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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

2.531 Beiträge, Schlüsselwörter: FBI, Magier, Kinderpornografie

Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:19
gehe da mit Vincentia konform...
denke das hat auch nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Werten, ein Anwalt, der nur Geld scheffeln will, dem es letztlich egal ist ob er einen Mörder verteidigt oder nicht, wäre für mich vom Menschlichen her absolut daneben.
Auch wenn die Realität anders ist, würde mich ein solcher Anwalt total abstossen.

Gibt es nicht auch einen Eid, den jeder Anwalt ablegen muss.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:20
@Wolters

Ein Verteidiger wird wenn möglich sicher immer auf "nicht schuldig" plädieren. Einen absolut hoffnungslosen Fall wird er wohl nicht übernehmen, es sei denn wenigstens die Publicity stimmt und ist ihm nützlich.
Und natürlich wird er alles daran setzen, seinen Clienten raus zu hauen, egal ob er an seine Unschuld glaubt oder nicht.

Und hier muss man sich einfach mal klar machen: es ist ein JOB und nicht die Heilsarmee.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:23
Du wirst als Anwalt deine Verteidigungsstrategie anhand der Beweise der Staatsanwaltschaft festlegen, nicht anhand dessen, was dein Klient sagt. Denn ob jemand lügt oder nicht wirst du eh nicht feststellen können. So stell ich mir das zumindest vor.

Es ist wohl von Vorteil, dem Anwalt reinen Wein einzuschenken, das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass er unvorbereitet mit etwas Unangenehmen konfrontiert wird.
Feelee schrieb:Das ist in Deutschland doch nicht anders. Es findet sich immer ein Anwalt, der einen Kinderschänder verteidigt. Da frage ich mich auch, wie können sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren.
Aber Job ist wohl Job.
Da wir in einem Rechtsstaat leben, ist es notwendig dass auch solche Leute einen Verteidiger haben, sonst könnte man sie nicht verurteilen.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:32
Und man sieht doch an Silvio S. - irgendwer findet sich immer. Auch wenn da der Täter sogar schon einen Mord gestanden hat.
Ausserdem gäbe es ja noch die Pflichtverteidiger wenn sich gar niemand findet, da wird dann eben jemandem der Fall zugewiesen.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:35
@yasumi
Das ist ja das Problem. So, wie sich das hier darstellt, kennt man die Strategie ja noch nicht. Demzufolge kann man sehr gut böse Überraschungen erleben.
Es sei denn, man ist von der Unschuld überzeugt, dann ist man ja auch davon überzeugt, dass da nix mehr kommen wird großartig.

Ja als Anwalt muss man die grundsätzliche Einstellung vertreten, dass jeder Mensch Rechte hat. Das halte ich persönlich für moralisch weiter entwickelt, als gegenteilige Einstellungen.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 13:36
In Deutschland wird es im Zweifelsfall irgendwem aufs Auge gedrückt. Er wird also nicht ohne Verteidigung darstehen.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 14:09
Hier geht es nicht um irgendwelche emotionale Befindlichkeiten, sondern darum, dass in einem Rechtsstaat jedem Angeklagten ein Recht auf bestmögliche Verteidigung zusteht.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 14:14
@emz
das ist ja auch gut so....hat aber nichts damit zu tun, wenn ein Anwalt auf nicht schuldig plädiert, er aber weiß dass sein Klient die Tat vollbracht hat - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Dein Satz drückt für mich aus, ich als Anwalt muss wissen ob er es war oder nicht, darauf baue ich meine Verteidigungsstrategie (weniger Jahre im Knast, ev. nicht zurechnungsfähig usw.).


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 14:17
@bluelle
Im Endeffekt kommt es darauf an, was die Anklage beweisen kann. Wenn die Beweise nicht für eine Verurteilung ausreichen, dann ist das so. Es ist ja nicht die Aufgabe des Verteidigers, diese Puzzlestücke zu liefern.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 14:32
@bluelle

... Anwalt muss wissen? Weiß ich nicht, glaube ich nicht ...

Stelle ich mir merkwürdig vor. Der Anwalt hat eindeutiges Beweismaterial für die Schuld seines Mandanten vorliegen? Und davon hat der Staatsanwalt rein gar keine Ahnung? Ob's das häufig gibt?


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 21:25
@emz
Warum sollte er alles wissen müssen?

Ich denke schon, dass ein Anwalt Beweismaterial für die Schuld des Mandanten haben kann. Es kann ja sein, dass er es an einer Stelle deponiert hatte, an der die Polizei nicht gesucht hat o.Ä.

