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Pyramiden in Gizeh

10.818 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Pyramiden, Gizeh, Görlitz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Pyramiden in Gizeh

04.08.2026 um 09:00
Eine Art KI-Trend ist das Erstellen von Video-"Zeitreisen". Der Zeitreisende "Tom" besucht die Pyramiden während des Baus. Die Rampen erscheinen mir etwas steil. Und das Wasser wird auch gerne mal neben die Kufen des Schlittens gekippt. Aber optisch ganz hübsch gemacht.

www.youtube.com/watch?v=EAyKgrhMuAU

Auch die Influencerin "Chloe" war schon da.

www.youtube.com/watch?v=GJKU9qYGjN8


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 11:34
Bei Bauprojekten dieser Grösse und Dauer kann das Wissen nicht an einzelne Personen gebunden gewesen sein, das Risiko wäre doch zu gross.

Unfälle, Krankheit oder Tod waren reale Risiken, weshalb Planung und Vermessung abgesichert und weitergegeben werden mussten. Dass über Jahrzehnte hinweg mehrere Pyramiden nach ähnlichen Prinzipien gebaut wurden, spricht klar für organisierte Wissensweitergabe und institutionelle Planung ein zentrales Merkmal von Hochkulturen. Und man konnte solche Ingenieur Aufgaben nicht jedem einfach so vermitteln und übergeben, das würde aus meiner Sicht nicht so einfach gehen.

Daraus ergibt sich für mich noch eine weitere offene Frage:
Warum scheint dieses Wissen nach den grossen Pyramiden nicht konsequent weiterentwickelt worden zu sein? Wenn bereits vor etwa 4.500 Jahren ein so hohes Mass an Organisation, Vermessung und technischer Kontrolle existierte, wäre zu erwarten, dass spätere Gesellschaften einschliesslich Eroberer, die Zugang zu diesem Wissen gehabt haben müssten daraus deutlich schneller weitergehende technologische Fortschritte entwickelt hätten.

Stattdessen wirkt der Fortschritt über lange Zeiträume hinweg erstaunlich langsam und punktuell. Obwohl dieses Wissen theoretisch das Potenzial gehabt hätte, mehrere Kulturen nachhaltig zu beschleunigen, dauerte es fast 3.000 Jahre, bis auf der Grundlage naturwissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse plötzlich eine industrielle Entwicklung einsetzte.

Aus meiner Sicht wirft das Fragen auf:
Wurde das Wissen nicht vollständig weitergegeben, war es stark kontextgebunden oder institutionell eingeschlossen, oder fehlten gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen, um darauf aufzubauen? Wenn solche Fähigkeiten tatsächlich vorhanden waren, hätte man intuitiv einen schnelleren oder zumindest kontinuierlicheren Entwicklungspfad erwarten können. Genau diese Diskontinuität erscheint für mich erklärungsbedürftig.

Für mich sind da noch einige fragen offen oder noch nicht ganz geklärt oder für mich nicht schlüssig.


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 13:58
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Warum scheint dieses Wissen nach den grossen Pyramiden nicht konsequent weiterentwickelt worden zu sein?
Warum zerfiel das römische Straßennetz nachdem die Römer weg waren? Warum zerfielen in Rom all die mächtigen Gebäude. Nur so als Anekdote, das Colloseum wurden als Wohnbereich, Werkstätten, Lager und als „Steinbruch“ genutzt.

Die Ägypter ham später die Pyramiden aus „praktischen“ Gründen nicht mehr als Grabstätte gebaut. Kosten und Ressourcen. Die Macht der Pharaonen nahm ab. Und, so ne Pyramide ist wie ein großer Wegweiser. „Für Schätze, bitte hier buddeln“.


