Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre
gestern um 23:34@camelot
Ich stimme nicht ganz zu, ich habe das Urteil gegen WM
gelesen, er hat es selbst veröffentlicht. Da stehen sehr viele Details drin, die in der öffentlichen Diskussion wenig Beachtung finden, aber in meinen Augen nicht so einfach wegzuwischen sind. Einer jener Punkte ist Z.B., dass die Einlassungen von WM zum vermeintlichen Erwerb des Tonbandgeräts nachweislich nicht stimmen können. Ferner erinnert sich ein Zeuge ein solches Tonbandgerät im Besitz des WM vor der Tatbegehung gesehen zu haben Ein am Entführungsort gefundenes Fernglas wird von WMs Frau als ein dem
Ihres Mannes ähnlichen bezeichnet- das eigentliche Fernglas im Besitz des WMs findet sich aber nicht mehr, WM behauptet die Familie der Toten nicht zu kennen, was nachweislich nicht stimmt, er behauptet einschlägige Zeitungen nicht zu lesen, nämlich jene, aus denen die Erpresserbriefe gefertigt waren- was nicht stimmt etc. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Ermittlungen. Da ist - das gebe ich zu- nicht der ganz große „Punch“ dabei, das eine ganz überzeugende Indiz fehlt, aber die Gesamtheit der Fingerzeige und insbesondere die nachweislich nicht zutreffenden Einlassungen des WM sind dann schon so, dass man sich dazu Gedanken machen kann, ob das alles nur Zufälle und falsche Verdächtigungen sind.
Ich stimme nicht ganz zu, ich habe das Urteil gegen WM
gelesen, er hat es selbst veröffentlicht. Da stehen sehr viele Details drin, die in der öffentlichen Diskussion wenig Beachtung finden, aber in meinen Augen nicht so einfach wegzuwischen sind. Einer jener Punkte ist Z.B., dass die Einlassungen von WM zum vermeintlichen Erwerb des Tonbandgeräts nachweislich nicht stimmen können. Ferner erinnert sich ein Zeuge ein solches Tonbandgerät im Besitz des WM vor der Tatbegehung gesehen zu haben Ein am Entführungsort gefundenes Fernglas wird von WMs Frau als ein dem
Ihres Mannes ähnlichen bezeichnet- das eigentliche Fernglas im Besitz des WMs findet sich aber nicht mehr, WM behauptet die Familie der Toten nicht zu kennen, was nachweislich nicht stimmt, er behauptet einschlägige Zeitungen nicht zu lesen, nämlich jene, aus denen die Erpresserbriefe gefertigt waren- was nicht stimmt etc. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Ermittlungen. Da ist - das gebe ich zu- nicht der ganz große „Punch“ dabei, das eine ganz überzeugende Indiz fehlt, aber die Gesamtheit der Fingerzeige und insbesondere die nachweislich nicht zutreffenden Einlassungen des WM sind dann schon so, dass man sich dazu Gedanken machen kann, ob das alles nur Zufälle und falsche Verdächtigungen sind.

