Bitcoins - Die neue Währung mit Zukunft?
gestern um 09:59Ich ergänze: unwiederbringlich verloren gehen.CharlyPewPew schrieb:und es werden in Zukunft noch mehr verloren gehen.
Ich ergänze: unwiederbringlich verloren gehen.CharlyPewPew schrieb:und es werden in Zukunft noch mehr verloren gehen.
Total_Recall schrieb:Ich ergänze: unwiederbringlich verloren gehen.
Ja da kam ja schon mal die Argumentation, dass "irgendwann" Quantencomputer diese wiederherstellen könnten.RayWonders schrieb:verstehen tue ich ihn allerdings nicht..
das ist nicht richtig dass bitcoin dann wertlos wird. denn es betrifft ja nicht die blockchain bzw. das bitcoin core netzwerk, sondern die schlüssel mit der du auf deine wallet(s) zugreifst. die wallets bzw. die schlüssel werden dann unsicher und nicht das bitcoin netzwerk. bis dahin gibt es dann auch quantensichere wallets. von trezor gibt es mit dem trezor 7 übrigens schon ein quantum ready wallet.CharlyPewPew schrieb:Ja da kam ja schon mal die Argumentation, dass "irgendwann" Quantencomputer diese wiederherstellen könnten.
Wenn dieser Tag gekommen ist, wird Bitcoin sofort wertlos, weil die Blockchain kompromittiert ist.
trotzdem sind die doch da. am ende wird es auf der blockchain 21millionen bitcoin geben, egal ob man auf alle zugreifen kann oder nicht.CharlyPewPew schrieb:Nö wird’s nicht. Es sind jetzt schon etliche verloren gegangen und es werden in Zukunft noch mehr verloren gehen.
wer viel geld auf der bitcoin blockchain in selbstverwahrung lagert und dann seine privaten schlüssel vergeigt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. :DSomertonMan schrieb:Na ja, einfach auf die Rückwand jedes Schrankes im Haus kritzeln. Man muss ja nicht "Bitcoin-Zugang" dazu schreiben. Aber dann weiß man als einziger, was das ist und wo er ist.
dann müsstest du aber ein gedächtnis wie ein schweizer käse haben. :Pkuno7 schrieb:Nützt dir aber auch nix, wenn du nich mehr weißt, dass das da steht und selbst wenn du da mal zufällig hinschaust, weißte ja auch nich mehr, was das bedeutet.
Oder nen Unfall, Herzinfarkt, Altersdemenz…EZTerra schrieb:dann müsstest du aber ein gedächtnis wie ein schweizer käse haben. :P
ok, bei einem unfall oder herzinfarkt kann man natürlich nichts machen. wenn sich demenz bemerkabar macht, dann kann man noch vorbeugen.kuno7 schrieb:Oder nen Unfall, Herzinfarkt, Altersdemenz…
Wenn die Schlüssel unsicher werden ist das komplette Eigentumssystem von Bitcoin gebrochen!EZTerra schrieb:die schlüssel werden dann unsicher
„Quantum-ready Wallets“ helfen nur vor der Offenlegung des Public Keys und nicht bei Adressen, deren Public Key bereits bekannt ist.EZTerra schrieb:bis dahin gibt es dann auch quantensichere wallets. von trezor gibt es mit dem trezor 7 übrigens schon ein quantum ready wallet.
Genau... ein potenzieller Angreifer wird exakt so vorgehen und das wird ganz lange dauern, weil Quantencomputer ja nicht parallel arbeiten können oder wie? Sollte so ein Szenario je eintreten, wäre es nicht allzu abwegig, dass es kein "nacheinander Leeren", sondern ein Massenereignis wird.EZTerra schrieb:diese sind die ersten adressen, falls es quantenqomputern mal gelingen sollte die verschlüsselung zu umgehen, die angegriffen werden. da auf jeder adresse nur etwa 50 bitcoin liegen, wird es eine ganze weile dauern bis die alle geleert sind.
Jo die Erde hat auch noch ein paar Millionen Tonnen Gold im Erdkern... der ist natürlich richtig relevant für uns hier oben.EZTerra schrieb:trotzdem sind die doch da. am ende wird es auf der blockchain 21millionen bitcoin geben, egal ob man auf alle zugreifen kann oder nicht.
bis das soweit ist, gibt es eh quantum sichere wallets. meinst du die hersteller schlafen oder sind sich dem nicht bewusst. diese gefahr liegt irgendwo 20-30 jahre in der zukunft.CharlyPewPew schrieb:Wenn die Schlüssel unsicher werden ist das komplette Eigentumssystem von Bitcoin gebrochen!
