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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

5.461 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Urlaub, 2016 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

23.08.2026 um 21:34
Zitat von ichhierichhier schrieb:Ich kenne mich nicht aus und habe im Bezug auf Drogen auch keinerlei Berührungspunkte. Ist 7 Uhr morgens denn da eine übliche Uhrzeit?
Da kann ich mich nur anschließen, und auch noch fragen: Wie klug wäre es denn überhaupt, sich Drogen zu kaufen wenn man unmittelbar danach in ein Flugzeug steigt? Und: Wer Drogen konsumiert, der wird doch auch wissen, wo er sie zu Hause hebekommen kann. Warum dann das Risiko eingehen und kurz vor dem Abflug welche kaufen?


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

23.08.2026 um 21:51
Zitat von ichhierichhier schrieb:ich denke, egal welche Theorie man nun favorisiert, hängt davon ab, was man ihm eher zutrauen würde.
Naja.

Für die eine These hat man keinen Beweis, aber immerhin mehrere Indizien. Für die andere These hat man gar nichts außer dem eigenen Glauben.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

23.08.2026 um 22:10
Zitat von SchlafwandlerSchlafwandler schrieb:Nach diesem Szenario wurde er mit einem Auto in der Nähe des Hotels abgeholt, weil er dort eine Verabredung hatte. Die Muschelgeschichte diente dazu, sein Abwesenheit auf eine harmlose Weise zu erklären.
Ersteres ist möglich - zweiteres, die "Muschelgeschichte" schon als Ausrede zu verwenden, passt m.E. nur als harmlose Ausrede, um eine kurze Abwesenheit deren Grund man sogar kennt*, mit Rückkehr zu erklären. Nicht zurückkommen, man muss ohne den Familienvater abreisen? Da käme mir gegenüber Kindern eher ein "hat sich beim Spazierengehen verlaufen", "Handy kaputt" in den Sinn, oder eben wohin ich ihn tatsächlich geschickt hätte ("Muscheln wegbringen", oder auch "zum Kiosk" wenn dem so ist), anstatt mir auszudenken wo ich ihn hingeschickt hätte.

*Ich behaupte hiermit nicht, seine Frau kenne einen tatsächlichen Grund, weshalb er morgens losging, der nicht damit identisch ist, die Muscheln wegzubringen. Vielmehr: gerade das deutet mir darauf hin, er wurde mit dem kleinen Auftrag losgeschickt, die Muscheln wegzubringen.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Da kann ich mich nur anschließen, und auch noch fragen: Wie klug wäre es denn überhaupt, sich Drogen zu kaufen wenn man unmittelbar danach in ein Flugzeug steigt? Und: Wer Drogen konsumiert, der wird doch auch wissen, wo er sie zu Hause hebekommen kann. Warum dann das Risiko eingehen und kurz vor dem Abflug welche kaufen?
Genau das wäre für mich ein Grund, es eher nicht zu vermuten. (Nicht ein "ist Familienvater, wirkt brav".)
Auch, wie denn dann, besteht Drogenkonsum und ist es so dringend dass sogar morgens vor Abflug noch versucht würde Drogen ausfindig zu machen, der Urlaub wohl** ohne Drogen durchgehalten wurde.

**Ob solche mitgeführt oder erworben wurden, kann ich nicht wissen, deshalb "wohl". Flughafenkontrollen hat er aber scheinbar passiert ohne dass Drogen gefunden wurden.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

23.08.2026 um 22:36
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Auch, wie denn dann, besteht Drogenkonsum und ist es so dringend dass sogar morgens vor Abflug noch versucht würde Drogen ausfindig zu machen, der Urlaub wohl** ohne Drogen durchgehalten wurde.
Ich würde auch eher vermuten, dass er dann schon den Abend vorher losgezogen wäre.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

23.08.2026 um 23:24
Die Art der Stoffwechselerkrankung wurde ja nie öffentlich gemacht.
Sollte er Diabetes gehabt haben, würde ich einen Unfall für wahrscheinlicher halten.
Sollte er Depressionen gehabt haben, würde ich Suizid für wahrscheinlicher halten.
Der Ägypter hat ausgesagt, er habe das Handy am Strand gefunden und dann weiterverkauft. Die Spur zum Rodini Park könnte dann aufgrund seines Transports des Handys passen.
Da keine Kleidung gefunden wurde, tendiere ich zu Suizid.
Ich habe dort Urlaub gemacht. Der Strand ist zwar von Hotels aus einsehbar, aber um diese Zeit ruhig. Wenn einer einfach weiterschwimmt, kriegt das nicht unbedingt jemand mit. Das Meer dort ist auch recht unruhig.
Natürlich wäre auch ein Überfall aufgrund des Raubes des Handys denkbar, aber das wäre sicherlich lauter abgegangen. Und selbst, wenn die Leiche oder der Bewusstlose ins Meer geworfen worden wären - wäre dann die Leiche nicht abgespült worden, so nah am Ufer? Ich halte das für eher unwahrscheinlich.
Noch utopischer ist für mich die Theorie, dass er aufgrund des Kaufes von Drogen in den Rodini Park gelaufen ist. Das hätte er doch entspannter an einem Abend vorher tun können. Wieso sollte man das in den stressigen Stunden vor Abflug mit kleinen Kindern tun? Noch dazu das Risiko am Flughafen gepackt zu werden. Sehr unrealistisch. In Bielefeld gibt es durchaus auch Drogenumschlagplätze, dafür muss man nicht nach Rhodos reisen.
Ich halte einen Suizid für wahrscheinlich, kenne ihn aber natürlich nicht. Vielleicht gibt es eine Vorgeschichte, die die Öffentlichkeit nicht kennt.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

