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Der Mord an Angelika Föger im Juli 1990

Der Mord an Angelika Föger im Juli 1990

05.06.2013 um 20:31
Eine böse Absicht will hier glaube ich niemand unterstellen, und ich schon mal gar nicht. Aber irgendwie hat der Satz " Es gibt einen Geständigen" Uferlose Gehirnaussetzer hervorgerufen..

Ich bin zwar kein Kriminalist bekomme aber bei der Feststellung, die blonden Haare stammen vom Opfer, Sodbrennen. Ok,ok... ich hab mir das Bild vom Opfer angeschaut und hatte eine Brille auf... und bin nicht Farbenblind. Von der Verletzung will ich noch nicht mal reden. Das ist alles schon sehr sehr merkwürdig. Der Gerichtsmediziner sollte sich was schämen.

Aber welche Möglichkeiten stehen Herrn Föger noch zur Verfügung? Ich appelliere nochmal an den Herrn K. er solle doch wenigstens ein ganz kleines bisschen schlechtes Gewissen bekommen und reinen Tisch machen. Ich will nicht glauben das ihm das egal ist. Aber da können wir hier nichts machen, nur er.

Ich hoffe das der Fall doch noch irgendwann geklärt wird.


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Der Mord an Angelika Föger im Juli 1990

12.06.2013 um 19:29
sam200699 schrieb am 05.06.2013:Das ist alles schon sehr sehr merkwürdig. Der Gerichtsmediziner sollte sich was schämen.
@sam200699
Die Familie Föger hat anlässlich des 23. Todestages von Angelika neue Infos und Dokumente auf ihrer Internetseite eingestellt. Die meisten Dokumente und Infos beziehen sich auf den Gerichtsmediziner. Unter anderem verfügen die Fögers über ein Dokument der Staatsanwaltschaft, aus dem hervorgeht dass gegen den Gerichtsmediziner durch die StA sogar ermittelt wurde (oder noch immer ermittelt wird?). Und zwar wegen Amtsmißbrauch, Amtsmißbrauch mit Urkundenfälschung, und zuletzt auch Mord.

Interessant erscheint mir eben der Umstand, dass die Familie Föger mit ihren Anschuldigungen gegen diesen Gerichtsmediziner nicht alleine stehen. Da gibt es wohl noch weitere Geschädigte, die allesamt ebenso unglaubliche Erfahrungen mit diesem Gerichtsmediziner machen mussten. Der US-amerikanische Buchautor John Leake hat in seinem Buch "Eiskalter Tod. Unfall oder Verbrechen?" über einige Fälle (unter anderem eben auch Angelika Föger) berichtet, in denen dieser fragwürdige Mediziner Obduktionsergebnisse manipuliert haben soll.


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13.06.2013 um 15:19
Dazu wäre hier bei almy die Diskussion um den mordfall Daniela Kämmerer interessant.
Da geht es wie in anderen Fällen auch um Unstimmigkeiten bei der selben gerichtsmedizin.
Und bei anderen Fällen aus Innsbruck auch. Mindestens 3 Fälle sind hier bei almy.


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13.06.2013 um 19:29
Vielen Dank @itfc !! Mir war das nicht bewusst.

Ich verlinke hier also den Mordfall Daniela Kammerer, aufgrund des oben geschilderten Zusammenhangs (vermutete Strafvereitelung oder Manipulation der Ermittlungsergebnisse durch die Gerichtsmedizin):

Diskussion: Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

@itfc sind Dir die weiteren Fälle (über die bei Allmy bereits diskutiert wurde) namentlich bekannt? Ich würde diese der vollständigkeit halber auch gerne hier aufführen.


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13.06.2013 um 19:54
@Dornröschen
lies mal hier , auch wieder vorwürfe über schlechte arbeit
Diskussion: Kriminalfälle Östereich

Diskussion: Rätselhafter Todesfall in Österreich: Susi Greiner

jedesmal taucht dort die Gerichtsmedizin insbruck unrühmlich auf.


