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Die Isdal Frau

1.717 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Frau, Mysteriös, Spionage, Kalter Krieg, Norwegen, Bergen, Nov1970, Isdal

Die Isdal Frau

14.04.2019 um 18:16
https://www.rheinpfalz.de/lokal/aus-dem-suedwesten/artikel/pfalz-das-raetsel-der-isdal-frau/
Die Zahnschmelz-Untersuchungen bringen zwei überraschende Ergebnisse: Die ersten Jahre ihrer Kindheit hat die Unbekannte sehr wahrscheinlich in Nürnberg und Umgebung verbracht. Als Zehnjährige könnte sie in Wales oder Spanien gelebt haben – oder aber auch in Rheinland-Pfalz im Grenzgebiet zu Frankreich, Belgien oder Luxemburg.
Die Isdal-Frau erwähnte in den Meldescheinen eine St. Walburga Straße.

Assoziation: In Nürnberg gibt es eine St. Walburga Kirche. https://www.stwalburga.de

Es gab in Nürnberg eine weitere Minderheit, die bis ihrer Verfolgung, durch die Nationalsozialisten, assimiliert und überwiegend katholisch war. Roma und Sinti.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/fremde-nachbarn-roma-in-nurnberg-1.1852679

Möglicherweise gibt es in den Kirchenbüchern 1935 bis 1940 Hinweise auf die Geburt und Taufe ein kleinen Mädchens, das später mit der Familie nach Süddeutschland gezogen ist.

Möglicherweise steht dort auch der Ort, wohin sie gezogen ist.

https://futuroma.de/verein/sinti-und-roma/
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts fing Deutschland damit an, alle Roma zu registrieren, was zu Beginn der 1930er Jahre nahezu abgeschlossen war. Fast alle Sinti und Roma waren sesshaft. Diese Registrierung legte den Grundstein für die Verfolgung und Ermordung der Roma durch die Nationalsozialisten. In den "Nürnberger Rassengesetzen" werden die Roma 1935 als "rassisch minderwertig" bezeichnet und verloren damit alle staatsbürgerlichen Rechte. Ab 1939 wurden die Roma in Arbeitslager abtransportiert und 1941 fing man mit ihrer systematischen Ermordung an.


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Die Isdal Frau

14.04.2019 um 18:32
http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/sinti-siedlung-in-nurnberg-wird-abgerissen-1.7195789
Ach, was will man sagen? Lest selber.


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Die Isdal Frau

14.04.2019 um 21:14
@l_autre
In Nürnberg gibt es eine St. Walburga Kirche.
Die kann sie aber nur gekannt haben, wenn sie nach 1953 in Nürnberg war. Der Vorgängerbau an gleicher Stelle war (und ist als Anbau integriert) die St. Willibald-Kirche.

https://www.stwalburga.de/Die-Geschichte-der-katholische.19.0.html
Am 12. Juni 1910 wurde die Kirche als Dank für die überregionale Hilfe dem heiligen Willibald geweiht. [...] Eine größere Kirche in "seinem" Eibach war das innigste Anliegen Dionys Mayers. Pläne gab es seit langem. Am 15. März 1953 schritt man zur Tat: Der Grundstein wurde gelegt. Zwei Monate später bereits war der Rohbau fertig. Die Kirche wurde am 20. Dezember 1953 vom damaligen Bischof von Eichstätt, Dr. Joseph Schröffer, der heiligen Walburga, der Schwester der ersten Kirchenpatrons geweiht.


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Die Isdal Frau

14.04.2019 um 21:49
😄 Gut, danke dir. Wäre doch zu einfach gewesen.

Ich bin trotzdem dafür, mal die Kirchenbücher der katholischen Kirchen durchsehen zu lassen. (Oder die unseligen Register der NS.)
Sie hat auch diese Postkarte mit Madonna und Kind bei sich gehabt, ich bin sicher es gibt einen Bezug zum Katholizismus.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/sinti-siedlung-in-nurnberg-wird-abgerissen-1.7195789

Auch wenn dieser Verband relativ jung ist, gibt es sicher ältere Mitglieder, die etwas wissen können. Ich habe vor Jahren noch eine Frau jüdischer Herkunft kennengelernt, die während des 2. WK, als Kind in Spanien, überlebte.

Möglicherweise wissen die alten Leute, welche katholische Kirche in Nürnberg bevorzugt wurde. Das waren völlig normale Leute.


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Die Isdal Frau

18.04.2019 um 08:41
Ich halte einen Bezug zu den Geheimdiensten für am wahrscheinlichsten. Man steckte mitten im kalten Krieg, es wurde gespitzelt und beobachtet, entführt und auch gemordet und das von fast alle. Nationen. Selbst der Staatssicherheitsdienst der DDR hat es immer wieder geschafft, Geheimnisträger aus dem Westen anzuwerben und ein und auszuschleusen, ohne dass da jemand wach wurde. Aus dieser Sicht heraus, erklären sich auch die Fingerkuppen ganz gut. Denn wenn der Geheimdienst (jetzt nur mal beispielsweise) seinen eigenen Mann /Frau aus dem Weg schaffen müsste, weil er /sie zweiseitig gearbeitet hat , hätte man nach einer Identifizierung die Wege der Frau nachverfolgen, Bezüge rekonstruieren und weitere Personen fest stellen können, was eine Gefahr fuer das eigene System bedeutet hätte.


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Die Isdal Frau

22.04.2019 um 12:06
https://amp.zdf.de/video/https%3A%2F%2Fapi.zdf.de%2Ftmd%2F2%2Fios_android_native_1%2Fvod%2Fptmd%2Fmediathek%2F190403_sen...

In "hallo deutschland" vom 03.04.2019, wird der Fall der Isdal-Frau, von min 14.50 bis min 25.10, behandelt. Der Aufhänger ist, dass die Analyse des Gebisses neue Erkenntnisse gebracht haben soll. M.E. nur Bekanntes.

Ich denke, dass die Frau bereits vor ihrem Einsatz als Spionin (?), ihre Identität gewechselt hat, um zu überleben.

Möglicherweise war sie ein assimiliertes, kleines Sinti-Mädchen, das katholisch getauft wurde und das vielleicht nach 1945 eine jüdische Identiät annahm und hinter den Eisernen Vorhang verschwand. (Aber nur spekulativ.) Sinti wurden in DE bis 1970 übel behandelt.

Das hier ist schön umfangreich:
http://ungeloeste-kriminalfaelle.forumprofi.de/a-u-s-l-a-n-d-ungeloeste-mord-und-kriminalfaelle-f362/1970-spur-der-isdal...


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