Ja die Blockchain läuft weiter, aber sie schützt dein Eigentum nicht mehr... also ist sie einfach nur noch nutzlos.
Womit dein…EZTerra schrieb:ok, bei einem unfall oder herzinfarkt kann man natürlich nichts machen.
…schon für die Tonne is. Einfach nur glauben hilft eben nich immer.EZTerra schrieb:bitcoin hat keine schwachstelle.
EZTerra schrieb:bis das soweit ist, gibt es eh quantum sichere wallets. meinst du die hersteller schlafen oder sind sich dem nicht bewusst. diese gefahr liegt irgendwo 20-30 jahre in der zukunft.
Ja und nu?CharlyPewPew schrieb:„Quantum-ready Wallets“ helfen nur vor der Offenlegung des Public Keys und nicht bei Adressen, deren Public Key bereits bekannt ist.
Heißt: Es sind nur die Bitcoin sicher, die gehortet wurden. was bringt dir das? Die will doch in diesem Worstcase Szenario dann so oder so niemand mehr haben, weil: sobald Transaktion stattfindet -> Public Key bekannt -> unsicher.
Also hast du nur Sicherheit durch Nichtnutzung. Irgendwie suboptimal für ein Zahlungsmittel oder?
Definiere "leichtere Ziele"... und: warum sollten sie? Weil du das sagst, oder was?EZTerra schrieb:und wenn quantencomputer mal am start sind, dann greifen die erstmal leichtere ziele an.
EZTerra schrieb:bis das szenario eintritt vergeht soviel zeit, das erleben wir wahrscheinlich gar nicht.
Bitte entscheide dich... entweder spekulieren wir über den Fall, dass verlorene Bitcoin wiederhergestellt werden können... und zwar mit all seinen Schattenseiten, wie die von mir erwähnten.EZTerra schrieb am 17.12.2025:und es wird die zeit kommen, wo man die wieder zurückholen kann
Naja, das ist aber keine technische schwachstelle vom bitcoin netzwerk.kuno7 schrieb:Womit dein…
…schon für die Tonne is. Einfach nur glauben hilft eben nich immer.EZTerra schrieb:bitcoin hat keine schwachstelle.
Im moment und für die nahe zukunft ist das netzwerk sicher.SomertonMan schrieb:Sicher ist, dass nichts sicher ist.
Aktuell ist das nicht relevant. Wenn es dann irgenwann soweit ist dann wird es auch quantum proof wallets geben. In der bitoin szene wird das aktuell nicht als gefahr wahrgenommen. Das thema ist im netz auch mehr als durchgekaut. Aktuell besteht keine gefahr. Weder für das netzwerk, noch für hardware wallets.CharlyPewPew schrieb:Ja und nu?
Was wird denn deiner meinung nach als erstes angegriffen, die leichten oder schwere ziele. Wenn du panzerknacker bist, steigst du dann direkt bei fort knox ein, oder lieber erstmal sparkasse gelsenkirchen? 😄CharlyPewPew schrieb:Definiere "leichtere Ziele"... und: warum sollten sie? Weil du das sagst, oder was?
Erstens mal war deine Aussage ja "Bitcoin hat keine Schwachstelle" und nich "Das Bitcoin Netzwerk hat keine Schwachstelle" und zweitens isses hal ein Nachteil zB. gegenüber der heute gebräuchlichen Systeme, denn wenn ich mein Vermögen auf nem Bankkonto oder Broker zu liegen habe, dann kann ich auf mein Vermögen auch noch zugreifen, wenn ich mein Passwort (aus welchen Gründen auch immer) nich mehr habe.EZTerra schrieb:Naja, das ist aber keine technische schwachstelle vom bitcoin netzwerk.
das ist halt die sache mit der selbstverwahrung. man sollte schon wissen was man tut. das ist aber alles kein hexenwerk. den zugang zu seiner wallet oder seinen wallets sicherzustellen, sollte jedem klar denkenden menschen möglich sein.kuno7 schrieb:Erstens mal war deine Aussage ja "Bitcoin hat keine Schwachstelle" und nich "Das Bitcoin Netzwerk hat keine Schwachstelle" und zweitens isses hal ein Nachteil zB. gegenüber der heute gebräuchlichen Systeme, denn wenn ich mein Vermögen auf nem Bankkonto oder Broker zu liegen habe, dann kann ich auf mein Vermögen auch noch zugreifen, wenn ich mein Passwort (aus welchen Gründen auch immer) nich mehr habe.
