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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

8.373 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:19
DSC 3966-scaled

@Raissa

Fotoquelle: https://news-trier.de/polizei-sucht-die-ganze-woche-am-fundort-von-birgit-ameis-nach-spuren-und-hinweisen/ , von mir ein Ausschnitt mit Markierung


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:19
Zitat von HalinkaHalinka schrieb:Eigentlich hat man es ja auch im Kofferraum nicht wahllos liegen. Sondern entweder unter dem Kofferraumboden, an der Seite oder im oberen Fach, je nach Automodell. Kenne mich da in dem von Birgit A. nicht so aus.
Ich meinte , sie bekommt es an dem Ostersamstag von dem Taeter wieder. Legt es am Gemeindehaus auf die Stoecke und steigt warum auch immer in das andere Auto ein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:26
Zitat von KlarmannKlarmann schrieb:Diese Story erzählt 'mir', dass BA bewusst aus dem Wege geschafft worden ist. Geplant und gut durchdacht.
Ich stimme dir für den Fall zu, dass der Autoschlüssel nicht am Fundort gefunden wurde.
Wenn der Schlüssel gefunden wurde, spricht eigentlich alles dafür, dass sie jemanden traf und es zu einer Affekttat kam.

Angenommen der Täter hätte das Auto bepackt. Warum fehlt die Plastikkiste?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:27
Krass, wie nahe die Leiche an der stillgelegten Straße abgelegt wurde. Scheinbar sind da ja auch keine Hunde hin, die was gewittert haben, und die Besitzer hinterher?

Als Täter hätte ich jeden Tag fünfeinhalb Jahre lang auf die Meldung gewartet, dass sie gefunden wird.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:29
Zitat von DuchovnyDuchovny schrieb:Krass, wie nahe die Leiche an der stillgelegten Straße abgelegt wurde. Scheinbar sind da ja auch keine Hunde hin, die was gewittert haben, und die Besitzer hinterher?

Als Täter hätte ich jeden Tag fünfeinhalb Jahre lang auf die Meldung gewartet, dass sie gefunden wird.
Finde es auch. Wenn mal jemand ausgetreten wäre, der hätte schnell über sie stolpern können. Gut, theoretisch ist ja noch möglich, dass Wild sie hergezerrt hat, aber dann hätten sie wohl heute keine guten Spuren. Insofern... mir auch ein Rätsel, wie das so lange unentdeckt bleiben konnte. Der Täter hat echt Schwein gehabt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:30
Zitat von DuchovnyDuchovny schrieb:Krass, wie nahe die Leiche an der stillgelegten Straße abgelegt wurde. Scheinbar sind da ja auch keine Hunde hin, die was gewittert haben, und die Besitzer hinterher?
Vielleich hielt man deshalb auch einen Unfall für möglich?

Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass nur - sorry - Teile an dieser Stelle gefunden wurden. Denn immerhin haben die Ermittler ja dann das ganze Waldstück "freigelegt" und anscheinend echt jedes Blatt umgedreht. Respekt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:32
Zitat von HalinkaHalinka schrieb:Daran wird aber auch deutlich, dass der wahrgenommene Leichengeruch keinesfalls abwegig war. Die Leiche lag ja nur hinter dem nächsten Busch, salopp ausgedrückt.
Ich habe das nicht so verstanden, dass sie im Bereich des Zeltes lag. Sondern deutlich weiter im Wald, dort wo an einem relativ großen Stück alle Fichten bis in etwa 1,80 m Höhe entastet sind. Das hat die Polizei gemacht, um am Fundort bessere Sichtverhältnisse zu haben.

Also dieses Stück, was hier zu sehen ist:

https://ibb.co/kDJH6jF


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:34
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Ich habe das nicht so verstanden, dass sie im Bereich des Zeltes lag. Sondern deutlich weiter im Wald, dort wo an einem relativ großen Stück alle Fichten bis in etwa 1,80 m Höhe entastet sind. Das hat die Polizei gemacht, um am Fundort bessere Sichtverhältnisse zu haben.

