Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst
gestern um 12:26Warum sollte man sich da im Vorfeld festlegen? Wir kennen es ja aus anderen Fällen, dass Ermittler beispielsweise einen Tatort im Wald nach vielen Jahren mit heutigen Methoden durchsucht haben, und dabei eine Fülle von Gegenständen aufgefunden haben.Heribert schrieb:11 Jahre später. Was erwartet man zu finden…..
In manchen Fällen sucht die Polizei nach etwas Bestimmtem - einer Tatwaffe beispielsweise, oder nach menschlichen Überresten. In anderen Fällen wird, wenn man einen Anhaltspunkt hat, dass ein bestimmtes Areal mit einer Tat in Zusammenhang stehen könnte, großflächig Boden ausgehoben und durchsiebt. In wieder anderen Fällen sucht man ein Gebiet nach Gegenständen aus Metall ab.
Würde man in fußläufiger Nähe des Wilhelmshofes einen Gegenstand finden, der dort erstens nicht hingehört, und den man zweitens einem Bewohner, Mitarbeiter oder Besucher des Hofes zuordnen könnte, könnte das schon ein Gamechanger sein.
Fiktives Beispiel: Man fände z.B. einen Beutel mit Spielzeug, meinetwegen Legosteine oder eine Puppe. Man könnte durch Befragung damaliger Kinder herausbekommen, wo diese Dinge dort auf einmal plötzlich fehlten.
Vielleicht geht jetzt meine Phantasie mit mir durch, aber ich denke, dass Kriminalisten bestimmte Funde "lesen" können. Sie können erkennen, ob ihnen möglicherweise eine fallrelevante Bedeutung innewohnt.


