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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 09:24
Benandante schrieb:. Das verglaste Treppenhaus ist allerdings von außen einsehbar. Und auch das ist ohne Blutspuren nur schwer machbar.
Gab es das verglaste Treppenhaus schon damals? Das Haus könnte ja irgendwann modernisiert worden sein. Immerhin ist der Mord an KH über 25 Jahre her.


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Benandante
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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 14:39
@Robin76
Ich gehe davon aus ...Die Häuser dürften Ende der 80er Jahre neu gebaut worden sein. Sie sind in einem ganz guten baulichen Zustand, aber ich glaube nicht, dass sie jemals komplett umgebaut worden sind. Ich werde das aber in Erfahrung bringen.

Nebenbei habe ich noch etwas sehr Merkwürdiges entdeckt und überlege, ob man das der Polizei melden muss...Was sagt ihr dazu?:

Wenn man bei YouTube den Namen Kristin Harder eingibt, bekommt man einen Kanal angezeigt, der unter ihrem Namen firmiert.

Auf diesem Kanal ist nur ein einziges Video eingestellt, eine Sequenz von 31 Sekunden, in der ein Typ, dessen Gesicht man nicht sieht, mit einem Rasenmäher eine Rasenfläche mäht. Irgendwie kommt mir die Kombination von Name und Film seltsam vor. Was will der Filmersteller damit sagen? Dass Gras über die Sache gewachsen ist? Das dort etwas verborgen liegt? Oder ist das nur das harmlose Angebervideo eines Rasenmähersammlers?

Das Video ist anonym. Kontaktaufnahme mit dem Ersteller ist nicht möglich...


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 14:46
Benandante schrieb:Wenn man bei YouTube den Namen Kristin Harder eingibt, bekommt man einen Kanal angezeigt, der unter ihrem Namen firmiert.

Auf diesem Kanal ist nur ein einziges Video eingestellt, eine Sequenz von 31 Sekunden, in der ein Typ, dessen Gesicht man nicht sieht, mit einem Rasenmäher eine Rasenfläche mäht. Irgendwie kommt mir die Kombination von Name und Film seltsam vor. Was will der Filmersteller damit sagen? Dass Gras über die Sache gewachsen ist? Das dort etwas verborgen liegt? Oder ist das nur das harmlose Angebervideo eines Rasenmähersammlers?

Das Video ist anonym. Kontaktaufnahme mit dem Ersteller ist nicht möglich..
Merkwürdig, habe es mir auch gerade angesehen. Keine Ahnung was das soll....


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 15:03
Hab ich mir auch gerade angeschaut. Was das wohl soll? Wie kommt man denn auf sowas? Jedenfalls sieht der Typ rein vom Körperbau relativ jung aus oder?


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 15:09
@Benandante
Wenn man den Namen "Kristin Harder" in eine Suchmaschine eingibt, gibt es viele Treffer auch in Übersee und in den sozialen Medien (FB, IG). Der Name scheint eben nicht so selten zu sein. Deshalb würde ich bei dem Video auch nichts weiter hinein interpretieren.

Es hat sogar laut D-Info 95 zumindest 1995 gegenüber der ehemaligen Adresse von KH in München auch jemand mit dem Namen Harder gewohnt. Ich hatte das mal hier sogar veröffentlicht, der Beitrag wurde aber gelöscht. Kam mir nur auffällig vor, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft von KH noch jemand mit demselben Nachnamen wohnte. Kann natürlich Zufall sein und vielleicht hat derjenige 1992 noch gar nicht dort gewohnt, wollte es aber trotzdem mal hier erwähnen.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

01.03.2018 um 17:50
Benandante schrieb:Nebenbei habe ich noch etwas sehr Merkwürdiges entdeckt und überlege, ob man das der Polizei melden muss...Was sagt ihr dazu?:

Wenn man bei YouTube den Namen Kristin Harder eingibt, bekommt man einen Kanal angezeigt, der unter ihrem Namen firmiert.