24.08.2026 um 05:26
Zitat von Glucke2Glucke2 schrieb:Da keine Kleidung gefunden wurde, tendiere ich zu Suizid.
Im Rodini Park. Erklärt die Spurt dort hin am besten. Wie am wahrscheinlichsten.
Persönlich tendiere ich weder zu Suizid noch zu Unfall.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

24.08.2026 um 11:17
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Im Rodini Park. Erklärt die Spurt dort hin am besten. Wie am wahrscheinlichsten.
Persönlich tendiere ich weder zu Suizid noch zu Unfall.
Wurde dort die Kleidung gefunden?
Wenn die Kleidung im Rodini Park (gewesen) sein sollte, hat der Ägypter diese vielleicht mit dem Handy am Strand gefunden und ebenfalls mitgenommen?
Das würde dann durchaus auch ein kurzes und spontanes Schwimmen im Meer erklären. Vielleicht wollte er ein letztes Mal kurz ins erfrischende Meer hüpfen und dabei kam es zu einem gesundheitlichen Zwischenfall.
Ist deine Theorie eher ein Überfall oder freiwilliges Verschwinden?


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

24.08.2026 um 15:08
Zitat von Glucke2Glucke2 schrieb:Die Spur zum Rodini Park könnte dann aufgrund seines Transports des Handys passen.
Das ist völlig ausgeschlossen da die Hunde menschliche Hautpartikel erschnüffeln, die wir hinterlassen wenn wir irgendwohin gehen. Ein Handy kann das nicht bewerkstelligen.
Zitat von antheanthe schrieb:Und was weiß man darüber, wie belebt der Strand zum Zeitpunkt seines Verschwindens war?
Am Strand selbst dürfte so gut wie nichts los gewesen sein. Auf der anderen Seite also auf der Straße hingegen war es auch um diese Uhrzeit bereits sehr belebt. Das ist eine geschäftige Straße und die Einheimische fahren zur Arbeit etc. Auch ist damit zu rechnen dass an den Balkonen vereinzelt Raucher standen um diese Uhrzeit. Also von daher da ihn keiner an der Straße gesehen hat kann er eigentlich nur am Strand lang gelaufen sein.

Meine Gedanken dazu:
Theoretisch hätte er - weshalb auch immer - seine Wertsachen (unter anderem das Handy) am Strand ablegen können - und dann sind mehrere Dinge möglich :

- Der spätere Verkäufer der das Handy angeblich gefunden haben will könnte es gestohlen haben

- Sergej wollte sich mit diesem Kerl wegen einem Drogengeschäft treffen und wurde abgezogen

woraufhin er die Verfolgung Richtung Park aufgenommen haben könnte über den Strand.

Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren aber es ist zumindest für mich am wahrscheinlichsten, dass ein Typ der da lang läuft nicht weiter auffällt, entweder weil nichts los ist oder weil es ein gewohnter Anblick ist, dass Leute am Strand joggen gehen und es hat ihn einfach niemand genauer beachtet. Deshalb gab es ggf keine Sichtungen oder Zeugen. Und bei der Verfolgung kam es vielleicht zur Konfrontation und zu Sergejs Tod.

Ein Unfall im Wasser ist natürlich auch möglich oder aufgrund der Stoffwechselerkrankung geschehen. Wobei ich wenn ich mich recht erinnere hieß es hier im Forum dass die Aussage nur getätigt wurde damit die Ermittlungen aufgenommen werden.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

24.08.2026 um 19:30
Zitat von Glucke2Glucke2 schrieb:Wurde dort die Kleidung gefunden?
Nein. Warum auch? Ausgehend von einem Suizid hätte man auch eine Leiche finden müssen

