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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

11.528 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wald, Entführung, München ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 08:11
@JosephConrad
@robernd
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Willst du uns veräppeln?
Liegt mir fern.


Solenoid-1

Quelle: Wikipedia: Induktivität#Induktivität einer Zylinderspule

Wenn man dies Luftspule zusammen drückt, verändert man die Länge der Spule, den Abstand der Windungen zueinander und ebenfalls die Induktivität L, die dann größer wird als vorher.

Nur habt ihr vergessen, dass die Luftspule verlötet ist, also ist die Länge konstant und wenn ich dann die Windungen zusammendrücke, dann werden die Abstände einmal größer und an einer anderen Stelle kleiner. Wenn ich sie aber dehne, so dass die Spule den Charakter einer Ringspule hat, dann verändere ich die Länge und den Abstand der Windungen und L wird kleiner. Aber davon ist ja nicht die Rede im Beitrag von Heidi71, sie spricht von zusammendrücken.

Anders würde es aussehen, wenn als L4 im Schaltbild gekennzeichnete Spule eine IFT-Spule mit variabler Induktivität verbaut wäre im Admiral, was wir allerdings nicht wissen.


IFT Spule mit variabler Induktivitt

Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fgerman.alibaba.com%2Fproduct-detail%2FIFT-Coils-variable-inductor-Coil-Transformer-60794033885.html&psig=AOvVaw329AOvmaQmmnbiA1NeWdvV&ust=1612421651823000&source=images&cd=vfe&ved=0CAkQjhxqFwoTCPimivOQze4CFQAAAAAdAAAAABAE

Fazit: Mir ging es darum, dass die Induktivität L nicht vom Abstand der Windungen abhängt. Und wenn die Spule fest eingelötet ist, kann ich die Länge beim Zusammendrücken nicht verändern.

JagBlack


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 10:05
Du hattest zunächst bestritten, dass die Spulenlänge überhaupt einen Einfluss hat:
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb:Der Schwingkreis ändert sich doch nicht, wenn sich der Abstand der Spulen Windungen ändert,
der bleibt doch gleich. Die Änderung der Anzahl der Windungen und somit auch die Länge des Spulendrahtes bewirkt eine Änderung, also ein Auswechseln der Spule.
Und mich und robernd dann als unwissend hingestellt.

Dann das Gegenteil:
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb:Wenn man dies Luftspule zusammen drückt, verändert man die Länge der Spule, den Abstand der Windungen zueinander und ebenfalls die Induktivität L, die dann größer wird als vorher.
Dann doch nicht:
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb:Fazit: Mir ging es darum, dass die Induktivität L nicht vom Abstand der Windungen abhängt.
Dann die Aussage, man kann die Länge einer verlöteten Luftspule nicht verkleinern (aber seltsamerweise verlängern?):
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb:Nur habt ihr vergessen, dass die Luftspule verlötet ist, ...
Das ist nur Mechanik:

- die erste- und letzte Windung der Spule verbiegt an sich an der Platine in einem Winkel nach innen und die Spule wird kürzer (@Heidi71).

- die erste- und letzte Windung der Spule verbiegt an sich an der Platine in einem Winkel nach außen und die Spule wird länger.

Aber: wenn die Spule vom Hersteller so gewickelt wurde, dass Windung an Windung liegt, so lässt sie sich natürlich nicht weiter zusammenpressen. Das könnte ja hier so sein, war aber nicht Deine ursprüngliche These.
Zitat von JagBlackJagBlack schrieb:... im Admiral, was wir allerdings nicht wissen.
Die von Dir abgebildete "IFT" Spule ist ein kleiner Transformator im Blechbecher der als ZF Filter im ZF-Verstärker des Superhets Verwendung findet. Hier wird die Induktivität nicht durch Veränderung der Länge der Spule sondern durch einbingen eines Ferittkerns in die Spule verändert.

Wenn Du in das Schaltbild schaust siehst Du, das davon 6 Stück verbaut sind.