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 14:49
@Cachalot
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Nur so als Anekdote, das Colloseum wurden als Wohnbereich, Werkstätten, Lager und als „Steinbruch“ genutzt.
Also stimmst du mir zu, das die nachfolgenden Menschen ca. 2000 jahre nicht so innovativ und folglich nicht so intelligent waren und nur das nötigste und kriege führten um zu wissen wer den längeren hatte? ;)

Naja...... :)


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 14:51
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Also stimmst du mir zu, das die nachfolgenden Menschen ca. 2000 jahre nicht so innovativ und folglich nicht so intelligent waren und nur das nötigste und kriege führten um zu wissen wer den längeren hatte?
Blödsinn


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 15:10
Und warum sollte man das Konzept Pyramide übernehmen, wenn man keine Verwendung für hat, und wieso sollte man das Teil auch nochweiterentwickeln, trickier bauen odgl.? Selbst die ollen Ägypter hörten in der 18. Dynastie damit auf, lange vor dem Ende des Pharaonenreiches.

So komplitiert ist das architektonische Wissen für den Pyramidenbau auch gar nicht. Mehrstöckige Gebäude mit senkrechten Seitenwänden, mit großen Abständen zwischen den decke-tragenden Mauern / Säulen, gar mit Kuppeln, sind viel herausfordernder, auch wenn sie neben ner Pyramide winzig wirken.

Is doch überhaupt kein Wunder, da pyramidenähnliche Großbauten in den verschiedenen Kulturen steis in die frühe Zeit dieser Kulturen gehörten. Als man endlich größere Surplusgesellschaften gründete, irgendwas Großes mit Protzpotential bauen wollte, aber architektonisch nicht über Schütthaufen und Kraggewölbe hinauskam.
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Also stimmst du mir zu, das die nachfolgenden Menschen ca. 2000 jahre nicht so innovativ und folglich nicht so intelligent waren und nur das nötigste und kriege führten um zu wissen wer den längeren hatte?
Wieso sollte Dir jemand darin "zustimmen"? Pyramiden sind letztlich nur aufgestapelte Hügel, die Statik ergibt sich weigehend von selbst, solang der Untergrund stabil ist und die Böschung nicht zu steil. Viele Pyramiden sind im Innern hauptsächlich aufgeschüttet, manche ausschließlich (China). Die höchste Pyramide des Mansfelder Landes ist mit 153m Höhe größer als die höchste Ägyptens.

Keine Pyramiden mehr zu bauen ist kein Zeichen kulturellen Verfalls oder Vergessens. Viele hörten damit auf, weil sie mittlerweile besseres bauen konnten. Allein schon effizientere Innenraumnutzung...


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 15:12
@Continuum

Ist doch wie bei den Megalitkulturen,- die Religion und die Anforderungen ändern sich.
Nur weil "Wir" heut eher ein Burj khalifa bauen als ein Stonehenge sind die Menschen nicht weniger Intelligent! ;)


:mlp:


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 16:32
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Also stimmst du mir zu, das die nachfolgenden Menschen ca. 2000 jahre nicht so innovativ und folglich nicht so intelligent waren und nur das nötigste und kriege führten um zu wissen wer den längeren hatte?
Ich ergänze mal noch.
Da bei dir früher oder später alles bei ET landet, streiche
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Blödsinn
und ersetze es durch - die Ägypter wurden von Aliens geblitzdingst und ham deshalb vergessen wie und warum man Pyramiden baut


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 16:59
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Für mich sind da noch einige fragen offen oder noch nicht ganz geklärt oder für mich nicht schlüssig.
Nur betrifft keine die Fähigkeiten Pyramiden zu bauen.

Und man hat sich doch entwickelt. Man hat nur eben aufgehört, Pyramiden zu bauen und angefangen, Grabanlagen unterirdisch zu bauen. Wo ist da das Problem? Warum? Vielleicht Wirtschaft, vielleicht die Änderungen im Glaubenssystem, vielleicht auch einfach nur die Einsicht, das Pyramiden zwar nett anzusehen sind, unterirdische Gräber aber einfacher zu sichern sind.