Ins Wasser gehen. Frau Enns hat sich mal dazu geäussert. Vorweg, wohl eher nicht. Sergej konnte schlecht bis gar nicht Schwimmen. Er habe sich mit den Kindern immer am Hotel Poul aufgehalten. Kann man auch weiter vorne im Faden nachlesen.
Zitat von Glucke2Glucke2 schrieb:Ist deine Theorie eher ein Überfall oder freiwilliges Verschwinden?
Ich halt ein freiwilliges Verschwinden für gut möglich. Dass ihm anbei etwas zugestossen ist, ist genau so denkbar.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

24.08.2026 um 21:00
@Schlafwandler
Aber die frau hat doch gesagt er soll die Steine weg bringen ..dann war es ihre idee nicht seine..aber diese spur im Park..könnte auf drogenkauf hinweisen


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 01:17
Ich glaube weiterhin an einen Suizid. Gründe:

1. Das Handy wurde am Strand gefunden. Es ist plausibel, dass er von dort aus ins Wasser ging.

2. Es wird von aktuen psychischen Problemen berichtet - durch seine Frau.
Seine Ehefrau ist besonders besorgt, da er in letzter Zeit mit schweren psychischen Problemen zu kämpfen hatte.
Quelle: https://www.athensmagazine.gr/article/news/246902-sos-an-deite-ayton-ton-andra-trekste-amesws-sthn-astynomiaas/ [Übersetzung durch mich]

3. Es wird von psychischen Problemen in der Vergangenheit berichtet:
Den vorliegenden Informationen zufolge hatte er zwei Jahre zuvor unter psychischen Problemen gelitten, die jedoch medikamentös eingestellt worden waren.
Quelle: https://www.dimokratiki.gr/15-09-2017/peplo-mystiriou-kalypti-tin-exafanisi-tou-germanou-tourista-ena-chrono-meta/ [Übersetzung durch mich]

4. Es war damals nebulös von einer "Stoffwechselerkrankung" die Rede, SE sei auf Medikamente angewiesen. Es wurde vielfach spekuliert, was das sein könnte. Man denkt spontan natürlich erst mal an Diabetes. Dabei würde ein Verunfallen wieder mehr in den Fokus rücken. Andererseits spricht man umgangssprachlich manchmal von einem "gestörten Gehirnstoffwechsel" bei einer Depression. Faktisch ist es natürlich keine klassische Stoffwechselerkrankung, der Begriff könnte aber euphemistisch von der Familie verwendet worden sein, um die Sache nicht beim Namen zu nennen.

Alles in allem spricht das für mich sehr viel mehr für einen Suizid, eventuell auch ein tödliches Verunfallen. Ausschließen kann man ein freiwilliges Verschwinden natürlich trotzdem nicht.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 07:53
Zitat von swinedogswinedog schrieb:4. Es war damals nebulös von einer "Stoffwechselerkrankung" die Rede, SE sei auf Medikamente angewiesen. Es wurde vielfach spekuliert, was das sein könnte. Man denkt spontan natürlich erst mal an Diabetes. Dabei würde ein Verunfallen wieder mehr in den Fokus rücken. Andererseits spricht man umgangssprachlich manchmal von einem "gestörten Gehirnstoffwechsel" bei einer Depression. Faktisch ist es natürlich keine klassische Stoffwechselerkrankung, der Begriff könnte aber euphemistisch von der Familie verwendet worden sein, um die Sache nicht beim Namen zu nennen.
Für mein subjektives Empfinden ist so eine Formulierung häufiger bei Vermisstenfälle zu lesen. Würde ich als Angehöriger auch so machen, denn es besteht ja die Chance, dass der vermisste Angehörige wieder auftaucht und dann ist seine Erkrankung öffentlich.
Allerdings würde ich als Angehöriger unterscheiden und z B einen Herzfehler oder Diabetes auch so benennen, Depressionen hingegen umschreiben.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 09:11
Könnte er nicht mit den Steinen, Muscheln usw. in suizidaler Absicht ins Meer gegangen sein? Die sind ja schwer und "erleichtern" womöglich das Ertrinken..?


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 09:39
Die Stoffwechselkrankheit hat zumindest Gehirnchemiestörungen verursacht. Die Frau suchte ihn nach ihren Aussagen wiederholt über Wochen bei Obdachlosen und in Klöstern, weil er so "verwirrt" sein könnte.
Es hieß, er hatte zwei Jahre zuvor psychische Probleme entwickelt, welche behandelt wurden. Zwei Jahre zuvor - da war gerade das zweite Kind geboren, sieben Jahre nach dem ersten. Da fragt man sich dann, ob er so ein Familienmensch war. Ihm blieb vermutlich in seinem Leben kaum Zeit für sich selbst.
Ich fand es in diesem Fall bedenklich, dass der Mann täglich 150km Weg zur Arbeit hatte, und dann noch das:
Zitat von infostreaminfostream schrieb am 09.06.2025:Er hatte auch noch die Eltern um die er sich kümmern musste, was ihn wohl langfristig belastet hat. Dazu der verantwortungsvolle Job