Auf diesem Kanal ist nur ein einziges Video eingestellt, eine Sequenz von 31 Sekunden, in der ein Typ, dessen Gesicht man nicht sieht, mit einem Rasenmäher eine Rasenfläche mäht. Irgendwie kommt mir die Kombination von Name und Film seltsam vor. Was will der Filmersteller damit sagen? Dass Gras über die Sache gewachsen ist? Das dort etwas verborgen liegt? Oder ist das nur das harmlose Angebervideo eines Rasenmähersammlers?

Das Video ist anonym. Kontaktaufnahme mit dem Ersteller ist nicht möglich...
Was hat dich getrieben, den Fall nochmals über ein Forum aufzurollen und aktiv daran zu arbeiten?

Ich werde jetzt mal ironisch….der Täter hat die noch übrig gebliebenen Teile der K.H. im Garten seines Hauses entsorgt und Gras darüber wachsen lassen.

Der Kripo einen Hinweis zu geben, ist doch ok, oder?

Sehr mysteriöser Mord und bisher keine Aufklärung möglich.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

02.03.2018 um 06:40
@Chicamausi1306
Ich denke mal, dass die Person auf dem Video zur Rasenmäherwerbung gehört und nichts mit dem Fall KH am Hut hat. Es könnte jedoch sein, dass irgendwer mit dieser Rasenmäherwerbung einen Tip abgeben will, es kann aber auch einen ganz harmlosen Grund haben, dass dieses Video eingestellt wurde und es kann eine ganz andere Kristin Harder gemeint sein.

@Benandante

Melde es halt der Polizei, dass sie denjenigen, der das Video eingestellt hat, ausfindig machen und befragen sollen.


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Cosmo69
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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

02.03.2018 um 19:58
Benandante schrieb:Welche Hinweise soll es denn auf eine Beziehungstat geben? Ich kann da keine erkennen. Gewiss, die Polizei hat sich schnell auf einen Kontakt von Frau Harder eingeschossen,
Das ist jetzt keine Behauptung sondern nur Gefühl.
Ich finde das die Polizei (vom Gefühl her) bei den drei Fällen Kristin Harder , Sonja Engelbrecht und Bettina Trabhard geschwubelt hat , da ist zwar kein Zusammenhang belegt aber überzeugend auch nicht ausgeschlossen worden .
Robin76 schrieb:Melde es halt der Polizei, dass sie denjenigen, der das Video eingestellt hat, ausfindig machen und befragen sollen.
@Benandante
Du musst natürlich wissen was Du tust aber der Name Kristin Harder scheint wohl nicht selten zu sein.
Wenn Du mit dem Video was immer das auch darstellt zur Polizei gehst landet das am Ende noch in der Presse, Möchtegern Ermittler verdächtigen unbescholtenen Bürger mit Mord in München1992 zu tun zu haben.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

03.03.2018 um 08:43
Cosmo69 schrieb:Wenn Du mit dem Video was immer das auch darstellt zur Polizei gehst landet das am Ende noch in der Presse, Möchtegern Ermittler verdächtigen unbescholtenen Bürger mit Mord in München1992 zu tun zu haben.
Jetzt übertreib doch nicht immer gleich so. Zu einer Überprüfung dieser Person muss man überhaupt nichts an die Öffentlichkeit geben. Was glaubst du, wie viele Befragungen und Überprüfungen die Ermittler durchführen ohne dass jemals jemand davon erfährt. Du bist dermaßen negativ eingestellt, wenn es um Ermittlungsarbeiten der Polizei geht.


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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

03.03.2018 um 16:21
Habe mir lange überlegt ob ich das schreiben soll, aber es geht mir einfach nicht aus dem Kopf, deshalb schreibe ich es jetzt.
Viele haben wahrscheinlich letzten Mittwoch Aktenzeichen gesehen und somit auch den Fall der zerstückelten Frauenleiche in Hamburg.
Ich möchte keinesfalls sicher behaupten, dass diese Fälle zusammen gehören, aber meiner Ansicht nach gibt es einige Gemeinsamkeiten.