Ich sehe da nirgends eine Frage, deren Beantwortung iwelche "Aliens" oder eine verlorene Zivilisation erfordert. Man konnte Klötzchen stapeln, man konnte Löcher buddeln, man konnte Tunnel graben. Man konnte Steinchen bearbeiten, Malen, Zeichnen, Schreiben, Rechnen und Balsamieren. Also alles was notwendig ist um Klötzchen zu stapeln, zu buddeln und Flächen zu verschönern und beschreiben...


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Pyramiden in Gizeh

08.08.2026 um 17:11
@Continuum
Zitat von SyndromSyndrom schrieb:die Religion und die Anforderungen
Was ja auch in späterer Geschichte noch so war. Das steckt auch in dieser Frage:
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Warum zerfiel das römische Straßennetz nachdem die Römer weg waren?
Das gab es ja nicht nur in Rom selbst, sondern zog sich durch einen nicht unerheblichen Teil Europas. Auch die von @Cachalot Prachtbauten waren nicht auf Rom beschränkt, die fand man, wenn auch mit Abstrichen, in Gallien, Hispanien und Britannien. Auch die Wasserversorgung der Römer fand Einzug ins restliche Europa. Zu Zeiten der Flavier, also im ersten Jahrhundert nach Christus, gab es all diese Errungenschaften in den römischen Provinzen.

Aber 1000 Jahre später sah das in eben jenen ehemaligen Provinzen ganz anders aus. Das Wissen der Römer war nicht beibehalten worden. Die Hygienebedingungen waren unterirdisch, sauberes Wasser, Badeanstalten, saubere Toiletten - nix mehr!

Waren dann die Römer etwa auch außerirdische Besucher, die ihr Wissen nicht teilen konnten, weil die anderen Menschen einfach nicht in der Lage waren, römisches Wissen zu begreifen?

Ach, nur um es nochmal zu schreiben, weil es immer wieder in Vergessenheit zu geraten scheint:

Die Menschen der Antike waren genauso wie wir, sie waren nicht weniger intelligent, sie hatten nur noch etwas weniger Wissen und manches Wissen verschwand auch temporär wieder, z. B. weil religiöse Machthaber es absichtlich nicht verbreitet haben wollten.

Große Denker der Antike oder eben auch des Neolithikums waren jenen der jüngsten Vergangenheit absolut ebenbürtig. Es lässt sich heute nicht mehr nachweisen, aber es ist durchaus möglich, dass Sokrates oder ein Imhotep den gleichen oder sogar einen höheren IQ hatte wie Einstein.

Dieses Bild steineklopfender Analphabeten, die plötzlich aus dem Nichts unglaublich komplexe Bauwerke errichteten (wie unglaublich komplex die waren, hat @perttivalkonen ja schon sehr gut dargelegt) sollte endlich mal aus den Köpfen verschwinden. Dieses elende Märchen ist auch Dänikens Vermächtnis, der ja bei den Pyramidenbauern immer von Steinzeitmenschen brabbelte...


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Pyramiden in Gizeh

09.08.2026 um 10:49
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Keine Pyramiden mehr zu bauen ist kein Zeichen kulturellen Verfalls oder Vergessens. Viele hörten damit auf, weil sie mittlerweile besseres bauen konnten. Allein schon effizientere Innenraumnutzung...
Er trauert wahrscheinlich auch dem Ford Model T, welches es in allen Farben, Hauptsache sie waren schwarz, gab nach. Elektroautos sind Höllenmaschinen ^^


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Pyramiden in Gizeh

09.08.2026 um 14:11
@Commonsense
Ja, das hat sicher was. Aber für mich hätte all dies im extremen schon vor 150000 jahren passieren können oder sogesagt sollen. Was war es das den ursprung zur entwicklung erst vor sagen wir mal vor 2000 jahren oder halt vor 500 jahren die entwicklung stetig in die richtung von hochtechnologie vorwärts gebracht hat. Ich gehe mal stark davon aus, das der entscheidende punkt eher die entwicklung der schrift sein muss und das darin in pergamenten festzusetzen, damit es nicht vorher gelungen ist, ist für mich eine der schlüssel das es nicht vorher passiert ist die menschliche entwicklung.