Damit sollte alles erklärt sein und das Thema "Spulen" erledigt.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 10:16
Im Falle Herrmann ist wohl ein falsches Bekennerschreiben aufgetaucht, die Umstände dazu erscheinen mir allerdings noch undurchsichtig.
"Die unverzüglich eingeleiteten Maßnahmen ergaben, dass der Brief wohl nicht von dem angeblichen Verfasser stammt. Die Urheberschaft und Hintergründe der Schreiben werden geprüft. Dabei werden auch alle zielführenden technischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Bis hierzu belastbare Erkenntnisse vorliegen, können leider keine Einzelheiten genannt werden." Matthias Nickolai, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/fall-ursula-herrmann-bekennerschreiben-sorgt-fuer-verwirrung,SNs1MBt


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 10:22
Zitat von sigbertsigbert schrieb:Im Falle Herrmann ist wohl ein falsches Bekennerschreiben aufgetaucht, die Umstände dazu erscheinen mir allerdings noch undurchsichtig.
Wer hier im Forum unterwegs ist, kann sicherlich so ein Bekennerschreiben verfassen und mit jeder Menge Aktenwissen spicken.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 06.01.2021:Im aktuellen SPIEGEL ist übrigens ein kleiner Artikel von Julia Jüttner, einer Gerichtsreporterin von SPIEGEL ONLINE über den Fall drin. Interessant ist, dass es wohl vor ein paar Monaten einen Bekennerbrief von einem ehemaligen Schüler des LEH gab. Er schrieb, mit Gleichaltrigen Ursula Herrman entführt zu haben. Nachforschungen ergaben, dass derjenige sich aber nicht bekannt hatte. Wer das wohl gemacht hat? Hoffentlich niemand aus dem Forum, er war für Michael Herrmann sicherlich zunächst quälend.
sflg40erza6x 20210106 2003341Original anzeigen (0,7 MB)


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 10:24
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Wer hier im Forum unterwegs ist, kann sicherlich so ein Bekennerschreiben verfassen und mit jeder Menge Aktenwissen spicken.
Das dachte ich mir auch. Aber ich hoffe doch sehr, daß es nicht so ist.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 10:40
@JagBlack
Du hast schon Recht, bei einer längeren, verlöteten Spule tut man sich mit dem Verbiegen schwer. In diesem Fall ist es aber eine extrem kurze Spule, die sich auch verbiegen lässt. In der Herstellerempfehlung aus dem Datenblatt (S. 6,7) ist es die Spule L4 mit 2,5 Windungen und 4,5 mm Durchmesser. Nicht alle Radiokonstrukteure halten sich an an die Herstellerempfehlungen. An der nötigen Induktivität können jedoch auch die nichts ändern. Deshalb passt die Größenordnung.
ukw-spule

Noch eine Bemerkung zum unerlaubten Mithören durch "Böse Buben": Beim kommerziellen Sprechfunk liegen die Kanäle wesentlich dichter zusammen als im Rundfunkbereich. Ein klassisches Radio empfängt deshalb mehrere Kanäle gleichzeitig. Wenn sich in dem Bereich wenig rührt, kann das ein Vorteil sein, weil man das Meiste mitbekommt. Bei Hochbetrieb sprechen die alle durcheinander, und man kann kaum etwas verstehen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 11:05
Zitat von sigbertsigbert schrieb:Im Falle Herrmann ist wohl ein falsches Bekennerschreiben aufgetaucht, die Umstände dazu erscheinen mir allerdings noch undurchsichtig.
Danke für den Hinweis. Ein entsprechender Artikel steht heute auch in der Augsburger Allgemeinen.
https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Fall-Ursula-Herrmann-Bekennerschreiben-wirft-viele-Fragen-auf-id59029071.html

Laut dem gedruckten Artikel in der Augsburger existieren wohl mehrere derartige Schreiben. Ich weiß nicht, ob das mehrere Kopien desselben Briefes sind. Ich nahm an, dass es schon länger her und inzwischen abgehakt ist. Ich habe den Brief nie gesehen, kenne aber ungefähr den Inhalt. Auffallend ist, dass nichts über das gegrabene Loch darin steht. Deshalb würde ich den Urheber nicht hier im Forum suchen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 11:32
Bei der Gelegenheit ist auch auf einen neuen (ab 3. Februar 2021) Podcast des Bayerischen Rundfunks (BR2) hinzuweisen. 7 Folgen, jeweils a 25 Minuten.

