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Gentechnik

185 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: DNA, Gentechnik, Erbgut ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gentechnik

27.04.2005 um 03:48
Test auf umstrittenen Mais
Gentechnik

Vor zehn Tagen hatte die EU ein Importverbot auf Maisprodukte aus den USA verhängt, nachdem illegaler Genmais (BT-10) gefunden wurde. Dieses Verbot ist jetzt wieder aufgehoben, teilte gestern ein Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Markos Kyprianou mit. Die EU-Kommission hatte verlangt, daß Maisprodukte nur eingeführt werden dürften, wenn der Nachweis vorliege, daß sie nicht mit BT-10 verunreinigt sind. Dessen Hersteller, der Agrarkonzern Syngenta, hat der EU nun eine Testmethode zur Verfügung gestellt, mit der BT-10-Spuren nachweisbar sind. Mit ihr können Importeure ihre Produkte zertifizieren lassen. AFP

(Quelle: Die Welt)
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Ja, sehr lustig. Derjenige, der den Dreck herstellt und vertreibt darf selbst einen Test zusammenstellen, mit dem der Dreck erkannt werden soll.
Da kann man genausogut den Mörder anfragen, ob er seine eigene Kugel wiedererkenne.

Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.


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Gentechnik

02.05.2005 um 02:20
http://www.welt.de/data/2005/05/02/713581.html

Die Angst vor der Chimäre

In einem spektakulären Experiment in Göttingen wurden menschliche Stammzellen in Affengehirne gespritzt, um Parkinson zu heilen. Kritiker warnen vor Mischwesen zwischen Mensch und Tier, der Ethikrat protestiert

Mehr über diese widerlichen Experimente ist im entsprechenden Artikel zu erfahren unter dem angefügten Link:
- http://www.welt.de/data/2005/05/02/713581.html

Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.


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Gentechnik

03.05.2005 um 01:54
Link: www.faz.net (extern)

Stammzellenforschung
Die Göttinger Chimäre



02. Mai 2005 Forschungsarbeiten, bei denen menschliche Stammzellen zum Einsatz kommen, versetzen die Welt, zumal die der Biopolitiker und Wissenschaftler, in Abständen in große Aufregung.

Mal geschieht dies zu Recht, wenn etwa in Südkorea zum ersten Mal mit menschlichen Zellen das Klonen versucht wird, mal zu Unrecht, wie erst im vergangenen Frühjahr bei der groß in Berlin inszenierten Ankündigung schleswig-holsteinischer Forscher, man habe einen Stammzellen-Jungbrunnen gefunden. In dessen Rohrleitungen war dann nichts als heiße Luft.

Verstoß gegen Stammzellengesetz

Am Montag war die Aufregung abermals groß. Ein Magazinbericht, dem zufolge am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen eine „Chimäre”, also ein Mischwesen, aus Mensch und Affe geschaffen worden sei und dieses Wesen nach der Injektion menschlicher embryonaler Stammzellen, einen Gehirntumor entwickelt habe, versetzte die Szene der Fachleute für Zukunftstechnologien in Aufregung.

Mehr dazu ist im entsprechenden Link nachzulesen:
- http://www.faz.net
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Was regen die sich noch gross auf, die Ethik wurde eh schon vor langer Zeit an den Nagel gehängt. Hauptsache ist doch, dass die Kasse klingelt, koste es, was es wolle....

Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.


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Gentechnik

03.05.2005 um 02:32
Was mich so aufregt ist dass gesamte weltweite Saatgut schon verseucht ist weil in den USA und anderen Ländern so freizügigdamit umgegangen wird. Darum muss die Regierung veranlassen dass nur zu einem % kontaminiertes Saatgut als gentechfreideklariert werden darf (oder muss).
Man hat keine Chance daran vorbeizu kommen. Alles enthält Spuren genmanipulativ veränderten Materials.