Klar auch der rückgang des eises damit die nomaden sesshaft wurden, wobei das eher das tüpfelchen war und aus meiner sicht nichts mehr. Also wenn pergament vor 75 000 bekannt gewesen wäre hätten wir wahrscheinlich früher starten können mit Wissen gezielt weiterzugeben, denn es müsszen genug gescheite leute gelebt haben um schon damals eine art römerreich ins leben zu rufen. ;)

Ist natürlich nur meine bescheidene Meinung. :)


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Pyramiden in Gizeh

09.08.2026 um 15:18
@Continuum

Nur hat sich der Mensch ja erst in jüngster Zeit entwickelt und so gesehen ging seine Entwicklung stetig sehr schnell voran. In erster Linie sind wohl die Lebensumstände für den Grad der Entwicklung verantwortlich. Als die ersten Menschen sesshaft wurden, gab es auch Entwicklungsschübe. Zudem wissen wir noch längst nicht alles über unsere frühen Vorfahren, da werden auch immer wieder neue Belege für Verhaltensweisen gefunden, die man gar nicht erwartet hätte.

Die Weitergabe von Wissen erfolgte sicher schon sehr viel früher, nur dadurch konnte sich mMn. der moderne Mensch überhaupt durchsetzen. Wissen wurde eben nicht schriftlich festgehalten sondern mündlich weitergetragen, so wie auch Mythen und Märchen - heutzutage geht man dazu ins Internet.

Und dass die technische Entwicklung immer schneller voran geht, wissen wir ja nun auch aus unserer modernen Erfahrung.

Schau Dir mal an, welchen Entwicklungsschub wir in den letzten 200 Jahren vollbracht haben - da willst Du die ägyptische Entwicklung über 3000 Jahre als plötzlich einstufen?
Je mehr Wissen der Mensch erlangt, desto schneller entwickelt er sich technologisch weiter. Der Entwicklung, die in den nächsten 50 Jahren noch vor uns liegen dürfte, können viele Menschen wahrscheinlich gar nicht mehr folgen.
Was heute vor allem ältere Menschen betrifft, die dem rasenden Fortschritt nicht mehr hinterherkommen, wird bald auch immer jüngere Menschen betreffen.

Ich weiß wirklich nicht, wo Du da den Eingriff von außen wahrnimmst.


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Pyramiden in Gizeh

10.08.2026 um 00:12
@Commonsense
Genau das ist ja meine frage, wurden die Menschen nur eine highlevel zivilisation, nur weil wir sesshaft wurden oder ist es nicht eher der Schrift zu verdanken und festhalten? Ja, Klar auch mit lieder, siehe bei den Indianern und andere Völker. Und mit überlieferungen von Wahrheiten vermischt mit wahren und märchen, davon gehe ich ach aus, aber nicht alles. Ansonsten gab es auch in der früh die möglichkeit der sesshaftigkeit. Ich meine nicht vor 5000 jahren, ich meine auch schon vor 50 000 jahren. Und für mich braucht es keine Alien für unsere bauten, aber eine high lvl zivi. ;) :)


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Pyramiden in Gizeh

10.08.2026 um 07:25
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Ansonsten gab es auch in der früh die möglichkeit der sesshaftigkeit. Ich meine nicht vor 5000 jahren, ich meine auch schon vor 50 000 jahren.
Nein, gab es nicht. Nicht für dauerhafte Seßhaftigkeit, nicht für Landwirtschaft, nicht für die Bildung einer Hochkultur / Zivilisation.

* Weltweit entwickelten Steinzeitkulturen mehrfach und voneinander unabhängig die Landwirtschaft - doch samt und sonders nur in den letzten 12.000 Jahren. Wieso wohl alle in diesem Zeitfenster!