-In Beiden Fällen spielt ein Transporter eine wichtige Rolle.
Zum 1. wurde ein Transporter im Mordfall Kristin Harder in der Nähe des Neubiberger Bahnhofswälchen gesehen und ein ?Nachbar? hat beobachtet wie ein Mann einen schweren, blauen Müllbeutel in den Wald trug. Das war zwischen dem 10 und 30.12.1991.
Quelle: Stern Crime Juni 2016

- Im Mordfall Maria Ngui in Hamburg wurde, wie in Aktenzeichen dargestellt, ein weißer Transporter/Lieferwagen am Elbanleger Wittenbergen am 01.08.2017 gegen 23:15 gesehen. Zwei junge Frauen haben von einer Bank seltsame Geräusche vernommen und einen Mann auf einem Steg gesehen. Möglicherweise hat dieser gerade Leichenteile ins Wasser geworfen.

- Im Mordfall Kristin Harder hat der Täter ebenfalls wie in Hamburg, die Leiche mehr zerstückelt als nötig.
Das im April 1992 gefundene Bein war in zwei Teile gesägt worden. Eigentlich doch unnötig?
Das selbe mit dem gefundenen Unterarm.
Es wäre ja auch nicht notwendig gewesen, den Arm in 2 Teile zu sägen. Den hätte man auch so transportieren können.

- Das Verteilen.
Im Hamburger Fall hat der Täter die Leichenteile über die ganze Stadt verteilt.
Im Fall Harder hat der Täter das eventuell auch getan.
Siehe dem Bein im Neubiberger Bahnhofswälchen und der Unterarm im Wasserkraftwerk. Vermutlich wurde der Unterarm in die Isar geworfen oder wurde in Ufernähe abgelegt und vom Frühjahrshochwasser in die Isar gespült.

Da man den restlichen Leichnam nicht gefunden hat, kann man nur Vermutungen anstellen was mit diesem geschehen ist.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass diese sonderlich besser versteckt wurden. Beim Bein und Unterarm hat der Täter sich keine große Mühe gemacht und deshalb denke ich das die restliche Teile eventuell zum Teil ebenfalls in die Isar geworfen wurden oder irgendwo abgelegt wurden.
Ich denke mal in diesem Fall spielt das Frühjahrshochwasser eine Rolle, weshalb der restliche Leichnam bis heute nicht gefunden wurde.

- In Beiden Fällen wurden die Leichenteile entweder in blauen Müllsäcken abgelegt ODER ohne "Verpackung" entsorgt.
( Das Bein im Fall Harder wurde in einem blauen Müllbeutel abgelegt und der Unterarm wurde "unverpackt" gefunden.
Genau wie in Hamburg, da manche Teile in blauen Müllbeuteln steckten und andere wiederrum nicht )

-Die Nähe zu Flüssen
Siehe im Fall Harder der Unterarm in der Isar.
Und im Fall Maria Ngui wurde der gesamte Leichnam in unmittelbarer Flussnähe gefunden.

- In Beiden Fällen wurde die Leiche von jemanden zerteilt, der grundlegende anatomische Kenntnisse besitzt.
Im Mordfall Maria Ngui wurde im Aktenzeichen Beitrag erwähnt, dass es "keinerlei Beschädigungen der Knorpeln an den Hüftpfannen gegeben hat".

Im Fall Harder hat der Kommissar im "Ungeklärte Morde" Beitrag ein ?Präperat? des Hüftknochens in die Kamera gehoben und gesagt, das dieser fein säuberlich abgetrennt wurde.

Auch gilt noch zu erwähnen, dass ein Haar im Müllbeutel, im Fall Harder gefunden wurde.
Vielleicht hat der Täter das mitbekommen und hat bei der Tat in Hamburg deshalb alle Teile ins Wasser geworfen.