Vom moralischen her stört mich schon allein der Gedanke dass da irgendwie daran herumgefummelt wird, unabhängig davon ob es der Menschheit etwas bringt oder nicht.


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Gentechnik

04.05.2005 um 01:59
Wer Grenzwerte säht wird Gentechnik ernten

Protest gegen geplante EU-Richtlinie zur gentechnischen Verunreinigung von Saatgut

In den nächsten Wochen will die EU Kommission eine Richtlinie vorlegen, die eine ungekennzeichnete Verunreinigung von herkömmlichem Saatgut mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zulässt. "Wenn wir jetzt nicht handeln, ist die Chance verspielt, die sogenannte grüne Gentechnik unter Kontrolle zu halten," warnte der Sprecher der Initiative "Save our Seeds" (1), Benedikt Haerlin, die Vorsitzende des Ver­braucher- und Landwirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages, Herta Däubler-Gmelin und den Vorsitzenden des Umweltausschusses, Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Im Namen hunderttausender vor Bürgern präsentierte er ihnen das "größte Saatkorn der Welt" (eine drei Meter hohe Skulptur des Künstlers Alexander Heil) und die Forderung, alles zu tun, um auch künftig sauberes Saatgut zu garantieren. Die beiden Politiker versprachen, sich im Bundestag und direkt bei der EU-Kommission dafür einzusetzen, dass GVOs im Saatgut an der Nachweisgrenze gekennzeichnet werden müssen.

Nachdem sie im Oktober letzten Jahres mit einem Vorstoß gescheitert war, Grenzwerte für die Kennzeichnung von GVO in herkömmlichem Saatgut durchzusetzen, nimmt die Kommission nun einen neuen Anlauf, die bisher kompromisslosen Kennzeichnungsvorschriften für Saatgut so aufzuweichen, wie dies von Gentechnik-Unter­nehmen seit längerem gefordert wird. Intern haben sich die zuständigen Generaldirektionen am Freitag letzter Woche darauf geeinigt, dass im Saatgut von Raps 0,3 %, bei Rüben und Kartoffeln 0,5 % Gentechnik zugelassen werden sollen, ohne dass die Landwirte darüber informiert werden und dies vermeiden könnten. Ob es bei Mais 0,3 oder 0,5 % sein sollen, ist derzeit noch strittig.

Während für Lebensmittel ein Kennzeichnungs-Grenzwert von bisher 1% und ab 18. April von 0,9 % bei "zufälliger Verunreinigung" gilt, sind solche Ausnahmen für Saatgut bisher nicht vorgesehen, da es in die Natur freigesetzt wird, sich vermehrt und am Anfang der Nahrungskette steht. "Hier geht es nicht allein um die Wahlfreiheit, sondern um unser aller Sicherheit," sagte Haerlin, "denn wer nicht weiß wo genveränderte Pflanzen wachsen, ist auch nicht in der Lage, effektiv und angemessen zu reagieren, wenn etwas schief geht." Um einen GVO im Notfall wieder aus dem Verkehr zu ziehen, müsste wegen möglicher Verunreinigungen praktisch das gesamte Ernte- und Saatgut der Pflanzenart zurückgerufen werden. "Wie das funktionieren soll, weiß niemand."

Wenn künftig sämtliches Saatgut "ein Bisschen" GVO enthalte, würde zudem die europäische und geplante deutsche Gesetzgebung ad absurdum geführt, die Wahlfreiheit und den Schutz gentechnik-freier Landwirtschaft garantieren soll. Die Kosten für Tests und Kontrollen in der Land- und Lebensmittelwirtschaft würden ohne Not vervielfacht und denen aufgebürdet, die GVO vermeiden wollen. "Ohne sauberes Saatgut gibt es keine Koexistenz sondern de facto einen Gentechnik-Zwangsanbau," resümierte Haerlin.

