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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

5.768 Beiträge, Schlüsselwörter: Sterben, Jenseits, Leben Nach Dem Tod, Nahtod, Nahtoderfahrungen
Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 18:12
Marko11 schrieb:Ganz besonders den Artikel bei Heise . Der ist in der Skeptiker 04 erschienen .
Der Artikel bei Heise zeigt nur ,dass es wenig unvoreingenommene Wissenschsft gibt ,da jeder Wissenschaftler sein Weltbild mitnimmt.

Der GWUP Anästhesist , schon bei GWUP weiß man Bescheid ,wie "objektiv" da untersucht wird ,für mich ist das eher eine Sekte, erklärt die Kenntniss des Bohrers damit ,dass die Patientin früher beim Zahnarzt war und sich durch das Geräusch die Assoziation eines Zahnarztbohrers bildete und sie daher ein ähnliches Instrument beschrieb ,wie es tatsächlich benutzt wurde.


Das ist aber keine wissenschaftliche Erklärung,sondern ebenfalls reine Spekulation.


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Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 18:23
Insofern dürfte der Zugang zum Phänomen weder bei sektiererischen Skeptikern noch bei fundamentalistisch Religiösen zu suchen sein.


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Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 18:31
Woerlee: Der Hochfrequenz-Ton des leerlaufenden, luftgetriebenen Motors der pneumatischen Säge hat gemeinsam mit dem anschließenden Gefühl, dass ihr Schädel aufgesägt wurde, sicher in ihrer Erinnerung das Bild eines Gerätes wachgerufen, das einem Zahnarztbohrer ähnelte.




Er verwendet den Begriff "sicher", wo er höchst spekulativ denkt. Er versucht dem Leser seine Sicht der Dinge einzureden. Pam Reynolds dagegen erklärte, dass sie eine Art Säge erwartet hatte. Und sie beschrieb ihr vorher völlig unbekannte Details: "Ich hatte angenommen, dass sie den Schädel mit einer Säge öffnen würden. Ich hatte den Begriff Säge auch gehört, aber was ich dann hier sah erinnerte mich mehr an eine Bohrmaschine. Da waren auch verschiedene kleine Bohrer in einem Kasten, der aussah wie der Werkzeugkasten meines Vaters, als ich noch ein Kind war."



So geht es auch nicht . Das schließt natürliche Erklärungen nicht aus , aber ist hier ebenfalls nur Spekulation ,die rethorisch als sicher dargestellt wird.


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Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 18:45
Neurologist and University of Toledo Neuroscience Researcher, Dr. John Greenfield considers the EEG data from patients with near death experience (NDE).

For near death experience skeptics, medical evidence of a flat EEG during an out of body experience has always been a stumbling block. After all, a brain dead patient can’t hallucinate. But, does a flat EEG really mean no brain activity? NDE doubters have claimed activity deep inside the brain, beyond the reach of EEG instruments, must account for the complex “realer than real” experiences reported by those who briefly pass into the afterlife. Now, University of Toledo Neuroscience researcher, and EEG expert, Dr. John Greenfield explains why this claim doesn’t hold up.

“It’s very unlikely that a hypoperfused brain [someone with no blood flow to the brain], with no evidence of electrical activity could generate NDEs. Human studies as well as animal studies have typically shown very little brain perfusion [blood flow] or glucose utilization when the EEG is flat. There are deep brain areas involved in generating memories that might still operate at some very reduced level during cardiac arrest, but of course any subcortically generated activity can’t be brought to consciousness without at least one functioning cerebral hemisphere. So even if there were some way that NDEs were generated during the hypoxic state [while the brain is shut off from oxygen], you would not experience them until reperfusion [blood flow] allowed you to dream them or wake up and talk about them”, Greenfield stated.


http://www.skeptiko.com/eeg-expert-on-near-death-experience/

Scheint somit doch etwas zu sein ,was kontrovers diskutiert wird.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 18:47
Teeva_ schildert uns ein an und in ihrer Person erlebtes, subjektive Nahtoderlebnis, warum soll ich es ihr nicht glauben, was für einen Sinn würde es machen, ihr zu sagen "alles Quatsch"?

Ob nun neben sich stehend, in einem Tunnel aus Licht seiend oder zusammen mit Engeln, gleich viel, das sind typische Phänomene bei sogenannten Nahtoderlebnissen. Sie tauchen aber nicht bei allen auf, die "tot" waren und wieder zurück gekehrt sind.