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14.06.2013 um 22:06
Vielen vielen Dank @itfc. Genau, von dem Mord an Susi Greiner hatte ich auch gelesen, mir war aber der Name nicht mehr eingefallen. Und unter dem von Dir verlinkten Thread werden u.a. auch noch folgende Fälle genannt:
Man kann sich jedoch mal die Geschichte von Raven Vollrath ansehen:
http://raven_vollrath.repage5.de/

Oder Denisa Soltisova:
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Junge-Frau-stirbt--und-niemand-interessiert-es/story/10867923

Oder das Schicksal von Duncan McPherson:
http://www.coldalongtime.com/

Ich finde das absolut unerträglich, wenn trotz einer offensichtlichen Fremdeinwirkung nicht gehandelt wird...
Sorry wegen der Querverweise - die für den Fall Angelika Föger aber durchaus relevant sein dürften.

@AxelF hat etwas gesagt, das ich in ähnlicher Form schon wo anders gelesen hatte und für ebenso treffend wie auch schockierend halte:
Ich denke, das man keine Morde haben will, weil das dem Fremdenverkehr schadet. Die Urlauber würden sicher zweimal überlegen, ob man dort urlaubt, wo ein Mörder umgeht...

Selbstmorde können jedoch überall passieren und sind für andere harmlos...
Ich kenne das eigentlich nur aus kommunistischen und sozialistischen Ländern, dass man zugunsten der Außenwirkung die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen tritt. In der DDR gab es "offiziell" ja auch keine Sexualstraftäter oder Gewaltverbrecher. Die DDR ist aber Geschichte, was man vom Staate Österreich nicht behaupten kann. Und ich hielt unser wunderschönes Nachbarland (welches ich schön öfters bereist habe, als ich zählen könnte) eigentlich immer für einen Rechtsstaat. Aber nach Kenntnis dieser Fülle von Verschleierungsmanövern frage ich mich inzwischen ernsthaft, ob ich die österreichischen Ermittlungs- und Justizorgane nicht einfach in "Unter-den-Teppich-kehr-Organe" umbenennen möchte. Jaaa... sicher tue ich da vielen bemühten und aufrichtigen Beamten Unrecht. Aber ich kann meiner Empörung gerade nicht anders Ausdruck verschaffen.


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15.06.2013 um 01:01
@Dornröschen
Ich möchte das mittlerweile so ausdrücken: vor Angst vor einem unangenehmen Ergebnis der Untersuchung, versucht man die Untersuchung ganz zu unterlassen, egal was dabei herauskommen würde!

Dies kann durch Faulheit oder eben Verlustbefürchtungen bedingt sein.

In dem Sinne ist der Foeger-Fall speziell, weil der Täter tatsächlich geschützt werden soll.


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15.06.2013 um 01:10
@Dornröschen
Es gab mal eine Zeit, noch nicht lang her, in der ich als Tirolerin solche Aussagen persönlich genommen habe - hab mich da auch schon in einem anderen Thread mit jemandem angelegt, leider.

Das sind die Emotionen - Fakt ist, dass es kein Wunder ist, wenn jemand so denkt wie Ihr hier, und ich inzwischen auch. Niemand weiß, ob der Tourismus wirklich der Grund dafür ist, oder ob was anderes dahinter steckt, aber es ist einfach eine Tatsache, dass hier in Tirol, wie John Leake es so treffend beschreibt, "etwas faul ist", ganz extrem faul.

Ich hab damals den Daniela Kammerer-Thread eröffnet, zu dem hier verlinkt geworden ist - unrichtigerweise eigentlich, weil das mE einer der einzigen Kriminalfälle in Tirol ist, wo man, zumindest bislang, noch nicht von einem völligen Versagen der Gerichtsmedizin sprechen kann. Wobei - was wissen wir denn schon vom Kammerer-Mord? Vielleicht gab es noch andere Stichverletzungen, Abwehrspuren etc., die einfach übersehen und deshalb auch nicht publik gemacht wurden? Rabl hat Daniela untersucht - wenn man seine Vita kennt, muss man davon ausgehen, dass er einiges übersehen hat...

Die Lehre, die ich aus all dem gezogen habe, ist die: Wenn ich in der Zeitung von einem Gewaltverbrechen in Tirol lese, ziehts mir gleich die Gänsehaut auf. Vor allem, seit, beinahe schon bevor die Tat-Meldung kommt, schon online geschrieben wird "von Fremdverschulden ist NICHT auszugehen" - das ist schon Standard hier. Kein Fremdverschulden, bevor man die Leiche gesehen hat... Und wenn doch Fremdverschulden, dann keine Aufklärung, keine Fakten, keine Transparenz, im Gegenteil.