* Immerhin scheint es in den ca. 20.000 Jahren zuvor schon Versuche gegeben zu haben, längerfristigen Anbau von Feldfrüchten zu betreiben / installieren. Hielt nur nicht an. Wieso wohl keins aus diesem Zeitraum!

* Und wieso gibts aus deutlich früheren Zeiten nicht mal Anzeichen eines Versuchs?

Die erstgenannten beiden Phänomene lassen sich mit äußeren, das letztgenannte mit "inneren" Umständen des späten Homo sapiens erklären.


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Pyramiden in Gizeh

10.08.2026 um 10:39
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die erstgenannten beiden Phänomene lassen sich mit äußeren, das letztgenannte mit "inneren" Umständen des späten Homo sapiens erklären.
Dann schlüssle das doch auf *.

Wir alle waren vor mehr als 50 000 jahren nicht hier um zu sehen ob wirklich die ganze Erde ein Eiszapfen war und es nirgends auf der Erde schon möglichkeiten gab für sesshaftigkeit und landwirtschaft.

Und den flaschenhals gab es meines Wissens wegen was auch immer erst vor 40000-30000 vor unserer Zeit. Also gibts auch weiterhin keine plausible erklärung das von dir geschilderte geschichte bis jetzt. Das es erst vor 10000 möglich war und nehmen wir es ganz krass, die anderen 220 000 jahren sind die nur rumgetümbelt und eben erst vor 10 000 und jünger machte es klick. Sehr schwierig dieser gedanke für mich.

Ich bin überzeugt das es ein entscheidender faktor gewesen sein muss, wie die schrift zu archivieren, erst von da an gings technologisch nach oben. ;) Natürlich meine Intution.


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Pyramiden in Gizeh

10.08.2026 um 22:47
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Dann schlüssle das doch auf *.
Wieso sollte ich - Du dast Dein
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Ansonsten gab es auch in der früh die möglichkeit der sesshaftigkeit. Ich meine nicht vor 5000 jahren, ich meine auch schon vor 50 000 jahren.
ja auch nicht aufgeschlüsselt. Einfach nur von anderen fordern, was man selbst nicht leistet, issn ganz schlechter Stil.

Ich für meinen Teil habe in meiner "Nichtaufschlüsselung" immerhin schon mal Fakten angesprochen und auf Richtungen der Lösungssuche hingewiesen.
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Wir alle waren vor mehr als 50 000 jahren nicht hier um zu sehen ob wirklich die ganze Erde ein Eiszapfen war und es nirgends auf der Erde schon möglichkeiten gab für sesshaftigkeit und landwirtschaft.
Deine Vorstellung von der Eiszeit ist sagen wir mal verbesserungsfähig. Seeehr verbesserungsfähig.

Zur Zeit des Kältemaximums der letzten Kaltzeit vor ca. 20.000 Jahren lag das globale Jahresmittel um ca. 5,4° niedriger als das heutige (bzw.4,5° niedriger als das präindustrielle Jahresmittel vor 1850). Und die Temperaturunterschiede zwischen damals und heute sind nicht überall auf der Erde gleich groß. Äquatoriale Regionen waren damals gerade mal 3,5° (2,6°) kühler im Jahresmittel; im Bereich der Subtropen blieben die Jahresmittel sogar leidlich konstant. Wikipedia: Letzteiszeitliches Maximum#Temperaturen

Nach älteren Angaben, die ich in früheren Jahren recherchiert hatte, lagen die Temperaturunterschiede in der Levante (die Länder am östlichen Mittelmeerrand, zwischen Türkei und Ägypten) um ca. 6° niedriger, im Bereich des Ionischen Meeres um 8°, auf Höhe der Alpen etwa 10°, und im nördlichen Europa, in Kanada und Nordsibirien schließlich 15° und mehr. Am größten fällt die Differenz laut oben verlinktem Wiki-Artikel in Grönland aus, rund 21°.