Gegen den Vorschlag der Kommission könnten sich die EU-Mitgliedsstaaten (ab 1.Mai sind dies 25) im Rat nur mit einer Zweidrittelmehrheit durchsetzen. Wie schwer diese zu erreichen ist, zeige leider die Bundesregierung selbst. Sie sitze in dieser Frage den Dissens zwischen den Ministern Künast und Trittin einerseits und Clement und Buhlman andererseits bisher einfach aus, anstatt jetzt ein klares Signal nach Brüssel zu senden. Wenn sich die Bundesregierung, wie in solchen Fällen üblich, im Rat der Stimme enthält, würde sie dem Kommissionsvorschlag faktisch zustimmen, obwohl beide Regierungsparteien offiziell die Reinhaltung des Saatgutes und eine Kennzeichnung an der Nachweisgrenze fordern.

Quelle: www.saveourseeds.org

(1) "Save our Seeds" ist eine gemeinsame Initiative aller Umwelt-, Verbraucher- und Bio-Verbände in Deutsch­land, sowie einer Vielzahl von landwirtschaftlichen, kirchlichen, gewerkschaftlichen und wissenschaftlichen Organisationen. Sie wird von über 300 Organisationen in der EU mit über 25 Millionen Mitglieder getragen. Die gemeinsame Petition zur Reinhaltung des Saatgutes wurde von über 200.000 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet.

( )


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Gentechnik

09.05.2005 um 12:12
ob das ein segen für die menschheit ist ??? wer weis ???


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Gentechnik

09.05.2005 um 13:21
ich find es gut, dass sie so viel forschen, aber ob die ganze sache dann was bringt .......
ich finde gentechnik nicht schlecht , wenn man sie in manchen bereichen einsetzen kann

ICH DENKE ALSO BIN ICH


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Gentechnik

11.05.2005 um 00:51
Link: www.faz.net (extern)

Stammzellentherapie

Wenn Zellen zuviel können

09. Mai 2005 Robert Klein dürfte zufrieden sein. Erst überzeugte der Immobilienmakler im November die kalifornischen Wähler, in den nächsten zehn Jahren sagenhafte drei Milliarden Dollar Schulden zu machen, um die Forschung mit embryonalen Stammzellen des Menschen zu beschleunigen. Dann wurde er zum Vorsitzenden einer Findungskommission für das geplante "California Institute for Regenerative Medicine" gewählt. Und seit vergangenem Freitag steht nun nach heftigem Gerangel auch Kleins Wohnort San Francisco als Hauptquartier dieser Behörde fest. 50 Mitarbeiter sollen dort künftig mit Blick auf die Bay jährlich 300 Millionen Dollar Fördergelder verteilen und so aus dem "Sunshine State" Kalifornien auch den "Stem Cell State" machen.

Folgende Bereiche werden im Link weiter aufgeführt und kurz beleuchtet:

- Beunruhigende Fakten zur Zelltherapie
- Biotech-Firmen drängen auf Tests am Menschen
- Gentherapie nach Todesfall im Abseits
- Kurzer Weg von der Stammzelle zum Tumor

Auch aufgrund solcher Risiken mahnen kritische Geister wie der Harvard-Professor David Shaywitz, die Propagandisten der Stammzellforschung sollten dem Volk künftig mehr Geduld predigen. Voreilig Versuche mit Menschen zu beginnen sei vor allem eines, schreibt Shaywitz in der Washington Post: ein "Rezept für ernste Schwierigkeiten".

Der interessante Artikel kann unter diesem Link nachgelesen werden:
- http://www.faz.net


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Gentechnik

12.05.2005 um 15:02
Vor ein paar Jahrzehnten hatten wir angst vor der Atomkraft,
Sie würde unsere Gene zerstören!!!
Stellt euch einmal vor der Steinzeitmensch der den ersten Prototyp eines Rades gebaut hat hätte dies nicht in Serie gehen lassen weil er die Konsequenzen nicht ausreichend abschätzen konnte.???!!!

