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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

16.315 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, 2020, Frankfurt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Birgit A. aus Lohmar

Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 22:09
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich weiß nicht recht. Wenn man da jetzt Küchenpsychologie betreiben wollte, könnte dann nicht gerade eine unscheinbare, etwas "muttchenhafte" Erscheinung einen speziellen Typ angezogen haben?
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Zudem ist die Beschreibung von Birgit A. zwar die einer liebevollen und fürsorgenden Familienmutter, aber das heißt ja nicht, dass sie ihn Hahn auch so agiert hat. Ihre Abstinenz von Geselligkeit, das scheinbar asketische Leben, das hässliche Appartement, geteilt mit dem Bruder, das deutet doch darauf hin, dass sich jemand seine mütterlichen Eigenschaften für zu Hause aufgespart hat.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Es ist schlicht mein persönlicher Eindruck, aber Birgit A. eignet sich eben überhaupt nicht als Objekt für das Anschmachten durch einen (meist alleinstehenden, gehemmten, defizitären, sexuell unerfahrenen oder frustrierten) Mann. Ganz anders, wenn ich z.B. an Frauke Liebs oder vergleichbare Personen denke. Es scheint mir aber auch jede Gelegenheit dafür zu fehlen. Der Job war einsam, Birgit ging nicht am Abend auf ein Bier, suchte weder Flirts noch Menschen, denen sie helfen konnte.
Mal ein anderer Gedanke, was, wenn das den Mann genau getriggert hat? Ich spinne mal etwas herum: Da ist jemand, der am Flughafen arbeitet, arbeitete oder irgendeinen Bezug hat (meinetwegen die Brötchen anliefert). Single wieder Willen. Ostern steht an, nach Weihnachten der Supergau für Menschen, die alleine sind, aber gerne eine Beziehung hätten. Vier lange Tage. Karfreitag ist schon rum, Wetter schlecht, kalt, Regen, der Tag zog sich wie Kaugummi. Man konnte sich nicht ablenken (Läden zu, etc.). Am Flughafen sah man seit Donnerstag nur glückliche aufgeregte Leute, die irgendwo hin fliegen und es ist, wie wenn man das Leben durch eine Scheibe sieht und an dem Teil nicht teilnehmen kann, da es keine Menschen gibt, die in nähere Beziehung mit einem treten wollen.

Nun gibt es diese Frau, die sehr mütterlich und häuslich wirkt und die immer pünktlich wieder in ihr Leben fährt. Je nachdem, wie nah er dran ist, weiß er auch einiges über sie: Sie ist verheiratet, wird Großmutter, hat am nächsten Tag Familie zu Besuch, also alles das, was er sich wünscht, aber nicht hat.
Sie bringt vorgekochtes Essen mit, also der Inbegriff häuslicher Gemütlichkeit. Der gesamte Frust, inklusive der Oster-Allein-Frust (und vielleicht gibt das auch neue Möglichkeiten, Nachbarn, etc. im Urlaub) hat sich aufgestaut und man lässt es, stellvertretend an ihr aus, um wenigstens sicher zu sein: Am morgigen Ostersonntag ist eine Familie noch schlimmer dran als er, da sie bangen, was mit ihrer Mutter passiert ist.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 22:50
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Nun gibt es diese Frau, die sehr mütterlich und häuslich wirkt und die immer pünktlich wieder in ihr Leben fährt. Je nachdem, wie nah er dran ist, weiß er auch einiges über sie: Sie ist verheiratet, wird Großmutter, hat am nächsten Tag Familie zu Besuch, also alles das, was er sich wünscht, aber nicht hat.
Sie bringt vorgekochtes Essen mit, also der Inbegriff häuslicher Gemütlichkeit. Der gesamte Frust, inklusive der Oster-Allein-Frust (und vielleicht gibt das auch neue Möglichkeiten, Nachbarn, etc. im Urlaub) hat sich aufgestaut und man lässt es, stellvertretend an ihr aus, um wenigstens sicher zu sein: Am morgigen Ostersonntag ist eine Familie noch schlimmer dran als er, da sie bangen, was mit ihrer Mutter passiert ist.
So ungefähr würde ich mir das auch vorstellen, nur mit der Komponente, dass er sich schon vorher in gewisser Weise an sie "herangemacht" hat, um sozusagen an ihrem Leben teilzuhaben.

Also, um es mal auf die Spitze zu treiben: Dass er sich z. B. erhofft hat, sie würde ihn einladen, doch über Ostern mit nach Lohmar zu fahren und dort die Feiertage mit ihr und der Familie zu verbringen.

