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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

10.871 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 18:50
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Insulin
Insulin kann man nicht ins Essen oder Trinken geben, es ist ein Eiweißmolekül und würde von der Magensäure zerstört. Das muß gespritzt werden.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 18:51
Reibung, Knie am Lenkrad, dass da Spuren entstehen, halte ich für unwahrscheinlich. Vielleicht hätte der Täter in diesem Fall eher ein paar blaue Flecke an den Beinen. Man kann sich täuschen, aber vom Gesamteindruck macht BA für mich den Eindruck einer eher bedächtigen, ängstlichen Fahrerin, die keine Rückwärtseinparkmanöver versucht. Meines Wissens hat auch die Polizei mit der Angabe ihrer üblichen Fahrzeit zwischen Arbeits- und Heimatort indirekt bestätigt, dass BA nicht schneller gefahren ist als ihr Schutzengel fliegen konnte.

Es wurden keine Fremdspuren gefunden. Auto aus dem Sichtfeld derjenigen Leute geparkt, die es kannten. Abschleppseil auf der Rückbank drapiert, so dass das Auto nach "kaputt" aussieht und erst mal keinen Verdacht bei Anwohnern/Passanten erregt. Dazu Handtasche in den Kofferraum, dass keine Diebe angelockt werden. Diese Mühe würde sich keine Selbstmörderin machen.

Nie und nimmer hat BA das Auto dort selbst abgestellt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 18:55
@Nessae

Wenn das so ist, okay.
Ich hatte irgendwann mal nach Giften gefragt, ob die in Knochen, also sterblichen Überresten nachweisbar sind, und da antwortete mir ein User "Insulin" sei mit der Zeit nicht mehr nachweisbar. Das mit dem Essen und Trinken war ein Beispiel, natürlich kann Insulin in einem Überraschungsmoment gespritzt worden sein. Genauso gut hätte man ihr Digitalis, Thallium oder Gott weiß was verabreichen können, in welcher Form auch immer (also Betäubung).

Gift wäre für mich die logischste Variante, weil relativ risikoarm und lautlos.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 19:23
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Diese paar hundert Meter kann man auch auf einem falsch eingestellten Autositz fahren, das ist doch kein Problem.
Das heißt aber, dass der Täter entweder

aus dem sehr engen Familienkreis kommen muss

oder

es Schutzkleidung (z.B. einen Schutzanzug, Haarnetz/Mütze und Handschuhe) getragen haben muss,

da im Auto keinerlei Fremdspuren gefunden wurden, die nicht BA oder ihrer Familie zuordnenbar waren, also sog. berechtigten Spurenlegern, die das Auto regelmäßig oder zumindest ab und zu im Alltag gefahren sind.

Ein fremder Täter hätte sonst Spuren (DNA, Fasern, Haare) hinterlassen müssen, die die Kriminaltechnik gefunden hätte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 19:29
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Ein fremder Täter hätte sonst Spuren (DNA, Fasern, Haare) hinterlassen müssen, die die Kriminaltechnik gefunden hätte.
Nicht unbedingt. Ein User, der sich auskannte, hat mal was dazu geschrieben, ich glaube, es war @Rick_Blaine . Es ist ein Märchen, dass jeder überall auf jeden Fall DNA hinterlässt.
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:den Eindruck einer eher bedächtigen, ängstlichen Fahrerin, die keine Rückwärtseinparkmanöver versucht.
Also wie gesagt, auf diesem Platz war das kein "Manöver". Jeder Fahrschüler hätte da rückwärts einparken können.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 19:35
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Thallium
Bei einer akut tödlichen Thallium-Vergiftung dauert es etwas zwei bis drei Wochen, bis das Opfer stirbt. Vorher hat es über Tage unstillbaren Durchfall im Wechsel mit Verstopfung, schreckliche Schmerzen, Haarausfall und neurologische Ausfälle wie Sehstörungen. Das ist nichts, was man jemanden mal eben in den Tee oder Kaffee kippen kann, der dann nach zwei Schlücken tot zusammenbricht. Außerdem ist Thallium schon kurze Zeit nach der Aufnahme in den Haarwurzeln und den Knochen nachweisbar.