Und letztlich ist es hier wirklich seit Jahrzehnten so: Wenn nicht der Mörder direkt aufs Präsidium geht und gesteht, dann wird der Fall irgendwann als "ungelöst" in den Akten verschwinden. Manchmal wird noch ein bisschen gedreht und gewendet, dass es so passt, wie mans haben möchte (am besten eben Selbstmord oder Unfall), aber eben, ohne Geständnis schaut die Aufklärungsquote hier äußerst übel aus. Ich weiß nichts vom restlichen Österreich, würde mich mal interessieren, ob es dort auch so ist. Denke aber schon...

Du schreibst, Österreich wäre ein Rechtsstaat. Das stimmt schon - hier werden Tierschützer (erstmalig weltweit, soweit ich weiß...) unter dem Terrorismus-Vorwurf angeklagt, hier setzt die Exekutive ohne Rücksicht auf Verluste alles durch, was irgendwie Kohle ins Staatssäckerl bringt - aber wenn es um Kriminalfälle geht, dann scheint das alles keine Relevanz mehr zu haben.

Außerdem weise ich darauf hin, dass der Mord an Angelika Föger in/bei Reutte passierte. Das ist eine Kleinstadt in Tirol, "am Land", wie wir Innsbrucker sagen. Ich bin auch "am Land" aufgewachsen, in derselben typischen Kleinstadt, wie Reutte es ist. Ich hab damals auch solche Leute gekannt, die in der Kleinstadt-Idylle nicht gern gesehen wurden, was soweit ging, dass man sie einfach weghaben wollte. Ich hab mir überlegt, ob einem von denen dasselbe hätte passieren können wie dem "Mörder" von Frau Föger. Und mein Resümee ist: Ja. Das hätte jedem von diesen "Dorfdeppen", denen, die zuviel getrunken oder gekifft oder sonst irgendwie nicht reingepasst haben, passieren können. Und ich kenne die Polizei in diesen Kleinstädten zur Genüge. Die geben dann zwar weiter an die Kripo in Innsbruck, aber ist die dann besser, unvoreingenommener? Klares Nein. Und was Rabl betrifft: Es passiert mir höchst selten, aber dazu fällt mir nichts mehr ein. Ich kanns mir nicht erklären, weiß nicht, was da abgeht, finde es zum Kotzen und Davonrennen - aber was ihn dazu treibt, zu tun, was er tut, weiß vermutlich nur er :(

Ich schäme mich für dieses Land :(


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15.06.2013 um 02:01
AxelF schrieb:In dem Sinne ist der Foeger-Fall speziell, weil der Täter tatsächlich geschützt werden soll.
@AxelF
Ist das so?? Ich muss leider so dumm fragen, denn mir erschließt sich bislang nicht, warum gerade die Gerichtsmedizin oder der Staatsanwalt oder die Richter einen Mordbeteiligten schützen wollen? Dass der Dorfpolizist am Tatort vielleicht nicht ganz neutral und unparteiisch war ... geschenkt. Aber ermittelt, angeklagt und Recht gesprochen wurde am Ende ja nicht von irgendwelchen Dorf-Seilschaften. Und das ist der Punkt im Föger-Mord der mir schleierhaft ist. Ich hatte mir das bislang wirklich so erklärt, dass die Justiz allgemein nicht sonderlich an langen Verfahren interessiert zu sein scheint. Man macht quasi den Aktendeckel zu, so schnell das irgendwie möglich ist.


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15.06.2013 um 02:32
@ZenCat1
Vielen Dank für Deinen ausfühlichen und sehr offenen Beitrag!

Ich kann Deine Emotionen gut verstehen. Dort wo es um Deine Heimatregion geht, da geht es eben irgendwie auch ein Stück um Dich. Und wenn jemand (von weiß Gott woher) schreibt, dass die Tiroler Justiz irgendwie nicht richtig zu funktionieren scheint, dann ist das ein starkes Stück. Denn Rechtsstaatlichkeit ist in Europa ein hohes Gut. Aber nicht immer gelingt es uns diesen Wert hoch zu halten. Auch in Deutschland nicht, @ZenCat. Mannheim zum Beispiel liegt bekanntlich in Deutschland, nicht wahr?
ZenCat1 schrieb:Niemand weiß, ob der Tourismus wirklich der Grund dafür ist, oder ob was anderes dahinter steckt, aber es ist einfach eine Tatsache, dass hier in Tirol, wie John Leake es so treffend beschreibt, "etwas faul ist", ganz extrem faul.
Das mag vielleicht eine völlig blöde Überlegung sein, aber ich frage doch mal: Wie sind denn bei Euch die Justizorgane personell und finanziell ausgestattet? Rein theoretisch könnte einfach zu wenig Geld in die Judikative fließen. Unter solchen Umständen passieren dann schneller Fehler und es wird dann zwangsweise unsauber gearbeitet. Und wenn dann aufgrund der Schlampereien Ungereimtheiten und Widersprüche ans Tageslicht treten, dann dreht und biegt man sich vielleicht alles gerade. Ja, "vertuscht" den Makel. Könnte das nicht eine Ursache sein?