Sind diese subjektiv gemachten Erfahrungen und die dabei zu Tage tretenden Bilder und Eindrücke objektiv verifizierbar? Wenn, ja, was könnte von all diesen verschiedenen Nahtoderlebnissen ein gemeinsamer Nenner sein?

Dass der "Geist" neben sich steht, dass der "Geist" oben ist und seinen Körper liegend als Ganzes unten sieht, der Geist also sich selbst sieht oder, dass die Person den Einddruck hat in anderen oder himmlischen Sphären zu weihlen, dies alles ist nichts neues, man schaue auf die reiche und alte Geschichte des Menschen. Es gibt eine Tradition im Yoga und auch in den psychologischen und Religionswissenschaften, die davon berichten und wie es möglich ist, diese Erfahrungen willentlich herbeizuführen, z. B. durch Atem- und Herzstillstand.


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Marko11
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 23:03
@Luminarah

Bei dem Artikel von Heise meinte ich eigentlich seine " Vermutung " welche Stoffe bei der Narkose nicht verabreicht wurden sind . Hier begibt er sich in den Bereich der Spekulation . Er hätte , bevor er so eine Aussage trifft sich erkundigen müssen welches die Art der Narkose bzw welches Gemisch gegeben wurde . Der Arzt in dem Video sagt doch ganz deutlich , Ziel war es jegliches Bewusstsein lahm zu legen . Da vertraue ich doch schon mal den Ärzten das sie um die Wirkungsweise der Stoffe bescheid wissen .


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Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 23:11
@Marko11
er spekuliert auf vielen Ebenen. Ich denke ,das ist auch keine wissenschaftliche Herangehensweise. Wenn man andere NTE heranzieht ,ist es überhaupt nicht zwingend ,dass die Patientin erwachte.

Letztendlich ist das typisches GWUPler Geschwurbel.


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Scox
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

13.02.2013 um 23:13
@Keysibuna
Keysibuna schrieb:Hast du eine Ahnung wie viele Bücher über Weltuntergang 2012 geschrieben wurde?
Und wie viele Dokus darüber gemacht wurden? :}
Ach komm. Gab doch davor schon genug Wissenschaftler, die sagten, dass an der Prophezeiung nichts dran ist. Bei den NTE gibt es aber keine Wissenschaftler, die sagen, dass da nichts dran ist. Also gibt es da kein "wahr" oder "falsch".

Was das EEG angeht, hat @Luminarah schon geschrieben, dass man für Halluzinationen aktive Synapsen braucht und damit eine Hirnaktivität gegeben ist, die auch messbar sein dürfte. Da das bei NTE wohl nicht der Fall ist...

Was die Blinden angeht, schließ ich mich @Luminarah an. Selbst, wenn ein Blinder die ganzen Informationen innehat. Er kann niemals wissen, wann etwas wo genau ist. Dafür bräuchte es übersinnlicher Fähigkeiten. :D

Ach ja -> :} (ich mag Teufelchen^^)


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Keysibuna
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

14.02.2013 um 15:04
Also dann weiter;

Autoskopie
Autoskopie bezeichnet verschiedene Phänomene des Sich-selbst-sehens.
Hierbei hat der Betroffene entweder den Eindruck, er würde aus seinem Körper heraussteigen und auf sich herabsehen (Außerkörperliche Erfahrung) oder er würde seinen Körper vor sich sehen (Doppelgänger-Erlebnis).
Autoskope Erlebnisse wurden des Öfteren von klinisch Toten und später Reanimierten berichtet. Es gibt bis heute nur sehr wenig wissenschaftliche Untersuchungen dieses Phänomens.
[b}Autoskopie konnte u.a. im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen und vaskulären Hirnschädigungen nachgewiesen werden.[/b]

Wikipedia: Autoskopie

Neuropsychologische Störungen sind Störungen im Verhalten, Wahrnehmen und Erleben die auf Beschädigungen oder Verletzungen des Gehirns zurückzuführen sind. Sie werden auch als Hirnfunktionsstörungen bezeichnet und sind bis auf wenige Grenzfälle somit "hirnorganisch" verursacht.[...]

2. Vaskuläre Hirnschädigungen

Vaskuläre Hirnschädigungen sind Störungen der arteriellen Blutversorgung des Hirngewebes aufgrund von Blutgefäßerkrankungen. Sowohl die großen als auch die kleinen Blutgefäße (Mikroangiopathie) können betroffen sein. Im jeweils betroffenen Versorgungsgebiet kommt es zum Neuronenuntergang sobald ein Mindestwert des Energieumsatzes unterschritten wird (Tätigkeitsumsatz 100%, Bereitschaftsumsatz 50%, Erhaltungs­umsatz 15%).