Natürlich ist das vollkommener Quatsch, warum sollte sie einen mehr oder weniger fremden Mann mitnehmen und was würde die Familie dazu sagen - aber es geht ja um die verqueren Gedanken eines Täters in diesem Szenario.

Und wenn dann, immer vorausgesetzt er denkt so verquer, die erhoffte Einladung nicht kam, könnte er deutlicher geworden sein, im Sinne von: "Ka ich nicht an Ostern mit zu Euch kommen?" - und BA hat dann, weil dieser Gedanke so völlig absurd war, irgendetwas gesagt, dass der Täter dann als extrem kränkend empfunden hat. Und entäuscht war, weil diese liebe Mutti (wie gesagt: ist nicht abwertend gemeint!) ihn dann so lieblos zurückgewiesen hat.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

gestern um 23:31
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:So ungefähr würde ich mir das auch vorstellen, nur mit der Komponente, dass er sich schon vorher in gewisser Weise an sie "herangemacht" hat, um sozusagen an ihrem Leben teilzuhaben.
Das glaube ich gar nicht, da war vermutlich sehr viel angestauter Frust, v.a. nach dem Feiertag, den er wieder alleine verbracht hat. Eventuell hat sie davor gar nicht bemerkt.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

um 12:01
Ein „anhänglicher Nerd“ müsste aber doch irgendwann auch mal Thema in Gesprächen von B. A. mit ihrem Umfeld gewesen sein. Gerade der Bruder, der die gleiche Arbeitsstelle hatte und deswegen auch alle Kollegen kannte, wüsste sich bestimmt davon…

Wäre komisch wenn ein auffälliger Mensch in ihrem Umfeld gewesen wäre und das hätte sie aber nie erwähnt und es hat auch niemand etwas mitbekommen….


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

um 13:49
Zwei- bis dreimal die Woche übernachtete sie am Flughafen. Dort stand ein Apartmenthaus, den Mitarbeitern zu Verfügung. Zwischen den Tag- und Nachtschichten zu pendeln wäre zu anstrengend gewesen, um noch nach Hause zu fahren.
Quelle: https://germanmissing.blogspot.com/2021/04/lautzenhausen-totungadelikt-z-n-von.html

Was ich mir sehr schwer vorstellen kann ist - dass sie sich nie mal außerhalb vom Flughafen und Appartement bewegt haben soll. Sie war doch mobil , hatte das Auto vor Ort - da fährt man doch auch mal etwas durch die "Gegend" - geht spazieren, trifft andere Leute. Nur das Gebäude am Flughafen und nur tanken und nur ab und zu zum Discounter - hm. Sie hat sich dann offenbar ihre Entspannung nur zu Hause geholt.
Aber auch wenn ich mir mein Essen von zu Hause mitbringe - ich muss doch dann auch mal raus. Es war ja nicht immer schlechtes Wetter.
Zitat von VolvicVolvic schrieb:Wäre komisch wenn ein auffälliger Mensch in ihrem Umfeld gewesen wäre und das hätte sie aber nie erwähnt und es hat auch niemand etwas mitbekommen…
Ich kenne einen Fall , da war der Stalker ein direkter Arbeitskollege. Er war in die Kollegin verliebt und erschien oft unerwartet , z.B. an ihrem Auto,
und warum sollte man Begegnungen mit einem Arbeitskollegen - die erst mal harmlos waren - direkt jemandem erzählen ?
nicht relevant - war ja nur ein Kollege.

Auf alle Fälle dürfte sich der Mörder ( oder auch die Mörderin) - dort vor Ort sehr gut ausgekannt haben. Dafür spricht der Abstellplatz des Autos und auf der Fundort der Leiche.

Eine Leiche zu entsorgen - das macht man nur da wo man sich auskennt. Eine spontane Ablage der Leiche an diesem Ort - halte ich eher für ausgeschlossen.


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Der Fall Birgit A. aus Lohmar

um 14:48
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Was ich mir sehr schwer vorstellen kann ist - dass sie sich nie mal außerhalb vom Flughafen und Appartement bewegt haben soll. Sie war doch mobil , hatte das Auto vor Ort - da fährt man doch auch mal etwas durch die "Gegend" - geht spazieren, trifft andere Leute.
Sie ist doch dort in ihrer Freizeit auch spazieren gegangen, oder ist gewandert .
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Eine Leiche zu entsorgen - das macht man nur da wo man sich auskennt. Eine spontane Ablage der Leiche an diesem Ort - halte ich eher für ausgeschlossen
Das würde ich so nicht sagen, aber in diesem Fall denke ich auch das der Täter Ortskenntnisse hatte ,zumal das auch eine gesperrte Straße war.


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