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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.12.2020 um 19:23
Ok, danke für den Hinweis. Wie sah es aber nach Schichtende aus, durfte sie dann immer noch frei parken am Flughafen?
Was hat es mit der Parkkarte am Appartement auf sich? War diese Karte evtl. zum parken zeitlich begrenzt?
Sie hatte Feierabend und musste evtl. aufgrund der Mietzeit, das Appartement verlassen und ist auf einen anderen Parkplatz ausgewichen, um sich auszuruhen etc.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.12.2020 um 20:11
@...beowbee...
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/birgit-ameis--wie-eine-frau-in-deutschland-einfach-spurlos-verschwindet-7092658.html

Mein Tip, lese mal bitte diesen Bericht und wenn es geht noch etwas hier im Thread ein.
Nein, sie musste nicht wegen Parkgebuehren bei Null Grad im Auto schlafen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.12.2020 um 20:26
Ok, danke@lucyvanpelt. Ich lese den Bericht morgen früh direkt. Den Thread verfolge ich schon lange, aber evtl. habe ich etwas übersehen


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.12.2020 um 21:27
Zitat von ...beowbee......beowbee... schrieb:Gibt es Hinweise, das die Spürhunde auch am Appartement oder am Flughafen eingesetzt wurden? Ich lese immer nur von einer Suche ab dem Parkplatz.
Hier eine Zusammenfassung der Suchen:
Neben den Gebäuden am und um den Flugplatz, zu denen insbesondere der Tower und das Haus Nr. 669 gehörten, in dem Frau Ameis arbeitete bzw. sich während ihrer Freistunden aufhielt, wurde die Umgebung eng- und großflächig abgesucht. In natürlichen und künstlichen Gewässern wurde getaucht, die Öffentlichkeit intensiv informiert, Pressemeldungen und Flugblätter verteilt; Hotels, Unterkünfte, Gaststätten und sonstige öffentliche Gebäude überprüft, und vieles mehr. Unter großem Personaleinsatz von Polizei und Feuerwehr wurden die Suchmannschaften und Einsatzteams auch durch den Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera sowie von Personen- und Leichenspürhunden unterstützt – leider ohne konkrete Hinweise auf den Verbleib von Birgit Ameis zu erlangen. Die seit dem 4. April 2015 intensiv und aufwendig durchgeführten Ermittlungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse lassen nunmehr den Schluss zu, dass die 54-Jährige nicht freiwillig verschwunden ist, sondern ein Kapitaldelikt oder auch ein Unfall als Ursache immer wahrscheinlicher wird.
https://www.blick-aktuell.de/Koblenz/Fiel-Birgit-Ameis-einem-Kapitalverbrechen-zum-Opfer--138914.html


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.12.2020 um 22:51
@...beowbee...
Ich habe noch etwas bezueglich der Parkplatzfrage am Flughafen gefunden.
Ein Parkplatz zum Apartment im Gebaeude 669 kostet im Monat 10 Euro und sie sind in ausreichender Zahl um das Gebäude vorhanden.

http://www.hahn-airport.de/sycomax/files/512551_Exposee%20Gebaeude%20669%20deutsch%2006.05.11.pdf


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 08:47
@Tritonus
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Die betreffende Straße hat aber eine Schranke, wenn man von der E42 kommt. Eher wird er von Norden gekommen sein, am Flugfeld entlang. Ist aber genau so kurz.
Hattest Du gesehen, dass diese Schranke -vermutlich von Fahrern mit Ortskenntnissen- gerne mal umfahren wird? Die Spuren sind rechts von der Schranke zu sehen, wie hier auf Bild Nr. 113

fbjmmnpospyn 5E32315D-62C3-40DA-91F8-2DEOriginal anzeigen (0,2 MB)