Bei den großen Gefäßen unterscheidet man 2 Infarkt-Arten:

a) Ischämische Infarkte ( zu wenig Blut): dabei handelt es sich um einen vollständigen oder teilweisen Verschluss einzelner Arterien der zu einem Territorial Infarkt führt. Verschlüsse können - wie ein Warnzeichen, noch bevor es zu bleibenden Ausfällen kommt - kurzzeitig und reversibel sein (transitorisch ischämische Attacke, TIA). In Abhängigkeit von der Schnelligkeit mit der sich die durchgängigkeit des betroffenen Gefäßes wieder herstellt (=Reperfusion), sind auch die umschriebenen Funktionsausfälle reversibel. Die Gefäße können sich aufgrund erhöhter Blutfettwerte allmählich zusetzen oder aber relativ plötzlich durch einen Pfropfen (Trombus) verstopft werden (=Trombo-Embolie). Solche Tromben können auch außerhalb des Gehirns gebildet werden (z. B. im Herzen). Sobald sie sich dort ablösen werden sie mit dem Blutstrom ins Gehirn gespült.


http://www.ambulante-neuropsychologie-berlin.de/neuropsychologische%20stoerungen.htm
Peter Fenwick, Neurologe und Präsident des britischen Zweiges der International Association for Near Death Studies, äußerte in seinem Buch die Meinung, dass sich vieles nur erklären lässt, wenn man annimmt, dass bei der Nahtoderfahrung tatsächlich etwas den Körper verlässt, betont aber andererseits den starken Einfluss, den physiologische Vorgänge und kulturelle Prägung darauf haben, in welcher Form die Erfahrung letztlich ins Bewusstsein gelangt. Außerdem weisen Peter und Elizabeth Fenwick darauf hin, dass es Beispiele für Erfahrungen gibt, die nur geträumt oder Halluzinationen sind


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

14.02.2013 um 23:15
"Autoskopie bezeichnet verschiedene Phänomene des Sich-selbst-sehens." Autoskopie ist wenig erforscht, stimmt auch. Unbekannt und gänzlich unerforscht ist dieses Phänomen in der Menschheitsgeschichte jedoch nicht und es ranken sich viele bunte Girlanden um das Thema.

Als eine These möchte ich die Behauptung einwerfen, dass Autoskopie nicht notwendig und immer gefährlich oder als pathogenen oder phatologisch einzustufen ist und Autoskopie ein je spezifisch zu Tage tretendes Seiendes ist, das ein Potential oder einen möglichen Aspekt des Bewußtseins vor ein inneres Augen, vor eine Kamera führt.

Was Bewußtsein ist und wie das "Bewußtsein" es macht, dass ich unvermittelt z. Beispiel "Engel" sehe und selber schwebe wie bei den Nahtodereignissen, oder vermittelt durch Reduktion der Atemtätigkeit, des Pulses und des Herzschlags die Prozesse des lebendigen Leibes bremse und zum Stillstand bringe, beides ist mysteriös, aber nicht identisch.


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Dawnclaude
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 03:10
@Keysibuna
Ne kleine Frage. Ich hatte mal mitbekommen, dass du auch in einem Koma warst, ähnlich wie @cognition und @Teeva_ gab es bei dir eigentlich irgendwas ungewöhnliches , so wie bei ihnen oder war alles schwarz und du bist dann einfach wieder aufgewacht ohne Erinnerungen?


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Dawnclaude
ehemaliges Mitglied

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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 03:13
Keysibuna schrieb:Autoskopie bezeichnet verschiedene Phänomene des Sich-selbst-sehens.
Hierbei hat der Betroffene entweder den Eindruck, er würde aus seinem Körper heraussteigen und auf sich herabsehen (Außerkörperliche Erfahrung) oder er würde seinen Körper vor sich sehen (Doppelgänger-Erlebnis).
Autoskope Erlebnisse wurden des Öfteren von klinisch Toten und später Reanimierten berichtet. Es gibt bis heute nur sehr wenig wissenschaftliche Untersuchungen dieses Phänomens.
[b}Autoskopie konnte u.a. im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen und vaskulären Hirnschädigungen nachgewiesen werden.
Hm ja, wobei die Mehrheit der Astralreisenden, diese Dinge ja auch erleben, ohne jegliche Hirnschädigungen.


