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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

205 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Raststätte, Biggenkopf, Warburg
Regennacht
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

04.03.2016 um 00:59
Ingrid1 schrieb:

@domlau schrieb ab 11.10.

desweiteren habe ich, bei einem bekannten routenplaner, der auch reifen herstellt, mir die daten zur strecke "Sekowa, Polen"-"Biggenkopf (Nord), deutschland" anzeigen lassen:

fahrtdauer: 11h02
distanz: 1067 km

mit pkw, ohne pausen für ruhen, essen, tanken, sonstiges- situation am grenzübergang auch nicht berücksichtigt.

ich schätze mal, daß der polnische autohändler vorneweg 15 h unterwegs war, so er diese strecke non-stopp in angriff nahm, ohne besondere vorkommnisse unterwegs.

auf dem rastplatz "Biggenkopf (Nord)" zu ruhen, um dann ausgeruht den rest der strecke ins ruhrgebiet fortzusetzen und dort, bei klarem kopf, das geschäft zu tätigen, macht schon sinn.

(von "Biggenkopf (Nord)" bis z.b. "Dortmund" wären es dann nochmal 112 km, bzw. 01h17 reisezeit gewesen.)

Ich weiß nicht, wie schnell man mit diesem Transporter fahren darf, aber selbst wenn es nur 100 km/h sind, wäre er ohne Staus noch max. 1,5 Stunden unterwegs gewesen. Sinnvoller wäre es da gewesen, nach halber Strecke ein Nickerchen zu machen und nicht kurz vor dem Ziel.
Nur dass er letztendlich wohl doch nicht ins Ruhrgebiet(wie anfangs noch öfters genannt, auch in dem Video hier im Thema wo die Staatsanwältin laberte), sondern ins Rheinland musste. Kein Plan ob die Menschen von ausserhalb NRW´s es nicht so mit Geografie haben oder es für die meisten Eins ist, nur weil beide Regionen direkt aneinander grenzen? Naja, ist jetzt auch egal. Jedenfalls wollte er ins Rheinland, die Rede ist von Köln was dann von der Raststätte Biggenkopf ca220-230km und knappe 2,5h Fahrzeit wären.

Sinnvoller wäre es in der Tat so wie du sagst, dass etwa auf halber Strecke eine Pennpause eingelegt wird und nicht "kurz vorm Ziel". Wobei jeder Mensch ist da unterschiedlich. Die einen müssen ihre alle 2Std Pause machen und schaffen nichtmals 3Std am Stück durchzufahren.

Gibt genug die sowas (so komisch es sich anhören mag) einfach nicht können. Die fahren lieber ihre 10-12Std durch und gut ist als sich ewig herum zu quählen. So wie schon einUser vorher schrieb: Die letzten km sind die schwersten. Ich weiss nicht wer von euch schonmal so eine Strecke von über Tausend km pro Seite in die östlichen Nachbarländer gefahren ist? Also von denen die keine LKW-Fahrer sind meine ich jetzt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass es so bis 600-800km noch relativ easy ist, aber irgendwann danach ist man nur noch fertig, genervt, gestresst, stinkend, reserven fast aufgebraucht, Beine schlafen langsam ein, der Hintern im Sitz klebt und wird immer unbequehmer, die Hände fangen an zu schwitzen und werden schwerer, die Augen fallen langsam zu, Reaktionen werden langsamer, sprich es beginnt ne Tortur und man will nur noch fix ankommen!!
Zudem was hier noch gar nicht beachtet wurde: Er kam aus Polen richtung Deutschland. Als Pole der kann ich euch sagen die Gegebenheiten der Autobahnen und Straßen(viele Löcher, Huckelpisten) in PL sind ganz andere als in DE. Fahrten dauern länger und sind anstrengender als hierzulande. Beispiel: Vom tiefen Süden bis zum hohen Norden Polens sinds zwar nur knapp600km, dauern aber oftmals um die 10Std. In DE fährste die 600km locker in 5-6Std. Zumeist ist in PL die Autobahn nur 2-spurig somit automatisch voller, dazu alle (je nach Strecke) 40-100km ne Mautstelle was einem gerade auf längere Strecken auch enorm Zeit kostet. Abgesehn davon dass er aus einem 5.000 Seelen Dorf Namens Sękowa (gesprochen Senkowa) im Landkreis Gorlice kam, bis nach hinter Krakow(Krakau) und dem gleichzeitigen Beginn der Autobahn sinds zwar nur 130km - die aber auf polnischen Landstraßen mit mal eben locker über2Stunden Fahrzeit einschlagen. Somit braucht man bis zur deutschen Grenze für knapp550km mit so nem Transporter locker mal über6, warscheinlich sogar über 7 Stunden!! Rechne dazu die Zeit die man vom Grenzübergang Görlitz/Zgorzelec bis zur Raststätte Biggenkopf ein dann kommt man auf eine ordentliche Fahrzeit von mal locker 11,12 Std !!