Übrigens habe ich kurz nach der Aktenzeichen Sendung eine Email ans Studio geschrieben und habe auf den Fall Kristin Harder aufmerksam gemacht.
Da der gesehene Mann Hamburg zwischen 50 und 55 gewesen war, könnte es mit dem Alter auch hinkommen, sollte dieser der Mörder von Maria Ngui sein.

Auch möchte ich sagen, dass ich keinesfalls zu 100 Prozent einen Zusammenhang zu den beiden Fällen zeichnen möchte.
Mir sind nur die ganzen Ähnlichkeiten aufgefallen und da der Täter vielleicht auch von München nach Hamburg umgezogen sein könnte, kann man nichts mit Sicherheit ausschließen.


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Benandante
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03.03.2018 um 17:27
@theforeigner

Ich finde es immer gut, auf Parallelen hinzuweisen. Deswegen habe ich ja auch auf den Fall von Dominique Monrose hingewiesen.

Wenn der Mann in Hamburg zwischen 50 und 55 Jahren alt sein sollte, käme er mir aber ein bisschen jung vor. Was meint Ihr?

Vor 26 Jahren wäre er zwischen 24 und 29 gewesen. Das wäre zwar in etwa das Alter von Kristin Harder gewesen, allerdings hat ja ihre Freundin kundgetan, dass Frau Harder eher auf gut situierte, gestandene Männer stand. Ich weiß nicht, ob es einem jüngeren Mann so ohne weiteres gelungen wäre, sie in eine Situation zu locken, in der er sie in seine Gewalt hätte bringen können. Aber das ist Spekulation.

Problematisch finde ich auch, das der Täter ja einen Ort zur Verfügung gehabt haben muss, an dem er ungestört die Frau töten und zerlegen und eine Zeit lang aufbewahren konnte. Das spricht m.E. für jemanden der schon gesettelt ist und ein eigenes Haus oder zumindest ein eigenes Grundstück zur Verfügung hatte. Das ist bei Leuten mitte 20 nicht so oft der Fall.

Ich halte es für möglich, dass der Täter schon nicht mehr lebt oder doch heute zumindest zwischen 60 und 70 Jahre alt ist.


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04.03.2018 um 11:10
@Benandante
@theforeigner
Also ich würde jetzt keine Verbindung zwischen dem Fall KH 1991 und dem Fall in Hamburg herstellen, schon gar nicht wegen einem Transporter, der voraussichtlich nach 25 Jahren gar nicht mehr gefahren wird. Auch eine fachgerechte Zerteilung muss nichts heißen. Ich denke mal, wenn man alle Fälle mit zerstückelten Leichen vergleichen würde, würde es immer ein paar Parallelen geben und es sich trotzdem nicht um den gleichen Täter handeln.

Abgesehen davon war es ja nicht so, dass KH ausschließlich auf ältere gutsituierte Herren stand. Es war nur mal die Rede davon, dass sie so einen Herrn kennengelernt habe, aber lt. einem User - ich glaube raymuc (Insiderwissen) habe man diesen Mann sogar gefunden und der habe nichts mit dem Mord an Kristin zu tun.


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Benandante
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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

04.03.2018 um 18:08
@Robin76
Du hast ja den berechtigten Einwand gebracht, das Treppenhaus des Hauses Böcklinstraße 65 könne sich in den letzten 25 Jahren vielleicht verändert haben.

Ich bin heute mal da gewesen, habe mir den Ort angeschaut und einen älteren Herrn, der am Haus zufällig vorbeiging, angesprochen. Der erzählte mir, dass er schon immer dort in der Nähe wohne und dass das Gelände, auf dem heute das Haus steht, in dem Kristin Harder zuletzt wohnte, früher das Gelände der Gerner Brauerei gewesen sei. Diese sei abgerissen worden und man habe dann dort Ende der 1980er Jahre die Häuser gebaut, die dort heute noch stehen. Sie seien äußerlich völlig unverändert. Also das Glastreppenhaus war damals schon da....