https://www.br.de/mediathek/podcast/entfuehrt-der-fall-ursula-herrmann/846


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 12:07
Zitat von monstramonstra schrieb:Bei der Gelegenheit ist auch auf einen neuen (ab 3. Februar 2021) Podcast des Bayerischen Rundfunks (BR2) hinzuweisen. 7 Folgen, jeweils a 25 Minuten
Ist das nicht der alte Podcast, den wir schon kennen?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 12:23
Das Größte ist, dass der Spassvogel auch noch den Suizid seines Alias im Brief angekündigt hat.
Ich vermute mal, dass am oder im Brief nirgendwo Fingerabdrücke oder DNA Spuren gefunden wurden. Denn der Verfasser dürfte sich strafbar gemacht haben.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 12:28
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Denn der Verfasser dürfte sich strafbar gemacht haben.
Na klar ist das strafbar jemand anderen einer strafbaren Handlung zu bezichtigen. Deswegen gibt es im Kriminalforum auch folgende Regel:


IMG 20210203 122609Original anzeigen (0,2 MB)


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 12:53
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Ist das nicht der alte Podcast, den wir schon kennen?
Die siebente Folge ist seit heute neu.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 12:55
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Denn der Verfasser dürfte sich strafbar gemacht haben.
In der Tat:
Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Quelle: § 164 Abs. 1 StGB https://dejure.org/gesetze/StGB/164.html

Für die Strafbarkeit ist nicht ausreichend, irgendjemanden (also einen namentlich Unbekannten) zu verdächtigen oder eine unbekannte Personengruppe. Es geht um die konkrete Verdächtigung einer ganz bestimmten, also identifizierbaren Person (@ErwinKöster sieht das möglicherweise anders).

Und hier hat sich der Verfasser des Briefes als ehemaliger Schüler (und damit eines bestimmten, identifizierbaren anderen Menschen) des Landeserziehungsheims ausgegeben. Nach Mitteilung des weiter oben verlinkten Artikels wurde diese Person auch überprüft. Insofern kann man wohl sagen, dass hier in entsprechender Absicht vom Urheber des "Bekennerschreibens" gehandelt wurde.

Ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass daneben Motivation gewesen ist, den Fall in den Medien präsent zu halten. Das wurde ja offensichtlich erreicht.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:10
Zitat von Ram13Ram13 schrieb:Ich halte es auch nicht für unwahrscheinlich, dass daneben Motivation gewesen ist, den Fall in den Medien präsent zu halten. Das wurde ja offensichtlich erreicht.
Eigentlich wurde das nicht erreicht. Es geht offenbar auf einen Brief vom November zurück (siehe mein Link zu AZ/Feller). Damals ist in den Medien gar nichts erschienen. Alle, die davon erfahren haben, haben nämlich den Mund gehalten. Warum das jetzt hervorgekramt wird, ist mir unverständlich.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:13
Zitat von roberndrobernd schrieb:Ich habe den Brief nie gesehen, kenne aber ungefähr den Inhalt. Auffallend ist, dass nichts über das gegrabene Loch darin steht. Deshalb würde ich den Urheber nicht hier im Forum suchen.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Das Größte ist, dass der Spassvogel auch noch den Suizid seines Alias im Brief angekündigt hat.
Hier scheinen einige ja den Brief zu kennen. Woher eigentlich? Mich würde der Inhalt auch interessieren.

Die Artikel hatte ich allerdings so verstanden, dass noch nicht abschliessend geklärt wurde, wer Urheber ist und welche Motivation dahinter steckt. Der Artikel der Augsburger steckt übrigens hinter einer bezahlschranke...

Wurden diese Passagen hier : Orte , die nicht im Fokus der Ermittler standen, Details, die jetzt nicht wirklich öffentlich eine Rolle gespielt haben, denn hier im Forum schon thematisiert oder sind das neue Informationen?