@ARWEN1976
Arwen1976 schrieb:
Momentan hänge ich noch immer ein bißchen an dem Foto fest, welches @xyfan72 gestern um 02:44 Uhr gepostet hat und welches den Wagen zeigt.
Meines Erachtens sieht man auf diesem Foto das Opfer im Führerhaus Richtung Beifahrerseite gebeugt/zusammengesackt. Ist Euch das aufgefallen?
Von dieser Position müsste sich eigentlich die Schußrichtung etwas ableiten lassen - also, von welcher Seite sie kam, Fahrer- oder Beifahrerseite.
Darüber sinniere ich schon, seit ich dieses Foto gesehen habe, kenne mich aber in dieser Hinsicht viel zu wenig aus.
Naja, bedenke aber eines: Wie wird sich so ein Tatablauf wohl zugetragen haben? Am ehesten so dass der/die Täter antanzen, einer die Schüsse abgibt und das Opfer anschliessend nach den Geldbeuteln sowie Geldverstecken(Katzenzungen oder wie die Dinger heissen) durchsucht/filzt, richtig? Rhetorische Frage meinerseits. Beim filzen kann man das Opfer mal schnell in ne andere Position bringen(zb durch "verrutschen" oder dass der Oberkörper mal zur Seite kippt etc.) als es beim Todeszeitpunkt war.
Im Prinzip kommt es ja auch nur darauf an, daß sich bisher leider nichts Neues ergeben hat, was ich sehr schade finde. Man liest eigentlich gar nichts, als wäre der Fall verschwunden und anders, als z.B. im Fall Mehtap S., habe ich hier das Gefühl, daß es sehr schwierig für die Kripo ist, sehr zäh.
Arwen meine Beste, deine Neugier und dein Interesse an diesem oder auch anderen Fällen in allen Ehren, aber bedenke dass die Polizei sicherlich nicht schläft, aber sehr wohl nicht jede Insiderneuigkeit direkt an die Presse breittritt nur weil eine Arwen1976 oder ein Regennacht(bin da auch nicht besser ;) ) neugierig jeden Tag die Zeitungen abklappern und alles wissen wollen. ;) Alleine aus ermittlungstaktischen Gründen wie es so schön heisst. Ebenso aus den selben Gründen wie sie bestimmtes "Täterwissen" nicht direkt preisgibt. Ich will nicht wissen wie will sie in diesen wie auch anderen Fällen bereits wirklich wissen aber halt nicht preis geben. Ist zwar für uns schade, aber hat sicherlich seine Gründe und ist sicherlich auch schlauer wenn sie nicht sofort alles preis gibt. Öffentlichem Interesse hin oder her. Aber die Ermittlungen möglicherweise behindern in denen man den Täter/n Tipps gibt ist sicher auch nicht in unseren Interesse.
raptor83 schrieb:
Wenn sein Ziel Köln gewesen ist, dann ist es nicht mehr weit gewesen. Ein Nickerchen macht man so kurz vor dem Ziel doch eher nicht mehr. Oder aber er musste noch Zeit totschlagen.
Nicht mehr weit bzw "so kurz vorm Ziel" ist relativ. Waren immerhin noch ca220-230km. Wenn man überlegt dass er dabei schon locker 12Std unterwegs war, irgendwann sind die Reserven auch mal aufgebraucht.

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Allgemein noch: Finde die Möglichkeiten die @puntanorte hier eingeworden hat noch am Naheliegensten. Sehe das auch so dass man sich auf die möglichen 2 Autos die der Tankstellenfuttzi gesehen haben will nicht krampfhaft versteifen sollte. Im XY Filmchen wurde es so dargestellt wie es gewesen sein KÖNNTE und da klammert sich die Polizei (wenn sie denn wirklich nichts wissen sollten) an jede noch so erdenkliche Möglichkeit. An jedem noch so kleinen Hinweis.

