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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

24.170 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Wald, Mädchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 10:05
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Alle Örtlichkeiten, die im weiteren Umfang auch durch die Familie und deren Freunde genutzt wurde, scheidet für mich als Wegstrecke nach der Sichtung am Stahlpferd eher aus.
War dieser Verbindungsweg nicht gerade mal 100 bis 300 Meter?
Das sie auf diesem kurzen Weg kein Familien Mitglied oder Freunde unterwegs traf , würde mich nicht wundern.
Alle anderen waren in der Nähe beschäftigt & es wären ja auch nur einige ,wenige Minuten Laufweg gewesen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Das mag ich sicherlich nicht ausschließen. Trotzdem hätte wäre das Fehlen einer Person wohl im Nachhinein durch die Befragungen im Rahmen der Ermittlungen wohl aufgefallen.
Das ist richtig bei einem Einzeltäter schon.
Es sei denn , der Entführer könnte möglicherweise einen Komplizen am Hof gehabt haben.
Bei einer möglichen Übergabe, wäre wohl ein fehlen am Hof der Person so gar nicht aufgefallen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 15:40
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:War dieser Verbindungsweg nicht gerade mal 100 bis 300 Meter?
Das sie auf diesem kurzen Weg kein Familien Mitglied oder Freunde unterwegs traf , würde mich nicht wundern.
... der aber durch offenes Gelände führte und somit auch aus der Distanz relativ gut einsehbar war. Ich denke, dass ein Kind in Ingas Alter wohl noch im Bewusstsein geblieben wäre, insbesondere da diese Sichtung sehr zeitnah mit dem Verschwinden ihrer Person gewesen sein müsste. Natürlich ist es möglich, aber für mich sind es weiterhin eine Verkettung von einer zu großen Anzahl von Zufällen, die bei einem strafrechtlich relevanten Verschwinden von Inga hätten eintreten müssen.
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Das ist richtig bei einem Einzeltäter schon.
Es sei denn , der Entführer könnte möglicherweise einen Komplizen am Hof gehabt haben.
Bei einer möglichen Übergabe, wäre wohl ein fehlen am Hof der Person so gar nicht aufgefallen.
Nein, einen Mittäter, sollte es sich um eine Sexualstraftat gehandelt haben, schließe ich aus. Hier würden noch mehr dem Zufall geschuldete Umstände eintreten müssen, als für einen Einzeltäter. Die Erfahrung in diesem Bereich zeigt zudem, dass die Wahrscheinlichkeit eher steigt, die Tat aufzuklären, um so mehr Köche den Brei mit anrühren. Sollte es tatsächlich zu einem Sexualdelikt gekommen sein, so wird dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den Schultern eines Täters getragen werden.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 18:24
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Genau so sieht es aus. Man hat Inga ja nicht alleine in der Großstadt vor einem Schaufenster stehen lassen, während Mama und Papa sich kurz bei Starbucks einen Kaffee holen.
Genau, überlege mal, sie wäre in Stendal City
Vorm Dom allein gewesen ohne Aufsicht. Denke mal drüber nach, was hätte da passieren können- aber. Da gibt es Kamera.
📸 Richtung Steakhouse

Egal

Ich bin da halt anderer Meinung


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 18:27
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Nein, einen Mittäter, sollte es sich um eine Sexualstraftat gehandelt haben, schließe ich aus. Hier würden noch mehr dem Zufall geschuldete Umstände eintreten müssen, als für einen Einzeltäter.
Aber schau mal im Vergleich:

Fremder Einzeltäter : hohes Risiko Entdeckungsgefahr beim beobachten.

Komplize vom Hof : geringe Entdeckungsgefahr beim beobachten ,weil gehört zum Hof.
Selbst bei Übergabe des Kindes , wäre er unter dem Radar geblieben.
Denn er wäre ja nicht der Entführer gewesen.