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 10:13
Ja, hab ich gesehen, ich denke trotzdem, dass er von Norden gekommen ist, ein Täter hinterlässt ja nicht so gerne Reifenspuren.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 11:05
Außerdem ist sie, wenn man von Norden kommt, auf der rechten, also Fahrbahnseite abgelegt worden, das ist ein ziemlich eindeutiges Indiz für die Fahrtrichtung. Ist aber für das Geschehen wohl nicht übermäßig wichtig.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 11:29
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Ja, hab ich gesehen, ich denke trotzdem, dass er von Norden gekommen ist, ein Täter hinterlässt ja nicht so gerne Reifenspuren.
Da stimme ich dir zu. Ein möglicher Täter hat sehr umsichtig gehandelt. Es gibt keinerlei Spuren.
Wenn man nun überlegt, daß sich der Brötchen Zeuge geirrt haben könnte, gibt es doch theoretisch auch die Möglichkeit, dass BA ihr Auto erst Tage später am Gemeindehaus abgestellt worden ist.

Die Parkplatzsituation in Lautzenhausen ist sehr angespannt. Ich wundere mich schon länger,daß an ihrem Auto kein Knöllchen hing oder es jemanden negativ aufgefallen ist. Sämtliche anderen Parkplätze werden in dem Ort gewinnbringend privat vermietet.
Selbst dem Postboten,der bestimmt täglich dort vorbei fährt, fällt ihr Auto erst eine Woche später auf.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 11:57
ja, möglich ist das. Wenn in so einem kleinen Dorf mit schwieriger Parksituation eine geschlagene Woche ein Auto rumsteht, fällt das auf. Aber es deutet wohl mehreres darauf hin, dass es schon seit Karsamstag da stand, bloß in der Uhrzeit ist man sich nicht sicher. Und es macht ja auch wenig Sinn, das Auto umzuparken, so richtig verstecken kann man ein Auto ja kaum, und je mehr Aktivitäten, desto höheres Risiko.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 12:45
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Eher wird er von Norden gekommen sein, am Flugfeld entlang.
Meinst Du in etwa diese Strecke:

Bildschirmfoto 2020-12-09 um 12.18.23Original anzeigen (0,3 MB)

In dem Fall müßte er sich dann aber auch ausgesprochen gut vor Ort ausgekannt haben.
Fährst Du diese Strecke denn ab, wenn Du vor Ort bist? Könnte ja sein, daß man auf der Strecke irgendwo nicht fahren kann/darf.

Ich denke, ein "Auswärtiger" wäre vermutlich über den Zubringen auf die E 42 gefahren, erste Abfahrt runter etc.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 12:51
@lucyvanpelt
Die Parkplatzsituation in Lautzenhausen ist sehr angespannt. Ich wundere mich schon länger,daß an ihrem Auto kein Knöllchen hing oder es jemanden negativ aufgefallen ist. Sämtliche anderen Parkplätze werden in dem Ort gewinnbringend privat vermietet.
Selbst dem Postboten,der bestimmt täglich dort vorbei fährt, fällt ihr Auto erst eine Woche später auf.
Das hat wahrscheinlich eine einfache Lösung. Lies das Zitat von Blick Aktuell:
Nachdem erste Ermittlungen nicht zum Auffinden von Birgit Ameis führten, ging die Siegburger Polizei am Freitag, 10. April, mit der Fahndung und einem Foto der Vermissten an die Öffentlichkeit, woraufhin ein Zeuge nur einen Tag später, am 11. April, ihr Auto auf einem Parkplatz in Lautzenhausen abgestellt bemerkte und die Polizei verständigte.
Quelle: https://www.blick-aktuell.de/Koblenz/Fiel-Birgit-Ameis-einem-Kapitalverbrechen-zum-Opfer--138914.html