Allgemein würde ich nicht so schwarz sehen. Es gab schon wesentlich kompliziertere Fälle die selbst nach Jahren doch noch gelöst wurden und sei es durch den Fund einer DNA und nem anschliessendem DNA-Abgleich. Ob es hier DNA Spuren gab weiss ich natürlich auch nicht, erwähne es nur mal dass sowas auch möglich ist. Auch wenn es in diesem Film nicht genannt wurde, wobei wir wieder bei obigem wären dass die Kriminalbeamten sicherlich nicht alles ausplaudern.

Ich hatte mir den ganzen Thread durchgelesen. Es gab nochwas worauf ich antworten wollte, fällt mir jetzt aber beim besten Willen nicht mehr ein. Wenns später doch nochmal einfallen sollte, reiche ich es nach.

LG


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Ingrid1
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

04.03.2016 um 01:10
@Regennacht

Spielt es eigentlich eine große Rolle, ob er nach Duisburg, nach Köln oder Dortmund wollte? Und spielt es eine Rolle, ob Köln für den Rest Deutschlands zum Ruhrgebiet gehört? Klar, die Kölner differenzieren und sagen: Nein, nein, wir sind doch nicht das Ruhrgebiet.

Ich bin mit einem Ruhri verheiratet und kenne das...

Aber was hat das mit dem Fall zu tun. Er hat entweder 1,5 oder 2,5 Stunden vor dem Ziel angehalten. Und das war für meine Begriffe nicht freiwillig.


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Regennacht
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

04.03.2016 um 01:38
Ingrid1 ich wollte damit lediglich richtig stellen dass es doch nicht ganz so nahe vor dem vermeitlichen Ziel war wie anfangs gedacht. Daher spielt es schon einer Rolle, denn diese Gedanken a la ich bin gleich am Ziel rücken somit in naja in weiter Ferne wäre zuviel gesagt, aber erscheinen somit nicht ganz so zwingend oder? Es ist halt ein Unterschied ob du noch 100 oder 230km vor Dir hast. Wie gesagt nach schätzungsweise 12Std Fahrt die der gute Mann da schon hinter sich hatte ist man K.O., da kommts dann schon auf jeden weiteren km an. Um einen nachvollziehen zu lassen wie man sich (als "Gelegenheitsfahrer" der eher selten solche Strecken fährt) nach so einer Strecke fühlt, hab ich ja bereits oben schon geschrieben. Ich bin selbst schonmal aus Polen kommend, irgendwo auf höhe Rheda-Wiedenbrück, also vllt 60-70km vor Dortmund( =mein Ziel) angehalten um erstmal zu pennen. Hatte zu dem Zeitpunkt auch schon 1200km hinter mir. Jetzt wirste Dir vllt denken: Wie? Der schaffte 1200km aber die letzten 60km nicht mehr? Klingt in der Tat komisch, war aber so. ;)

ps.Achso ja, jetzt ists mir doch noch eingefallen. Die eine Sache war Stichwort Reservekanister. Auch wenn im Namen das Wort Reserve mit drin ist, kann er den einsätzen wann auch immer er will. Und sei es 50m hinter ner Tanksäule. Klingt zwar merkwürdig, aber nicht völlig ausgeschlossen. Übrigens auch nicht zwingend weil sein Tank leer ist sondern um Geld zu sparen. ;) Bei den dreissten Benzinpreisen in DE ist es kein Wunder wenn neben dem Tank auch noch einige Liter mehr in PL getankt werden um nochmal Geld zu sparen. Ist zwar vllt nicht ganz legal aber mal Hand aufs Herz: Jeder spart wo er kann.