Der Wilhelmshof strahlte von außen Idylle aus aber das sich evtl. Absprachen vor Ingas Besuch geschlossen worden sein könnten, finde ich möglich.
Dazu bräuchte man auch keine minutiös Planung sondern vermutlich nur die richtige Aufgabenteilung.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:der aber durch offenes Gelände führte und somit auch aus der Distanz relativ gut einsehbar war. Ich denke, dass ein Kind in Ingas Alter wohl noch im Bewusstsein geblieben wäre, insbesondere da diese Sichtung sehr zeitnah mit dem Verschwinden ihrer Person gewesen sein müsste.
Inga war ja im Bewusstsein des Gastvaters geblieben aber letztens fiel die Sichtung für dich raus weil nicht gesichert.
Es gab kein Video oder Foto Beweis von der letzten Sichtung , deswegen ist es eig naheliegend das Erinnerungen der Zeugen genügen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 18:34
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Es gab kein Video oder Foto Beweis von der letzten Sichtung , deswegen ist es eig naheliegend das Erinnerungen der Zeugen genügen.
Und Zeugen sind so ne Sache. Sehr wichtig- aber sie können sich täuschen in ihrer Wahrnehmung und auch diese waren abends müde und hungrig

Alle hatten Hunger und rasch Kleider tauschen

Ohne den Kleidertausch 👧


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 18:56
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:unauffällig beobachtet worden wäre & eine Äußerung am Bolz/ Grillplatz gefallen wäre z.b. ich habe Durst ,
Wie nah musst du dran sein, um das zu hören?
Wie lange musst du so nah dran sein, um das zu hören?
Und der soll nicht auffallen?
Der böse schwarze Mann war stundenlang in Höhrweite, aber niemand hat ihn gesehen??

Zur Radtour: Die muss keine 30 Kilometer gegangen sein, mit kleinen Kindern reichen 1 km hin und zurück, eher weniger. Den Waldweg kurz hoch und zurück. Das ist anstrengend genug.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

31.08.2026 um 22:59
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Fremder Einzeltäter : hohes Risiko Entdeckungsgefahr beim beobachten.

Komplize vom Hof : geringe Entdeckungsgefahr beim beobachten ,weil gehört zum Hof.
Selbst bei Übergabe des Kindes , wäre er unter dem Radar geblieben.
Denn er wäre ja nicht der Entführer gewesen.

Der Wilhelmshof strahlte von außen Idylle aus aber das sich evtl. Absprachen vor Ingas Besuch geschlossen worden sein könnten, finde ich möglich.
Dazu bräuchte man auch keine minutiös Planung sondern vermutlich nur die richtige Aufgabenteilung.
Wenn sich an diesem Ort regelmäßig Kinder aufhalten würden, dann wäre dies vielleicht auch ein Anlaufpunkt für Personen mit pädophilen Neigungen. Trotzdem bleibt die Örtlichkeit "Diakoniewerk", die einfach zu so einem Geschehnis nicht passt. Mir ist kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Kind aus einer solchen Institution, sei es nun Kindergarten, Schule, Hort oder andere Einrichtung, in der regelmäßig Kinder verkehren, während der Tageszeit mit einem wahrscheinlichen sexuellen Hintergrund entführt worden wäre. Wenn dies zu entsprechender Zeit geschah, hatte dies immer einen familiären Hintergrund.

Auch wenn ich den Tag in seinem gänzlichen Umfang der 24 Stunden betrachte, würde ich nur auf die Schullandheim-Fälle kommen, die jedoch zur Nachtzeit geschahen (Martin Ney). Wie gesagt, das sind einfach nur die Erfahrungswerte, die ich über Jahrzehnte bei meiner Arbeit gesammelt habe. Es passen einfach nicht alle Teile in das Puzzle, so dass daraus ein Bild für mich entstehen würde. Nur ein bestimmter Personenkreis wusste über den Tagesablauf und die Gäste Bescheid. Für den Täter wäre es alles von seinem Talent zu improvisieren abhängig. Dass hierbei am Ende keine sterblichen Überreste gefunden werden oder auch keine Beobachtungen, die ein mögliches Tatgeschehen zumindest suggerieren könnten, vorhanden sind, macht mich stutzig und würde für mich auch weitere mögliche Abläufe in den Bereich des Möglichen bringen.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Gedankengänge wohl auch bei den Ermittlern vorherrschen, jedoch eben auch hier nicht die geringste Beweiskraft für anderweitige Szenarien vorhanden sind.
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Inga war ja im Bewusstsein des Gastvaters geblieben aber letztens fiel die Sichtung für dich raus weil nicht gesichert.
Es gab kein Video oder Foto Beweis von der letzten Sichtung , deswegen ist es eig naheliegend das Erinnerungen der Zeugen genügen.
Ich denke, es hat einen Grund, warum man diese wohl auch vorhandene Aussage nicht mit in das aktuelle Gedankenspiel der Ermittler zur letzten Sichtung von Inga mit einbrachte. Dieser wird sich nach meiner Einschätzung auf Aussagen begründen, welche die wohl tatsächlich gemachte Beobachtung in ein anderes Zeitfenster rückte oder die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dieser Beobachtung tatsächlich um Inga gehandelt haben könnte, stark anzweifeln ließ und eventuell aufgrund anderweitiger Erkenntnisse tatsächlich auf ein anderes Kind bezogen war.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.09.2026 um 01:06
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Es passen einfach nicht alle Teile in das Puzzle, so dass daraus ein Bild für mich entstehen würde. Nur ein bestimmter Personenkreis wusste über den Tagesablauf und die Gäste Bescheid.
Du hast das wunderbar auf den Punkt gebracht. Mit den vorliegenden Puzzleteilen, die dann auch noch ständig verändert werden, kann bei mir kein Bild entstehen.