Selbst im Fall eines plötzlichen Todes, können die Erben auf Assets und Guthaben zugreifen, wenn sie nen Erbschein vorweisen können, bei Anlage in Bitcoin sind im Falle eines unerwartet eingetretenen Todes die Coins wech und zwar für immer, wenn der Verstorbene als einziger den Key kannte.
Des weiteren gibts natürlich noch weitere Nachteile von Bitcoins gegenüber anderen Systemen, die hier auch schon diskutiert wurden. Wer also meint, Bitcoin hätte keine Schwächen, der muss schon beide Augen fest zudrücken.
Dann gehe ich davon aus, dass die Zugangsdaten zu deinen Wallets bei einem Notar im Safe liegen, da du für das jederzeit eintreffbare Unerwartete im Sinne deiner Erben vorgesorgt hast. Wie ich verstehe, liegen deine Krypto-Besitztümer nicht bei einem von der Finanzaufsicht kontrollierten Broker (in Ö haben wir sowas, diese Zugänge wären vererbbar).EZTerra schrieb:für den fall eines unerwarteten todes oder wenn du erben hast und du bitcoin weitervererben willst, dann sollte man das natürlich alles im vorfeld regeln. das versteht sich aber doch von selbst.
Also ist es auch nicht relevant darüber zu spekulieren, ob verlorene Bitcoin irgendwann wiederhergestellt werden können.EZTerra schrieb:Aktuell ist das nicht relevant.
Du kannst mir jetzt sicher noch sagen, was "leichte Ziele" sind.EZTerra schrieb:Und falls es jemals zu so einen quantencomputer szenario kommen sollte, dann werden natürlich die leichten ziele mit hohen beständen angegriffen und das werden dann die wallets von satoshi nakamoto sein. Der hält ca 1millionen coins verteilt auf wallets mit a 50stück. Das wird dauern bis die geräumt sind und verschafft allen anderen, vorrausgesetzt der worst case trifft ein, zeit.
wie genau ich das geregelt habe, will ich hier nicht breittreten, aber neben dem notar gibt es auch verschiedene andere möglichkeiten.Narrenschiffer schrieb:Dann gehe ich davon aus, dass die Zugangsdaten zu deinen Wallets bei einem Notar im Safe liegen, da du für das jederzeit eintreffbare Unerwartete im Sinne deiner Erben vorgesorgt hast. Wie ich verstehe, liegen deine Krypto-Besitztümer nicht bei einem von der Finanzaufsicht kontrollierten Broker (in Ö haben wir sowas, diese Zugänge wären vererbbar).
CharlyPewPew schrieb:Also gilt immer noch:
und:CharlyPewPew schrieb:sobald Transaktion stattfindet -> Public Key bekannt -> unsicher.
Also hast du nur Sicherheit durch Nichtnutzung. Irgendwie suboptimal für ein Zahlungsmittel oder?
CharlyPewPew schrieb:Sobald eine einzige Key-Rekonstruktion öffentlich wird ist das Vertrauen sofort weg und das ganze System kollabiert innerhalb kürzester Zeit.
kurz unf knapp, ja.CharlyPewPew schrieb:Also ist es auch nicht relevant darüber zu spekulieren, ob verlorene Bitcoin irgendwann wiederhergestellt werden können.
das wird die zukunft zeigen. mir persönlich ist es egal, ob bitcoin irgendwann mal globale währung wird oder nicht. ich kann mir das aber durchaus vorstellen, weil bitcoin alle eigenschaften dazu hat.CharlyPewPew schrieb:-> Bitcoin wird keine Währung
die leichtesten ziele sind die ältesten adressen (legacy und im p2pk) und dann logischerweise besonders die, wo viele bitcoin liegen. letztere sind die adressen, die als erstes angegriffen werden, weil dort der public key immer bekannt ist.CharlyPewPew schrieb:Du kannst mir jetzt sicher noch sagen, was "leichte Ziele" sind.