HALOHO?
Sollen wir jedes Wissenschaftliche Gebiet das wir betreten sofort hinschmeissen weil es unsere Welt verändern könnte?

Nein!
Sicher hat die Gentechnik seine schlechte Seite, das weiss jeder der sich mit dem Thema befasst. Jedoch sollte man das Potential das in dieser neuen Vorschung steckt nicht auslassen. Wir werden uns irgenwann selber verbessern können; und UNSERE Evolution nicht der zufälligen und äußerst ineffektiven mutation überlassen.

Denkt dochmal daran was wir als Menschheit damit erreichen können!


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Gentechnik

12.05.2005 um 15:02
Vor ein paar Jahrzehnten hatten wir angst vor der Atomkraft,
Sie würde unsere Gene zerstören!!!
Stellt euch einmal vor der Steinzeitmensch der den ersten Prototyp eines Rades gebaut hat hätte dies nicht in Serie gehen lassen weil er die Konsequenzen nicht ausreichend abschätzen konnte.???!!!

HALOHO?
Sollen wir jedes Wissenschaftliche Gebiet das wir betreten sofort hinschmeissen weil es unsere Welt verändern könnte?

Nein!
Sicher hat die Gentechnik seine schlechte Seite, das weiss jeder der sich mit dem Thema befasst. Jedoch sollte man das Potential das in dieser neuen Vorschung steckt nicht auslassen. Wir werden uns irgenwann selber verbessern können; und UNSERE Evolution nicht der zufälligen und äußerst ineffektiven mutation überlassen.

Denkt dochmal daran was wir als Menschheit damit erreichen können!


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Gentechnik

12.05.2005 um 17:22
@Yurie: Du hast nen kleinen Historienfehler: Als die Atomkraft aufkam, waren Alle glücklich und Niemand dachte an die Folgen. Daraus hat man gelernt. Jetzt schaut man vorher, ob ein Risiko besteht.

Die Wissenschaft hat Verantwortung, und wenn sich ein Gebiet als gefährlich herausstellt, dann muss man dieses Gebiet eben auch mal seinlassen.

Was erreicht Gentech? Untercheiden wir mal die verschiedenen Richtungen: pharmazeutische Gentechnik: Von mir aus, im Gewächshaus unter Laborbedingungen, solange die Pflanzen nicht ins Freie gelangen, ist da durchaus ein grosses Potential vorhanden.
therapeutische Gentechnik: Diese kann nur im Labor durchgeführt werden, birgt allerdings gewisse Risiken in Richtung Brave New World, da muss man ehr genau hinschauen.
Genfood: Vollkommen überflüssig, kreuzgefährlich und ein Arbeitsplatzvernichter.
Überflüssig, weil man diese Dinge nicht braucht, da man genug Anbauflächen hat und Mangelernährung relativ einfach abgestellt werden kann durch Aufklärung
kreuzgefährlich: Der Mais MON 863 wurde als unbedenklich eingestuft, auch in Europa. Und das, obwohl bei Fütterungsversuchen an Ratten deren Nieren sich verändert haben und andere Symptome aufttraten. Aber das ist halt net gefährlich genug...

Muss jetzt weg.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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Gentechnik

18.05.2005 um 00:42
Schnelltest für Bakteriengefahr

Ein Berner Forscherteam hat einen Mikrochip entwickelt, der Bakterien schneller als bisher auf alle übertragbaren Antibiotika-Resistenzen testen könnte.

Der neue Mikrochip sei kostengünstiger und weniger arbeitsintensiv als bisherige Methoden, heisst es in einer Mitteilung des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF). Ein vergleichbares System existiere bislang nicht.

Der Chip wurde von einem Team um Vincent Perreten und Joachim Frey vom Institut für Veterinärbakteriologie der Universität Bern entwickelt – gemeinsam mit einer deutschen Firma. Das «Journal of Clinical Microbiology» publizierte die Forschungsergebnisse kürzlich.

