkeiten wird er das passende Globuli raussuchen.
Welche Globuli es sind, wird aus psychologischen Gründen nicht mitgeteilt. Nur um welche Potenzierung es sich handelt.

Die alleinige Behandlung mit Hömoopathie z. B. bei Krebs oder anderen lebensbedrohlichen Krankheiten LEHNT jeder Klassische Hömoopath AB.

Es gibt inzwischen auch einige Schulmediziner, die ein dreijähriges Zusatzstudium in Klassischer Hömoopathie gemacht haben, die in ihren Praxen Hömoopathie einsetzen.
Manche Medizinstudenten schließen diese drei Jahre direkt an ihr eigentiches Medizinstudium an.

Nur dieses dreijährige Studium berechtigt die Bezeichnung "Klassischer Hömoopath".

Im Schnitt kostet eine Erstanamnese mit Ausgabe der heraugesuchten Globuli ca. 90 €, jede weitere "Sitzung" incl. Globuli ca. 30 €.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 19:11
Ha, da staun ich mir die Finger wund. Geht heutzutags nicht mehr lange bis der besorgte Bürger vom Patienten zur Werbetrommel mutiert.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 19:46
@unbreakable1
unbreakable1 schrieb:Nur dieses dreijährige Studium berechtigt die Bezeichnung "Klassischer Hömoopath".
Und nach den drei Jahren systematischer Verdummung glaubt man dann solchen Unsinn wie "Das Grundprinzip der Wirkung beruht lediglich auf dem Informationsgehalt eines Stoffes"? Mit Homöopathie hat das nämlich nichts zu tun, mit klassischer gleich gar nicht. Das Grundprinzip ist und bleibt das Simile-Prinzip, und das stellt eindeutig auf die stoffliche Wirkung einer Arznei auf die Nervenfasern ab. Alles andere ist verlogenes Geschwurbel aus einer Zeit, in der die Unhaltbarkeit der Hahnemannschen Vorstellungen nicht länger verleugnet werden konnte, das Geschäftskonzept als Ganzes aber gerettet werden sollte.


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 19:50
@geeky

Wieso sträuben sich die Hologeten gegen einen Wirksamkeitsnachweis? Wenn soviele Menschen durch die H. geheilt werden, sollte es doch ein Klacks sein. Schwupps und wir würden den dummdreisten Annahmen huldigen. Der totale Sieg der Bildungsresistenten. Was hindert sie daran?


melden

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 20:02
off-peak schrieb:Es gibt eben unterschiedlich gesunde Menschen. Ich hab da so Verwandte, die wir wohl erschlagen müssen, wenn wir je das Familiengrab einweihen wollen ... :D

Kollege von mir ging nach 42 Jahren in Pension - ohne auch nur je einen Tag krank gewesen zu sein. Keinen einzigen. Der war ununterbrochen in der Arbeit. Ohne HP.

Mein Vater erlitt mit Ende vierzig einen massiven Herzinfarkt, den er aber fast vierzig Jahre danach noch überlebte. Das nenn ich ebenfalls unverschämt gesund. Er hatte aber weder davor noch danach jemals eine ernste Erkrankung, außer vielleicht mal einen leichten Schnupfen, aber selbst der war selten. Alles auch ohne HP oder irgendeine andere Voodoform. Nur durch die verpönte "Schulmedizin".

Eine Kollegin von mir, fleißige Anbeterin von AlternativMedizin, Kräuter pflücken bei Vollmond, Haare schneiden bei abnehmenden, und ähnlichem Blödsinn, verstarb mit 42 an Brustkrebs.

Anderer Kollege mit Ende Dreißig an Leukämie. Der hatte sich geweigert, sich richtig medizinisch behandeln zu lassen, weil seine Eso-Heilprakterin ihm natürlich von all der "Schumedizin" und dem "chemischen Zeugs" abgeraten hatte.

Du siehst, es gibt jede Menge Anekdoten, die zeigen, dass man von alleine gesund oder anfällig sein kann, und AlternativeMedizin keine Spur gesund erhält oder Leben rettet.
Das ist eine Duskussionsführung mit der man einen ganzen Thread füllen könnte.

Nur das es ebensoviele Beispiele aus der Schulmedizin aufzuzählen gebe.

-Ich kenne nämlich auch meinen Schwiegervater der mit 72, vorher putzmunter, innerhalb eines halben Jahres an Akuter Lymphatischer Leukämie verstorben ist. Die klassische Schulmedizin mit Chemotherapie konnte ihm nicht helfen.

- Ich kenne aus dem weiteren Familienkreis eine Frau, die mit 60 innerhalb eines Jahres an Gallenkrebs verstorben ist. Chemotherapie hat ihr nicht gehölfen.

- Mein Cousin ist im letzten Jahr mit 53 Jahren innerhalb vier Monaten an Lungenkrebs verstorben, trotz Chemotherapie.

- Ein ehemaliger Kollege ist mit 42 innerhalb zwei Jahren ebenfalls so wie mein Schwiegervater an Akuter Lymphatischer Leukämie verstorben, trotz Chemotherapie.

- Ein Nachbar meiner Mutter ist mit nur 32 Jahren an Leukämie verstorben, trotz Chemo und Stammzellentherapie.

UND NUN ?

Diskussionen auf dieser Grundlage kann man endlos fortführen. Und sie führen zu nichts.


melden
Anzeige

Evidenzbasierte Medizin vs. Homöopathie

25.03.2019 um 20:09
unbreakable1 schrieb:Davon abgesehen dass
...das "Mysterium" längst gelöst wurde...
Schwurbelfeger schrieb:Also da liegt der Hase begraben. Danke hierfür und für die seriöse Alternative. Dann ist der Fall für mich erledigt.
...bedanke ich mich dennoch für deine Mühe. Ich hatte nicht vor über den Schwachsinn von Homöopathie rumzuschwurbeln. Das überlasse ich lieber den "Profis". :D

Viele Grüße und schönen Abend weiterhin
Schwurbelfeger


melden
276 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt