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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

5.364 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Weltall, Grenzwissen, Kosmos, Grenze, Expansion, Ausdehnung
TangMi
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Was ist hinter den Grenzen des Universums?

13.02.2016 um 11:41
Man kann über die Anfangssingularität folgendes sagen @perttivalkonen :

Sich die Anfangssingularität als eine Art Punkt vorzustellen, der in einer dunklen, grenzenlosen Leere hängt, ist eine falsche Vorstellung. Dort ist weder Raum noch Dunkelheit - um sie herum ist nichts. Dort existiert kein Raum, den sie einnehmen könnte, kein Ort, an dem sie sich befindet. Wir können noch nicht einmal fragen, wie lange sie schon dort ist – ob sie wie eine gute Idee gerade erst ins Dasein getreten ist, - oder ob sie schon immer da war und in aller Ruhe auf den richtigen Augenblick gewartet hat. Die Zeit existiert nicht. Es gibt keine Vergangenheit, aus der sie hervortreten könnte.

Und wenn sich von solch einem Punkt etwas ausdehnt - dann dehnt sich alles was war aus - und zwar Richtung Zukunft.


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13.02.2016 um 11:58
ich glaube nichtmal das es überhaupt ein Universum gibt und gehe noch weiter das wir Real gar nicht Existieren und das ganze Leben eine erschaffene Illusion ist


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13.02.2016 um 12:02
TangMi schrieb:das ich nicht davon spreche das sich etwas irgendwo hineindehnt
Dann schreib nicht
TangMi schrieb:da wo vorher noch nichts war
denn das sagt genau das aus.
TangMi schrieb:sondern das "Alles was ist" (womit ich das Universum mit allem darin meine) wächst (Raumausdehnung) - aber halt alles ist was ist - und somit die Zukunft nur die Ausdehnung von allem was ist - ist.
Also das wird jetzt haarig.

Wenn die Zukunft das ist, was "jetzt noch nicht ist", dann ist die Vergangenheit "das, was nicht mehr ist". Das Universum expandiert dann nicht, sondern verschiebt sich nur über die Zeitleiste von der Vergangenheit in die Zukunft. Das Universum wäre also "Gegenwart".

Dann aber ist die Zukunft auch kein "Ort", in den das Universum vorstößt - oder den es hervorbringt, sondern es handelt sich um einen Zustand. So wie ein Objekt erst neu ist und später alt, kaputt, zerfallen...


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13.02.2016 um 12:06
@UnderBlackSun
Dennoch besitzt das Universum irgend eine Realität; die selbe, die auch uns zueigen ist. Ob nun VR, Traum, wasweißich - da kannste gerne im Philosophieboard drüber diskutieren.


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TangMi
ehemaliges Mitglied

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13.02.2016 um 12:12
perttivalkonen schrieb:denn das sagt genau das aus.
ja, ..-ist mit Worten manchmal schwer - aber ich hoffe Du verstehst jetzt was ich meine.
perttivalkonen schrieb:Also das wird jetzt haarig.

Wenn die Zukunft das ist, was "jetzt noch nicht ist", dann ist die Vergangenheit "das, was nicht mehr ist". Das Universum expandiert dann nicht, sondern verschiebt sich nur über die Zeitleiste von der Vergangenheit in die Zukunft. Das Universum wäre also "Gegenwart".
...ja - so sehe ich das, wobei die "individuelle Gegenwart" das entstehen lässt was zumindest ich :D ;) bisher unter Raumzeit verstehe.
perttivalkonen schrieb:Dann aber ist die Zukunft auch kein "Ort", in den das Universum vorstößt - oder den es hervorbringt, sondern es handelt sich um einen Zustand. So wie ein Objekt erst neu ist und später alt, kaputt, zerfallen...
...nein, es stößt nicht in einen neuen Ort vor - sondern verändert sich raumzeitlich.


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13.02.2016 um 13:15
@Z.
Dann... welcher Schütze würde so schiessen das das Geschoss sein hängendes Ziel niemals mal erreichen könnte?
:D
Siehste du hast den Sinn des Experimentes eben doch nicht verstanden.

Ziel eines Laborexperiments ist:
Strenge Variablenisolation und weitgehender Kontrolle von Sekundärvarianz verursachenden Quellen gestatten die grundlagenwissenschaftliche Suche nach Kausalbeziehungen zwischen isolierten Reizbedingungen und Verhaltensparametern; die darin zumeist implizierte Ceteris-paribus-Annahme ist nur unter Laborbedingungen zu realisieren.[2]
Wikipedia: Laborexperiment

Ziel ist nicht zu untersuchen wie groß der Vorhalt eines Jägers bei der Jagd sein muss, sondern man untersucht ob sich frei fallende Objekte in einem Gravitationspotential in einem Inertialsystem befinden.

@perttivalkonen
aber das Affentheater klappt nur, wenn alles mögliche zurechtgebogen wird, Distanzen hinreichend klein, Zielfläche hinreichend groß.
Wir befinden uns nunmal in einem Gravitationsfeld und somit in einem gekrümmten Raum. Deswegen muss ich doch nicht auf alles mit der ART losgehen. Wenn man einem Kind FUßballspielen beibringt fängt man auch nicht als erstes mit der Abseitsregel an. Und wen nich über den Torwart rede der im Strafraum Hand nehmen darf ist das auch nur ein Spezialfall der aber im Torraum seine Gültigkeit hat.

Die gesamten physikalischen Modell sind mometan auf Näherungen aufgebaut. Keiner käme auf die Idee die elektronischen Zustände mi Wasserstoffatom zusammen mit dem Gravitationspotential zu lösen.
Weswegen keine Institution mit abzuschießenden Fallobstaffen arbeitet. Sondern mit den richtigen Gesetzmäßigkeiten, die die Erdkrümmung und die entfernungsabhängige Fallbeschleunigung nicht ignorieren.
Ein exemplarisches Beispiel, das zeigt das du den Sinn des Experimentes und der Physik nicht erkannt hast. Es gibt keine "richtigen" und falschen Gesetzmäßigkeiten. Es gibt physikalische Modelle die Vorhersagen machen die sich im Rahmen einer hinreichenden Genauigkeit mit dem Experiment decken. Das Stichwort hier ist Standartabweichung. Passt ein Modell nicht mehr muss es modifiziert werden (Newton zur SRT zur ART). Für das Affenexperiment reicht aber Newton und euklidische Vektorrechnung. Und weil das funktioniert und man dabei, wenn man selber rechnet und es ausprobiert, einiges verstehen kann, wird es an der Uni gelehrt.
Wie gesagt, als Näherung ist dieses Gedankenexperiment durchaus sinnvoll für die Veranschaulichung. Nur kannste einen drauf lassen, daß die Realität oberhalb der Planck-Länge nie exakt so funzt.
Mit diesem Satz kannst du ja alle physikalischen Modelle als zu ungenau ablehnen. Wo bleibt da noch der Sinn?

Ok, ich genieße jetzt die nächsten 4,7*10^47 Planck-Sekunden in der realen Welt.


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13.02.2016 um 13:58
perttivalkonen schrieb:ist eine Verdinglichung von nichts. Es gibt kein "vor der Zeit" und kein "außerhalb von Raum". Raum und Zeit breiten sich nicht in etwas Bestehendes hinein aus, sondern das, was besteht, entsteht in/mit der Raumzeit.
Was ist eine Verdinglichung ?
Erklärst du das mal bitte etwas genauer :) @perttivalkonen


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13.02.2016 um 14:32
@Niselprim

Verdinglichung ist wohl eine Vergegenständlichung.

Wiki:
Vergegenständlichung ist ein philosophischer Terminus und bezeichnet den Prozess, in dem etwas zu einem Gegenstand wird.


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13.02.2016 um 14:51
Also sowas wie Manifestation? @ilchegu


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13.02.2016 um 14:52
mojorisin schrieb:Wir befinden uns nunmal in einem Gravitationsfeld
Richtig. Und das tun wir immer. Egal wo.
mojorisin schrieb:Deswegen muss ich doch nicht auf alles mit der ART losgehen. Wenn man einem Kind FUßballspielen beibringt fängt man auch nicht als erstes mit der Abseitsregel an. Und wen nich über den Torwart rede der im Strafraum Hand nehmen darf ist das auch nur ein Spezialfall der aber im Torraum seine Gültigkeit hat.
Wenn Du Deinem Kind das Fußballspielen beibringst, dann fängst Du vielleicht damit an, wie man den Ball tritt, damit er hier, da oder dorthin fliegt. Klar bleiben da Abseitsregel & co. erst mal außen vor, sie sind schließlich nicht systemimmanent für diese einzelne Lektion.

Und genauso händel ich das auch. Was nicht systemimmanent ist, blende ich aus. Meine Rede.

Tu also nicht so, ich würde gleich alles aus der ART da mit reinstecken wie die Abseitsregel in die erste Balltret-Lektion.
mojorisin schrieb:Die gesamten physikalischen Modell sind mometan auf Näherungen aufgebaut.
Nochmals: die Näherung der Berechnung, ein Objekt aus dem freien Fall im freien Fall zu treffen, gilt für nahe Objekte mit sehr ähnlicher Fallbeschleunigung und -richtung, sie gilt ebenso für Objekte mit größeren Differenzen in diesen Parametern. Was Du "Näherung" nennst, ist etwas anderes, nämlich bestimmte Parameter bzw. Parameterwerte schlicht zu ignorieren. Dies ist quasi als "Rechenabkürzung" für einen Spezialfall der Realität erlaubt, in dem diese Parameter(-werte) zwar dennoch vorhanden sind, aber so gering, daß deren Schwankungen innerhalb der Schwankungen der eigentlichen, der wirklichen Näherung liegt (wie beim Geschwindigkeitenaddieren bei Autos). Damit aber kann die Existenz gerade jener Parameter, deren andere Zustandsmöglichkeiten hier ausgeblendet werden, eben nicht belegt werden.
mojorisin schrieb:Ein exemplarisches Beispiel, das zeigt das du den Sinn des Experimentes und der Physik nicht erkannt hast. Es gibt keine "richtigen" und falschen Gesetzmäßigkeiten.
Und ich wollte tatsächlich noch dieses "richtig" durch was anderes ersetzen oder mit Anführungszeichen versehen. Dachte mir aber, das ist nebensächlich, man verstehts auch so, daß das relativistische Addieren von zwei 0,9c fahrenden Autos die richtige Rechnung ist und das euklidische Summieren die falsche, die selbst bei 50kmh falsch ist (nur eben wegen der minimalen Abweichung "erlaubt").

Daß Du das nun doch mißverstehen willst, ich würde mit nem Wahrheitsbegriff im Wissenschaftsbereich arbeiten, gut, damit muß ich leben. Aber daß Du meinst, der fälschliche Wahrheitsbegriff hätte irgendwas mit dem Verstehen dieses Experimentes zu tun, das ist derzeit der Höhepunkt mentaler Entgleisung. Ich ziehe den Hut!
mojorisin schrieb:Das Stichwort hier ist Standartabweichung.
Und wozu fordere ich Dich eins ums andere Mal auf? Hä? DEFINIERE "HINLÄNGLICH"!!! Tu es endlich!

Wo werden denn die Standardabweichungen für das Affenexperiment festgelegt, welche Werte werden da angegeben, damit man dann nachprüfen kann, ob das Experiment bei Erfolg die Voraussage bestätigt und es sich nicht nur um Meßungenauigkeiten, zu große Plüschaffen dogl. handelt, die das Ergebnis dann nur vortäuschen?
mojorisin schrieb:Für das Affenexperiment reicht aber Newton und euklidische Vektorrechnung. Und weil das funktioniert und man dabei, wenn man selber rechnet und es ausprobiert, einiges verstehen kann, wird es an der Uni gelehrt.
Das Blöde ist doch, das Affenexperiment funktioniert nur mit Newton und Euklid. Meine Rede! Deswegen taugt es streng genommen auch nicht, etwas Nichtnewtonsches und Nichteuiklidisches aufzuzeigen.
mojorisin schrieb:Mit diesem Satz kannst du ja alle physikalischen Modelle als zu ungenau ablehnen.
Ja, da hast Du recht, könnte man, wenn man den Satz aus seinem Kontext reißt. Nehmen wir aber mein
mojorisin schrieb:Wie gesagt, als Näherung ist dieses Gedankenexperiment durchaus sinnvoll für die Veranschaulichung. Nur kannste einen drauf lassen, daß die Realität oberhalb der Planck-Länge nie exakt so funzt.
als Fazit zum direkt davor stehenden
Was Du "hinreichend" nennst, ist das Problem daran. Galileis Experiment wurde durch Ausschalten der Störfaktoren immer genauer, und es wäre auch genau, würde er Fallhöhe und Fallzeit in Planck-Einheiten angeben. Beim Affen hingegen funktioniert nur das Treffen aus einer Plancklänge Entfernung exakt.
dann sähe die Sache schon total anders aus, und mein Satz ließe sich unmöglich so interpretieren, wie Du das tust, indem Du den Rest ignorierst.


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13.02.2016 um 15:03
@Niselprim

Wie @ilchegu schon sagte, eine Verdinglichung, Vergegenständlichung, Reifikation, Objektifizierung ist (andere Bedeutungsaspekte mal außen vor gelassen), ein Nichtding zu einem Ding zu machen. Nichts ist das Fehlen von etwas. Das Nichts dagegen ist in vielen Köpfen z.B. so eine Art leerer Raum, der einen gefüllten Raum umgeben kann. Sehr ähnlich funktioniert der Begriff "Personifizierung". In vielen Religionen, Mythen etc. gelten Liebe, Haß, Freude, Gut und Böse auch als Götter, Geister, Dämonen und damit als Personifikationen des impersonalen Phänomens. Das ist ne Sonderform der Verdinglichung. Allerdings ist Amor als Wesen nicht völlig ident mit Amor als Gefühl. Da ist also nicht die ganze "Liebe" verdinglicht, so als ob man alle Liebe in einen Raum packen und wiegen könne, sondern bei der Personifikation von Amor, der Liebe, als Amor, der Gott, ist die Personifikation eine Manifestation, keine "eigentliche" Verdinglichung. Eine "eigentliche Verdinglichung" wäre jene Form der Personifizierung, bei der ein kleines Kind gegen eine Tür rennt, sich den Kopf stößt, dann die Tür haut und "böse Tür!" sagt. Da ist die Personifizierte Tür mit der "einfachen" Tür absolut identisch.


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13.02.2016 um 15:10
Man kanns ja uch kompliziert machen, obwohls eigentlich einfach auch geht, gell @perttivalkonen :)


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13.02.2016 um 15:23
perttivalkonen schrieb:
ist eine Verdinglichung von nichts. Es gibt kein "vor der Zeit" und kein "außerhalb von Raum". Raum und Zeit breiten sich nicht in etwas Bestehendes hinein aus, sondern das, was besteht, entsteht in/mit der Raumzeit.


Aber die Energie dazu muss doch schon vorhanden sein, oder? @perttivalkonen


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13.02.2016 um 16:08
@mojorisin
mojorisin schrieb:Siehste du hast den Sinn des Experimentes eben doch nicht verstanden.
Die Beschreibung vom bissigen Löwen war....
"Jäger schiesst auf Affen mit Pfeil und Bogen"

Ich kenne das Experiment/Video vom MIT seit Jahren und fand es schon immer Blöd.
Denke habe es sogar selbst schon verlinkt, die Jahre. :)

Ich sagte dazu.... unrealistisch in Bezug zur Beschreibung, besonders wenn auch noch auf Pfeil und Bogen abgestellt wird.
Da dann der Vorhalt zum Ziel noch wesentlich grösser wird.

Hier ist die Zeichnung vom MIT die zur Beschreibung "Jäger schiesst auf Affen" exelent passt und die realistische Trajektorie andeutet. Kanone mit Vorhalt oben. Diese befindet sich direkt an der Tafel des Hörsaals des MIT
affe 2

Im Experiment aber wird der Affe nicht mehr mit nötigem Vorhalt anvisiert wie das der realistische Fall wäre, erst recht wenn man mit Pfeil und Bogen auf diesen schiesst (siehe MIT Tafel Herleitung des üblichen Vorganges), sondern wird im freien Fall getroffen da er zufällig loslässt. Real hätte der Jäger den Affen somit verfehlt, weil er den nötigen Vorhalt nicht berücksichtigt hat und der Pfeil nicht den nötigen Impuls hat um dort wo er hängt getroffen zu werden. (Siehe mein 50m Distanz Beispiel) Somit ist der Affe nur zufällig getroffen worden, der Umstand das der Affe exakt dann loslässt, liegt nämlich in der Zukunft des Jägers, welche er nicht kennen kann.

Somit handelt es sich um ein unrealistisches Beispiel, die Beschreibung des eigentlichen Vorgangs beim Schiessen auf einen Affen betreff.

Jedoch nicht den physikalischen Ausgang des Experimentes betreff. Dessen Versuchsaufbau korrekt erklärt was sich ereignet, selbst wenn man norm daneben geschossen hätte, weil zu wenig Impuls und nicht den korrekten Vorhalt auf Distanzen ab 15 bis 50 m.

Deshalb habe ich ein reales Bild des Schusses mit Pfeil und Bogen berechnet das zeigt, das man auf sehr kurze Distanz 0-15 m, selbst wenn der Affe los lässt noch trifft, gerade wenn man alles richtig mit dem nötigen Vorhalt und Impuls gemacht hat selbst wenn der Affe loslässt. Um den Zufall im Experiment zu beseitigen und ein realistisches Bild zu generieren.
Auf kurze Distanz hätte man also getroffen, selbst wenn der Affe fällt.

Da dies realistischere Szenario dann aber für den Beobachter nicht mehr so offensichtlich gewesen, weil es viel schneller abläuft und die Trajektorie kaum noch erkennbar wäre, hat man das Experiment natürlich anders gestaltet.

Jedoch....Schusswinkel und Impuls und Resultat des Experiment-Aufbaus basieren auf ein in normaler Situation nicht vorhandenes Vor-Wissen um zukünftige Ereignisse, eben des fallenden Affens. Das demonstriert zwar realistisch wie der Affe dennoch getroffen wird, was der Gravitation geschuldet ist, berücksichtigt aber nicht einen realen zu erwartenden Umstand während eines solchen Vorganges.

Zudem hat man "meiner Meinung" im Experiment auch nicht exakt auf die Mitte des Affens gezielt, wie man mir weis machen will. Ich denke es wurde somit doch ein Vorhalt gewählt und zwar unterhalb des Affen (Füsse) um Experiment bedingte zeitliche Verzögerungen während beider Auslössemechanismen zu kompensieren. Für mich sind das wichtige Details.

