Continuum schrieb:Dann schlüssle das doch auf *.
Wieso sollte ich - Du dast Dein
Continuum schrieb:Ansonsten gab es auch in der früh die möglichkeit der sesshaftigkeit. Ich meine nicht vor 5000 jahren, ich meine auch schon vor 50 000 jahren.
ja auch nicht aufgeschlüsselt. Einfach nur von anderen fordern, was man selbst nicht leistet, issn ganz schlechter Stil.
Ich für meinen Teil habe in meiner "Nichtaufschlüsselung" immerhin schon mal Fakten angesprochen und auf Richtungen der Lösungssuche hingewiesen.
Continuum schrieb:Wir alle waren vor mehr als 50 000 jahren nicht hier um zu sehen ob wirklich die ganze Erde ein Eiszapfen war und es nirgends auf der Erde schon möglichkeiten gab für sesshaftigkeit und landwirtschaft.
Deine Vorstellung von der Eiszeit ist sagen wir mal verbesserungsfähig. Seeehr verbesserungsfähig.
Zur Zeit des Kältemaximums der letzten Kaltzeit vor ca. 20.000 Jahren lag das globale Jahresmittel um ca. 5,4° niedriger als das heutige (bzw.4,5° niedriger als das präindustrielle Jahresmittel vor 1850). Und die Temperaturunterschiede zwischen damals und heute sind nicht überall auf der Erde gleich groß. Äquatoriale Regionen waren damals gerade mal 3,5° (2,6°) kühler im Jahresmittel; im Bereich der Subtropen blieben die Jahresmittel sogar leidlich konstant.
Wikipedia: Letzteiszeitliches Maximum#TemperaturenNach älteren Angaben, die ich in früheren Jahren recherchiert hatte, lagen die Temperaturunterschiede in der Levante (die Länder am östlichen Mittelmeerrand, zwischen Türkei und Ägypten) um ca. 6° niedriger, im Bereich des Ionischen Meeres um 8°, auf Höhe der Alpen etwa 10°, und im nördlichen Europa, in Kanada und Nordsibirien schließlich 15° und mehr. Am größten fällt die Differenz laut oben verlinktem Wiki-Artikel in Grönland aus, rund 21°.
Bis weit ins Jungpaläolithikum hinein lebten wenigstens 90% aller Menschen(formen) in tropischen und subtropischen Regionen. In Regionen wie das nördliche Mitteleuropa bzw. südlichste Nordeuropa lebten Zweibeiner nur während der Warmzeiten. Selbst die kälteangepaßten Neandertaler lenten nur in Regionen, deren Klima dem des heutigen Norddeutschland oder der drei baltischen Staaten entspricht.
Kein Mensch lebte auf einem "Eiszapfen", und nur sehr wenige in Regionen, in denen es im Winter öfters ordentlich Frost gab.
Continuum schrieb:Und den flaschenhals gab es meines Wissens wegen was auch immer erst vor 40000-30000 vor unserer Zeit.
Erstens: vor 70...80.000 Jahren, und zweitens läßt sich die Armut unseres Genpools schon lange nicht mehr durch solch ein singuläres Ereignis mit nur wenig überlebenden Individuen erklären. Schlicht, weil wenige tausend global überlebt habende Menschen pro Region aufgrund mangelnder Fremdkontakte eins drei fix an Inzest ausgestorben wären. In Indien z.B. fand man in Schichten oberhalb wie unterhalb der mit dem Toba-Ausbruch in Zusammenhang stehenden Vulkanascheschichten vergleichbar viele Artefakte ein und der selben Werkzeugkultur. Will heißen: selbst in großer Nähe der Toba-Katastrophe gab es keinen Einbruch der menschlichen Populationen.
Erhöhter Selektionsdruck kann ebenso wie Gendrift zu einer Verarmung des Genpools einer Population führen, ohne daß es überhaupt zu einer Schwankung der Populationsgröße kommen müßte. Genauso könnten viele kleinere Populationsverringerungen zum selben armen Genpool führen wie ein einzelner starker Flaschenhals.
Ohnehin erschließt sich mir nicht, was "Flaschenhals" hier als "Argument" besagen soll.
Continuum schrieb:Das es erst vor 10000 möglich war
ist mal sicher. Davor wäre es zuletzt im Pliozän möglich gewesen, aber da gab es als "Höchstes der Gefühle" grad mal Australopithecinen.
Continuum schrieb:die anderen 220 000 jahren sind die nur rumgetümbelt und eben erst vor 10 000 und jünger machte es klick.
Aus welchen Äußerungen auch immer Du diesen Unfug "herausgehört" haben willst... Der Innovationsanstieg verläuft seit ca. 3 Millionen Jahren sehr kontinuierlich, nur eben doppelt exponentiell: 1) Innovationen steigen nicht linear an, sondern verdoppeln sich regelmäßig; 2) Die Zeiträume der Innovationsverdopplung verkürzen sich immer mehr. Wenn Du natürlich keine Ahnung hast, wie sehr sich z.B. das Gravettien vom Mousterien abhebt oder letzteres vom Acheuleen, vom Olduvan gar! Nee Du, in der Steinzeit gab es massivste Veränderungen, ist alles andere als Einheitsbrei und Gedümple ohne Veränderungen
Continuum schrieb:Ich bin überzeugt das es ein entscheidender faktor gewesen sein muss, wie die schrift zu archivieren, erst von da an gings technologisch nach oben.
Es gibt mehrere entscheidende Faktoren.