Nur ein sehr begrenzter Personenkreis wusste über das Längerbleiben Bescheid, und zwar nur die Mitglieder der drei Familien.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:selbst diese verdammten Kleider Kisten,
Mir will einfach nicht in den Kopf, warum man zwingend noch vor dem Abendessen, für welches eine Heerschar von Menschen mit einem unfassbaren Zeitaufwand geschuftet hat, und sogar die kleinsten Kinder Sachen durch die Gegend schleppen mussten, zwingend diesen Karton (oder waren es gar mehrere) von Auto A nach Auto B schaffen musste, wo doch alle so hungrig waren, und offenbar so viel zu tun war.
Zitat von HeribertHeribert schrieb:Will da niemand ein Vorwurf machen - aber eine Aufsicht mind. eines Teenies wäre hilfreich gewesen.
auch n

Ich will auch niemandem einen Vorwurf machen, aber ich habe es mal mit zwei Familienfeiern in diesem Jahr bei uns verglichen. Bei der einen Feier waren es 30 Leute, bei der anderen 70 und zwar auf einem weitläufigen Gelände am Waldrand mit Grillen etc. Die Kinder waren ständig beaufsichtigt, und zwar ohne Absprache der Erwachsenen. Das lief einfach.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.09.2026 um 03:21
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Mir will einfach nicht in den Kopf, warum man zwingend noch vor dem Abendessen, für welches eine Heerschar von Menschen mit einem unfassbaren Zeitaufwand geschuftet hat
Gerade im stressigsten Moment des Tages. Vielleicht ohne Hintergedanken- passt halt ins Bild.
Bei solchen krassen Ereignissen (Kind verschwindet) passieren Drumherum seltsame Dinge.

Trotzdem- das es nach 11 Jahren keine einzige echte Spur vorhanden- man könnte verrückt werden.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.09.2026 um 10:01
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Mir will einfach nicht in den Kopf, warum man zwingend noch vor dem Abendessen, für welches eine Heerschar von Menschen mit einem unfassbaren Zeitaufwand geschuftet hat, und sogar die kleinsten Kinder Sachen durch die Gegend schleppen mussten, zwingend diesen Karton (oder waren es gar mehrere) von Auto A nach Auto B schaffen musste, wo doch alle so hungrig waren, und offenbar so viel zu tun war.
Ich erkläre es mir damit das sie vor Anbeginn der Dunkelheit & des nicht vergessen, mit dem Kleidertausch fertig werden wollten.
Der Platz war soweit vorbereitet , sie dachten sich bestimmt das Essen dauert eh noch einen Moment warum nicht die Zeit nutzen.
Das klingt für mich nachvollziehbar.

Im Gegensatz zur nicht betreuten Feuerschale, bei höchster Waldbrand Stufe.
Die ein Gefahrenen Potenzial für die Kinder & Wald darstellte.
Da würde ich mir viel eher die Frage stellen warum der Verantwortungsvolle Posten verlassen worden war.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Wenn sich an diesem Ort regelmäßig Kinder aufhalten würden, dann wäre dies vielleicht auch ein Anlaufpunkt für Personen mit pädophilen Neigungen. Trotzdem bleibt die Örtlichkeit "Diakoniewerk", die einfach zu so einem Geschehnis nicht passt
Wenn ich mich recht entsinne , gab es doch sogar Fleyer mit Kinder Ausflüge Angebote.
Und ein Spielplatz gibt es , wo auch andere Kinder waren , sonst hätte nicht die andere Mutter sagen können das Inga aussah wie eine Elfe.
Eben weil so ein Geschehnis nicht ins Bild zum Idyll passt , wäre das meiner Ansicht die beste Tarnung gewesen.
Du sagst ja selber du gehst von Erfahrungswerten aus , mein Credo ist : erwarte das unerwartete.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.09.2026 um 16:13
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Wenn ich mich recht entsinne , gab es doch sogar Fleyer mit Kinder Ausflüge Angebote.
Hier fehlt aber ein entscheidender Punkt, nämlich die Regelmäßigkeit. Unabhängig davon, wenn ich "Ausflüge mit Kindern" lese, muss ich auch davon ausgehen, dass diese sicherlich durch einen verantwortlichen Personenkreis begleitet werden. Zudem suggeriert das Wort "Ausflüge" für mich, dass es sich um eine mobile Lage handelt, also kein Spielen am Spielplatz, sondern Personen die sich größtenteils in Bewegung befinden. Eine derartige Gruppe zu folgen, würde sicherlich nicht ganz unbeobachtet bleiben.