Bis weit ins Jungpaläolithikum hinein lebten wenigstens 90% aller Menschen(formen) in tropischen und subtropischen Regionen. In Regionen wie das nördliche Mitteleuropa bzw. südlichste Nordeuropa lebten Zweibeiner nur während der Warmzeiten. Selbst die kälteangepaßten Neandertaler lenten nur in Regionen, deren Klima dem des heutigen Norddeutschland oder der drei baltischen Staaten entspricht.

Kein Mensch lebte auf einem "Eiszapfen", und nur sehr wenige in Regionen, in denen es im Winter öfters ordentlich Frost gab.
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Und den flaschenhals gab es meines Wissens wegen was auch immer erst vor 40000-30000 vor unserer Zeit.
Erstens: vor 70...80.000 Jahren, und zweitens läßt sich die Armut unseres Genpools schon lange nicht mehr durch solch ein singuläres Ereignis mit nur wenig überlebenden Individuen erklären. Schlicht, weil wenige tausend global überlebt habende Menschen pro Region aufgrund mangelnder Fremdkontakte eins drei fix an Inzest ausgestorben wären. In Indien z.B. fand man in Schichten oberhalb wie unterhalb der mit dem Toba-Ausbruch in Zusammenhang stehenden Vulkanascheschichten vergleichbar viele Artefakte ein und der selben Werkzeugkultur. Will heißen: selbst in großer Nähe der Toba-Katastrophe gab es keinen Einbruch der menschlichen Populationen.

Erhöhter Selektionsdruck kann ebenso wie Gendrift zu einer Verarmung des Genpools einer Population führen, ohne daß es überhaupt zu einer Schwankung der Populationsgröße kommen müßte. Genauso könnten viele kleinere Populationsverringerungen zum selben armen Genpool führen wie ein einzelner starker Flaschenhals.

Ohnehin erschließt sich mir nicht, was "Flaschenhals" hier als "Argument" besagen soll.
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Das es erst vor 10000 möglich war
ist mal sicher. Davor wäre es zuletzt im Pliozän möglich gewesen, aber da gab es als "Höchstes der Gefühle" grad mal Australopithecinen.
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:die anderen 220 000 jahren sind die nur rumgetümbelt und eben erst vor 10 000 und jünger machte es klick.
Aus welchen Äußerungen auch immer Du diesen Unfug "herausgehört" haben willst... Der Innovationsanstieg verläuft seit ca. 3 Millionen Jahren sehr kontinuierlich, nur eben doppelt exponentiell: 1) Innovationen steigen nicht linear an, sondern verdoppeln sich regelmäßig; 2) Die Zeiträume der Innovationsverdopplung verkürzen sich immer mehr. Wenn Du natürlich keine Ahnung hast, wie sehr sich z.B. das Gravettien vom Mousterien abhebt oder letzteres vom Acheuleen, vom Olduvan gar! Nee Du, in der Steinzeit gab es massivste Veränderungen, ist alles andere als Einheitsbrei und Gedümple ohne Veränderungen
Zitat von ContinuumContinuum schrieb:Ich bin überzeugt das es ein entscheidender faktor gewesen sein muss, wie die schrift zu archivieren, erst von da an gings technologisch nach oben.
Es gibt mehrere entscheidende Faktoren.


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Pyramiden in Gizeh

11.08.2026 um 06:20
Die (seriöse) Fachzeitschrift Remote Sensing, in der der ursprüngliche Artikel von Biondi erschien, wo er die Entdeckung der (absurden) Spiralsäulen unter den Pyramiden erläuterte, hat den Artikel wegen schwerwiegender Mängel zurückgezogen. Das wurde gestern mitgeteilt.