Des weiteren denke ich, dass der eine oder andere zwar am Parkplatz vor dem Gemeindehaus im Mühlenweg vorbeigegangen ist und dabei den roten Renault sah, kurz den Kopf schüttelte und unverrichteter Dinge weiterlief. Nicht vergessen sollte man die Tatsache, dass die Osterwoche bis zur Auffindung des Autos nur vier Arbeitstage hatte. Nach Veröffentlichung der Vermisstenmeldung ging es allerdings recht schnell. Da der Mühlenweg wenig Anwohner hat, ist es wahrscheinlich, dass in dieser Zeit (um Ostern 2015) wenig Leute den Weg benutzten. Außerdem nutzten einige die Osterwoche, um wegzufahren oder zu verreisen. Andere hatten vlt. einfach nur Urlaub genommen und so fiel der Renault nicht unbedingt auf, weil man nicht regelmäßig den Mühlenweg befuhr. Zum Gemeindehaus sei noch anzumerken: auch hier fanden in der Osterwoche wahrscheinlich weder Vereinsaktivitäten, noch Versammlungen oder Arbeiten statt, weil bspw. der Hausmeister ebenfalls frei hatte oder die Halle in den Ferien nicht benutzt wird?
So gesehen, war der Mühlenweg ein optimal gewählter Abstellplatz - unbeabsichtigt oder mit viel Kalkül ausgewählt?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:00
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:In dem Fall müßte er sich dann aber auch ausgesprochen gut vor Ort ausgekannt haben.
Fährst Du diese Strecke denn ab, wenn Du vor Ort bist? Könnte ja sein, daß man auf der Strecke irgendwo nicht fahren kann/darf.
Ich denke, ein "Auswärtiger" wäre vermutlich über den Zubringen auf die E 42 gefahren, erste Abfahrt runter etc.
Ja, diese Strecke meine ich. Also wie gesagt, die Straße ist stillgelegt, deswegen fährt da eh keiner außer dem Forstbetrieb. In diese Straße fahren Leute, die die Gegend nicht kennen, weder von der einen noch der anderen Seite, warum auch. Ein Täter, der von der E42 gekommen wäre und sich nicht ausgekannt hätte - also ich kann mir nicht vorstellen, dass der einfach die Schranke umfährt, das wäre viel zu auffällig und riskant.
Ich bin so gut wie sicher, dass er von Norden kam (immer vorausgesetzt es gab einen Täter). Er musste schnell und unauffällig eine Leiche loswerden. Da hält man am Straßenrand an und trägt sie ohne Umschweife in den Wald. Und nicht noch einmal quer über die Straße, was er nämlich hätte machen müssen, wäre er von Süden gekommen.
Ja, der hat sich gut ausgekannt. Den Eindruck hatten ja auch BA's Angehörige.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:24
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Außerdem ist sie, wenn man von Norden kommt, auf der rechten, also Fahrbahnseite abgelegt worden, das ist ein ziemlich eindeutiges Indiz für die Fahrtrichtung. Ist aber für das Geschehen wohl nicht übermäßig wichtig.
Doch, ich finde das schon wichtig. Diesen Gedankengang hatte ich auch schon. Der Täter wird nicht das Risiko eingegangen sein, die Schranke umfahren zu haben sondern ist auf der asphaltierten Straße geblieben. Also aus Norden kommend.

Mal nicht nur die eventuellen Reifenspuren bedenkend, eine Schranke ist ein Hindernis. Man weiß nie so genau, was einen da erwartet und ob man mit einem Auto dran vorbei fahren kann.

Daher bleibt für mich wirklich nur die Richtung aus Flughafen kommend. Und er wollte die Leiche natürlich schnell ablegen. Da macht man nicht erst ein Wendemanöver, um es auf der gegenüberliegenden Seite zu tun.