Die andere Sache war wegen den Lärm den die Schüsse abgeben gemacht haben und es angeblich unbedingt jemand mitbekommen haben muss. Nur mal ein Beispiel:
Ich war mal aus Polen kommend auf ner Autobahnraststätte. Nachts von Sonntag auf Montag im Herbst. Aufm Rastplatz waren nen Haufen LKW´s die ihre Pause einlegen mussten. Wie ich beim bezahlen sehen konnte war im Restaurant drinne war niemand von den Truckern, demnach schätze ich dass sie alle in ihren Trucks saßen und gepennt haben. Nachdem ich mitm bezahlen fertig war, wollte ich mir nochmal die Beine vertreten für 3,4 Minuten. Danach noch fix pissen vor der weiterfahrt. Da ich auch kein Bock hatte dafür den Euro ausm Fenster zu schmeissen ging ich ausm Rastplatzgebiet etwa100m in die dahinter liegenden Büsche. Genau in der Zeit tauchten aufm Parkplatz selbst ca15 Fußballfans auf, die dort kurz ne "Party" machten, 10 Bengalfackeln zündeten, herumschriehen, anschliessend aber abhauten und weiter fuhren. Ich Angsthase(immerhin war ich alleine unterwegs) blieb natürlich in der Zeit hinten in den Büschen und wartete bis sie weg sind. *zugeb* Trotz diesen Alarm den die dort zu später Stunde machten(10x das laute Knallen der Zündschnur wenn man so ein Ding entzündet, dazu deren minutenlange Gesänge), interessierte es keinen einzigen Trucker oder andere Leute. Konnte ich von meinem Standort wunderbar einsehen.
In einem der Posts über mir schrieb aber auch schon jmd anderes dass er nach bestimmter Zeit am Steuer kaum mehr mitbekommt wenns "draussen" knallt.
Lange Rede kurzer Sinn: Wenn jemand wirklich im Arsch ist und müder als nur müde ist dann pennt er. Egal was um ihm rum passiert.
Ich hab selbst jahrelang an ner Hauptstraße direkt neben ner Polizeiwache sowie hinterm Wohnblock Zuggleise gewohnt. So laut so ein Martinshorn Tatütata sowie der Verkehr der Autos sowie der Züge (Güterzüge sowie ICE´s knatterten auch Nachts am Haus vorbei) die Nachts an einem vorbeirauschen auch ist, meine Ex bekam damals als sie das erste Mal bei mir war das ganze WE nicht 1x die Augen zu, ich dagegen nahm diesen ganzen Großstadtlärm schon gar nicht mehr war. Denke genauso dürfte es bei den Truckern und den umliegenden Autobahnlärm sein. Auch wenn ihr denkt wie? Schüsse - die muss man doch mitbekommen in der Nacht?! Eben nicht. Ist echt so.

LG


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Regennacht
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

04.03.2016 um 02:00
Ingrid1 schrieb:
Ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch. Deswegen hätte ich an diesem Platz NIEMALS gehalten. Ich bin ein einziges Mal nachts mit dem Auto auf der Autobahn liegengeblieben, habe mich mit Tricks zum nächsten Rastplatz befördert. Ich war entsetzt, was sich dort für ein Gesocks tummelt.

Deswegen denke ich nach wie vor: Er war ehemaliger Polizist, Profi, was Autotransporte anbelangt. Er hätte nicht freiwillig dort gehalten.
Das Wahrnehmung und das Sicherheitsgefühl eines erfahrenen, ehemaligen polnischen Polizisten, ist sicherlich ein anderes als das einer Frau. Du hätts wie du selbst sagst niemals an diesem Platz angehalten, Männer hingegen machen das oftmals bedenkenlos. Ist zwar vllt leichtsinnig und dazu wenn man soviel Knete mit hat nicht ideal, passiert aber. Bedenke aber dabei dass er regelmäßig oder zumindest aber gelegentlich solche Touren gemacht hat. Je öfters man durch kommt ohne das was passiert, desto sicherer+leichtsinniger wird man. Es schleicht sich eine gewisse Routine ein und gewisse Ängste die man vor dem 1.Mal vllt noch hatte sind früher oder später weg.

Und was das Gesocks angeht, da haste zwar nicht ganz Unrecht. Aber ich behaupte Mal an jedem Hbf+umliegenden Viertel einer jeden westdeutschen Großstadt treibt sich vor allem nachts schlimmeres Gesocks herum und dennoch kann man nicht immer solchen Orten ausn Weg gehen.

LG


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Robin76
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

04.03.2016 um 06:08
Es hieß aber, dass er an einer sehr dunklen Stelle des Rastplatzes anhielt. Ob er das freiwillig gemacht hat, das ist die Frage. Was wenn jemand bei ihm im Auto gesessen wäre, der ihn auf diesen Rastplatz gezwungen hätte?

Vielleicht hat er ja wirklich schon früher mal eine Pause eingelegt und es ist jemand zu ihm zugestiegen. Möglicherweise hat ihn jemand um Hilfe gebeten und er hat ihn mitgenommen. Die Komplizen haben bereits gewartet.

Ich frage mich, ob er nur zufälliges Opfer war. Es dürfte ja nicht der Einzige gewesen sein, der Autos von Deutschland nach Polen brachte und viel Geld bei sich hatte. Möglicherweise gab es aber beim polnischen Autohändler oder sogar in Deutschland eine undichte Stelle.

Das muss jetzt gar nichts bedeuten. Aber ich persönlich würde sagen, dass der Freund, den er aufsuchen wollte, nicht umsonst eingeblendet wurde. Vielleicht wollte man damit demonstrieren, dass dieser genau wusste, wann sein Kumpel wieder mit einem Autotransport von A nach B unterwegs war. Möglicherweise hat er ja unwissentlich davon jemandem erzählt.


