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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

704 Beiträge, Schlüsselwörter: Frauke Liebs, Prüffall, Höxter-paar

Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

29.07.2020 um 15:13
emz
schrieb:
Schwimmt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, sieht aus wie eine Ente
das ist eine Ente
Ich denke nicht, dass es eine Zeitungsente ist. Der Brief soll bereits im Juni an Frau Liebs gegangen sein. Die Presse berichtet erst jetzt über die neue Seite und die Erhöhung der ausgelobten Belohnung auf 30.000 €.

Ich denke, Angelika W. ist es im Knast langweilig und sie liebt es, Menschen zu quälen...hätte sie wirklich etwas konkretes beizuttägen, hätte sie das über ihren Anwalt bzw. die Polizei gemacht.


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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

29.07.2020 um 15:43
Trine
schrieb:
und sie liebt es, Menschen zu quälen...
Ach was, mit Emotionalität ist es bei ihr nicht so weit her. Sie hat gequält, weil sie meinte, dass das von ihr erwartet wurde.
Aber eine generelle Liebe zum Quälen, das doch eher nicht.


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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

29.07.2020 um 15:56
emz
schrieb:
Ach was, mit Emotionalität ist es bei ihr nicht so weit her.
Das habe ich nie geglaubt, auch wegen des Berichts aus der Knastküche...

Allerdings kriegt sie das Leid der Familie aus der Entfernung nicht mit, sondern hat nur ihre Phantasie.


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29.07.2020 um 15:57
emz
schrieb am 14.07.2020:
Das hat erst gar keiner versucht nachzuweisen, Frauke war längst tot, als man nach Bosseborn zog.
emz
schrieb am 15.07.2020:
Mag sein, das es Menschen gibt, die ohne Notwendigkeit freiwillig einen Mord gestehen, dann aber eine weitere Tate auf entsprechende Frage hin leugnen.
So bewandert bin ich in der Kriminalgeschichte nicht.
@emz
Ich beziehe mein Antwort NICHT auf den Fall hier

Was ich mir sehr gut vorstellen könnte:

Ein Täter gesteht alle Taten, die gemeinschaftlich (mit einem Mittäter) begangen worden sind.
Warum? Vielleicht aus Rache an ihm. Vielleicht um dem Mittäter die größere Schuld zuzuschieben.
Vielleicht aus dem Gedanken "gemeinsam gehen wir unter".
Wenn der geständige Mitttäter "gewitzt ud schlau ist", gesteht er das Nachweisbare. Das nicht Nachweisbare gesteht er nicht.
Taten, die dieser Täter alleine begangen hat, verschweigt er.


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29.07.2020 um 16:08
Trine
schrieb:
Das habe ich nie geglaubt, auch wegen des Berichts aus der Knastküche...
Was diesen Bericht anbelangt, kannst du mir da weiterrhelfen? Ich kenne den nämlich nicht.
frauzimt
schrieb:
Was ich mir sehr gut vorstellen könnte: ...
Das ist mir zu umständlich gedacht und passt nicht zu dem, wie ich den Prozess erlebt habe.


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29.07.2020 um 16:41
emz
schrieb:
Das ist mir zu umständlich gedacht und passt nicht zu dem, wie ich den Prozess erlebt habe.
@emz
Wie meinst du das?
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Frau auf ihre Weise "schlau" ist.


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29.07.2020 um 16:51
frauzimt
schrieb:
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Frau auf ihre Weise "schlau" ist.
Was heißt schlau, Angelika ist alles andere als dumm.
Nur hat sie sehr gradlinig gedacht und nie versucht, die Schuld auf ihren Partner Wilfried abzuwälzen.


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29.07.2020 um 18:30
Na gut, das mit der Knastküche bleibt wohl ein Geheimnis ;)

Ansonsten müssen wir wohl davon ausgehen, dass es keine weitere Informationen zu dem gekürzten Brief geben wird, so wie der Sta sagt:
Nach Auskunft des Paderborner Staatsanwalts Fabian Klein werde diesem Hinweis nachgegangen. Allerdings gebe es keine neuen Erkenntnisse.
Quelle: https://m.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Paderborn/Paderborn/4242526-Verbindung-zum-Folterpaar-aus-Hoexter-Bosseborn-wurde...