Deshalb ist die Situation im Falle von Inga nun einmal so, dass den Ablauf dieses Treffens keiner vorhersagen konnte. Selbst die teilnehmenden Personen selbst hatten sich wohl nur grob einen Ablauf zurechtgelegt, der vielleicht für die Heimfahrt eine Zeit datiert hatte, aber selbst da bestand keine Not diese auch einzuhalten, was bei geplanten Veranstaltungen des Diakoniewerks, an denen Kinder beteiligt waren, wohl anders ausgesehen hätte.
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Du sagst ja selber du gehst von Erfahrungswerten aus , mein Credo ist : erwarte das unerwartete.
Mein Erfahrungswert sagt eben hier, dass das Verschwinden von Inga in einem so engen Zeitrahmen gefasst wurde, dass es an dieser Örtlichkeit eigentlich gar nicht hätte geschehen können.

Deshalb muss man als Ermittler sicherlich alle Türen offen halten, die eben nicht nur die bekannten Theorien eines Unglücksfalls im Wald oder ein Entführen des Kindes durch einen vermeintlichen Sexualstraftäter beinhalten. Die ganze Ablauf, soweit die Informationen öffentlich vorliegen, ist eben nicht abschließend schlüssig.

Auch noch ein kurzes Wort zu deinem angeführten Credo. Ich war aufgrund meines Berufes bereits schon ein "overprotecting dad", aber wenn ich dann noch zusätzlich hinter jeder Ecke das Unerwartete vermuten würde, hätte ich die Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr im Keller einsperren müssen. Vorsicht ja und auch die Örtlichkeiten abschätzen, auf denen z. B. so eine Veranstaltung wie bei Inga ausgetragen wird. Ich denke aber, dass auch meine Tochter in diesem Alter wohl an dieser Örtlichkeit im Nahkreis meines Aufenthaltsortes rumtollen hätte dürfen, ohne dass ich sie dabei jede Sekunde selbst im Auge hätte. Dafür wären bei mir auch die Geschwister mit in die Verantwortung gezogen worden, auch wenn ich weiß, dass diese Aufsicht sicherlich, um so länger der Tag anhält, kontinuierlich nachlassen würde.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

01.09.2026 um 19:37
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Mir ist kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Kind aus einer solchen Institution, sei es nun Kindergarten, Schule, Hort oder andere Einrichtung, in der regelmäßig Kinder verkehren, während der Tageszeit mit einem wahrscheinlichen sexuellen Hintergrund entführt worden wäre
Du meinst sowas:
Der bekannteste Kriminalfall dieser Art ist der Fall Mohamed aus dem Jahr 2015, bei dem ein vierjähriger Flüchtlingsjunge vom Gelände des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) entführt und getötet wurde.Der Kriminalfall Mohamed (2015)Das Opfer: Der viereinhalbjährige Mohamed aus Bosnien-Herzegovina.Die Entführung: Mohamed verschwand am 1. Oktober 2015 vom überfüllten Gelände des LaGeSo in Berlin, wo seine Familie registriert werden sollte.Der Täter: Ein 32-jähriger Wachmann (Silvio S.) lockte das Kind weg, missbrauchte es sexuell und tötete es.Aufklärung: Nach einer großen Suchaktion wurde der Täter gefasst. Er gestand auch den Mord an dem ebenfalls vermissten Jungen Elias (6) aus Potsdam. Der Täter wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.
Quelle: Zeit, Spiegel, Tagsspiegel