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:23
Bekannt ist bisher nur, dass der Brief wohl sehr detailliert sein soll.
Man wolle jetzt schauen, ob sich im Brief Hinweise darauf finden, ob der Verfasser Täterwissen hat und seine Informationen nicht aus dem Internet bezog.
Der Brief sei aber sehr schlüssig, so Joachim Feller, Rechtsanwalt von Michael Herrmann.
Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat.
Der Brief sei, bis auf die Unterschrift, digital erstellt worden und ging wohl bereits im Monat November 2020 unter anderem Joachim Feller und mehreren Medienunternehmen zu.
Der Verfasser kündigte im Bekennerschreiben wohl auch einen möglichen Suizid darin an. Er könne also mit der Schuld nicht mehr leben.

Mehr dazu im Podcast: Entführt - Teil 7 beim Bayerischen Rundfunk:

https://www.br.de/mediathek/podcast/entfuehrt-der-fall-ursula-herrmann/entfuehrt-7-das-bekennerschreiben/1817081

So oder so kommt jetzt wieder Bewegung in den Fall. Die Prüfungen werden aber bestimmt noch 2-3 Monate in Anspruch nehmen.
Am Ende, vorausgesetzt das Stellen des eigentlichen Täters, ist geplant, könnte die Wiederaufnahme des Verfahrens stehen. Dann wäre die Unschuld von Mazurek bewiesen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:41
Die 7. Folge des Podcast heute scheint Anlass für die Berichterstattung des BR zu sein - zugleich als Teaser auf diese 7. Folge und den ganzen Podcast.
Zitat von Stefan1477Stefan1477 schrieb:So oder so kommt jetzt wieder Bewegung in den Fall.
Ich weiß nicht. Das ist reichlich optimistisch und lässt natürlich schon den Verdacht zu, dem Verfasser sei es genau darum gegangen. Und nicht um Reue und Schuld vor einem Suizid (dazu gibt es auch zu viele Adressaten).

Kurz und gut, ich halte das Schreiben nicht für authentisch. Die StA Augsburg wohl auch:
Zitat von Stefan1477Stefan1477 schrieb:Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat.
Und nicht in Sachen Entführung Ursula Herrmann.

Allerdings ist das mein derzeitiger Stand, ich haben den Podcast noch nicht angehört.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:43
Zitat von monstramonstra schrieb:Und nicht in Sachen Entführung Ursula Herrmann.

Allerdings ist das mein derzeitiger Stand, ich haben den Podcast noch nicht angehört.
Da gebe ich Dir Recht.
Auf der anderen Seite kann die StA in Augsburg ja auch nur wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermitteln.
Es geht jetzt weniger für sie um den Inhalt, schließlich gibt es für sie ja einen rechtskräftig verurteilten Täter.
Die Hürden für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen sind hoch.
Dazu müsste es konkrete Namen geben oder aber der echte Verfasser erscheint direkt bei Polizei oder Staatsanwaltschaft.
Also so ganz verstehe ich den Zweck des Briefes somit auch wieder nicht.
Dann könnte sich die Person ja auch einfach direkt stellen und nicht so drum herum das Ganze.

Ich bin sehr gespannt, was die Ermittlungen bringen.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 13:57
Zitat von Stefan1477Stefan1477 schrieb:Also so ganz verstehe ich den Zweck des Briefes somit auch wieder nicht.
Da will einer mit Gewalt die Staatsanwaltschaft auf den Fall bringen. Ich denke das Einzige was die Behörden jetzt machen, ist denjenigen zu finden der das geschrieben hat.


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Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre

03.02.2021 um 14:05
Kleines Update:

Die Zeitungen berichten jetzt, dass die Staatsanwaltschaft und Joachim Feller, der Anwalt von Michael Herrmann davon ausgehen, dass jemand einen anderen gezielt der Tat belasten möchte mit diesem Bekennerschreiben.
Man überprüfe noch Orte, die im Brief genannt werden, die man bisher jedoch nicht auf dem Schirm hatte.
Im Brief soll auch geschrieben sein, wie die Tat geplant wurde und wieso man die Tat begann.


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