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04.03.2016 um 16:28
@Regennacht
Ok es sind noch 230 km bis nach Köln, ja. Liegt wahrscheinlich auch an der unterschiedlichen Wahrnehmung. Meinem persönlichen Empfinden nach ist das keine lange Strecke.

Ich hab gar nicht mehr an den Autohof Diemelstadt gedacht, den gibts ja auch noch. Das würde zumindest erklären warum er nicht getankt hat. Die paar Kilometer wird der Tankinhalt normalerweise noch halten.

Manchmal sind die Dinge auch nicht so sicher, wie sie zuerst erscheinen. Das hab ich auf ner Reise zu Studienzeiten nach Norwegen mal erlebt. Wir wollten etwas schlafen und haben in Schweden bei einer Tankstelle angehalten. Irgendwann nachts machte uns einer alle wach und die Tankstelle war Menschenleer, irgendwie nicht einladend. Wir haben uns dann entschlossen weiterzufahren und haben dann auf einer größeren Rastanlage an einer Autobahn in Norwegen geschlafen.

Aber wir wissen ja nicht, ob er wirklich dort schlafen wollte. Kann ja wirklich sein, dass nur die Blase drückte.


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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

05.03.2016 um 13:05
Könnte auch so gewesen sein?
Richard nimmt Anhalter mit. An der Raststätte :
Richard: so, jetzt muss ich aber mal tanken.
Anhalter: Nein, fahr durch bis dort hinten.
Er hat plötzlich eine Waffe.
R. Schafft es noch, aus dem Auto zu springen, auch der Anhalter.
Sie treffen sich wieder hinter dem Wagen. R. Wollte zur Raststätte zurück. Jetzt schießt der Anhalter.
Möglich?


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05.03.2016 um 14:17
@Atlanta
Theoretisch ist alles möglich. Aber ich glaube das nicht. Herr R. wurde als relativ vorsichtig beschrieben. Ich glaube, er hat prinzipiell keine Anhalter mitgenommen, aus Vorsicht und auch, um auf den Fahrten "unabhängig" zu bleiben.
Ich denke, er traf auf seine(n) Mörder erst am Rastplatz.


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05.03.2016 um 14:25
@Atlanta
puntanorte schrieb:Herr R. wurde als relativ vorsichtig beschrieben. Ich glaube, er hat prinzipiell keine Anhalter mitgenommen, aus Vorsicht und auch, um auf den Fahrten "unabhängig" zu bleiben.
Ich sehe das genauso wie @puntanorte .

Außerdem, warum wartet dann der Anhalter mit dem Schusswaffengebrauch, bis beide ausgestiegen sind? Bei Schussabgabe innerhalb der Kabine wären die Schüsse draußen noch weniger hörbar gewesen und zudem wäre die Gefahr zufälliger Augenzeugen deutlich reduziert bis null gewesen.


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05.03.2016 um 14:54
Atlanta schrieb:Richard nimmt Anhalter mit. An der Raststätte :
Wäre möglich, aber dann müßte der Anhalter direkt in der EINfahrt gestanden haben, also noch im Dunkeln in der Nacht. Ist es nicht eher so, dass man entweder an der AUSfahrt wartet oder wenn Nachts dann doch die Leute an der Tanksäule bzw. unter dem Licht anspricht um Vertrauen zu erwecken?


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05.03.2016 um 15:01
@Suinx
Suinx schrieb:aber dann müßte der Anhalter direkt in der EINfahrt gestanden haben,
Ich habe @Atlanta so verstanden, dass er irgendwo eine Anhalter mitgenommen hat und nicht an der Einfahrt Biggenkopf.

"An der Raststätte:" bezieht sich nach meinem Verständnis auf den in der Folge von @Atlanta geschilderten Ablauf.


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05.03.2016 um 15:08
Ich habe @Atlanta so verstanden, dass er irgendwo eine Anhalter mitgenommen hat und nicht an der Einfahrt Biggenkopf.
Ich habe ihn anfangs auch so verstanden und wollte sogar entgegenbringen, dass aus Polen aus er nur Autobahn gefahren ist und somit keine Gelegenheit gehabt hätte Anhalter mitzunehmen. Habe mir das nochmal auf der Karte angeschaut -schon vor der Grenze hat er durchgehend Autobahnen.