Und das hier war nachts:
Ein bekannter Kriminalfall zu einer Entführung von einer Klassenfahrt bzw. aus einem Schullandheim ist der Fall des „Maskenmannes“ Martin N. und die Entführung eines Jungen aus Rheine im Jahr 2010.Der Fall in Rheine (2010)Tatort: Eine Jugendherberge in Rheine (Nordrhein-Westfalen).Tatzeit: Mai 2010.Ablauf: Ein zehnjähriger Junge aus Osterode wurde nachts im Schlaf von einem Unbekannten aus der Hermann-Rosenstengel-Jugendherberge verschleppt.Ausgang: Der Täter zwang das Kind in einem nahegelegenen Park, sich teilweise auszuziehen. Der Junge konnte dem Mann jedoch entkommen und überlebte die Tat unverletzt.Ermittlungen: Der Fall erinnerte stark an frühere Verbrechen des sogenannten „Maskenmannes“ (Martin N.), der Kinder aus Schullandheimen entführt und getötet hatte (wie den Fall Dennis Klein 2001 aus Wulsbüttel). Martin N. wurde 2011 gefasst und wegen mehrerer Morde und Sexualverbrechen verurteilt
Quelle: SZ, Stern, Bild, Aktenzeichen XY,


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.09.2026 um 00:26
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Du meinst sowas:
Der bekannteste Kriminalfall dieser Art ist der Fall Mohamed aus dem Jahr 2015, bei dem ein vierjähriger Flüchtlingsjunge vom Gelände des Berliner Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) entführt und getötet wurde.Der Kriminalfall Mohamed (2015)
Ein tragisches Schicksal, aber nicht zu vergleichen mit der Situation im Diakoniewerk. Hier kannten quasi alle Personen, die im Außenbereich unterwegs waren, Inga und hätten so wohl auch mitbekommen, wenn sich zum einen eine fremde Person genähert hätte und zum anderen im Anschluss mit Inga an der Hand die Örtlichkeit verlassen hätte. Letzteres wäre dann sicherlich auch bei einer dem Umfeld bekannten Person aufgefallen.

Mohamed war auf dem Gelände eines von vielen Kindern, das wohl nur einen direkten Bezug zu seinen Eltern hatte und sonst auf dem Gelände niemanden bekannt war. Sicherlich haben die Mitnahme von Mohamed auch einige Personen wahrgenommen, aber eben als normale Situation im allgemeinen Chaos auf dem Gelände des Landesamtes eingeschätzt.
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb:Und das hier war nachts:
Ein bekannter Kriminalfall zu einer Entführung von einer Klassenfahrt bzw. aus einem Schullandheim ist der Fall des „Maskenmannes“ Martin N. und die Entführung eines Jungen aus Rheine im Jahr 2010.
Den Fall habe ich ja auch aufgeführt. Im Schutze der Nacht ist dies leider, auch aufgrund eines fehlendem Mindestmaß an Sicherheit, auch ein schreckliches Schicksal.

Trotzdem fanden beide Fälle ihre Aufklärung, wobei letzterer sicherlich schwerer zu klären war, als die Tat bei Tageslicht. Deshalb, ich bleibe dabei, die Örtlichkeit des Diakoniewerks bietet zu wenig Schutz für einen Täter, der eigentlich nicht auf das Gelände gehört. Sollte es doch zu einer Tat durch einen Bewohner gekommen sein, so fehlt aus meiner Sicht die Leiche, weil eben dieser dann damit rechnen musste, dass das Diakoniewerk nach Ingas Verschwinden zeitnah auf den Kopf gestellt wird. Somit wären wohl durch diesen die sterblichen Überreste direkt im Anschluss an die Tat an einen nahgelegenen Ort, womöglich auch oberflächlich versteckt, abgelegt und im Rahmen der Suchmaßnahmen auch aufgefunden worden.


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02.09.2026 um 09:59
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Deshalb ist die Situation im Falle von Inga nun einmal so, dass den Ablauf dieses Treffens keiner vorhersagen konnte.
Das sehe ich komplett anders.
1. es war kein Zufallsbesuch
2. das die Familie länger bleiben wird, hätte man durch einen Blick in die schöne Wettervorhersage erahnen können.
3. Bedürfnis: das der Hunger zum Abend kommen wird inklusive Durst.