Wenn du das immer noch nicht verstanden hättest, dann täts mir echt Leid für dich, aber ich hoffe das du deine obige Aussage aus reiner Provokation getätigt hast. Dir zu liebe.
NG


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13.02.2016 um 16:15
Niselprim schrieb:Man kanns ja uch kompliziert machen, obwohls eigentlich einfach auch geht, gell
Genau. Einfach wäre es gewesen zu sagen "aus "nichts" ein "das Nichts" zu machen ist eine Verdinglichung". Aber wenn das nicht reicht, muß halt ne kompliziertere Erklärung her.
Niselprim schrieb:Aber die Energie dazu muss doch schon vorhanden sein, oder?
Diese Frage ist nur metaphysisch zu beantworten.

Wenn alles, was ist, nur in Raum und Zeit existiert, aber Raum und Zeit zusammen mit allem darin Existierenden entstanden sind, wie kann dann das alles entstanden sein? Und woraus?

Wenn die Energie, aus der alles entsteht, schon vorhanden war, dann gab es auch ein Vorher, dann hat Raumzeit keinen Anfang. Dann wurde aber auch das entropische Maximum schon erreicht, und zwar vor unendlichen Zeiten. Zwickmühle, nicht von innen her beantwortbar.


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13.02.2016 um 16:24
@LeviaX1
Wenn solche Leute wie Z. und Pertti nicht da wären, wäre das Klima von ganz allein angenehm, denn dann könnte man normal miteinander reden. Wie gesagt ignoriere ich die beiden normalerweise…… ich möchte eben auch anderen Forumsteilnehmern zeigen, dass man die beiden nicht beachten sollte. Ich bin froh zu sehen, dass dies offenbar bereits vielen klar ist.
Wäre und ist es nicht, und das liegt eben auch an Dir. Man kann Wissenschaft einfach „drauf haben“, wie @Micha007 sagte, der bedeutende Unterschied ist und bleibt jedoch, aus welcher Warte man sie widergibt und insbesondere das hast Du überhaupt nicht drauf. Denn genau hieran bemerkt man, wie kritisch oder unkritisch „Wissen“ übernommen wurde. Indem es bei Dir unkritisch ablief, lässt Du auch keinerlei Kritik zu. Im Gegenteil, das kritisierende Gegenüber wird zudem noch fertiggemacht.

Das ist auf keinen Fall wissenschaftlich.


Ich habe Dich schon einmal gefragt, mit welchem Recht trennt man die reale Natur in „flach“ und „gekrümmt“? Hättest Du geantwortet, man krümmt die Raumzeit rechnerisch um sein Ergebnis auf die Flachheit zu transformieren, hätte ich keinerlei Problem damit gehabt.



@Z.
@Peter0167
und alle anderen

Ich empfehle jedem ein gesundes Maß an Kritik, auch mir gegenüber. Es ist nicht nur LeviaX1, welcher sich die ART aneignet und über deren Reichweite hinweg Entscheidungen fällt, sondern es ist ein alltäglich gewordenes Problem. Man vereinnahmt sich das Modell für seinen Zweck und formt die Gültigkeit beliebig dahin, auf Dinge, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen.

Die reale Natur begründet sich aber nicht in Beliebigkeit und in willkürlicher Deutung.


Beweis ist die Behauptung: Die ART soll einzig und allein der „gekrümmten“ Version der vierdimensionalen Raumzeit zuträglich sein. Nun hat sie aber unser geliebter Albert auf den Punkt der Berechnung formulierte, daher lässt sie sich ebenfalls in Isaacs Gravitationsgesetz anwenden. Was dabei herauskommt, lässt sich im Beispiel der neulich nachgewiesenen Gravitationswellen erläutern:


Nach ausgeweitetem gekrümmten Raumzeitmodell:
Man nehme zwei gefräßige Schwarze Löcher mit zwei bestimmten Massen. Sie fusionieren bei ihrem Zusammentreffen und setzen gravitative Energie frei. Diese Gravitationswellen werden auf der Erde registriert, indem ein Laserstrahl, der eine lange Röhre durchläuft, selbst die minimalste Längenänderung der Röhre durch Überlagerung sichtbar werden lässt. Das ist geschehen und somit erhärtet sich die ART - und das gekrümmte Modell selbst.