Neugierig fragte ich ihn noch, ob in dem Haus möglicherweise Wohnungen frei stehen würden, weil ich eine Wohnung in Gern suchen würde und mir dieser Gebäudekomplex direkt am Grünen gut gefallen würde... Er meinte, das könne er sich nicht vorstellen. Es handele es sich bei allen Wohnungen im Haus um Eigentumswohnungen und sie seien in der Regel selbst genutzt. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Immerhin sind nicht alle Briefkästen beschriftet. Von außen sieht es so aus, als ob die Wohnung im ersten Stock nach vorn hinaus unbewohnt ist. Das könnte die Wohnung von Frau Harder gewesen sein. Allerdings scheinen auf jeder Ebene zwei Wohnungen zu sein. Der Balkon nach hinten ist üppig begrünt. Da wohnt wohl wer.


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06.03.2018 um 09:03
@Benandante
Gut, selbst wenn Kristin Harder damals der Eigentümer der Wohnung gewesen wäre, so würde diese Wohnung ja nicht bis heute leer stehen. Mit Sicherheit wird nicht jeder Eigentümer dort selbst wohnen und es wird auch mal einen Mieter- oder sogar Eigentümerwechsel geben. Aber wenn dort eher Eigentümer wohnen, dann wäre es natürlich gut möglich, dass manche Nachbarn von Kristin immer noch dort wohnen würden. Aber die Polizei hat diese bestimmt alle befragt.

Sollte sie jedoch nicht der Eigentümer gewesen sein, so gibt es Vermieter, die einen Schlüssel für die Wohnung auch ungefragt benutzen und nach dem Rechten sehen. :) Es wäre sehr interessant zu wissen, ob Kristin für Notfälle bei irgendwem - außer ihrer Freundin - einen Schlüssel hinterlegt hatte, z.B. bei einem Nachbarn. Die Freundin wird ja nicht in diesem Haus gewohnt haben.

Mich wundert es, dass Du diesen Herrn nicht direkt nach Kristin Harder gefragt hast. :) :) :)


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08.03.2018 um 16:07
Benandante schrieb:Welche Hinweise soll es denn auf eine Beziehungstat geben? Ich kann da keine erkennen. Gewiss, die Polizei hat sich schnell auf einen Kontakt von Frau Harder eingeschossen,
a) bei den meisten Morden handelt es sich um Beziehungstaten.
b) Da der Mörder sein Opfer nicht einfach hat liegen lassen ( wie die meisten Zufallsopfer von Sexualstraftätern) , sondern sich Mühe gegeben hat die Leiche zu verbergen ( erst mal einfrieren) und dann an verschiedenen Orten zu deponieren, spricht dafür, das der Täter von sich und dem Tatort ablenken wollte
typisch für eine Beziehungstat, obwohl 100% sicher kann man nie sein
Benandante schrieb:ass eine Kontaktperson von Frau Harder, in welcher Form auch immer, der Täter sein könnte. Das spricht für mich geradezu signifikant gegen eine Beziehungstat.
Das ist ja gerade eine Beziehungstat. Vielleicht mal damit beschäftigen, was man unter einer Beziehungstat versteht.
Eigentlich ganz einfach: Zwischen dem Täter und dem Opfer gibt es eine Beziehung. Das gilt für Freunde, Bekannte, Geliebte, aber auch Mitstudenten oder der letzte Begleiter den man zeitweise verdächtigte.