Soweit ich auf maps sehen konnte, führt ein Stückchen weiter hinten links, noch vor der Schranke, ein Weg in den Wald rein. Richtung Büchenbeuren. Das könnte ich mir noch vorstellen, dass er über diesen Waldweg verschwand, was auch wieder auf Ortskenntnisse deutet. Jemand schrieb mal, dass die Waldwege befahrbar sind. Sind halt Waldwege aber im Schritttempo kommt man dennoch gut von A nach B.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:28
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Ja, diese Strecke meine ich. Also wie gesagt, die Straße ist stillgelegt, deswegen fährt da eh keiner außer dem Forstbetrieb. In diese Straße fahren Leute, die die Gegend nicht kennen, weder von der einen noch der anderen Seite, warum auch. Ein Täter, der von der E42 gekommen wäre und sich nicht ausgekannt hätte - also ich kann mir nicht vorstellen, dass der einfach die Schranke umfährt, das wäre viel zu auffällig und riskant.
Diese Strecke ist nicht meines Wissens her nicht komplett mit dem Auto befahrbar aus dieser Richtung


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:32
@Ms.Daisy
Woran siehst du das?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:39
Ich sehe es genau wie @grabowsky . Die Parkplätze wurden sicher hauptsächlich bei Veranstaltungen genutzt. Und selbst wenn es in der Woche nach BAs Verschwinden solche Veranstaltungen gab, konnte doch niemand wissen, ob nicht auch jemand mit SU - Kennzeichen an einer Veranstaltung teilnahm. Auf Google-Maps und auf Dews Fotos sind am Gemeindehaus alle Parkplätze leer. Die Hinweise auf die Besucherparkplätze sind auch eher neutral formuliert - also nichts mit kostenpflichtig abschleppen oder so. Sicher wird BAs Auto von Anwohnern/Passanten bemerkt worden sein, aber erstmal denkt man sich bei sowas doch nix. Man müsste ja erstmal das fremde Nummernschild realisiert haben, dann auch bemerken, dass das Auto dort schon länger steht, dann müsste man sich zuständig fühlen/gestört fühlen/genervt sein dass genau dort jemand unberechtigt parkt, bevor man vielleicht etwas unternimmt. Und das nach dem Auto gesucht wurde, wurde ja erst am 10.4. öffentlich bekannt.

@Tritonus
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Ich bin so gut wie sicher, dass er von Norden kam (immer vorausgesetzt es gab einen Täter). Er musste schnell und unauffällig eine Leiche loswerden. Da hält man am Straßenrand an und trägt sie ohne Umschweife in den Wald. Und nicht noch einmal quer über die Straße, was er nämlich hätte machen müssen, wäre er von Süden gekommen.
Woher weisst du, dass der Ablageort von Norden aus rechts war? Irgendwie hatte ich es immer andersherum gedacht/gesehen auf den Fotos. Ist mir da was entgangen? Hast du da vielleiht nochmal ne Quelle, aus der das eindeutig so hervorgeht?

Und wie würdest du denn von Norden aus zum Ablageort fahren? Am Flughafen entlang gibts da doch auch so einige Zäune und Tore. Ich komm nicht aus der Gegend und kenn mich da nicht aus, aber auf Maps siehts für mich so aus als käme man da nicht ohne weiteres durch, außer halt über die E42.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:42
@Tritonus
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Da hält man am Straßenrand an und trägt sie ohne Umschweife in den Wald. Und nicht noch einmal quer über die Straße, was er nämlich hätte machen müssen, wäre er von Süden gekommen.
Hm, das kann so sein.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein Ortsunkundiger rechts an der Schranke vorbeifahren würde (die Strecke geradeaus ist ja gut von der Schranke aus einsehbar), ein paar Meter nach der Schranke wendet, damit der Wagen in der gewünschten Fahrtrichtung steht -wenn man von der Leichenablage zurückkommt-, um schnellstmöglich wieder auf die E42 verschwinden zu können.


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09.12.2020 um 14:48
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Woran siehst du das?
Bin aus der Gegend und schon öfters dort unterwegs gewesen


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

09.12.2020 um 14:58
Ich würde die Frage, aus welcher Richtung der Täter kam, nicht mit dem Ablageort begründen. Denn die vom Flugplatz aus gesehen linke Seite war aufgrund der jungen Fichtenplantage viel geeigneter als Ablageort als die andere Seite. Da hätte man das Auto ggf. auch gewendet....


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