Insulin hat, wie oben geschrieben, bei oraler Aufnahme keinerlei Wirkung.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 20:24
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Bei einer akut tödlichen Thallium-Vergiftung dauert es etwas zwei bis drei Wochen, bis das Opfer stirbt. Vorher hat es über Tage unstillbaren Durchfall im Wechsel mit Verstopfung, schreckliche Schmerzen, Haarausfall und neurologische Ausfälle wie Sehstörungen. Das ist nichts, was man jemanden mal eben in den Tee oder Kaffee kippen kann, der dann nach zwei Schlücken tot zusammenbricht. Außerdem ist Thallium schon kurze Zeit nach der Aufnahme in den Haarwurzeln und den Knochen nachweisbar.
Danke, das wusste ich auch nicht, ich bin immer wieder erstaunt, was man hier alles lernt. Du kennst dich ja wirklich gut aus. Gibt es etwas, dass man moeglicherweise sich auf "Rezept" oder andersweitig sich besorgen kann, das sehr schnell wirkt und nach einem laengerem Zeitraum nicht mehr nachweisbar ist.
Da faellt mir etwas ein, waeren hochdosiert KO Tropfen moeglich ?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 21:29
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Da faellt mir etwas ein, waeren hochdosiert KO Tropfen moeglich ?
Keine Ahnung, was man da einsetzen könnte. K.O.-Tropfen wären sicher eine Möglichkeit, zumindest um jemanden handlungsunfähig zu machen.

Allerdings finde ich die Vorstellung sehr grausam und kaltblütig, dass jemand ihr in dem Appartement Gift verabreicht und dann daneben sitzt und zuschaut, wie sie stirbt. Das wäre zum einen geplant und zum anderen wie gesagt auch wirklich brutal und gefühlskalt. Dazu gehört schon eine Menge kriminelle Energie oder Haß auf das Opfer.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 21:43
Ich weiß nicht... an Gift glaub ich nicht. Und im Appartement? Der Bruder hätte schließlich jederzeit reinkommen können, weil er etwas vergessen hat, nein, kann ich mir nicht vorstellen.

Um im Auto keine DNA zu hinterlassen, bräuchte man auch keine Schutzkleidung in dem Sinne, ich denke das eine Öl- Regenjacke, Regenhosen, Handschuhe, und eine frisch gewaschene Mütze absolut gereicht hätten um nichts verwertbares zu hinterlassen.
Vor allem bei einer so kurzen Strecke. Und diese Kleidung wäre bei den Wetterverhältnissen auch nicht weiter aufgefallen.


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27.03.2021 um 22:21
okay, also Mord meint ihr...aber warum?

warum um Himmelswillen...was ist das Motiv?


ich glaube immer noch nicht daran...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

27.03.2021 um 22:42
Motiv - Das muss ja nichts sein was sofort ins Auge springt, wie Sexual oder Raubmorde.
Es muss ja auch nichts sein, was alle Welt als Motiv anerkennen würde, was manchem Täter womöglich als Motiv reicht, ist für "Normale" nicht weiter wichtig.
Und was gibt es nicht sonst noch alles... unerwiderte Liebe, Rache, jemanden zum Schweigen bringen...Hass, Neid,....


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27.03.2021 um 22:49
Vielleicht ist es hier auch so schwer ein Motiv zu finden, weil dieses Szenario sich halt nur im Kopf des Täters abgespielt hat, ( Liebe, Hass, etc) , und da wird man halt als Außenstehender nur schwer ewas finden können, wenn es keine Tatsachen gibt.


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27.03.2021 um 23:17
Ein möglicher Tatort wäre auch das Auto des Täters. Darin hätte er sie dann auch verbracht.


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27.03.2021 um 23:25
Zitat von VentilVentil schrieb:okay, also Mord meint ihr...aber warum?

warum um Himmelswillen...was ist das Motiv?


ich glaube immer noch nicht daran...
Ein Suizidvorgang miit den Kenntnissen aus Aussagen der Familie und sozialen Netzwerken ist auch nicht schlüssig.


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28.03.2021 um 00:13
@Ventil
Okay, also Suzid meinst du? ...aber warum?

Warum um Himmelswillen...was ist ihr Motiv ?

Ich glaube immer noch nicht daran...


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.03.2021 um 08:46
Oft haben Opfer eine Beziehung zu den Tätern.

Jetzt mal ganz scharf nachdenken, ob es wirklich der zufällig bei Eisregen hinter einem Gebüsch auf Wanderinnen wartende Triebtäter war...