Aber dazu kann uns sicherlich AndySipowicz mehr zu sagen.


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12.04.2016 um 21:45
@raptor83
raptor83 schrieb:Warum sollte er alles wissen müssen?
Ich hatte mich auf einen Beitrag von @bluelle bezogen. Nicht, dass wir jetzt einen Knoten in unsere Überlegungen reinbringen.


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12.04.2016 um 21:47
@emz
Das war mehr als Fortsetzung der Überlegung gedacht.


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accattone
ehemaliges Mitglied

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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 22:00
@bluelle
bluelle schrieb:denke das hat auch nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Werten, ein Anwalt, der nur Geld scheffeln will, dem es letztlich egal ist ob er einen Mörder verteidigt oder nicht, wäre für mich vom Menschlichen her absolut daneben.
Ich glaube, darum geht es gerade nicht. Um Gefühlsduselei.

Ein Anwalt muss ganz zwingend "eiskalt" sein. Denn das gewährleistet, dass die Anklage
gut sein muss. Ebenfalls alles ausschöpfen muss.
Nur so ist ein rechtsstaatliches Verfahren möglich. Nur so kann man sicher sein, dass Fehlurteile so weit es denkbar ist, ausgeschlossen werden können.

In Zeiten, in denen tatsächlich Anwälte mit "Werten" verteidigten, war das fatal: NS, DDR, RAF...


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

12.04.2016 um 23:44
@bluelle
bluelle schrieb:denke das hat auch nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Werten, ein Anwalt, der nur Geld scheffeln will, dem es letztlich egal ist ob er einen Mörder verteidigt oder nicht, wäre für mich vom Menschlichen her absolut daneben
Und, würdest du das Nachstehende auch unterschreiben?

denke das hat auch nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Werten, ein Arzt, der nur Geld scheffeln will, dem es letztlich egal ist ob er einen Mörder behandelt oder nicht, wäre für mich vom Menschlichen her absolut daneben.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

13.04.2016 um 01:38
@accattone
@emz

Ein Anwalt hat (im Unterschied zum Apfel-Birnen-vergleichbaren Arzt) die Aufgabe, entlastende Argumente im Prozess für seinen Mandanten geltend zu machen. Punkt. Der Ankläger muss die Schuld beweisen, der Verteidiger hat die Aufgabe, diesen Schuldnachweis zu erschüttern, insbesondere in den USA, insbesondere vor einem Geschworenengericht. Am Ende werden entweder die Beweise schlagkräftiger sein oder die Erschütterung, die alternativen Möglichkeiten zum vorgeworfenen Straftatbestand.

Ich hoffe doch sehr, dass sich unsere Diskussion weiterhin um den thematisierten Fall bewegt und nicht in ein Juristenseminar ausartet.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

13.04.2016 um 07:33
Ah, danke, danke, ich bin wie immer ganz gerührt, wie hoch mein Beruf doch geschätzt wird.

Ironie aus.

Mal abgesehen davon, dass ich als geldscheffelnder gieriger Anwalt alles andere tun würde als Strafverteidiger werden - das sind nämlich die Anwälte, die am wenigsten Geld verdienen, da die ganz überwiegende Mehrheit ihrer Mandanten arm ist. Nein, wenn ich hätte reich werden wollen, wäre ich Steueranwalt geworden... da ist die wahre Kohle. Oder "personal injury lawyer," also jemand der ausschliesslich Schadenersatzfälle vertritt...

Egal. Ich bin die merkwürdigen Ansichten über Strafverteidiger gewohnt. Mental komme ich dennoch mit meinem Beruf zurecht, wie wohl die meisten meiner Kollegen. Interessanterweise ist es allerdings so, dass die meisten Strafverteidiger früher einmal auf der anderen Seite standen, zumindest in den USA: 80% oder mehr waren einmal Staatsanwalt. Das liegt an der Berufsausbildung hier (in Deutschland waren die meisten im Referendariat mal in der StA, in den USA bewerben sie sich nach dem Jurastudium als Staatsanwalt um so erst mal Erfahrung zu bekommen, bevor man sich selbstständig macht.). Andere, so wie ich, waren vorher bei der Polizei oder in sonstigem law enforcement. Haben also, nach landläufiger Meinung, auf der "richtigen Seite" gearbeitet, und leben dann als Strafverteidiger.

Ist das die pure Geldsucht? Wie können diese ehemaligen Staatsanwälte denn in den Spiegel schauen?