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15.06.2013 um 02:54
@Dornröschen
Du bist ja auch zu solch nachtschlafenen Zeiten unterwegs wie ich! :)

Wie ich schon kundgetan habe, dieses "persönliche", weil es halt meine Heimatregion ist, ist jetzt schon weggefallen. Die Gegend ist wunderschön, hier zu leben ist kaum bezahlbar und Politik und Polizei vermiesen einem das Leben nochmal mehr :)

Um Deine Frage zu beantworten:
Dornröschen schrieb:Wie sind denn bei Euch die Justizorgane personell und finanziell ausgestattet?
Ich hab das mal im Susi Greiner-Thread angeschnitten, dass es da eben sehr, sehr übel ausschaut, und wurde extrem angepatzt: Das würde niemanden interessieren, auch ohne Geld müsse die Kripo ihre Arbeit leisten.

Das ist mir schon bewusst, aber da haben eben einige User unter Realitätsverlust gelitten: Es geht nicht darum, was WIR für angemessen finden, sondern was wirklich passiert. Und es ist Fakt, dass in den letzten, sagen wir, 10 Jahren, in Tirol Unmengen polizeiliche Kräfte abgebaut wurden, - zig Polizeiposten wurden zugesperrt, die Kripo hat ihre Mannschaft extrem abgespeckt. Zu Zeiten des Mordes an Frau Föger war die Situation noch nicht so drastisch, da ist es aber ein anderes Thema, nämlich das der Tiroler Kleinstadt, das ich vorher schon erwähnte - da ticken die Uhren sowieso anders.

Wie gesagt, in Tirol - und österreichweit - wurden in den letzten paar Jahren massenweise Polizeistellen abgebaut, zusammengelegt, gespart und nochmal gespart. Ich hab einen Kumpel, der bei der Innsbrucker Polizei arbeitet, der sagt, es ist einfach nicht mehr erträglich. Ganz, ganz viele, die irgendwann mal was bewirken wollten, sind jetzt dahingehend "abgestürzt", dass sie nur mehr "Dienst nach Vorschrift" machen. Die interessiert es eigentlich nicht mehr, womit sie zu tun haben, weil sie nie wissen, wie lange sie ihren Job noch haben, so auf die Art: "Warum soll ich denn noch?"

Aber, so wie ich das sehe, liegt das Problem nur im Fall Daniela Kammerer bei der Polizei, und da nicht wirklich. Bei Susi Greiner liegt es allein bei der Gerichtsmedizin, und bei Angelika Föger bei Gerichtsmedizin zusammen mit Kripo. In letzterem Fall kann ich mir nur vorstellen, dass der damalige Landeshauptmann seine Finger im Spiel hatte. Der stammte zwar nicht aus der Region Reutte, war aber, das ist in ganz Tirol bis heute bekannt, immer bereit, seinen Stammtischkumpeln und irgendwelchen anderen "Freunden" auszuhelfen. Ohne ihm was unterstellen zu wollen, das wäre für mich aber die Erklärung - damals war Kollege Rabl nämlich erst neu im Amt und sicher noch nicht so weit, wissentlich Scheiße zu bauen. Da war was anderes dahinter, definitiv. Vielleicht ist damals einer zum Landeshauptmann gegangen, hat ihn vielleicht gekannt, "geh, hilf mir doch aus..." - sowas funktioniert in Tirol leider immer noch.

Eigentlich kann ich es mir anders kaum vorstellen - da wären ja zuviele involviert gewesen, das würde doch nicht so lange gut gehen. Das wäre eine Erklärung, denn: Als "gelernter" Tiroler weiß man, wenn mand en Landeshauptmann kennt, dann kriegt man alles wieder ins Lot... Ist das nur hier so??