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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

30.07.2020 um 15:37
Nun hat also auch die Bild den Brief aufgegriffen.

https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/brief-aus-dem-knast-neue-hoffnung-im-mordfall-frauke-liebs-72...
Auch Angelika W., die erst ab 2010 mit Wilfried W. zusammen war, wurde damals befragt. Östermann: „Sie konnte uns aber nicht weiterhelfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie uns etwas verschwiegen hat.”
Heißt also, sie waren, noch bevor sie zusammen waren, bereits verheiratet :troll:

Wikipedia: Kriminalfall_Höxter
Beziehung des Täterpaares
1999 heirateten Wilfried W. und Angelika W. ... Beide lebten von 2003 bis 2010/11 in der Gemeinde Schlangen im Kreis Lippe und zogen anschließend nach Höxter-Bosseborn. 2013 erfolgte aus finanziellen Gründen die Scheidung. Das Paar lebte aber weiterhin zusammen und gab sich im Ort und den Besucherinnen gegenüber als Geschwisterpaar aus


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30.07.2020 um 15:59
emz
schrieb:
Was diesen Bericht anbelangt, kannst du mir da weiterrhelfen?
Ich finde den Artikel gerade nicht. Sie hat in der Küche gearbeitet und dort unangemessen gegenüber anderen Mitarbeiterinnen agiert. Da sie dieses Verhalten trotz Ermahnungen nicht geändert hat, durfte sie dann nicht mehr dort arbeiten.


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30.07.2020 um 16:06
Wenn du die Sache während der U-Haft meinst, wo sie eine Mitinsassin zurechtgewiesen hat, da war sie allerdings in der Wäscherei tätig.


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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

03.08.2020 um 14:14
Um dem Vorwurf des OT zu entgehen, habe ich den Beitrag mal hier herübergezogen.

Wer sich mit der Denkweise einer Angelika W. befassen möchte, dem kann ich nur diesen Artikel emfpehlen. Was hier über ihr letztes Wort festgehalten wurde, deckt sich so ziemlich mit der psychiatrischen Einschätzung von Dr. Saimeh, der Gutachterin.

Wie verquer Angelika denkt, mag der mir aufgefallene Ausspruch von ihr zeigen, wo sie ihr Mitleid mit der Mutter der getöteten Anika darlegt und sagt, es täte ihr Leid, dass die Mutter kein Grab hätte, an dem sie trauern könne. Den Tod selber erwähnt sie dabei nicht.

https://www.lz.de/owl/22243643_Wenige-Worte-der-Reue-von-Angelika-W.-im-Bosseborn-Prozess.html
frauzimt
schrieb:
emz schrieb:
Warum sollte Angelika jemanden quälen wollen?
Ihre Taten in Höxter beging sie, weil sie davon ausging, ihr Partner würde das so von ihr erwarten, sie sah darin eine Art Pflichterfüllung. Sie hat autistische Züge, sowas wie Freude am Quälen, wenn das gemeint ist, das hat sie nicht. Gefühle wie Mitleid und Freude kann sie nicht empfinden.

@emz
Die Freude, Andere zu quälen ist ja nun keine seltene Erscheinung. Viele Menschen machen das. Natürlich weit unter der Schwelle, die ihr Verhalten justiziabel machen würde. Ich meine das tägliche, auf Schwächere Rumhacken. Wenn du dich in speziellen REHA-Kliniken umguckst, siehst du wie wie viele Mobbing-Opfer behandelt werden. Und dort sind ja nur die Fälle, die es aushalten mussten, weil sie ihren Arbeitsplatz nicht wechseln konnten. So schnell findet man keinen gleichwertigen Arbeitsplatz, ab einem bestimmten Alter schon gar nicht. Also bleiben die Leute, bis zum Nervenzusammenbruch oder schwerer Depression.
Nur geht es in diesem Fall nicht um Mobbing, sondern wir reden hier von Gaslighting, das ist eine andere Baustelle.