Also dieses Stück, was hier zu sehen ist:
Stimmt, sind ca 15 m in den Wald hinein.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:37
@lucyvanpelt
@cododerdritte

Ja, aber auch 15 Meter in den Wald hinein sind nicht unbedingt viel.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:37
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Stimmt, sind ca 15 m in den Wald hinein.
Das passt auch zu der Aussage, dass das vor 6 Jahren eine jüngere, dichte Fichtenanpflanzung war. Dieses entasteten Fichten sind ja noch recht dünn vom Stammdurchmesser und nicht besonders hoch.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:40
Zitat von lucyvanpeltlucyvanpelt schrieb:Stimmt, sind ca 15 m in den Wald hinein.
Dann hätte man doch den Leichengeruch an der Straße nicht wahrnehmen können, oder?


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:41
Zitat von FlaviaFlavia schrieb:Ja, aber auch 15 Meter in den Wald hinein sind nicht unbedingt viel.
Damit die Möglichkeit (aus Sicht des Täters die Gefahr) besteht, dass die Leiche entdeckt wird, nicht.

Aber wenn ein Mensch mit normaler Statur eine Leiche dahin schleppen soll, selbst wenn BA eine eher zierliche und schlanke Person war, und er dabei durch relativ dichtes Unterholz am Waldrand stapfen muss, ist das schon ein ganzes Stück... Und immer mit der Möglichkeit im Nacken, dass gleich ein Gassigeher oder Jogger vorbeikommt und sich wundert, warum da ein Auto mit offenem Kofferraumdeckel an der Straße steht (die eigentlich durch eine Schranke abgeriegelt ist).


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:42
Zitat von HalinkaHalinka schrieb:Dann hätte man doch den Leichengeruch an der Straße nicht wahrnehmen können, oder?
Leichengeruch riecht man auch auf 100 Meter, wenn der Wind ungünstig steht....


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:45
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:Aber wenn ein Mensch mit normaler Statur eine Leiche dahin schleppen soll, selbst wenn BA eine eher zierliche und schlanke Person war, und er dabei durch relativ dichtes Unterholz am Waldrand stapfen muss, ist das schon ein ganzes Stück... Und immer mit der Möglichkeit im Nacken, dass gleich ein Gassigeher oder Jogger vorbeikommt und sich wundert, warum da ein Auto mit offenem Kofferraumdeckel an der Straße steht (die eigentlich durch eine Schranke abgeriegelt ist).
Krasser Stress für den Täter. Spricht viel dafür, dass er sie nachts abgelegt hat, was meint Ihr?

Er hätte dann natürlich die Möglichkeit haben müssen, sie irgendwo liegen zu lassen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:46
Zitat von cododerdrittecododerdritte schrieb:und sich wundert, warum da ein Auto mit offenem Kofferraumdeckel an der Straße steht (die eigentlich durch eine Schranke abgeriegelt ist)
Auch wenn der Kofferraumdeckel nicht geöffnet war, fällt ein am Rand einer gesperrten Straße parkendes Auto auf, daher denke ich, dass wenn der Täter die Leiche dort mit dem Auto hingebracht hat, er dies eher in der Nacht gemacht hat.

@Raissa Mein Beitrag hat sich mit deinem überschnitten :D


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:50
Zitat von GennatGennat schrieb:Auch wenn der Kofferraumdeckel nicht geöffnet war, fällt ein am Rand einer gesperrten Straße parkendes Auto auf, daher denke ich, dass wenn der Täter die Leiche dort mit dem Auto hingebracht hat, er dies eher in der Nacht gemacht hat.
Würde bedeuten, dass die Tat nicht im öffentlichen Raum stattgefunden hat. Denn dann hätte sie sofort weggemusst. Oder ließ er sie in seinem Pkw liegen? Dann könnte man mal überlegen, wer sein Auto nach der Tat verkauft hat. An ihrer Kleidung wären Faserspuren zu finden. Die Autobezüge sind ja aus Kunststofffasern (Ledersitze wären auch ein statement!) und halten sich lange.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 20:52
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Würde bedeuten, dass die Tat nicht im öffentlichen Raum stattgefunden hat.
Vielleicht doch im Appartment? Es muss ja nicht in Birgits A. Raum gewesen sein. Er hätte sie auch mit einem Vorwand in ein anderes Appartment lenken können oder sie kannten sich, was ja hier ebenfalls viele vermuten, und sie ist auf einen kleinen Plausch sogar freiwillig reingegangen. Dann hätte er sie gut in der Nacht ablegen können, vielleicht Ostern? Denn um den Flughafen und um solche Appartments ist ja doch mehr Leben.


