Nachdem sich meine Verwirrung nach dem letzten xy Beitrag zwar noch nicht entwirrt, aber etwas gesetzt hat, bin ich nochmal auf die Suche der widersprüchlichen Angaben gegangen.
Hier ein bemerkenswerter Beitrag von
@MarliPub:
MarliPub schrieb am 10.05.2020:Ich hatte vor einiger Zeit mal die widersprüchlichen Zeitangaben zum Verschwinden zusammengefasst:
Samstag, 2.Mai 2015 - Wilhelmshof
19.30 - 19.40 Uhr - lt. Polizei: letzte Sichtung durch Kinder im Wald / am Waldrand
https://www.woistinga.de
ca. 18.30 Uhr - Letzte Sichtung durch Vater auf dem Weg zum Grillplatz & letzte Sichtung durch Kinder auf dem Rückweg zum Haus
https://www.stern.de/panorama/stern-crime/vermisste-inga-gehricke--eltern-sprechen-im-stern-erstmals-ueber-schicksalsschlag-7427172.html
ca. 18.45 Uhr - Erste erfolglose Suche durch erwachsene Tochter der Gastfamilie
lt. Print-Ausgabe Interview. STERN
ca. 18.45 Uhr - letzte Sichtung um 18.45 beim Holzsammeln
lt. Artikel vom 20.05.2015: https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1479336_Die-schwierige-Suche-nach-einer-Spur.html
"Es ist aber schwer für die Kinder, sich an eine genaue Zeit zu erinnern", sagt später Polizeisprecher Mike von Hoff.
ca. 20.15 Uhr - Alarmierung Polizei Stendal
https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1479336_Die-schwierige-Suche-nach-einer-Spur.html
20.22 Uhr - Eintreffen des ersten Streifenwagen
https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1479336_Die-schwierige-Suche-nach-einer-Spur.html
Als Ergänzung die Information des anderen Gastvaters, der Inga bei der Übergabe der Kleiderkisten am Gastgeberhaus gesehen hat. Von dieser Sichtung nun kein Wort mehr bei xy.
Wir sprechen vom Blechpferd und den beiden anderen Mädchen. Wo waren die Väter zu diesem Zeitpunkt? Wo waren die Jungs? Wie lange braucht man bei so viel Manpower, ein Abendessen am Lagerfeuer zuzubereiten? Ach ja: war es nun ein Lagerfeuer (auf welchem auch gegrillt bzw. verkohlt wurde), oder wurde der Grill angeworfen?
Würde man diese ganzen Aussagen mathematisch darstellen wollen, würde sich alles gegeneinander wegkürzen. es würde nichts übrig bleiben, außer dass Inga verschwunden ist, irgendwann zwischen 18 und 20 Uhr.
Kuno426 schrieb am 10.08.2026:Hier muss ich jetzt doch nochmal reingrätschen. So eine schöne Filmszene und so eine Traumwelt, die dargestellt wird ...
In Wirklichkeit - lt. Berichten von Ingas Mutter und verschiedenen Medien war es doch so, dass gegen 18 Uhr die Mütter in die Küche gingen und gar nicht mehr sehen konnten, was 150m weiter auf dem Sportplatz/Grillplatz passiert! Frau G kam bis gegen 18.50 Uhr gar nicht mehr aus der Küche raus! Und von wegen Pizzaschnecken (oder Grillsossen oder überhaupt "Grill-Fest") ... Es wurden in der Küche Brote geschmiert!!!
Ich fasse mal zusammen:
18:00 Uhr - Die Frauen gehen in die Küche, um Brote zu schmieren
ca. 18.30 Uhr - Letzte Sichtung durch Vater auf dem Weg zum Grillplatz & letzte Sichtung durch Kinder auf dem Rückweg zum Haus
ca. 18:45 Uhr - letzte Sichtung um 18.45 beim Holzsammeln ("Es ist aber schwer für die Kinder, sich an eine genaue Zeit zu erinnern", sagt später Polizeisprecher Mike von Hoff),
obwohl es dieses Holzsammeln doch gar nicht gegeben hat, und sich die Kinder doch von daher gar nicht an eine letzte Sichtugn von Inga beim Holzsammeln erinnern können.ca. 18.45 Uhr - Erste erfolglose Suche durch erwachsene Tochter der Gastfamilie, nachdem Frau Gehricke trotz ständigem Sichtkontakt Inga vermisste, und Herr Gehricke fragte, ob er Inga eine Jacke anziehen soll.
Nach 18:45 - Panische Suche durch Frau Gehricke gemäß diverser Podcasts und Interviews:
- zum Lagerfeuer und danach in den Wald
- zum Pool
- zum Waldrand, um von dort systematisch den Wilhelmshof zu umruden
19.30 - 19.40 Uhr - lt. Polizei: letzte Sichtung durch Kinder im Wald / am Waldrand (s.o.)
ca. 20.15 Uhr - Alarmierung Polizei Stendal
20.22 Uhr - Eintreffen des ersten Streifenwagen
Dunkel war's, der Mond schien helle! Wenn ich zum Kreis der Ermittler gehören würde, würde ich verrückt werden bei so vielen widersprüchlichen Aussagen.
Ich bin mir der Funktionalität des menschlichen Gehirns und daraus resultierenden Zeugenaussagen durchaus bewusst. Nur drängt sich das Gefühl auf, dass mit diesem ständigen 'Zurück auf Los' der Fall nicht gelöst werden kann.