Dann aber beim zitieren habe ihn wiederum so verstanden, dass der Anhalter bereits auf dem Rastplatz lauerte...Und deshalb erschien mir diese Situation (aufgrund der 1. angenommen) durchaus plausibler, denn mit den ganzen Autobahnen hätte er ein Anhalter praktisch aus Polen mitnehmen müssen. Und dieser hätte dann genug Möglichkieten gehabt ihn auszurauben, anstatt noch 500km mitzufahren...


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Ingrid1
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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

05.03.2016 um 15:33
Er hat in Biggendorf nicht tanken wollen, sonst hätte er es nämlich getan und nicht am Ende der Raststätte angehalten. Er hätte nicht wenden und zurückfahren dürfen. 4,5 km entfernt gibt es eine günstigere Tankmöglichkeit. Ein dringendes Bedürfnis scheidet meiner Meinung nach aus, denn da staune ich immer wieder darüber, wie unkompliziert Männer sind.

Ich vermute, dass er von einem als Zivilstreife getarnten Wagen zu dieser Stelle gelotst wurde und dann erschossen und ausgeraumt wurde. Denkbar wäre auch, dass er sich noch ein kleines Zubrot mit polnischen Zigaretten verdient hat und verabredet war.

Den Anhalter schließe ich aus. Ein solch vorsichtiger Mann nimmt keine Fremden mit, weder auf der Hinfahrt, wenn er viel Bargeld dabei hat, noch auf der Rückfahrt, auf der ihm die geladenen Autos geklaut werden können.


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05.03.2016 um 15:53
@Ingrid1
Ingrid1 schrieb:Ich vermute, dass er von einem als Zivilstreife getarnten Wagen zu dieser Stelle gelotst wurde und dann erschossen und ausgeraumt wurde.
Das wäre eine plausible Erklärung. Aber Zivilstreifen identifizieren sich u.a. durch Blaulicht.
Man kann natürlich annehmen, dass in einem solchen Fall die Kriminellen mit falschem Blaulicht operieren (kann man angeblich im Internet kaufen).
Aber so ein Blaulicht hätte selbst zu dieser späten Stunde Irgendjemandem auffallen müssen; z.B. Autofahrern, die gerade tanken. Aber nirgendwo gibt es auch nur den kleinsten Hinweis darauf.


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05.03.2016 um 16:01
Ingrid1 schrieb:Denkbar wäre auch, dass er sich noch ein kleines Zubrot mit polnischen Zigaretten verdient hat und verabredet war.
Jawohl! Zigaretten waren schon immer ein begehrtes Mitbringsel aus Polen, wobei die dort auch immer teurer werden. Denkbar wäre es aber schon.
Seefahrer schrieb:Das wäre eine plausible Erklärung. Aber Zivilstreifen identifizieren sich u.a. durch Blaulicht.
Nein! Zivil und mit 150 Sachen kann man kein Blaulicht anbringen -sie zeigen bloß die Polizeikelle kurz am Fenster, überholen einem und man muss ihnen hinterher fahren. ;)

Also eine falsche Polizeikelle würde völlig ausreichen.


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05.03.2016 um 16:02
@Regennacht
Regennacht schrieb:Naja, bedenke aber eines: (...)
Unsere und meine von Dir erwähnten Überlegungen zu Beginn und nach Auffinden des Verstorbenen, sind mit der XY-Ausstrahlung sowieso hinfällig geworden, da verdeutlicht wurde , daß er den Wagen verlassen haben und sich anschließen wieder zurückgeschleppt haben muß. Vage angedeutet (im üblichen Polizeijargon) wurde dies zwar in einer offiziellen Mitteilung, allerdings hier nicht weiter aufgegriffen/wahrgenommen, wozu auch ich gezählt habe.
Wir hätten fast von Beginn an ableiten können, daß er nicht in seinem PKW ermordet wurde.