https://www.mdpi.com/2072-4292/18/16/2679

Google Übersetzung:
Die Zeitschrift widerruft den oben zitierten Artikel mit dem Titel „Synthetic Aperture Radar Doppler Tomography Reveals Details of Undiscovered High-Resolution Internal Structure of the Great Pyramid of Giza“ [ 1 ].
Nach der Veröffentlichung machte ein Leser die Redaktion auf methodische Probleme dieses Artikels aufmerksam [ 1 ].
Gemäß den üblichen Verfahren der Zeitschrift führten die Redaktion und der Redaktionsbeirat eine Untersuchung durch, die schwerwiegende methodische Mängel und statistische Fehler bestätigte, welche die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen des Artikels infrage stellten. Daher hat der Redaktionsbeirat beschlossen, den Artikel gemäß der Rücknahmerichtlinie von MDPI zurückzuziehen.
Diese Rücknahme wurde vom Chefredakteur der Zeitschrift Remote Sensing genehmigt .
Die Autoren wurden über diese Rücknahme informiert und haben ihre Ablehnung dieser Entscheidung zum Ausdruck gebracht.



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Pyramiden in Gizeh

11.08.2026 um 18:14
Anders gesagt, waren diese Pfahlbauern vor 5000 jahren, wie weit weg von der Zivilisation von vor 10 000 jahren? Zeitmässig auch 5000 jahre, aber technisch das ähnliche niveau. Dann hätten diese auch vor 10 000 oder 25 000 jahre solche 2m auf 1m bauklötzchen stapeln können, wohlgemerkt zu einer Pyramide. ;) Also technisch ja kein Wunderwerk, das auch diese Menschen in dieser Zeit gekonnt hätten, so nur mal rein vom können her, aber warum haben Sie es nicht gemacht, wenn es ja weit auf der erde gemacht wurde? Warum haben Sie es nicht eben schon damals gemacht, aber einige jahre später überall auf der Erde ??? Es hinkt für mich einfach an allen enden. :) ;)


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Pyramiden in Gizeh

11.08.2026 um 18:31
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Aus welchen Äußerungen auch immer Du diesen Unfug "herausgehört" haben willst... Der Innovationsanstieg verläuft seit ca. 3 Millionen Jahren sehr kontinuierlic
Ja klar, aber wohlgemerkt ich sage nirgends vor 3 Millionen jahre betreffend Mensch. Ich meine noch zu Wissen das du selbst mal irgendwo nahegelegt hast das der Mensch sogar in den letzten 250 000 jahren zu uns sich nicht viel entwickelt hat vom gehirn volumen nach neuster schätzung hätten die genau gleich intelligent sein müssen. Zur verdeutlichung habe ich extra noch geschrieben, wenn ein Mensch dazu mal seine erkentnisse auf ein art pergament schreiben könnte, dann wäre er mobil und könnte das auch seinen nachfahren immer weitergeben und diese das ergänzen, eigentlich leichter als so eine Pyramide zu bauen. Sollte man zuweilen denken. Interessant ist ob es versuche gab und wo und wie du schreibst, an was ist es gescheitert? Wenn diese an die wände gemalt werden ist es ortsabhängig und nicht als guter wegweiser für Wissen zu gebrauchen. Denke Lederhaut wäre, wenn erkannt eine zeitlang eine möglichkeit gewesen. Danach wo will man solches vor überschwemmungen und Kriege schützen und verstecken und dann wieder hervornehmen wenn die zeit oder der nachfolge mensch dies wieder erkennen kann und nicht diese dann zerstört. Denke das ist und wird noch heute die grösste herausforderung. Gibts eigentlich eine art archiv kammer oder ein super gebäude im falle wenn irgendwann eine erneute mega katastrophe passiert, damit wir nicht wieder in der Steinzeit sind? Die schrift muss ja irgenwie gelernt sein oder werden, wie will man sonst lesen wie man Feldwirtschaft und andere Zivilisatorische einrichtungen bauen kann, wie ein Viadukt etc auf mehr oder weniger anhieb? War die Pyramide so eine archivar steinklotz aufbewahrung für die überlebenden Pharaonen, im falle einer katastrophe? Ich finds immer noch interessant, für was so ein aufwand gemacht wurde, mit so genialer überlegung "für nichts", nur weil man es anscheinend zur heutigen zeit, es sich so darlegt, das man es einfach so aus dem steg heraus bauen konnte? Njet.... und ja klar Sie steht ja.


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