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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

20.420 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Psiram, Homöopathie, Pharmaindustrie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:20
@Zyklotrop

Du schriebst
OK. Dann zeig auf wo die Pseudomediziner die besseren Diagnosen stellen, denn hier geht es ja wohl nicht drum wer mehr Glück beim Raten hat.
was ich nie behauptet habe. Dem stimmst du scheinbar zu, dass ich das nie behauptet habe. Warum fragst du mich das also? Weil du damit einen strohmann aufbaust.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:23
Zitat von shionoroshionoro schrieb:was ich nie behauptet habe. Dem stimmst du scheinbar zu, dass ich das nie behauptet habe. Warum fragst du mich das also? Weil du damit einen strohmann aufbaust.
Ich erklär dir jetzt nicht den Strohmann bzw. was man als Strohmann bezeichnet. Für die von dir gehegten Lücken und Fehlinterpretationen fühle ich mich nicht verantwortlich.

Gehen wir mal zum wichtigeren Teil über, den du zu beantworten du natürlich vermieden hast.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ziehen wir mal Bilanz:
Die ganzen Pseudomediziner sind anscheinend weder per se besser in der Diagnostik noch ist irgendeine pseudomedizinische Therapie denen der evidenzbasierten Medizin überlegen.
Sind wir soweit d'accord?
Wenn nicht kannst du gerne aufzeigen wo ich irre. Dann aber mit vernünftigen Zahlen und nicht mit den Befindlichkeitsstörungen derer von shinoro



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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:26
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Ich erklär dir jetzt nicht den Strohmann bzw. was man als Strohmann bezeichnet. Für die von dir gehegten Lücken und Fehlinterpretationen fühle ich mich nicht verantwortlich.
Kannst du ja auch nicht, dann müsstest du ja zugeben, dass du einen Strohmann gebildet hast, weil du auf das eigentliche Problem nicht antworten willst:

Es gibt Menschen, die sich von unserem derzeitigen Schulmedizinsystem im Stich gelassen fühlen (und dafür gute Gründe haben).
Das sind nicht alles Leute, die irgendeine Krankheit nicht akzeptieren wollen oder esoterisch unterwegs sind. Vielen dieser Leute kann durch einen Komplementärmediziner geholfen werden.

Das sind dinge, die du mal langsam akzeptieren solltest.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:30
@shionoro
OK.
Du bist zum 2. Mal nicht darauf eingegangen.
Das werte ich dann mal als deutliches Zeichen dafür, dass du meiner Bilanz zustimmst.
Schön, das wir das klarstellen konnten.

Dass einige Menschen ihre Befindlichkeitsstörungen lieber esoterisch und/oder pseudomedizinisch behandeln lassen, weil sie sich woanders nicht gut aufgehoben fühlen, ist doch unstrittig.
Es verschliesst doch niemand den Blick davor, dass in dem Bereich viel Geld umgesetzt wird.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:31
@Zyklotrop

Ich lasse dich lediglich nicht ständig themen wechseln und irgendwelche strohmänner aufbauen. Gerne antworte ich auf alle fragen, wenn du das unterlässt.

Aber du möchtest ja nicht einsehen, warum ein Bedürfnis nach Heilpraktikern überhaupt besteht.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:36
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Aber du möchtest ja nicht einsehen, warum ein Bedürfnis nach Heilpraktikern überhaupt besteht.
Sollte es Defizite in der Medizin geben, würden die sicher kein Bedürfnis nach minderqualifizierten Dilettanten begründen. Sondern nach Verbesserungen in der Medizin.

Es gibt wohl tatsächlich Defizite. Aber die können kaum an deinen Einzelfällen festgemacht werden.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:42
@Nemon

Du verstehst nicht: Das Defizit bezieht sich nicht nur darauf, dass die medizin bestimmte dinge nicht heilen kann.
Es bezieht sich auf das System und wie darin mit Menschen umgegangen wird.

Ein Arzt könnte grundsätzlich auch die meisten sachen tun, die ein heilpraktiker macht (also hausmittelchen empfehlen, nett mit den leuten reden, sich nochmal alles ganz genau anhören, die ganze leidensgeschichte und gemeinsam überlegen, welche änderungen im lebensstil wohl helfen könnte).
Aber das ist ja nicht so gedacht, dass der das macht. Der hat seine 10 Minuten pro Patient und es ist auch nicht seine Rolle, leuten irgendwelche lebensstil ratschläge zu geben (außerhlab von groben dingen wie 'nehmen sie ab' oder 'hören sie mit dem rauchen auf').