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Teeva_
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 09:53
Wenn du wieder wach bist erinnerst du dich teilweise an Träume und
was du wahrgenommen hast während dem Koma.
Was komplett fehlt jede Erinnerung an den Vorfall der dich ins
Krankenhaus gebrach hat.
Das einzige ist das du Probleme mt Uhrzeit und Datum eine zeitlang hast.
Wobei ich bis heute, das ganze war 2009, Probleme mi dem Datum hab.
Ich weiß oft nicht welches Datum ist oder kann mir kein Datum merken.
Ist nicht weiter schlimm so lang ich das Jahr und den Wochentag weiß xD
Gib nichts was so erinnernswert gewesen wäre das ich mir ein Datum hätte
merken müssen o.0
Und immer noch leicht Probleme mit der Konzentration.
Gut das einzige was wirklich schwerwiegend ist, ist das sich deine
Wahrnehmung verändert.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 10:53
Der Begriff "Nahtoderfahrung" sollte weiter differenziert werden. Denn ich meine, dass es sowohl subjektiv als auch faktisch (medzinisch, biologisch, chemisch) ein sehr großer Unterschied ist, ob jemand der in "Lebensgefahr" ist (Unfall, Fast-crash etc - sieht dann noch mal das Leben an sich vorbeiziehen etc.) eine "Erfahrung" macht, jemand der im Koma liegt entsprechende Erlebnisse hat oder jemand Erlebnisse hat der wirklich KLINISCH TOT ist (Herz Kreislaufstillstand). Da wird immer unheimlich viel durcheinandergeworfen, weshalb es schwer ist sich auf eine Diskussion einzulassen.

Ich selber hatte bei einem Eingriff einen Herz-Kreislauf-Stillstand mit anschließender "Wiederbelebung" durch Defibrillator - und ein entsprechendes Erlebnis.


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Keysibuna
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 14:14
@Dawnclaude

Bin vorm OP eingeschlafen und iwann wach geworden! War der Meinung es sind nur wenige Stunden vorüber wären.

Einzige was ich sehr interessant fand das UB schon sehr rege aktiv wird bevor man richtig aufwacht.

Bin der Meinung das in dieser Phase werden alle Informationen die wir haben in "Augenschein" genommen wird.

Wie zum Beispiel sehr entfern wahrgenommene akustische Reize versucht UB einzuordnen, ja nach vorhandene Information oder Vorstellung.

Bin der Überzeugung das wir genau aus diesem Grund sehr schnell in der Lage sind herauszufinden wo wir uns, in diesem Moment in dem man wach wird, befinden.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 14:55
Nahtoderfahrungen.

Da ist mal an erster Stelle festzustellen, die Betroffenen waren nicht tot. Und nicht jeder, der erfolgreich reanimiert worden ist, hat derartige Erfahrungen gemacht.

Es ist durchaus möglich, dass jemand in tiefster Bewusstlosigkeit und akuter Lebensgefahr träumt. Mag sein, dass der Inhalt dieser Träume durch Sauerstoffmangel im Gehirn mitbestimmt wird.

Wesentlicher für den Inhalt dürfte allerdings die Tradition sein, in welcher der Betroffene aufgewachsen ist.

Wir dürfen getrost davon ausgehen, es ist noch niemand "zurückgekommen", der uns vom Jenseits, und sei es nur der Vorhof des Jenseits, hätte erzählen können.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 15:44
Von welchen Fällen sprichst Du denn jetzt? Denen mit Vorahnung (beinahtoderfahrungen nenne ich das), denen im Koma oder Leuten mit Herz-Kreislaufstillstand?

Ich kann Dir für meinen Teil jedenfalls versichern, dass ich nichts geträumt habe. Ich habe auch keine Gestalten gesehen und mich auch nicht von außerhalb selbst liegen sehen oder ähnliches. Mein Erlebnis ist unbeschreibbar und es war ein Gefühl der absoluten Geborgenheit, der Ruhe und des Friedens. Ich behaupte, dass dieser Zustand aber auch rein gar nichts mit meiner Tradition zu tun hatte, sondern einfach ein biologisches Programm was abläuft wenn man stirbt. Das wäre vermutlich jedem anderen auch so ergangen.


Ich war für einige Minuten klinisch tot. Erst Kammerflimmern und dann Asystolie. Zweimal hat man mir den Defi auf die Brust geknallt. Zum Glück kam ich wieder.

Das man in diesem Zustand nicht endgültig tot ist, dürfte einleuchtend sein. Es heißt ja deswegen auch NAHtoderfahrung und nicht Tod-erfahrung.