Es war ja so, dass ein wahrscheinlicher Auslöser für sein Verschwinden eine Anordnung der Frau bezüglich Sachen der Kinder war.
Wenn der Mann in ein depressives Loch gefallen war bei dem Gedanken wieder in den Alltag samt seiner Arbeitswelt etc. zurückkehren zu sollen, und daher orientierungslos weggegangen ist, dann mutet der Zeitpunkt vor Antritt der Heimreise nicht seltsam an.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 12:08
P.S: Aber die Frau selbst hatte ja anscheinend überhaupt nicht den Eindruck, dass es ihm im Urlaub nicht gut ging.
Sie dachte, er wäre einem Verbrechen zum Opfer gefallen und hat daher ausgiebig gesucht.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 13:27
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:P.S: Aber die Frau selbst hatte ja anscheinend überhaupt nicht den Eindruck, dass es ihm im Urlaub nicht gut ging.
Sie dachte, er wäre einem Verbrechen zum Opfer gefallen und hat daher ausgiebig gesucht.
Leider musste ich das selbst erleben: Ein an Depressionen erkrankten Freund ging es auf einmal deutlich besser und er schien wieder Lebensmut gefasst zu haben. Das Gegenteil war der Fall: Der Plan für seinen Suizid stand fest und er war erleichtert, dass er bald nicht mehr leiden muss (er hat überlebt).


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25.08.2026 um 13:35
Zu der Drogentheorie:

Wer kauft denn bitte Drogen 2 Stunden vor Abfahrt zum Flughafen, wo man mit Drogen im Gepäck richtig Gefahr läuft, verhaftet zu werden?


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 13:59
@ichhier
In der Tat wird genau das als typisches Warnzeichen bzgl. Suizidalität bei an Depressionen erkrankten Personen genannt. Zusammen mit - ich erwähne es der Allgemeinheit halber, trifft nicht auf genau diesen Fall zu - z.B. auf einmal viel größerer Großzügigkeit, Herzlichkeit, Verschenken von Sachen.
(Falls das von jemandem als "Ferndiagnose" interpretiert wird: Ich diagnostiziere niemandem etwas, ich bin kein Arzt... Obiges wird aber immer wieder von z.B. Selbsthilfeorganisationen für Angehörige genannt. Bin selbst Angehörige einer langjährig an Depressionen erkrankten, immer wieder suizidal gewesenen Freundin. Ob Sergej Enns an Depressionen erkrankt war: Ich weiß es nicht.)

@stained
Genau, das ist auch mein Argument das gegen einen Drogenkauf spricht. (Allenfalls: extrem starker Suchtdruck, wird sofort konsumiert. Würde mich dann aber fragen, wie bisher der Urlaub durchgehalten wurde. In den Urlaub gereist ist er ja wohl auch ohne Auffälligkeiten am Flughafen, wobei mir bewusst ist, nicht alle mitgeführten Drogen werden gefunden.)


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25.08.2026 um 14:00
Zitat von Silberstreif.Silberstreif. schrieb:P.S: Aber die Frau selbst hatte ja anscheinend überhaupt nicht den Eindruck, dass es ihm im Urlaub nicht gut ging.
Sie dachte, er wäre einem Verbrechen zum Opfer gefallen und hat daher ausgiebig gesucht.
In einer Beziehung sieht man das Gegenüber nicht subjektiv. Mitunter gibt es auch Menschen, die sehr gut spielen können. Daher würde ich auf den Eindruck der Frau leider nicht viel geben. Als Kind lebten wir neben der "perfekten" Familie - der Mann fuhr eines Morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit (glaubte seine Frau) und stürzte sich in die Tiefe. Niemand konnte es sich erklären. Wäre er nicht einem Spaziergänger begegnet, hätte man auch an Mord geglaubt.


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Sergej Enns (34) verschwand 2016 spurlos im Urlaub auf Rhodos

25.08.2026 um 14:29
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:wäre ja vielleicht auch denkbar (den Gedanken hatte ich kürzlich in einer anderen Diskussion, aber hier passt er vielleicht auch hin), dass jemand, der Schluss machen will, bewusst einen "zweideutigen" Weg wählt, d. h. einen, der sich auch als Unfall deuten lässt.

Sozusagen damit an einen Unfall glauben kann, wer Probleme mit einem Suizid hätte. Oder das zumindest nach außen als Unfall darstellen kann (so wie man früher gerne behauptet hat, eine Pistole sei "leider beim Reinigen losgegangen").
Früher zahlten bestimmte Versicherungen bei Suizid nicht, dies wurde erst 2008 durch die "Suizidklausel" geändert. Vll wusste er das nicht? (Ausgehend von deinen Gedankenspielen)


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