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08.04.2021 um 20:56
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Krasser Stress für den Täter.
Ja, das denke ich auch. Überhaupt die ganze Situation. Selbst wenn jemand die Tat geplant hätte, in der Situation selber, wenn man da plötzlich mit einer Leiche steht, die man jetzt irgendwie loswerden muss, stelle ich mir das als extremen Stresspegel vor....

Deshalb denke ich auch, dass wir uns zu viele Gedanken machen, was sich ein Täter bei diesem oder jenem Schritt wohl gedacht haben könnte oder warum er da so und nicht anders gemacht hat (z.B. Auto umparken, Abschleppseil drappieren, Handy in Flugmodus stellen, Klappbox mitnehmen). Ich kann mir vorstellen, dass man in so einer Situation nicht jeden Schritt länger geistig durchspielt und durchdenkt, sondern sich unter ziemlichem Zeitdruck fühlt und deshalb auch viele Dinge macht, die nur bei oberflächlichem Nachdenken einen Sinn machen. Hier am Computer sieht das für jemand nicht beteiligten mit 6 Jahren Abstand dann natürlich ganz anders aus, das hat man Zeit, sich alle Pros und Contras von jedem Schritt durch den Kopf gehen zu lassen....

Selbst wenn jemand sie in einer Wohnung umgebracht hätte, in der er allein wohnt, also wo erst mal kein Risiko besteht, dass jemand anders die Leiche dort finden könnte, ist er sich doch bewusst, dass bald angefangen wird, nach dem Opfer zu suchen, dass die Leiche irgendwann anfängt zu stinken, dass er am Dienstag nach den Feiertagen wieder zur Arbeit muss und ab dann wenig Zeit haben wird, sie loszuwerden - und lauter andere so banale Dinge, die die Entsorgung erschweren. Insofern ist selbst ein solcher Täter unter Zeitdruck.

Und das Argument, weil die Leiche so nah am Flughafen lag, muss der Täter Zeitdruck gehabt haben, zählt für mich deshalb auch nicht. In dem Moment, wo ich eine Leiche im Kofferraum habe, hab ich automatisch Zeitdruck und lege sicher keinen Wert darauf, länger als nötig damit durch die Gegend zu fahren.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 21:28
Ich glaube, wenn man unter größtmöglichen Stress steht, kommt man nicht auf die Finte mit dem Abschleppseil. Da kommt man auch nicht zwei Stunden später drauf, wenn einemvielleicht noch einfällt, dass man sich über das Handy ein Alibi verschaffen muss. Daraus schließe ich, dass der Täter entweder tatsächlich alles geplant hat oder das Spiel mit dem Abschleppseil vielleicht schon zuvor mal mit Bekannten gespielt hat, die bei ihm nicht parken konnten. Möglich ist auch, dass er das Seil deutlich später drapiert hat. Aber würde man ein zweites Mal zu dem inkriminierenden Pkw zurückkehren?

Ich glaube auch, dass ein auswärtiger Täter noch weniger Aufwand mit der Leiche hätte betreiben müssen. Für ihn wäre es egal gewesen, wenn dei Leiche schnell gefunden wird, weil die Tat ja nicht in seinem Revier stattfand.

So. Jetzt muss man nur noch unser schwarmintelligentes Brainstorming mal logisch sortieren und abwägen, welchen Abzweig man jeweils nehmen möchte.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

08.04.2021 um 21:34
Zitat von RaissaRaissa schrieb:Daraus schließe ich, dass der Täter entweder tatsächlich alles geplant hat oder das Spiel mit dem Abschleppseil vielleicht schon zuvor mal mit Bekannten gespielt hat, die bei ihm nicht parken konnten. Möglich ist auch, dass er das Seil deutlich später drapiert hat. Aber würde man ein zweites Mal zu dem inkriminierenden Pkw zurückkehren?
Man sollte aber bei der Sache mit dem Abschleppseil und der vielleicht zurückgebrachten Jacke bedenken, dass am Auto keine Fremdspuren gefunden wurden. Das spricht dagegen, dass sich ein Fremder an dem Auto zu schaffen gemacht hat.


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