Schnellere Erkennung als bisher
Mit dem chipgestützten Verfahren lassen sich gleichzeitig alle 90 bekannten Resistenzgene solcher Bakterien erfassen, die sich bei einem speziellen Detektionsverfahren blau verfärben (grampositiv). Bis jetzt konnten solche Erreger nur in Einzeltests geprüft werden. Dies dauert üblicherweise Tage, während der Mikrochip-Test nur Stunden brauchen würde.

Zudem hätte der neue Mikrochip den Vorteil, dass er «stille» Gene sichtbar macht, die noch nicht aktiv geworden sind und deshalb mit den gängigen Wachstumstests nicht erkennbar sind. Mit diesen Prüfverfahren untersuchen Labore, ob Bakterienkolonien auf Antibiotika ansprechen oder nicht.

In Zukunft vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Weil der Chip ein Einweg-Produkt wäre, könnte er in grossen Mengen hergestellt und in Kliniken sowie in der Tier- und Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen. So könnte bei einer Infektion das beste Medikament rascher als bisher gefunden werden.

Vor dem Einsatz in der Praxis muss der Mikrochip allerdings noch weiter entwickelt werden, damit er alle aktuellen Resistenzgene erfasst. Die Berner Forscher wollen dies in Zusammenarbeit von ETH, Universitäten und Industrie realisieren.

(Quelle: Tages-Anzeiger 180505)
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Nun, die ersten Test werden wohl mit Tieren ablaufen. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass einige `Weltverbesserer` schon planen, das Ganze auf den Menschen auszudehnen, von wegen `ethnischen Gründen` und `Gesunderhaltung eines Volkes`. Eine weitere Möglichkeit, um den `Einheitsbürger` schon von Geburt an zu kreieren?

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Gentechnik

19.05.2005 um 22:38
Link: www.faz.net (extern)

Klonforscher auf dem Weg zur Heilung Schwerkranker



Wissenschaftler in Südkorea haben erstmals mit Hilfe des Klonverfahrens die Körperzellen kranker Menschen in einen embryonalen Zustand zurückversetzt. Sie haben damit einen neuen Weg zur Erforschung und möglichen Heilung schwerer Leiden beschritten. Die Kontroverse um ethische Grenzen der Stammzellforschung wird zugleich wieder entfacht. Nach Informationen dieser Zeitung will Bundeskanzler Schröder (SPD) seine Bemühungen intensivieren, deutschen Wissenschaftlern Forschungsarbeiten wie in Südkorea zu ermöglichen.

Wer sich betreffs dieser Titelthematik gerne weiter informieren möchte, der kann den Link oben rechts anklicken:
- http://www.faz.net/

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27.05.2005 um 14:18
Verbotener Genmais in die EU verschifft

25. Mai 2005 Eine Ladung des in der Europäischen Union nicht zugelassenen Genmais' der Sorte BT10 ist in einem irischen Hafen sichergestellt worden. Wie die EU-Kommission in Brüssel am Mittwoch mitteilte, wurde die Ladung am Vorabend entdeckt. Dabei handelte es sich um 2546 Tonnen verunreinigtes Tierfuttermittel. Der Mais des Agrokonzerns Syngenta war den Angaben zufolge aus den Vereinigten Staaten verschifft worden. Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast forderte, die Ladung umgehend zu vernichten.
- http://www.faz.net

Bisher wurde der BT10-Genmais nirgendwo auf der Welt zugelassen.
Es ist aber nichts auszuschliessen, dass der Genmais einfach unter anderer Deklarierung weiterverkauft wird. Irgend ein Abnehmer wird sich schon finden lassen, ansonsten hat ja der Steuerzahler, gleich welchen Landes auch immer, die Vernichtung des Genmais zu bezahlen. Der Hersteller verdient so oder so.