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15.06.2013 um 03:00
@ZenCat1
Leider ist der Landeshauptmann am 15.März 1989 dahingeschieden! Sollte er da wirklich seine Hände im Spiel gehabt haben, hat der Namen Heiliges Land plotzlich eine ganz andere Bedeutung...
Soviel zum Thema Landeshauptmann!


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15.06.2013 um 03:01
@MaWu
Meine Güte, Mawu - ist Dir vielleicht bekannt, dass es nach dem Dahinscheiden eines Landeshauptmannes gleich einen neuen gibt? Hab ich einen Namen genannt? Hat es in Tirol jemals KEINEN Landeshauptmann gegeben? Was willst Du eigentlich?


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15.06.2013 um 03:05
@MaWu
Noch zum näheren Verständnis für Dich die Liste der Tiroler Landeshauptleute:

Wikipedia: Liste_der_österreichischen_Landeshauptleute#Tirol

Misch Dich aus, wenn Du keine Ahnung hast.


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15.06.2013 um 03:10
@ZenCat1
Dieser hat allerdings NICHT Leute seines Stammtisches die Hand für alles mögliche gegeben.
Soviel sei Dir verraten.
Im Jahre 1987 änderte sich die Ausführung des Amtes schlagartig.
Alles kein Geheimnis.
Vielleicht wäre es interessant zu wissen, ob und wenn ja bei welcher Verbindung der Professor aus Volders Mitglied ist.
Denke, dass die schützende Hand eher aus der Hirn-Strasse, als vom Landhausplatz kommt.
Aber, ja das ist eine andere Geschichte, nicht so verschwörerisch, zugegeben...


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Der Mord an Angelika Föger im Juli 1990

15.06.2013 um 03:16
Was schreibst Du hier eigentlich für unfassbaren Müll? Du scheinst Dich auf Wallnöfer zu beziehen - ich habe aber explizit geschrieben, dass der LH zu Zeiten ANgelika Fögers NICHT aus dem Raum Reutte stammte - also NICHT Wallnöfer.

Von welchem Professor aus Volders Du faselst, ist mir schleierhaft, Dir vermutlich morgen auch, wenn Du nüchtern bist.

Ich hab auf alle Fälle die Nase voll, ständig von irgendwelchen Besserwissern angepatzt zu werden, die nicht mal mitgekriegt haben, wovon ich schreibe - das ist, laut PISA, ja das Problem, das "sinnerfassende Lesen"...

Liebes @Dornröschen , ich hab Dir gesagt, was ich sagen konnte, entscheide Du, ob es Mist war oder nicht. Ich hab keine Lust mehr, mich mit Debilen auseinanderzusetzen, wegen jedem Wort, das ich schreibe. Viel Glück noch mit diesem Thread, lass Dich nicht unterkriegen!


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15.06.2013 um 03:20
@ZenCat1
Der Gerichtsmediziner ist Professor, soviel sei Dir verraten.
Soviel zum Thema Pisa.
Halbwissen...
So genau scheinen es TirolerInnen nicht nehmen.
Von daher sind diese Unterstellungen extremer quatsch.
Schon in Ordnung.
Wünsch Dir besseres Wetter, dann musst nicht so um Dich schlagen und mich des Trinkens bezichtigen, aber ja das ist meine persönliche Meinung.
Muss auch nicht so angefahren von Dir.
Eine Frage des Stils!


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15.06.2013 um 09:20
@ZenCat1

Das ist mal sehr interessant was du da schreibst.
Die mauschelei und vetternwirtschaft in Tirol habe ich selber im Bereich LKW Transit erlebt.
Die Polizei verteilt Tickets in wörgl und Schicht die LKW zu Firmen zum "beheben" von
Nicht vorhanden Mängeln und bekommt ganz offen ein "Dankeschön " .
Auch wenn es eine traumhafte Gegend ist meide ich es wenn es möglich ist.
Laß dich nicht ärgern, was Du schreibst ist interessant und im anderen Fällen gibt es genug Ungereimtheiten.


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15.06.2013 um 13:44
ZenCat1 schrieb:@Dornröschen
Du bist ja auch zu solch nachtschlafenen Zeiten unterwegs wie ich!
Oh ja, aber vergangene Nacht, konnte ich dann doch nicht mehr mit Euch mithalten, lach!