Rein Theoretisch hätte ein grober Ablauf erstellt werden können & gefehlt hätte dann vermutlich nur noch das Detail die Beobachtung Inga am Abend allein zu erwischen.
Der Tages Ablauf war stets zusammen mit den Eltern & der Ermahnung in Sichtweite zu bleiben.
Mit Ausnahme der Getränke Vorbereitung nahe des Waldes, die Trennung von den Eltern geschah.
Gerade als Dad hast du denke ich auch den Erfahrungswert gemacht , das Kinder gern süßes trinken zum Essen haben möchten oder?
Dieser Erfahrungswert deutet für mich das Inga süßes gewollt haben könnte zum Essen & durch vorheriges Wasser schleppen wohl mitbekommen haben dürfte wo die Getränke lagerten.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Mein Erfahrungswert sagt eben hier, dass das Verschwinden von Inga in einem so engen Zeitrahmen gefasst wurde, dass es an dieser Örtlichkeit eigentlich gar nicht hätte geschehen können.
Genau das ist der Punkt.
Ich konnte auch keinen Vergleichbaren Fall finden , wo Kinder von Familienfesten verschwanden.
Ist ja auch kein Wunder , welcher Täter würde schon eine Entführung wagen, wo es vor lauter Zeugen nur so wimmelt.
Plus das bei Gefahr in Verzug das große Besteck, mit der Gefahr in der Falle zu sitzen.
Deswegen passt für mich hier die Schublade eines Einzeltäters so gar nicht.
Daher finde ich eine mögliche Absprache auszuschließen ,nur weil es nicht ins Bild des Hofidyll zu passen scheint recht vorschnell.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.09.2026 um 10:27
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Ich konnte auch keinen Vergleichbaren Fall finden , wo Kinder von Familienfesten verschwanden.
Es gibt den Fall von Maëlys de Araujo aus dem Jahre 2017, er gehört zu den bekanntesten französischen Kriminalfällen der vergangenen Jahre.
Maëlys de Araujo war 8 Jahre alt und nahm mit ihrer Familie an einer Hochzeitsfeier in Le Pont-de-Beauvoisin im Département Isère teil. Rund 180 Menschen waren bei der Feier.
Auch Nordahl Lelandais, ein damals 34-jähriger ehemaliger Soldat und Bekannter des Bräutigams, war anwesend. Er war ursprünglich nicht unbedingt als regulärer Gast vorgesehen, kam aber zur Feier.

Im Laufe des Abends kam Lelandais mehrfach mit Maëlys in Kontakt. Gegen 1:30 Uhr wurde sie unter anderem dabei beobachtet, wie sie sich auf seinem Handy Bilder bzw. Videos von Hunden ansah. Später wurde sie noch beim Spielen gesehen...
Quelle: ChatGpt


Der Fall wurde auch bereits bei allmystery diskutiert...

9-Jährige verschwindet auf Hochzeit und wird ermordet (Beitrag von AgentFoxMulder)


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02.09.2026 um 10:54
Zitat von Shadow1970Shadow1970 schrieb:Mit Ausnahme der Getränke Vorbereitung nahe des Waldes, die Trennung von den Eltern geschah.
Das, finde ich, ist ein ganz wichtiger Punkt: Die Trennung / Separierung von den Eltern! Die Mutter geht ohne Inga in die Küche. Der Vater geht ohne Inga auf den Sportplatz. Wie und durch wen wurde die Einteilung veranlasst?
Inga wurde zunächst in die Aufgaben einbezogen, dann aber sich selbst überlassen. (Und damit meine ich ausdrücklich NICHT, dass ihre erst 8jährige Schwester als Zweitklässlerin oder das andere "fremde" Mädchen auf Inga hätten aufpassen müssen!)


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.09.2026 um 15:55
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es gibt den Fall von Maëlys de Araujo aus dem Jahre 2017, er gehört zu den bekanntesten französischen Kriminalfällen der vergangenen Jahre.
Im Laufe des Abends kam Lelandais mehrfach mit Maëlys in Kontakt. Gegen 1:30 Uhr wurde sie unter anderem dabei beobachtet, wie sie sich auf seinem Handy Bilder bzw. Videos von Hunden ansah.
Diesen Fall gab es, ja, aber eben auch unzählige von Zeugen, die einen Erwachsenen, der nicht zum unmittelbaren Umfeld der Familie des Kindes gehörte, immer wieder dabei sahen, wie er sich mit dem Mädchen abgab. So etwas haben wir im Fall von Inga eben nicht. Hier gibt es keine Person, die sich auffällig im Vorfeld für Inga interessiert hätte, weder aus der Gruppe der Erwachsenen, sei es nun aus der sich treffenden Gruppe heraus, von Bewohnern oder Mitarbeitern der Anlage oder gar Fremde, noch von anderen Kindern.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Das, finde ich, ist ein ganz wichtiger Punkt: Die Trennung / Separierung von den Eltern! Die Mutter geht ohne Inga in die Küche. Der Vater geht ohne Inga auf den Sportplatz. Wie und durch wen wurde die Einteilung veranlasst?
Und das soll was suggerieren, dass einer die Eltern absichtlich getrennt hätte, um sich Inga zu bemächtigen? Achtung, überspitzt formuliert. Soll diese Person dann, nachdem die Eltern beschäftigt waren, losgesprintet sein, sich Inga geschnappt und schnell irgendwo verwahrt haben, bis er dann wieder zur Gruppe zurückkommt, um so zu tun als wäre nichts gewesen? Danach hilft er bei der Suche mit und vergeht sich dann, wenn bis auf die Polizei alle schlafen gegangen sind, an dem Kind und entsorgt die Leiche, zwischen den Suchenden hindurch.