Das Gegenteil davon ist Zufallsopfer, was m.E,. im Fall Engelbrecht eher zutrifft
Benandante schrieb:in anderer Ansatz, der auch hier in diesem Thread vertreten wurde, war der, dass man, ähnlich wie bei einer Beziehungstat, im Nahbereich nach dem Täter suchen sollte, aber nicht personal, sondern räumlich. In der Berichterstattung über den Fall vermisse ich Angaben darüber, welche Anstrengungen die Polizei unternommen hat, um im räumlichen Nahbereich von Frau Harder, also ihrem alltäglichen Umfeld, nach möglichen Tätern zu suchen
Da hast Du aber die Ermittlungen nicht richtig verfolgt. (Es würde wohl auch ausreichen die ersten 5 Seiten hier mal genauer zu lesen).
Es wurde ermittelt im Münchner Nachtleben in dem Kristin verkehrte, ebenso in ihrem Umfeld an der Hochschule und im Bekanntenkreis. So wurde das auch kommuniziert
theforeigner schrieb: Im Mordfall Kristin Harder hat der Täter ebenfalls wie in Hamburg, die Leiche mehr zerstückelt als nötig.
Das im April 1992 gefundene Bein war in zwei Teile gesägt worden. Eigentlich doch unnötig?
Das selbe mit dem gefundenen Unterarm.
Es wäre ja auch nicht notwendig gewesen, den Arm in 2 Teile zu sägen. Den hätte man auch so transportieren können.
Das steht im Gegensatz zur Aussage des ermittelnden Kommissars, der sich im ersten Filmbeitrag bei "ungeklärte Morde" darüber äußerte, das der Täter Zugang zu einer großen Tiefkühltruhe haben musste, weil die Leichenteile entsprechend groß waren.
Weiterhin äußerte sich ein Profiler dort, das man davon ausgehe, die Leiche der K.Harder sei nur zum Zwecke der besseren Lagerung und des besseren Transportes zersägt worden.


Die ins Spiel gebrachte Version, das Kristin den Abend doch noch nach Hause kam, dann morgens aufstand joggen ging und dabei die Wohnung lüften wollte, halte ich für einen nachvollziehbaren neuen Ansatz hier.
Die Polizei scheint aber immer davon ausgegangen zu sein, das Kristin in der Nacht verschwand, also nicht mehr nach Hause zurück kehrte.
Wie sie zu diesem Schluß kamen wird nicht näher erläutert

Die offene Balkontür passt allerdings überhaupt nicht in dieses Szenario.
Niemand lässt im Winter bei Frost die Balkontür offen stehen, wenn er das Haus verlässt um in der Nacht mehrere Stunden in verschiedenen Lokalitäten zu verbringen.

Ich denke aber auch, die direkte Nachbarschaft wurde ausgiebig überprüft. Damit meine ich die Bewohner des Hauses. Wenn die Balkontür offen stand, die Tür nur zugezogen war, so werden auch die Ermittler das Szenario, das Kristin nur schnell die Wohnung verließ und dabei von einem Nachbarn oder auch einem Unbekannten abgepasst wurde, durchaus in Erwägung gezogen worden sein. Offensichtlich wurde diese Spur aber verworfen und man geht davon aus, das sie in der Nacht verschwand ohne zurück zu kehren.


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09.03.2018 um 07:34
Nightrider64 schrieb:Die Polizei scheint aber immer davon ausgegangen zu sein, das Kristin in der Nacht verschwand, also nicht mehr nach Hause zurück kehrte.
Wie sie zu diesem Schluß kamen wird nicht näher erläutert
Vielleicht weil ihre Handtasche nicht zu Hause war? Zum Joggen würde sie die ja wohl nicht mitnehmen. Ihre Kleidung vom Vortag hätte zu Hause zu finden gewesen sein müssen.

Die offene Balkontür, die gibt mir auch zu denken. Es hätte passieren können, wenn sie am Vortag von jemanden versetzt worden wäre und dann genervt und übereilt wütend die Wohnung verlassen hätte. Es hätte aber auch sein können, dass sie nach Hause gekommen ist und jemand sich übers Fenster bemerktbar machte und sie deshalb auf den Balkon ging, um hinunter zu sprechen.

Es hätte aber auch so sein können, dass der Täter schon mal in ihrer Wohnung war und sich nach dem Mord mit ihrem Schlüssel Zutritt verschaffte, um Spuren zu beseitigen oder Hinweise zu suchen, die auf ihn deuten könnten. Weil er glaubte überrascht zu werden, könnte er über den Balkon geflüchtet sein.