Von daher wurde ja seitens der Kripo meine aufgekommene Frage
Regennacht schrieb:Von dieser Position müsste sich eigentlich die Schußrichtung etwas ableiten lassen - also, von welcher Seite sie kam, Fahrer- oder Beifahrerseite.
bereits mehr, als beantwortet beantwortet, denn die Herren und Damen am Tatort sehen diesen ja als Ganzen - und nicht nur auf einem Foto.
Können folglich Deine eingeworfenen Fragen
Regennacht schrieb:Wie wird sich so ein Tatablauf wohl zugetragen haben? Am ehesten so dass der/die Täter antanzen, einer die Schüsse abgibt und das Opfer anschliessend nach den Geldbeuteln sowie Geldverstecken(Katzenzungen oder wie die Dinger heissen) durchsucht/filzt, richtig? Rhetorische Frage meinerseits. Beim filzen kann man das Opfer mal schnell in ne andere Position bringen(zb durch "verrutschen" oder dass der Oberkörper mal zur Seite kippt etc.) als es beim Todeszeitpunkt war.
berücksichtigen und vor allem erkennen. Wir nicht.
Aber abgesehen von Deinem möglichen Szenario hätte es auch so sein können, daß der durchsuchende Täter dies über die Beifahrertür tut, damit er das "Hindernis Toter" umgehen kann und schneller zum Erfolg (Beute) kommt.
Aber wie gesagt: man kann den aktuellen Stand ganz sicher nicht mit den ersten Informationen gleichsetzen und auf dieser Basis diskutieren, deswegen nur meine Reaktion auf Dein Ansprechen, da ich nicht wollte, daß Du das Gefühl hast, ich möchte darauf nicht reagieren.
Regennacht schrieb:Arwen meine Beste, deine Neugier und dein Interesse an diesem oder auch anderen Fällen in allen Ehren, aber bedenke dass die Polizei sicherlich nicht schläft, aber sehr wohl nicht jede Insiderneuigkeit direkt an die Presse breittritt (...)
Danke, daß ich "Deine Beste" bin :D
Es ist aber etwas aus dem Zusammenhang gerissen, da ich die regionale Presse mein Leben lang kenne, was ich hier in diesem Falle auch getan habe, und man aus den Beiträgen entsprechend herauslesen kann.
Ich kann also etwas einschätzen, ob die Presse nicht mehr berichten mag oder die Ermittlungen nicht weiter kommen. Die XY-Ausstrahlung hat dies ja, mehr oder weniger, bestätigt, denn der Fall wäre sonst nicht dorthin gekommen. Und wer mich/meine Beiträge auf allmy kennt, weiß, daß ich sehr viel von unserer hiesigen Kripo und STA halte, die leisten nämlich sehr gute Arbeit :)
Aus Neugier lese ich übrigens ab und zu mal die Bun*e oder Ga*a, Kriminalfälle aus Interesse :D .

Aber, wie gesagt, es ist eigentlich OT, ich wollte nur nicht, daß Du das Gefühl hast, ich wolle nicht darauf eingehen :)

Wieder BtT und allgemein:
Für mich ergibt sich nach XY und der vorherigen Berichterstattung jedoch ein Ablauf, bei dem ich auch davon ausgehe, daß die Täter zu zweit waren.
Ob Herr F. austreten wollte oder gezielt aus dem PKW gelockt wurde, fällt mir schwer, zu beurteilen.
Ich kann aber nachvollziehen, daß er kurz vor Ende der Fahrt eine Pause einlegen wollte und auch wundert mich der Stellplatz nicht, da die Rastanlagen sehr, sehr oft überfüllt sind.
Für mich kommen also die Möglichkeiten "Ruhezeit oder Austreten" gleichermaßen in Betracht, zumal wir letztendlich nicht wissen, ob er bereits vorhergehende Pausen eingelegt hatte, noch, welche der beiden Strecken er gewählt hat.

Rätselhaft ist für mich, weshalb er nicht sofort getankt hat und im Anschluß an seinen Stellplatz gefahren ist, obwohl sein Tank fast leer gewesen sein muß.
Nur: letztendlich ist die Definition von "fast leer" auch Interpretationssache und diese Aussage lässt Raum für Spekulationen.
Für mich z.B. ist auf einer BAB eine Grenze bei Dreiviertel, im normalen Alltagsverkehr, wenn die Reserve anspringt, Schluß und ich tanke bei nächster Gelegenheit - dies handhabt aber jeder individuell und daher für meine Begriffe müßig, in diesem Fall zu hinterfragen, da wir nicht wissen, wieviel Ltr. tatsächlich noch im Tank waren.
Als erfahrener Fahrer, wie er es war, kann man normalerweise sehr gut einschätzen und weiß, was man tut. Das ist auch eigentlich meine Frage: wieviel war noch im Tank und wie waren seine Gewohnheiten?
Es wird also irgendwie ein Schuh daraus :(
Ich gehe nicht davon aus, daß er diese Strecke zum ersten Mal gefahren ist, sondern denke, der konnte sehr gut einschätzen.