Nein, ich denke, so ist es sicherlich nicht gelaufen, trotzdem sollte man, wie ich schon in den vergangenen Tagen mal geschrieben habe, normale Denkweisen in diesem Fall definitiv ablegen und auch Varianten mit Einzug nehmen lassen, die nicht zwingend ein sexuelles Motiv oder die Unfalltheorie im Wald begründen.
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Inga wurde zunächst in die Aufgaben einbezogen, dann aber sich selbst überlassen
Auch das ist, betrachtet man das Umfeld, in dem sich Inga auf dem an sich überschaubaren Gelände des Diakoniewerks bewegte, nicht unnormal. Solange sie gelernt hat diese Regeln zu befolgen, kann auch einer 5-jährigen eine geringe Form von Selbstständigkeit zugemutet werden. An diesem Handeln ist nichts Verwerfliches zu erkennen, insbesondere wenn eine Familie mehrere Kinder hat, die ebenfalls auf dem Gelände mit anwesend waren und so trotzdem eine gewisse Form der Aufsichtspflicht mit tragen.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.09.2026 um 16:22
@Shadow1970
@Kuno426
All diese Dinge, die ihr thematisch aufgegriffen habt, wie auch zbsp. die Trennung Ingas von den Eltern, boten ihrem Verschwinden doch überhaupt erst den Raum - aber auch einem Verlaufen im Wald.

Das Verbleiben bis zum Abend, das Zurückziehen der Mutter in die Küche, oder der Kinder vom Blechpferd etc, boten in ihrer Gesamtheit das zeitliche Intervall, in dem Inga letztendlich alleine verblieb, naturgemäß dann eben ohne Zeugen, sodass wir heute darüber nur reden und uns darüber wundern können, wie es zum Verschwinden kommen konnte und was mit ihr geschah.

Die berühmte sogenannte Folge von unglücklichen Ereignissen. Wie ein Unfall, bei dem das Zusammentreffen einiger Begebenheiten und Umstände in wenigen Augenblicken das Leben für immer beeinträchtigen kann. 

Es ist doch (konträr) davon auszugehen, dass es schon zuvor einige Augenblicke gegeben haben müsste, in denen Inga mal alleine war, sei es auf dem Weg zur Toilette zbsp. Oder wo es für einen Täter  Gelegenheit für eine Separierung gegeben hätte, sei es vorher geplant oder als Gelegenheit.

Aber das gilt auch für das eigenständige Verschwinden ohne Fremdeinwirkung. So hätten sich mehrere Gelegenheiten für Inga im Laufe des Tages ergeben können, sich in den Wald zurückzuziehen. Und eine davon war eben beim Fußballspielen, wo sie sich alleine und dann schließlich unerlaubter Weise (logisch, sie war erst 5, kein Bewusstsein für Risiken), in den Wald begab, und dann von der Mutter noch aufgehalten werden konnte, weil sie es bemerkte.

Am Abend dann, als sich alle voneinander im Zuge der Vorbereitungen für das Grillen trennten, Inga dann alleine war, verschwand sie dann letztendlich.

Und aus meiner Sicht ist nach wie vor möglich, dass Inga jetzt die Gelegenheit ergriff, sich unbeobachtet in den Wald zu begeben, ohne dass sie jemand davon (aus ihrer Sicht womöglich störender Weise) davon abhalten konnte.

Im Wald verschwunden und dann einfach nie wieder aufgetaucht. 

Beim Fußballspiel bekam sie als Kleinste nicht immer den Ball. Möglicherweise frustrierend für sie, dann evtl. Rückzug in den Wald, wo sie sich von niemandem gestört fühlte.

Oder später, sie musste am Blechpferd warten, däbis sie an die Reihe kommt und bleibt dann möglicherweise frustriert alleine zurück. Und auch hier, ab in den Wald, wo sie sich mglw. alleine hätte beschäftigen können.