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09.03.2018 um 16:09
Robin76 schrieb:Vielleicht weil ihre Handtasche nicht zu Hause war? Zum Joggen würde sie die ja wohl nicht mitnehmen. Ihre Kleidung vom Vortag hätte zu Hause zu finden gewesen sein müssen.
War das so? Ich denke, du bist in diesem Fall sehr versiert und stelle daher die Frage, gibt es diesbezüglich eine Quelle?

Es könnte jedoch auch sein, dass ein Schließen der Balkontür schlichtweg vergessen wurde.

Aus meiner Sicht kam Kristin Harder nicht mehr zurück in ihre Wohnung und eilte nach dem letzten Date mit einem ehemals Beschuldigten, zu einem anderen Date, dem sie vielleicht zum Opfer fiel.
Ihr könnte jedoch auch eine zufällige Begegnung, in dieser Nacht, mit einer ihr nicht bekannten Person, zum Verhängnis geworden sein.


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Benandante
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Mord an Kristin Harder - 1992, bis heute ungeklärt!

09.03.2018 um 20:04
@Sunrise76
Die Frage nach der Quelle ist sehr berechtigt ! Wir haben ja alle nicht viele Informationen zur Verfügung -nur das was in der Presse stand - der Täter einmal ausgenommen...

Die von Dir geschilderte mögliche Tatversion ist in wesentlichen Teilen die Arbeitshypothese der Polizei, mit der sie an die Öffentlichkeit gegangen ist. Diese Hypothese ist eine begründete Festlegung. Sie hat sich aber letztendlich nicht als zielführend erwiesen. Sie hat nicht zum Täter geführt!

Wenn ein Modell vom möglichen Tatgeschehen nicht zum Täter führt, könnte es mit einer gewissen Evidenz falsch sein!

Ich fürchte, wenn wir Einblick in die Ermittlungsakten bekommen würden, dann würden sich uns die Nackenhaare sträuben, wenn wir zur Kenntnis nehmen müssten, was die Polizei alles an naheliegenden Maßnahmen unterlassen hat, weil sie sich auf den letzten Begleiter festlegte - und dies vielleicht voreilig - und so mögliche Überprüfungen nicht durchgeführt hat.

Unmittelbar in der Nachbarschaft zur letzten Wohnung von Kristin Harder z.B. befindet sich ein ausgedehntes Kleingartengebiet. Im eiskalten Dezember 1991, zumal nachts, wird dieses weitgehend menschenleer gewesen sein. Es ist so groß, dass kein Bewohner anliegender Häuser, auch dann nicht, wenn er zufällig aus dem Fenster schaut, Einzelheiten zwischen den Gartenhäuschen im Inneren der Siedlung wahrnehmen könnte!

Als ich dort war, war ich erstaunt, wie groß viele Gartenhäuschen und wie viele davon elektrifiziert sind. Viele Grundstücke sind von aussen zusätzlich nicht leicht einzusehen, weil Hecken die Sicht versperren, etwa aus Kirschlorbeer.

Dieser Ort ist ideal, um einen Menschen zu töten, ihn vorübergehend in einer Tiefkühltruhe in einem verschlossenen Häuschen aufzubewahren, ihn mittels einiger in Gartenanlagen reichlich vorhandener Werkzeuge z.B. Stich-, Ketten- oder Kreissägen oder Schredder in Einzelteile zu zerlegen und - je nachdem - entweder von dort - ganz oder teilweise - weg zu bringen oder vielleicht unter einem der vielen hübschen Plattenwege für immer verschwinden zu lassen, sobald der Boden nicht mehr so stark gefroren ist. Blut, Knochensplitter oder Gewebeteile werden von den Organismen der gepflegten Rasenflächen schnell absorbiert und in mineralische Bestandteile zerlegt. Am Ende des Sommers wäre dort ausserhalb der Häuschen oberflächlich schon nichts mehr zu finden gewesen... Große Müllbeutel werden, nach meiner Beobachtung, übrigens seltener von Leuten verwendet, die in Etagenwohnungen in der Innenstadt wohnen. Diese bevorzugen für den Hausmüll in der Regel kleine Müllbeutel. Große Müllbeutel , wie der gefundene aus Neubiberg in dem das Bein des Opfers steckte, werden aber z.B. gern von Leuten verwendet, die im Herbst größere Mengen Laub einsammeln müssen.