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24.06.2005 um 01:55
Link: www.spiegel.de (extern)

VERSUCHE MIT RATTEN

Firma soll Genmais-Gefahr verschwiegen haben

Ein deutsches Gericht hat den Lebensmittelkonzern Monsanto zur Freigabe einer Studie gezwungen, bei der Ratten Organschäden durch Genmais erlitten haben sollen. Monsanto weist die Vorwürfe zurück, Greenpeace aber fordert ein Importverbot.

Berlin - Der gentechnisch veränderte Mais MON 863 erregt schon seit Jahren den Argwohn von Verbraucherschützern. Die in den USA seit 2003 angebaute Pflanze produziert ein Gift gegen den Maiswurzelbohrer-Parasiten und soll außerdem ein Gen für eine umstrittene Antibiotika-Resistenz enthalten. Um den Mais in die Europäische Union einführen zu dürfen, hatte die Firma Monsanto eine 90-tägige Tierversuchsstudie in Auftrag gegeben. Der rund 1300 Seiten starke Bericht wurde aber nur den Behörden in Gänze vorgelegt, die Öffentlichkeit erhielt nur kurze Auszüge - mit dem Tenor, der Genmais stelle für Menschen keine Gefahr dar.
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Der ganze lange Bericht zur Thematik kann unter dem Link nachgelesen werden:
- http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,361873,00.html

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Gentechnik

08.07.2006 um 04:51
"Lobbyisten und Beamte kontrollieren sich selbst"
Europäische Behördefür Lebensmittelsicherheit: Verbrauchervertreter bleiben ausgeschlossen

(Berlin) - Im Aufsichtsgremium der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit(EFSA) bleiben Regierungsvertreter und Lobbyisten der Ernährungswirtschaft auch künftigunter sich: Zum 1. Juli endet die Amtszeit von sieben der 14 Mitglieder desEFSA-Verwaltungsrates. Im neuen Verwaltungsrat wird entgegen den erklärten Zielvorgabender EFSA kein einziger unabhängiger Verbrauchervertreter sitzen. Die EFSA wurde 2002 alsKonsequenz aus dem BSE-Skandal gegründet. "Dass sich nun Repräsentanten derLebensmittelproduzenten und der Regierungen die Posten im Aufsichtsgremium untereinanderaufteilen, ist ein Warnsignal für den europäischen Verbraucherschutz", sagtevzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. "Einmal mehr kontrollieren die zu Kontrollierendensich selbst."

Zwar bleibt die bisher einzige Vertreterin einerVerbraucherorganisation, Deirdre Hutton, im EFSA-Verwaltungsrat - als Beschäftigte der UKFood Standards Agency ist sie aber inzwischen der britischen Regierung weisungsgebunden.Drei Interessenvertreter der Lebensmittelwirtschaft sind erneut in den Verwaltungsratberufen worden: Peter Gaemelke, Präsident des Europäischen Bauernverbandes COPA, RolandVaxelaire von der französischen Supermarktkette Carrefour und Bart Sangster vomLebensmittelriesen Unilever. Hinzugekommen ist Konstantinos Yazitzoglou, General Managerdes Lebensmittelherstellers Hellenic Quality Foods in Griechenland. Aus Deutschland istnach wie vor Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Vereinigungder Deutschen Ernährungsindustrie, in dem Gremium.

Weitere Inofs unter: -http://www.verbaende.com/News.php4?m=39392

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Warum ist eigentlich in den Medien nichts aktuelles über die Entwicklung im BereichNahrungsmittelindustrie und Gentechnik zu erfahren?
Zum Beispiel wurde kürzlich dieEU-Entscheidung über Grenzwerte für Saatgut verschoben. Ebenso sind keine Zahlen derVerunreinigungen des natürlichen Saatguts öffentlich irgendwo in den Medien lesbar. DieFDP zum Beispiel will ein Gesetz einfordern, das den Anbau von gentechnisch-verändertenPflanzen erleichtert und dabei gleichzeitig die Kontamination von natürlichem Saatgutdurch gentechnisch-verändertes Samengut legalisiert. Ebenso wurde kürzlich bekanntgegeben (Bayern), dass der genveränderte Mais viel massiver auskreuzt als gedacht, washeissen soll, dass die Pollen des Gentechmais weiter fliegen als in der Theoriezugestanden wurde....