Motiv? Dazu möchte ich mich hier nicht äußern, sondern auf meinen ersten Satz hinweisen. Dann wieder scharf nachdenken!

Und zum Thema Gifte: Ich habe einfach beliebig zitiert. Für mich wäre ein Gift - oder eher Betäubungsmittel - am logischsten, das BA außer Gefecht gesetzt hat. Ein Verbringen in ein Transportbehältnis wie einen Koffer geht schnell und es wäre auf einem Flughafengelände nicht aufgefallen, wenn jemand einen (Roll-)koffer schiebt und in ein Auto verlädt.

Die eigentliche Tötung kann dann erst am Ablageort stattgefunden haben, eventuell unblutig, z.B. durch Strangulieren.


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28.03.2021 um 09:07
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb: Und an einen Lustmolch, der sich bei Eisregen stundenlang im Wald auf die Lauer legt, in der Hoffnung, dass da eine einsame Frau vorbei kommt, glaube ich auch nicht.
Es kann doch auch ein "Zwischending" gewesen sein - sie fiel davor jemand ins Auge, der einen günstigen Moment abpasste und sie dann überwältigte - eben, weil Eisregen etc ist. Siehe auch Nelli Graf, etc.
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Auch finde ich es schon erstaunlich, obwohl bei BA keine psychische Erkrankung bekannt war, auch keine familieren Probleme oder schweren Erkrankungen, dass man da an einen spontanen Suizid denkt.
Wechseljahre? Bevorstehender Jobwechsel? Es gibt tatsächlich auch Leute, die sich ohne Vorgeschichte suizidieren und das, obwohl sie noch kurz davor konkrete andere Pläne machten. Die Möglichkeit sollte also nicht ausgeklammert werden. Wahrscheinlicher ist aber vermutlich Mord.
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Ich habe gelesen, dass BA ihren Job in Frankurt Hahn sehr gerne gemacht hat. Ueber das Apartment kann man sich streiten, fuer 2-3 Tage uebernachten ist es sicherlich in Ordnung. Haben viele Pendler schlimmere Uebernachtungsmoeglichkeiten.
Kommt ja auch drauf an ... das ist glaube ich auch reine Typsache. Kommt auch auf die Hobbys etc an. Wenn man wirklich ein paar ruhige Abende genießt und gerne läuft, strickt, rätselt, dann kann das auch eine totale Wohltat sein.
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Übrigens finde ich als Frau sehr ungewöhnlich, dass eine Frau ihre Tasche samt Handy im Kofferraum aufbewahrt. Solche Dinge kenne ich eher von meinem Mann, der wirft alles, was man entweder braucht (z.B. Getränkeflaschen, Regenschirm, Kamm etc) oder wertvoll ist (ja, meine Handtasche samt Handy) in den Kofferraum, weil "dieser Kram vorne zu viel Platz wegnimmt".
Kommt auf die Vorgeschichte an. Eine Freundin von mir wurde mal bei einer Verkehrskontrolle herausgezogen, weil die Beamten sich sicher waren, sie hätte telefoniert und sie wurde entsprechend gestraft. Sie hatte das Handy griffbereit auf dem Vordersitz liegen, weil die Überlegung war, dass, wenn etwas sei, wollte sie es mit einem Griff haben. Seit dieser Erfahrung schmeißt sie es auch immer in den Kofferraum, weil sie dann direkt nachweisen kann, dass telefonieren nicht möglich gewesen wäre. Man weiß ja nicht, ob es da auch eine Vorgeschichte gibt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.03.2021 um 10:58
Es gibt ja da noch Schulden, z.B könnte B.A. Geld verliehen haben und wollte es zurück.
Auch schwer nachzuprüfen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

28.03.2021 um 12:17
Fiktion: Frau Ameis ist getötet worden.

Realität: Seit dem Fund (Anfang November 2020) gab es weder von den Ermittlern noch von der zuständigen StA Stellungnahmen bzw. an die Öffentlichkeit gerichtete Anfragen zur Erlangung von Hinweisen, die Ermittlungen in o.g. Richtung rechtfertigen würden.
Ganz offensichtlich liegt nichts vor, was Ermittlungen in diese Richtung erforderlich machen würde.

Think about it.


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