Oder wurde er doch irgendwie auf den Rastplatz gelotst oder verfolgt, weil bekannt war, daß er diese Strecke fahren würde?
Mir kam der Gedanke im Nachgang, weil im FF die rede davon war, daß er mit einem Landsgenossen befreundet war, der hier in BRD lebt.
Was, wenn über diese Quelle Dritten bekannt war, das er die Strecke fahren würde und vor allem, wann?
Gibt es ggf. eine gewisse Struktur, die es auf solche Transporter abgesehen hat? Vielleicht kann @itfc
dazu etwas sagen, er ist ja auf der Piste unterwegs und sehr erfahren.


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Robin76
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05.03.2016 um 16:11
@ARWEN1976
ARWEN1976 schrieb:Oder wurde er doch irgendwie auf den Rastplatz gelotst oder verfolgt, weil bekannt war, daß er diese Strecke fahren würde?
Mir kam der Gedanke im Nachgang, weil im FF die rede davon war, daß er mit einem Landsgenossen befreundet war, der hier in BRD lebt.
Was, wenn über diese Quelle Dritten bekannt war, das er die Strecke fahren würde und vor allem, wann?
Gibt es ggf. eine gewisse Struktur, die es auf solche Transporter abgesehen hat? Vielleicht kann @itfc
dazu etwas sagen, er ist ja auf der Piste unterwegs und sehr erfahren.
Genau das war auch mein Gedanke, als dieser Landsmann bei XY eingeblendet wurde, habe ich weiter vorne auch schon erwähnt. Sollte er nicht von diesem Landsmann Geld mit nach Polen nehmen, weil er noch irgendwem welches schuldete? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Landsmann zunächst mal in Polen Bescheid gegeben hat, dass er das Geld dem Autotransporteur mitgibt. Also wusste man schon mal dort von dieser Fahrt. Ausserdem könnte der Landsmann auch unbewusst in seinem Bekanntenkreis in Deutschland diesen Geldtransfer erwähnt haben.


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05.03.2016 um 16:16
@Robin76
Ja, genau. Ich bin darüber auch gestolpert, ohne, daß ich den Freund direkt belasten wollte.
Aber man kann nie wissen, wer etwas mitbekommt und welche Gedanken hegt, sodaß unabsichtlich etwas verlautbart wurde, was Herrn F. am Ende zum Verhängnis wurde.
Wenn er dann noch bestimmte, bekannte Gewonheiten hatte (dabei setze ich voraus, daß er die Strecke nicht zum ersten Mal gefahren ist), ist es ein leichtes, jemanden abzufangen.
Wer will, der kann :(


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Robin76
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05.03.2016 um 16:24
@ARWEN1976
Natürlich könnte auch der Autohändler in Polen einen "Kunden" gesagt haben, dass der Fahrer an dem und dem Tag neue Autos abholt und er dann nochmals vorbeikommen soll. Da gibt es einige Möglichkeiten. Wenn eine Bande mitbekommen hat, dass regelmässig Autos aus Deutschland geholt wurden, wäre es ihnen ein Leichtes gewesen als angeblicher Kunde mehr Informationen aus dem Händler herauszulocken.


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Raststätte Biggenkopf - Mord an polnischem Autofahrer

05.03.2016 um 16:25
@Robin76
@ARWEN1976
Für mich bedeutet die Darstellung des Landsmannes in erster Linie, dass RF grundsätzlich "Botengänge" zusätzlich zum Autotransport für "Landsmänner/-frauen" sowohl hinwärts als auch zurück übernommen hat. Ich denke nicht, dass die Darstellung darauf abzielt, hier konkret einen Bekannten zu verdächtigen oder auf illegale Geschäfte hinzudeuten.
Ich kenne das von verschiedenen "Exilanten" - sowohl in Deutschland als auch, wahrscheinlich erst recht, im Ausland (Kanaren z.B.). Da heißt es dann: "ich fahre/fliege wieder mal heim, jemand was zum mitnehmen/mitbringen?". Für mich also durchaus üblich, sogar selbstverständlich.
Wenn ich mir das Luftbild der Raststätte mit dem Parkplatz = Tatort ansehe, schaut es für mich so aus, als ob er wirklich nur kurz rausgefahren ist, um etwas zu erledigen (telefonieren, sich erleichtern etc.), ggf. sogar ungeplant. Er parkt doch soweit hinten, also praktisch da, wo er gleich wieder weiter auf die Autobahn kann.
Das Unglück kam zufällig, ungeplant, aber leider genau auf diesem Rastplatz über ihn. Er war sozusagen "ein Zuckerl" am Rande einer anderen geplanten oder durchgeführten Straftat oder hat erst Begehrlichkeiten aufgrund seiner Parkposition vor Ort geweckt. Meine Theorie. Schlimme Sache - tut mir leid, dieser Fall.


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