Es gibt aber viele Leute, die brauchen, dass sich jemand die zeit nimmt, detailliert ihre befindlichkeit mit ihnen durchzugehen und soft solutions zu finden (abseits verschreibungspflichtiger medikamente), die dabei helfen könntenö

Und viele leute erreichen damit eine erstaunliche steigerung ihrer lebensqualität.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:43
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Gerne antworte ich auf alle fragen, wenn du das unterlässt.
1.)
Sind Pseudomediziner, ganz gleich welchem Spökes sie nun gerade anhängen, bessere Diagnostiker als Mediziner (das sind die, die studiert und einen universitären Abschluss mit evt. zusätzlicher Facharztausbildung haben)?
2.)
Ist irgendeine pseudomedizinische Therapie Therapien der evidenzbasierten Medizin überlegen?
Wenn ja, welche und zur Behandlung welcher Krankheit?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:48
@Zyklotrop

1) Es geht um Komplementärmediziner, nicht Pseudomediziner (Ein Pseudomediziner ist einer, der behauptet, arzt zu sein, ohne, dass er es ist). Und nein, eine medizinische Diagnose kann ein Arzt besser stellen. Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass ein arzt besser versteht, was dem patienten eigentlich fehlt. Das sind zwei paar schuhe.

2) Auch da ist allein schon die Frage falsch. KOMPLEMENTÄRmedizin heißt, unterstützend oder ergänzend zur Medizin. Es geht also nicht darum, eine medizinische behandlung zu übertreffen, sondern da, wo eine medizinische behandlung lücken aufweist, zu ergänzen. Beispielsweise sollte man natürlich, wenn man eine krankheit hat, zum arzt gehen. Nehmen wir mal an, der arzt gibt einem dann medikamente, die nebenwirkungen haben. Man spricht mit dem arzt darüber, aber der arzt sagt, man soll sie weiter nehmen. Wenn man dennoch sehr unzufrieden mit den nebenwirkungen ist, dann macht es sinn, zu einem komplementärmediziner zu gehen, der mal schaut, ob man mit einigen seiner hausmittel oder sonstigen möglichkeiten eine verbesserung erzielen kann


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:49
@shionoro

Bevor du abgetaucht bist, hast du auf deinen Bruder verwiesen (den du auf deinen Ratschlag hin zum Osteopathen verwiesen hast). Jetzt tauchst du ohne valide Ergebnisse wieder auf und brichst die genau gleiche Diskussion wie im März vom Zaun. Daneben verstehst du nicht mal ansatzweise, was dir die Mitdiskutanten aufzeigen. Was soll das?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:50
@whatsgoinon

Abgetaucht? Inwiefern bin ich denn abgetaucht? Hab ich damals auf irgendwelche Fragen nicht geantwortet? Stell sie mir gern jetzt.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:50
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Du verstehst nicht:
Doch, doch. Ich verstehe ganz genau.
Aber du scheinst nicht recht orientiert zu sein wenn du meinst, Lebensberatung gehöre hier mit rein.
Dei Taktung für ärztlöiche Konsultationen kann man im aktuellen Gesundheitssystem auf jeden Fall als Problem bezeichnen. Es liegt aber außerhalb jeder Logik und Vernunft, daraus den Weg zum "Heiler" zu rechtfertigen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:51
@Nemon

Sind also alle leute, die zu heilpraktikern gehen, abseits der logik und vernunft und haben keinerlei trifftigen grund dazu?
Und alle, denen es danach besser geht, lügen sich in die tasche und wären besser weiter zum arzt gegangen?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:52
@shionoro
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Jetzt tauchst du ohne valide Ergebnisse wieder auf und brichst die genau gleiche Diskussion wie im März vom Zaun.
Die Frage: wieso?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:53
Zitat von whatsgoinonwhatsgoinon schrieb:Die Frage: wieso?
Ist es verboten, sich eine Auszeit von allmystery zu nehmen, wenn man im leben anderweitig zu tun hat?
Ich schreibe wieder, weil das mit meinem Bruder und dem Heilpraktiker JETZT aktuell ist. Da hat sich wegen Corona halt was mit den terminen verschoben, jetzt ist er da in behandlung und ich schrieb das update.

Was ist daran so seltsam für dich?


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:53
@shionoro
Ich müsste darauf nicht antworten. Weil die Generalisierung nicht zulässig ist. Aber ja, wenn ich mich zwischen ja und nein entscheiden muss, lautet die Antwort grundsätzlich: "ja".