Beide Momente (Fußballspiel ohne viel Ballkontakt) und Blechpferd (warten etc), hatten möglicherweise die Frustration gemeinsam und damit den Impuls im Wald zu verschwinden.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Nein, ich denke, so ist es sicherlich nicht gelaufen, trotzdem sollte man, wie ich schon in den vergangenen Tagen mal geschrieben habe, normale Denkweisen in diesem Fall definitiv ablegen und auch Varianten mit Einzug nehmen lassen, die nicht zwingend ein sexuelles Motiv oder die Unfalltheorie im Wald begründen.
Dazu müsste man von der Norm abweichende Abläufe und Situationen kennen, bzw identifizieren, die eine solche Variante herleiten könnten.


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Inga Gehricke - Fünfjährige in Stendal vermisst

02.09.2026 um 18:44
Zitat von BlaubeerenBlaubeeren schrieb:Dazu müsste man von der Norm abweichende Abläufe und Situationen kennen, bzw identifizieren, die eine solche Variante herleiten könnten.
Die sind sicherlich auch von den Ermittlern schon angegangen worden, jedoch definitiv nicht für die Öffentlichkeit gedacht, da dies auch einen begrenzten Kreis von namentlich bekannten Personen betrifft, die hier nach und nach abgearbeitet werden müssen. Gibt es sowohl für einen Unfall als auch eine Straftat keine weiteren Spuren, so gräbt man eben von innen nach außen. Soll heißen, ich durchleuchte alle Personen, von denen mir bekannt ist, dass sie zu besagtem Zeitpunkt auf dem Gelände waren, beginnend von der Familie, über Freunde und Bewohner des Diakoniewerks.

Nachdem hierzu wohl zu wenig Anhaltspunkte für andere Varianten greifbar waren, suchst du den Weg zu Aktenzeichen XY, was, in Zusammenarbeit mit dem BKA, noch einmal eine ganz andere Plattform bietet. Um so weniger Hinweise eingehen, um so mehr wird sich die Theorie auf einen Unfall bzw. einen Einzeltäter stützten, was dann den Kreis von Neuem beginnen lässt. Letztendlich wird es ohne das Auffinden der sterblichen Überreste von Inga schwer werden, überhaupt einen dieser Bereiche von der Liste zu streichen.


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04.09.2026 um 23:42
Also als Eltern kann und will man sein Kind doch nicht permanent unter Beobachtung haben (und "helikoptern"), sofern die Situation normal und nicht bedrohlich erscheint.
Und ich würde auch nicht davon ausgehen, dass für die Vorbereitung des Abendessens eine große "Einteilung" stattfand. Jeder Erwachsene weiß, was für die Zubereitung eines Abendessens notwendig ist. Und jeder wird sich dort einfach seinen Part gesucht haben. Da braucht es doch keinen, der sich hinstellt und Anweisungen gibt: Mach du Brote, mach du Feuer, hol du die Getränke. Eher wird es doch so gewesen sein, dass einige Mütter sagen "wir bereiten mal was zu essen vor" und die Männer sich um Getränke und Holz oder whatever gekümmert haben.
Und die Kids geholfen, wo sie konnte und diese vermutlich auch irgendwie "angewiesen", ohne absolute Vollständigkeit.
Ein Täter, wenn es einen gab, hat sicherlich nicht minutiös geplant gehandelt - wie auch??
Er wird die Gelegenheit beim Schopf gepackt haben, vielleicht gab es ein, zwei vorherige kurze Begegnungen mit Inga, an diesem Tag oder beim früheren Besuch, und dann hat er einfach mehr oder weniger spontan und impulsiv getan, was er tun konnte oder musste! Ich glaube nicht, dass dem eine umfassende Planung voraus ging. Sondern ein eher unüberlegtes Abgreifen eines oder max. mit kurzer (z.B. telefonischer) Absprache vielleicht zweier Täter.
Bei dem spontanen Tagesablauf des Treffens wäre es gar nicht anders möglich gewesen. Ich denke, ein Täter, der impuls- oder triebgesteuert agiert, wird nicht unbedingt vorher großartig darüber nachdenken, was wäre wenn... und vielleicht ist genau dies Inga zum Verhängnis geworden, wenn sie ihn z.B. mit Namen angesprochen hat oder ihm irgendwie ein Erkennen vermittelt hat, was ihn zur Verdeckung einer anderen Straftat hätte leiten können. Sprich, dass seine ursprüngliche Intuition ja nicht unbedingt ein geplanter Tötungsvorsatz gewesen sein muss.


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