Nach newtonschem flachen Gravitationsgesetz:
Zwei Massen ziehen sich gravitativ äquivalent an. Diese zwei nahen Massen verhalten sich nach ART zusammen (hier sogar hintereinander) wie eine einzige zu einer dritten weiter entfernten Masse. Der zeitlich begrenzte gravitative Zusammenschluss dieser beiden Massen wirkt sich direkt auf den Laserstrahl aus und lenkt ihn kurzzeitig minimal ab. Das ist geschehen und somit erhärtet sich die ART - und das flache Modell selbst.


Was zeigt das dem kritischen Beobachter? Die ART ist ein allgemeingültiges Hilfsmittel, sie funktioniert deshalb in zwei grundlegend verschiedenen Deutungen einer einzigen Messung. Für mich ist es jedenfalls inakzeptabel, dass sich ein Modell, welches nur der Herleitung und Berechnung diente, verselbständigt und als einzig gültig erklärt - und weitere Dogmas ihrer absoluten Grenzwertigkeit herleitet, wie Zeitdilatation, Längenkontraktion, Urknall, Multiversum, Strings usw. und deren unkritische Mitläufer sie als natürlich nicht nur ansehen, sondern auf ebensolche Weise auch anderen vehement vermitteln wollen.


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13.02.2016 um 16:37
perttivalkonen schrieb:Diese Frage ist nur metaphysisch zu beantworten.

Wenn alles, was ist, nur in Raum und Zeit existiert, aber Raum und Zeit zusammen mit allem darin Existierenden entstanden sind, wie kann dann das alles entstanden sein? Und woraus?

Wenn die Energie, aus der alles entsteht, schon vorhanden war, dann gab es auch ein Vorher, dann hat Raumzeit keinen Anfang. Dann wurde aber auch das entropische Maximum schon erreicht, und zwar vor unendlichen Zeiten. Zwickmühle, nicht von innen her beantwortbar.
Das ist keine Zwickmühle. Man braucht es einfach nur logisch betrachten ;) @perttivalkonen


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13.02.2016 um 16:55
@Niselprim
Niselprim schrieb:Man braucht es einfach nur logisch betrachten
Schön wärs..

Albert:
Die Logik bringt dich von A nach B, deine Vorstellungskraft bringt dich überall hin
;)


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13.02.2016 um 16:56
@Niselprim
Die Logik sagt aber, daß beides nicht möglich ist. In einem unendlich alten Universum wären alle Sterne seit unendlichen Zeiten ausgebrannt, in einem endlichen Universum fehlt uns die unverursachte Erstursache. Selbst ein Big-Bounce-Universum hätte mit der Entropie zu kämpfen - es hätte schon damit zu kämpfen, wieso unser Universum eher in einem Big Rip zu enden "vorhat" statt in einem Big Crunch und also einem weiteren Big Bounce. Wie sollte dieses aus einem vorherigen Big Bounce entstanden sein können?


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13.02.2016 um 17:11
Alles was wir über Energie wissen, ist dass sie nicht entsteht, sondern nur gewandelt wird.
Aber es bedarf bei jeder Energieart einer Quelle.
Demzufolge ist es absolut folgerichtig und auch nachvollziehbar, davon auszugehen,
dass auch das Universum, da Energie vorhanden ist, vor dem sogenannten Big Bang,
einen Auslöser für die Entfaltung der Energie haben muss.
Eben dieser Auslöser ist das Etwas, was über bzw. vor dem Universum ist
- nennen wir es einfach mal den Ursprung des Universums.
Wie dieser Ursprung tatsächlich aussieht und was er darstellt, darüber wird die Wissenschaft mit ihren unterschiedlichsten Theorien noch zu knappern haben.

Meine Theorie ist es, dass sich das Universum immer wieder ausdehnt und zusammenzieht
- es beginnt immer wieder von Neuem @perttivalkonen


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