Schlafwandler schrieb:Nach diesem Szenario wurde er mit einem Auto in der Nähe des Hotels abgeholt, weil er dort eine Verabredung hatte. Die Muschelgeschichte diente dazu, sein Abwesenheit auf eine harmlose Weise zu erklären.
Ersteres ist möglich - zweiteres, die "Muschelgeschichte" schon als Ausrede zu verwenden, passt m.E. nur als harmlose Ausrede, um eine kurze Abwesenheit deren Grund man sogar kennt*, mit Rückkehr zu erklären. Nicht zurückkommen, man muss ohne den Familienvater abreisen? Da käme mir gegenüber Kindern eher ein "hat sich beim Spazierengehen verlaufen", "Handy kaputt" in den Sinn, oder eben wohin ich ihn tatsächlich geschickt hätte ("Muscheln wegbringen", oder auch "zum Kiosk" wenn dem so ist), anstatt mir auszudenken wo ich ihn hingeschickt hätte.
*Ich behaupte hiermit nicht, seine Frau kenne einen tatsächlichen Grund, weshalb er morgens losging, der nicht damit identisch ist, die Muscheln wegzubringen. Vielmehr: gerade das deutet mir darauf hin, er wurde mit dem kleinen Auftrag losgeschickt, die Muscheln wegzubringen.
brigittsche schrieb:Da kann ich mich nur anschließen, und auch noch fragen: Wie klug wäre es denn überhaupt, sich Drogen zu kaufen wenn man unmittelbar danach in ein Flugzeug steigt? Und: Wer Drogen konsumiert, der wird doch auch wissen, wo er sie zu Hause hebekommen kann. Warum dann das Risiko eingehen und kurz vor dem Abflug welche kaufen?
Genau das wäre für mich ein Grund, es eher nicht zu vermuten. (Nicht ein "ist Familienvater, wirkt brav".)
Auch, wie denn dann, besteht Drogenkonsum und ist es so dringend dass sogar morgens vor Abflug noch versucht würde Drogen ausfindig zu machen, der Urlaub wohl** ohne Drogen durchgehalten wurde.
**Ob solche mitgeführt oder erworben wurden, kann ich nicht wissen, deshalb "wohl". Flughafenkontrollen hat er aber scheinbar passiert ohne dass Drogen gefunden wurden.