Der Fall Ursula Herrmann, Anfang 80er Jahre
gestern um 16:52Nochmals zur DNA-Spur "J73.03.3"
Unklar bleibt, ob die DNA-Spur vom Schraubenkopf oder dem Gewinde stammt.
Unsicher bleibt auch von wann die Spur letztendlich stammt, denn die damaligen Spurensicherungsmaßnahmen dürften vorhandener DNA eher nicht zuträglich gewesen sein.
Der Spurenverursacher wurde - trotz zahlreicher Abgleiche mit infrage kommender Personen - bisher nicht gefunden.
Aber auch das könnte eine "DNA-Quelle" gewesen sein...
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang mal hinterfragt werden, ob der Spur-Spur Treffer im Fall C.B. in München auf den Besuch eines Pressevertreters zurückgeführt werden kann, dem dort anläßlich eines Interviews ein Glas Wein gereicht wurde... ;)
Bei der kriminaltechnischen Untersuchung wurde die Kiste vollständig zerlegt. Die einzelnen Bestandteile erhielten Bezeichnungen in Buchstaben und Ziffern.JosephConrad schrieb am 10.01.2019:Der im Verfahren „Hermann“ tätige Spurensicherungsbeamte KOK N. berichtet glaubhaft, er habe am 16.11.2005 von Beamten des Landeskriminalamtes Hermann-Asservate übergeben bekommen. Darunter habe sich ein Umschlag mit der Beschriftung „Deckel-E“ befunden. In einer offenen Tüte hätte sich neben anderen auch eine Sechskantschraube, bezeichnet mit „E-V“, befunden. Diese Schrauben seien in die Holzkiste aus dem Verfahren Herrmann eingedreht gewesen sei. Die Schrauben sei sichtlich „blank und sauber“ gewesen. Er habe (S. 173) weder Russ noch Magnabrush, was Anfang der 1980-iger Jahre zur daktyloskopischen Spurensicherung verwendet worden sei, an den Schrauben festgestellt. Auch in der Verpackungstüre seien keinerlei Rückstände von Russ/oder Magnabrush festzustellen gewesen. Er habe zunächst versucht, DNA mit dem sogenannten Waschverfahren zu sichern. Dafür habe er alle überbrachten Sechskantschrauben gemeinsam verwendet. Anschliessen habe er jede Schraube und damit auch die Schraube „E-V“ mit je einem Q-Tip noch im Gesamten, also Schraubenkopf und Gewinde, abgerieben. Für jeden Abrieb sei eine Spurnummer vergeben worden. Der Schraubenabrieb „E-V“ erhielt die Nummer J 73.03.3.
Die Deckplatte der Kiste mit der aufklappbaren Hälfte wird mit dem Buchstaben "E".....bezeichnet.Quelle: https://www.allmystery.de/dateien/6tvkwpfrjlwg_Grosses_Kistengutachten.pdf (Seite 4 oben)
Unklar bleibt, ob die DNA-Spur vom Schraubenkopf oder dem Gewinde stammt.
Unsicher bleibt auch von wann die Spur letztendlich stammt, denn die damaligen Spurensicherungsmaßnahmen dürften vorhandener DNA eher nicht zuträglich gewesen sein.
Der Spurenverursacher wurde - trotz zahlreicher Abgleiche mit infrage kommender Personen - bisher nicht gefunden.
Aber auch das könnte eine "DNA-Quelle" gewesen sein...
Acht Stunden, nachdem die Kiste gefunden worden war, wurde sie auf einem offenen Lkw abtransportiert. In der Zwischenzeit stand sie offen, viele Reporter waren am Tatort. Alle, die da waren, konnten die Kiste anfassenQuelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Ursula-Herrmann-Prozess-Fehler-bei-der-Spurensicherung-id5191666.html
Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang mal hinterfragt werden, ob der Spur-Spur Treffer im Fall C.B. in München auf den Besuch eines Pressevertreters zurückgeführt werden kann, dem dort anläßlich eines Interviews ein Glas Wein gereicht wurde... ;)