Aber hat man diese Flächen, wenigstens der Wege entlang, nach Spuren von Kristin untersucht z.B. durch den Einsatz von Spürhunden? Wäre es nicht z.B. möglich gewesen, die Besitzer von Häuschen, die 1991 bereits elektrifiziert waren, höflich zu bitten, freiwillig einen Blick in ihre Tiefkühltruhen werfen zu dürfen? Ich bin sicher, jeder Kleingärtner hätte dies gern ermöglicht, um der Polizei zu helfen - und wenn sich jemand wirklich geweigert hätte oder wahrheitswidrig die Existenz einer Tiefkühltruhe abgestritten hätte, wäre es möglich gewesen, diese Person noch einmal speziell und näher zu betrachten... Auch jetzt wäre es noch möglich, zumindest die Frage zu stellen, wer 1991 in seinem Kleingarten eine Tiefkühltruhe hatte und gegebenenfalls - falls die Haarfarbe dieser Person damals stimmte - von dieser eine Haarprobe zu nehmen und mit dem Haar an der Mülltüte aus Neubiberg zu vergleichen..

Übrigens bin ich der Meinung, dass man durchaus einmal vergessen kann, die Balkontür zu schließen und es könnte durchaus so gewesen sein, dass Frau Harder im eiskalten Dezember ihre Balkontür versehentlich stundenlang offenliess. Es könnte aber auch anders gewesen sein!!! Man darf m.E. ein mögliches und plausibles Modell der Geschehensabläufe nicht deshalb von vorneherein vernachlässigen, weil man glaubt, es sei nach der Lebenswahrscheinlichkeit die eine Variante wahrscheinlicher, als die andere!!!

Man muss doch beide sorgfältig überprüfen!!!

Meiner Ansicht nach hat die Polizei nicht genug getan, um die Szenarien zu überprüfen, die für den Fall denkbar sind, dass Kristin Harder in dieser denkwürdigen Nacht von dem 12. auf den 13. Dezember 1991 noch nach Hause gekommen ist.


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09.03.2018 um 22:02
Benandante schrieb:Man muss doch beide sorgfältig überprüfen!!!

Meiner Ansicht nach hat die Polizei nicht genug getan, um die Szenarien zu überprüfen, die für den Fall denkbar sind, dass Kristin Harder in dieser denkwürdigen Nacht von dem 12. auf den 13. Dezember 1991 noch nach Hause gekommen ist.
Ich habe mir deinen post durchgelesen, kann leider, aus zeitlichen Gründen, nicht sofort darauf antworten.

Natürlich magst du recht haben, dass nicht in alle Richtungen ermittelt wurde. Später mehr!


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10.03.2018 um 11:08
Sunrise76 schrieb:War das so? Ich denke, du bist in diesem Fall sehr versiert und stelle daher die Frage, gibt es diesbezüglich eine Quelle?
Nein, aber davon ist auszugehen. Wenn die Handtasche zu Hause gewesen wäre, wäre ja von vornherein klar gewesen, dass sie dort auch wieder angekommen sit.
Sunrise76 schrieb:us meiner Sicht kam Kristin Harder nicht mehr zurück in ihre Wohnung und eilte nach dem letzten Date mit einem ehemals Beschuldigten, zu einem anderen Date, dem sie vielleicht zum Opfer fiel.
Ihr könnte jedoch auch eine zufällige Begegnung, in dieser Nacht, mit einer ihr nicht bekannten Person, zum Verhängnis geworden sein.
Es gibt viele Möglichkeiten. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass das letzte Date auch das letzte Date war. Aber das muss nicht so sein.


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