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Gentechnik

10.07.2006 um 14:18
warum manipulieren die die pflanzen denn nicht einfach so dass sie keine düngemittel unddie ganze andere chemie garnet brauchen ?


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Gentechnik

20.07.2006 um 01:35
http://www.wams.de/data/2006/07/09/951314.html

@mikenator

Durch die jahrzehntelange exzessive Landwirtschaft auf den Böden mitUnmengen an Düngungen und Pestiziden sind die Böden ihrer Nährstoffe so gut wie beraubt.Da aber nun nicht auf ex und hopp mit der Landwirtschaft auf bestehenden Böden aufgehörtwerden kann, müssen Nährstoffe extern den Pflanzen zugebracht werden. Und die Chemiebrauchts, damit Insekten und andere Tiere nicht die Pflanzen wegmampfen, bevor sie derMensch in die Finger kriegt.

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Unübersehbare Risiken

Skepsis in der Bevölkerung, neue Untersuchungsergebnisse, ungeklärte Haftung:Die CSU wechselt ihren Kurs bei der grünen Gentechnik. Sogar LandwirtschaftsministerJosef Miller rät Bauern vom Genmais ab.

mehr dazu unter:http://www.wams.de/data/2006/07/09/951314.html



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Gentechnik

20.07.2006 um 01:37
Link: www.heise.de (extern)

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften erklärt agrarische Gentechnik fürunbedenklich

Wenn es um viel Geld geht, werden die Sitten rauer. DieserErkenntnis sich bedienend, hat die [extern] Berlin-Brandenburgische Akademie derWissenschaften Ende Juni eine [extern] Presseerklärung zur aktuellen Auseinandersetzungum die agrarische Gentechnik vorgelegt. Das Beiwort "grün" rückt den agrarischen Bereichder Gentechnik ins gefahrlos Unschuldige. Und so titelt die Akademie ihre Erklärung dennauch "Für Forschungsfreiheit in der Gentechnik, insbesondere in der so genannten GrünenGentechnik". Der knappe Text fordert, alle Barrieren für die großflächige Anwendung derGentechnik auf dem Acker beiseite zu räumen und präsentiert als Begründung eine ganzfreie Lesart des bisherigen Kenntnisstandes über die Gefahren der Gentechnik in derLandwirtschaft.

mehr dazu - siehe: -http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23131/1.html



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Gentechnik

11.09.2006 um 23:25
Aldi nimmt Gen-Reis aus dem Regal

DieUmweltschutzorganisation Greenpeace hatte die Sache angeprangert: Eine Reissorte, die beiAldi Nord verkauft wurde, enthält genmanipulierte Körner. Nun hat der Discounterreagiert.

Der bei Aldi Nord erhältliche Langkornreis der Marke Bon-Ri aus denUSA enthält nach Angaben von Greenpeace genmanipulierten Reis. Dies hätten Laboranalysenergeben, teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Hamburg mit.

Dergefundene Gen-Reis sei gegen das von Bayer hergestellte Unkrautvernichtungsmittel LibertyLink resistent. Sehr wahrscheinlich handle es sich um die Sorte LLRice 601, die in keinemLand für den menschlichen Verzehr zugelassen und nicht abschließend auf Gefahren fürUmwelt und Gesundheit getestet sei.

mehr dazu: -www.sueddeutsche.de/,wm3/wissen/artikel/309/85224/

Mei, versuchen das Zeugs anden Kunden zu bringen kann der Verkäufer ja mal. Wenns niemand merkt, ist`s ja gut fürden Umsatz und wenns jemand merkt, mei, dann wird das Zeugs halt in die dritte Weltverfüttert....


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