Natürlich gibt es auch diese Erzählungen, von Engeln, Unterhaltung mit Verstorbenen etc. Es handelt sich dabei aber meines Erachtens um andere Erlebnisse (meist im Koma oder während einer OP) die eher in die Richtung Traum gehen dürften. Dennoch erlaube ich mir kein Urteil über diese Erlebnisse.


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Luminarah
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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 16:01
@Forseti70
hattest Du den auch typische Erlebnisse wie :

Erweitertes Bewusstsein
Tunnelerlebniss
Gefühl einer Grenze

Es würde mich sehr interessieren ,wenn es zu persönlich ist ,gerne per PN .

Wie in dem Video ,was ich gepostet habe ,da sagt die Historikerin ,mit Traum hat das nichts zu tun.


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 16:17
@Luminarah

Dieses Erlebnis war im Jahre 2009 - ist also schon eine Weile her. Dennoch hatte ich auch damals schon Probleme, das ganze in Worte zu kleiden.

Zu Deinen speziellen Fragen:
1. Erweitertes Bewusstein

Ja und Nein. Ich hatte dort keine Eingebung oder ähnliches. Aber es war auch nicht wie im Dämmerschlaf oder im Traum, aber auch nicht so als ob man Wach wäre.

Ich war einfach "Da" und das ohne Wenn-und-aber. Ich habe mir keine Gedanken gemacht. Ich war einfach da, so als ob ich immer schon "da" gewesen wäre. Ohne Erinnerung daran, dass ich soeben noch auf dem OP-Tisch lag. Es handelte sich um einen Herzkatheter-Eingriff ohne Narkose. Ich war also auch nicht betäubt.
Es war alles schwarz, es war absolut still. So eine Stille habe ich danach nicht mehr erlebt. Ich war einfach nur "da" und fühlte mich unendlich geborgen, friedlich, schwerelos. Kein Schmerz, kein Atmen, kein Druck, kein körpergefühl mehr.

2. Tunnelerlebnis

Kann ich so nicht direkt sagen. Es war wie gesagt alles nur schwarz. Erst ganz zum Schluss sah ich ein helles Licht, das sich "pixelartig" (blödes Bild aber so in etwa kam es mir vor) immer mehr vergrößerte und auch schemenhaft "Gestalten" erkennen ließ. Ich denke aber eher, dass es der Schatten der Personen/Gegenstände des sich wieder einsetztenden Augenlichts war - bis ich plötzlich wieder den Doktor über mir sah. Ich brauchte einige Sekunden um überhaupt zu realisieren, was passiert war und dieses Aufwachen war wohl für das Licht verantwortlich (denke ich) gleichzeitig kam auch der "Ton" wieder. So als wenn man auftaucht... plötzlich wieder "Lärm"


3. gefühl der Grenze

Kann ich so nicht sagen. Da war ja nichts. Vielleicht war das Licht auch die Grenze. Ich weiß es nicht aber ich habe es jedenfalls nicht so empfunden



Etwas wirr meine Ausführungen, ich weiß. Aber es ist nach wie vor schwer zu erklären. Es war jedenfalls kein Traum sondern ein anderer Bewusstseinszustand. Eigentlich war ich in Gedanken hellwach - aber ich habe eben an nichts gedacht sondern nur dieses unheimlich schöne friedliche Gefühl und die Ruhe genossen...


Die Angst kam erst nach dem Erlebnis. Angst davor sterben zu müssen. Angst wieder einfach so "umzukippen" Gedanken an die eigene Vergänglichkeit und due Unzulänglichkeiten des eigenen Körpers und das Schwinden in das Urvertrauen zum Körper und zum eigenen Herzen.

Das Erlebnis an sich war, wie gesagt, nicht bedrohlich sondern im Gegenteil unendlich schön.


Ich hoffe ich konnte es annähernd erklären ; )

Wenn nicht gerne per PN


Grüße
Fors


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Nahtoderfahrungen, die wissenschaftliche Sicht

15.02.2013 um 16:23
Nachtrag:

Vielleicht handelte es sich bei diesem Licht auch wirklich um diese "Grenze", die Schwelle zum Jenseits - von der so viele berichten - und ich bin eben nur gerade noch rechtzeitig wiederbelebt worden. Ich weiß es einfach nicht, da ich zum Glück ja zurückkommen durfte.
Das erste was ich nach dem Erwachen fühlte war dieses Brennen auf der Brust (vom Defi), die Schwere des seins, das Atmen müssen, aufflackernde Angst. Das war nach dem friedlichen Erlebnis zuvor schon ziemlich heftig.

P.P.S.

Welches Video meinst Du genau? Hier im Thread sind ja so einige. Kannst Du mir mal einen link geben?


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