Was Du über die personelle Situation der Tiroler Behörden schreibst, passt schon irgendwie ins Bild. In Deutschland hat in sämtlichen Verwaltungen auch ein gravierender Stellenabbau stattgefunden. Was beispielsweise auch dazu führt, dass Leute jahrelang (!) auf einen Prozess warten müssen, weil die Gerichte zumeist massiv im Rückstand sind. Und bei den Staatsanwaltschaften sieht es auch oft nicht besser aus.
ZenCat1 schrieb:Das ist mir schon bewusst, aber da haben eben einige User unter Realitätsverlust gelitten: Es geht nicht darum, was WIR für angemessen finden, sondern was wirklich passiert. Und es ist Fakt, dass in den letzten, sagen wir, 10 Jahren, in Tirol Unmengen polizeiliche Kräfte abgebaut wurden, - zig Polizeiposten wurden zugesperrt, die Kripo hat ihre Mannschaft extrem abgespeckt.
Liebe @ZenCat1, wie ich während meines Geschichtsstudiums lernte, hat das Beamten-Bashing in deutschen Landen eine lange Tradition! Bereits Bismarck hatte in schwierigen Situationen Beamte entlassen und Beamtengehälter massiv gekürzt. Weniger des Sparzwangs halber, sondern zur Besänftigung des Volkes. Das Volk mag nämlich keine Beamten.
Und das läuft bis heute so. Wenn wichtige Wahlen anstehen, oder die Regierung den Rückhalt in der Bevölkerung zu stärken versucht, dann werden Beamtenstellen abgebaut, Haushaltsmittel für Verwaltungen gestrichen und es wird an der Besoldung geschraubt, um den Leuten zu suggerieren "schaut, der personifizierte Staat selbst bringt ja auch Opfer"! Und das Volk jubelt, empfindet Genugtuung und denkt sich "des geschieht denen gerade recht".
Ich selbst denke schon, dass auch Verwaltungen einigermaßen wirtschaftlich und vor allem leistungsorientiert arbeiten müssen. Aber wenn die Verwaltungen einfach nur noch unter ein Spardiktat gestellt werden (das nur dem Stimmenfang der Regierungsparteien etwas nützt), führt man das Land und seine Bürger in den Schlußverkauf. Große Teile der Bevölkerung können nicht nachvollziehen, dass sie selbst (und nicht die bösen Staatsdiener) beschädigt werden. Denn wenn niemand mehr da ist (oder motiviert genug ist) um Steuern vollumfänglich zu erheben oder um Straftaten ordentlich zu verfolgen, dann badet das am Ende das Volk aus.

Zur Untermauerung meiner Kritik nur mal ein paar Einblicke, wie man Behörden kaputt zu sparen versucht:

http://www.focus.de/panorama/welt/hohe-spritpreise-bundespolizei-rationiert-benzin_aid_630898.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-auf-dem-weg-zur-lachnummer_aid_699899.html

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1152881

Wenn die staatlichen Organe nicht mehr richtig funktionieren, schimpft man einfach weiterhin auf die Amtsträger. Aber ich finde das sehr verkürzt gedacht. Insofern finde ich es toll, mit Euch einmal auch darüber nachzudenken, ob die Verwaltungen (hier im Besonderen in Tirol) überhaupt von Grund auf in der Lage sind, die Arbeit zu machen die wir von ihnen erwarten.


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15.06.2013 um 14:02
ZenCat1 schrieb:Liebes @Dornröschen , ich hab Dir gesagt, was ich sagen konnte, entscheide Du, ob es Mist war oder nicht. Ich hab keine Lust mehr, mich mit Debilen auseinanderzusetzen, wegen jedem Wort, das ich schreibe. Viel Glück noch mit diesem Thread, lass Dich nicht unterkriegen!
Ich habe mir längst eine Augenklappe für das Schreiben in Foren zugelegt. Neben einem sehenden Auge (mit welchem ich die sachlichen und bereichernden Argumentationen und Auseinandersetzungen verfolge) benötige ich dringend auch immer ein blindes Auge, das mir hilft über die Provokationen und Totschlagargumente hinwegsehen zu können.

@ZenCat1 ich empfand Dich als Bereicherung für den Thread! Bitte überlege es Dir noch einmal, ob Du Dich nicht weiterhin beteiligen möchtest. Lass mich Dir eine Augenklappe spendieren. ;o)

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pirate_patch.jpg


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