Nun, das geht durchaus, wenn man einmal die Aufgabe der Verteiger korrekt sieht. Und der Fall Jan Rouven ist das beste Beispiel dafür:

Nicht wenige hier dachten oder denken ja, dass Rouven eventuell unschuldig ist. So. Und nun? Er sitzt in Untersuchungshaft, und er hatte vermutlich keinen blassen Schimmer von Straprozessrecht, Strafrecht und so weiter.

Wenn es nun keine Verteidiger gäbe, wäre er auf sich allein gestellt, gegen einen Apparat, der ein fast grenzenloses Budget besitzt, der hunderte Polizisten für sich ermitteln lassen kann, der Laboratorien hat und Experten und Staatsanwälte, die jedes Jahr mehrere solche Prozesse durchführen, vielleicht schon 20 Jahre lang.

Und da stehen sie nun: Rouven ganz allein links, und die geballte Staatsmacht rechts. Vorne sitzt ein Richter, der in 75% der Fälle früher einmal Staatsanwalt war, und ganz rechts sitzt die Jury, lauter kleine allmyleser wie du und ich.

Und nun sage mir, wieviel du darauf wettest, dass Rouven in diesem setting gewinnt?

OK?

Jetzt reden wir noch mal über die Rolle des Verteidigers: Seine Aufgabe ist nicht den "Mörder rauszuhauen" und den "Vergewaltiger freizukriegen" und dabei noch Geld ohne Ende zu scheffeln. Das ist Blödsinn.

Seine Aufgabe ist es dem Rouven genau wie jedem anderen Angeklagten zu helfen, ein faires Verfahren zu erhalten. Seine Aufgabe ist es den Staat jeden Tag neu daran zu erinnern, dass dieser die Schuld nachweisen muss und keineswegs Rouven seine Unschuld beweisen muss. Seine Aufgabe ist, wie es im Englischen heisst: "advocate and counselor" zu sein, und attorney. Das bedeutet: berufen dem Angeklagten an der Seite zu stehen, ihm Rat zu erteilen, und für ihn zu sprechen.

Ich hatte mehrfach schon Mandanten, die nicht einmal lesen und schreiben konnten. Sie hatten in ihrem Leben in anderen Ländern keine Zeit für Schule, mussten in bitterster Armut schon mit 10 oder 11 Jahren auf dem Feld arbeiten... Heute sehen sie sich plötzlich vor Gericht, werden mit einem Haufen Papier konfrontiert, stehen einem Staatsanwalt mit 7 oder 8 Jahren Studium gegenüber.

Wenn da kein "advocatus" ist, dann sind diese Leute einfach verloren. Deshalb gibt es diesen Beruf schon seit biblischen Zeiten.

Sicherstellen, dass es ein faires Verfahren gibt. Sicherstellen, dass der Staat es sich nicht einfach macht und den kleinen Angeklagten mal schnell überrollt. Und sicherstellen, dass selbst wenn der Angeklagte tatsächlich der Täter ist, dieser auch gehört wird. Sicherstellen, dass er die Möglichkeiten, die das Gesetz allen einräumt, auch nutzen darf. Dass er seine Seite der Dinge vortragen kann.

Wer glaubt, Anwälte sind dazu da, Mörder, Monster und Konsorten unter allen Umständen freizupressen, der muss sich schon fragen lassen: woran liegt es dann, dass 99% der angeklagten Mörder auch verurteilt werden? Taugen die Anwälte alle nichts?

In Wirklichkeit ist es so, dass ein Anwalt in einem solchen Fall auch kein Zauberer ist (gell Rouven). Ist sein Mandant der Mörder, hat er ein faires Verfahren bekommen, eine faire Strafe erhalten, dann kann der Anwalt ganz ruhigen Gewissens ins Bett gehen: er hat seine Arbeit getan.

Nur, wie wir hier im Fall Rouven ja sehen: vor dem Urteilsspruch ist das nicht immer klar. Und deswegen hat Rouven das Recht auf einen Verteidiger. Und er braucht einen.

@yasumi
Ich glaube du warst es, die fragte, ob man denn jeden Fall annehmen muss. Das ist so eine Sache: ich muss es nicht. Ich kann meine Mandanten frei wählen und nehme auch nicht jeden Fall an. Andererseits weiss ich, wenn alle nur die sympathischen Mandanten nehmen, dann erhalten die unsympathischen, aber vielleicht unschuldigen Mandanten keine. Und gerade die bräuchten sie am meisten.