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:54
@Nemon

Keiner hindert dich daran, eine differenziertere antwort zu geben. Ich persönlich finde es irrational, zu denken, dass wirklich, der zum osteopathen, heilpraktiker oder sonstwas geht, dafür eigentlich gar keinen trifftigen grund hat.

Ich habe die Gründe bei mir und meinem Bruder dargelegt. Ich finde es im gegenteil vollkommen irrational, weiter das Gesundheitssystem zu bemühen wenn man dort über lange zeit hinweg keine hilfe erfährt und der arzt keine initiative zeigt, noch irgendwas zu machen.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:56
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Es geht um Komplementärmediziner, nicht Pseudomediziner (Ein Pseudomediziner ist einer, der behauptet, arzt zu sein, ohne, dass er es ist).
Zwei Namen die das gleiche bezeichnen. Entweder ist etwas Medizin oder nicht. Ob man die nicht anerkannte "Medizin" jetzt nun mit "alternativ", "komplemntär" oder "pseudo" näher beschreibt ist gleichgültig. Bleib du bei komplementär, ich bleib bei pseudo.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass ein arzt besser versteht, was dem patienten eigentlich fehlt. Das sind zwei paar schuhe.
Mündet das Verstehen um die Probleme nicht in eine Diagnose?
Was ist denn für dich eine Diagnose?
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Auch da ist allein schon die Frage falsch.
Das versuchst du zu postulieren, geht aber nn mal meilenweit an der Realität vorbei.
Die Frage ist legitim und völlig i. O.
Wahrscheinlich liegt das Problem darin zuzugeben, dass dir keine pseudomedizinischen Therapien bekannt sind, die besser als die evidenzbasierten sind.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 10:59
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Zwei Namen die das gleiche bezeichnen. Entweder ist etwas Medizin oder nicht. Ob man die nicht anerkannte "Medizin" jetzt nun mit "alternativ", "komplemntär" oder "pseudo" näher beschreibt ist gleichgültig. Bleib du bei komplementär, ich bleib bei pseudo.
Nein, denn die komplementärmedizin behauptet nicht, medizin zu sein. Sie ist eine ergänzung zur medizin. Wenn man das klar kommuniziert, ist daran nichts pseudo.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Mündet das Verstehen um die Probleme nicht in eine Diagnose?
Was ist denn für dich eine Diagnose?
Nein. Stell dir das so vor: Ein psychiater kann dir allerlei Diagnosen stellen, von borderline bis bipolar, gerne auch im mehrfachpaket bei leuten, die schwer zu klassifizieren sind. Das heißt nicht, dass er wirklich versteht, was der person fehlt.
Ein Freund von der Person versteht möglicherweise besser, was eigentlich schief läuft. Der kann diese Diagnose nicht stellen, kann aber ggf. dann sehr viel hilfreicher sein, wenn die person austherapiert ist, aber immer noch nicht zufrieden ist.

So ist das bei einem guten Komplementärmediziner auch. Der hat die Zeit und auch die Erfahrung, sich auf den Menschen einzulassen und zu überlegen, wie man denn die Zipperlein, die noch da sind, lindern könnte. Das ist nicht die aufgabe des arztes, das kann der arzt so auch nicht leisten.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Das versuchst du zu postulieren, geht aber nn mal meilenweit an der Realität vorbei.
Die Frage ist legitim und völlig i. O.
Wahrscheinlich liegt das Problem darin zuzugeben, dass dir keine pseudomedizinischen Therapien bekannt sind, die besser als die evidenzbasierten sind.
Ne, das ist schon zu, da muss ich nichts 'versuchen'. Schau dir gerne nochmal an, was das wort 'komplementär' bedeutet.


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Evidenzbasierte Medizin vs. Komplementärmedizin

17.05.2020 um 11:02
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Ich finde es im gegenteil vollkommen irrational, weiter das Gesundheitssystem zu bemühen wenn man dort über lange zeit hinweg keine hilfe erfährt und der arzt keine initiative zeigt, noch irgendwas zu machen.
Es ist nun mal unlogisch, den Arzt durch eine minder qualifizierte Person zu ersetzen. Es kann nur ein anderer Arzt sein.
Was ist denn, wenn der Heilpraktiker nicht hilft? Geht es dann eine Stufe weiter runter zum Krankenpfleger? (Edit: Der vermutlich mehr Berufsausbildung als der HP hat, also schräges Beispiel...)


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