Daher bin ich vorsichtig mit dem Ablehnen von Mandaten. Mein allererster Fall war die Verteidigung eines angeblichen Monsters. Herausgestellt hat sich am Ende, dass sie unschuldig war. Das hat mich sehr geprägt. Kein Mensch hätte der Mandantin auch nur die Uhrzeit gesagt, als sie angeklagt war. Zu abscheulich das Verbrechen. Nur mein Mentor hielt damals zu ihr. Er war von ihrer Unschuld überzeugt. Das war Charakterstärke.

Ach ja, da waren noch ein paar Fragen. Zumindest hier wo ich praktiziere darf ein Anwalt vor Gericht nicht lügen. Wenn mir also ein Mandant frei erzählt, er habe die Tat begangen, darf ich nicht im Gericht aufstehen und sagen er ist unschuldig. Auf die Art und Weise habe ich schon ein paar Mandanten verloren. Beweismaterial zu unterschlagen würde mich um meine Zulassung und ins Gefängnis bringen. Und so weiter. Wir dürfen uns nur im Rahmen der Gesetze bewegen.

Zum Schluss noch: Ja, in 90% meiner Fälle haben die Mandanten vermutlich die Tat begangen. Aber in 98% davon wiederum suchen sie auch gar nicht den Freispruch, sie wissen, dass es den nicht geben wird. Was sie wollen ist ein faires Verfahren und hoffentlich irgendwie ein Entgegenkommen des Staatsanwalts, eine Erleichterung der Strafe, Bewährung usw. Dabei helfe ich ihnen dann.

Und wo selbst das nichts nützt, besteht meine Aufgabe dann eben darin, der einzige Mensch zu sein, der noch mit ihnen redet, ausser dem Gefängnispfarrer. Und das hat dann mit Menschenwürde zu tun. Und hier gebe ich es ganz offen zu: hier wäre der Punkt, wo ich bei dem einen oder anderen dann auch sagen würde: sorry, ich bin dafür nicht der Richtige. Was Du getan hast steht mir zu sehr im Vordergrund. Ich bin kein Heiliger.

So. Wird man ja wohl noch mal sagen dürfen :) :)


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13.04.2016 um 07:40
Klasse Statement @Rick_Blaine
genau so dachte ich mir das auch und Du rückst gerade meine "Welt" etwas zurecht:)

Allerdings gibt es- wie in jedem Berufszweig - sicher auch schwarze Schafe, die dann eher aus Profit- oder Profilierungsgewinnung den Nutzen einer Verteidigung ziehen.


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Magier Jan Rouven in Las Vegas: Verurteilt - das Ende einer Karriere

13.04.2016 um 07:43
@E_M
E_M schrieb:Der Anwalt scheint ja auf derartige Delikte spezialisiert zu sein:

Experienced Attorney specializing in Child Abuse, Domestic Violence, Drug Crimes, DUI, Expungement, Federal Crimes, Felony, Fraud or Embezzlement, Grand Jury Indictments, Gun Crime, Hit and Run, Internet Crimes, Juvenile Law, Misdemeanor, Murder Defense, Probation Violation, Sex Crimes, Theft, Shoplifting and White Collar Crimes,
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass das mich gerade abschrecken würde. Diese Auflistung aller möglichen keywords dient in erster Linie dazu, dass seine webseite bei Google gefunden wird. Meine Werbeberater versuchen mich auch dauernd dazu zu drängen, doch die webseite meiner Kanzlei so zu gestalten.

Ich bin dazu zu deutsch. Ich denke weniger sagt mehr. Bei mir stehen nur zwei Rechtsgebiete, die beiden, in denen ich die meiste Erfahrung habe und mit denen ich mich beschäftige. Eines davon ist "criminal defense," also Strafverteidigung.

Ich bin allerdings sehr wählerisch. Ich nehme zum Beispiel grundsätzlich keine DUI Fälle (Trunkenheit im Verkehr). Erstens, weil es dafür Anwälte wie Sand am Meer gibt, und zweitens weil ein guter Freund von mir von einem Besoffenen totgefahren wurde.

Und um ehrlich zu sein: wer "murder defense" professionell macht, also mehr als nur einmal in seiner Karriere, wird selten auch noch DUI und shoplifting Fälle annehmen, da man mit diesen so gut wie kein Geld verdient. Daher bin ich skeptisch, wenn ein Anwalt das alles anbietet. Etwas anderes ist es, wenn er angestellte Anwälte beschäftigt, wenn die Anzeige also für seine ganze Kanzlei gilt.


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13.04.2016 um 07:44
@bluelle

Danke.

Natürlich gibt es schwarze Schafe, aber die gibt es eben überall, bei Richtern, Staatsanwälten, Ärzten, Pfarrern, Professoren etc etc


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