Normalerweise meidet man die Quälgeister, geht ihnen aus dem Weg.

Hier ist es so, dass Frau W. in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Sie ist eine Gefangene und kann nicht weg. Sie sieht täglich die gleichen Gesichter. Sehr wahrscheinlich, dass sie gerade Unterdrückung erlebt, durch Mitgefangene.
Also so wie es im Gericht zur Sprache kam, geht wenn dann die Unterdrückung von Angelika aus. Sie führte in der Wäscherei ein derartig strenges Regime, dass man ihr die Vergünstigung des Arbeitendürfens wieder entzog.
Frau Liebs ist auch eine Gefangene. Sie trauert um ihre Tochter,- davon jedenfalls wird Frau W. ausgehen. Vielleicht nicht umerwähnenswert, dass Frau W. trauernde Mütter vor Gericht erlebt hat. Ich glaube auch nicht, dass sie Mitleid empfindet (dann hätte sie einen Weg gefunden, diese toxische Verbindung zu W. zu beenden), aber sie empfindet etwas. Wahrscheinlich eine Art Befriedigung.
Mütter? Es war lediglich die Mutter von Anika anwesend.
Wer sich also nicht aus einer toxischen Verbindung in der Lage ist zu lösen, der muss sowas wie Befriedigung verspüren? So einfach ist das? Damit wäre also wieder mal das Opfer selbst Schuld an seiner Situation.
Dieser Brief sagt doch eigentlich alles.
Wenn man die Bitte um Antwort weglässt Spoiler„Sehr geehrte Frau Liebs, sollten Sie in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu Frauke gestanden haben, dann schreiben Sie mir bitte zurück. Ich kann Sie leider nicht persönlich aufsuchen oder anrufen, darum bleibt mir nur der Briefkontakt. (...) Sollte Ihnen ‚Frauke‘ nichts sagen, dann entschuldigen Sie bitte. Aber falls doch bitte bitte mir zurückschreiben, vielleicht kann ich helfen.“ dann beschränkt sie der eigentliche Inhalt auf (...), was mir nun nichts sagt.
Wenn Frau W. etwas weiss und darüber sprechen will, hat sie viele Möglichkeiten, sich mitzuteilen.
Wenn sie Angst haben sollte, sich selbst zu belasten, würde sie mit einem Anwalt reden. Sie hat ja juristisch einiges gelernt, sie stand ja vor Gericht.
Hat sie das denn nicht, mit ihrem Anwalt gesprochen?
Ich vermute, sie weiss nichts Substanzielles. Sie will sich interessant machen- und Frau Liebs quälen.
Sie kann sich vorstellen, wie sich Frau Liebs fühlt und versucht jetzt einfach mal, ob sie de ausgeworfenen Köder schluckt.
Angelika, die Empathische, quält aus ihrer Zelle heraus und freut sich über eine Publicity, von der sie nur wenig mitbekommt :D
Wie würden denn Ermittler so ein Angebot sehen?
Vielleicht könnte das ja abgekürzt werden, in dem Frau W. nochmal vernommen wird?
Dann soll sie den Vernehmen sagen, sie redet nur mit Frau L. persönlich.
Wäre die Frage warum, was sie sich davon verspricht.
(Ja, was denn?)
Laut Staatsanwalt längst erledigt: keine neuen Erkenntnisse.
Ich hoffe, dass Frau Liebs nicht in den destruktiven Sog dieser Person gerät.


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03.08.2020 um 20:40
emz
schrieb:
Wer sich mit der Denkweise einer Angelika W. befassen möchte, dem kann ich nur diesen Artikel emfpehlen. Was hier über ihr letztes Wort festgehalten wurde, deckt sich so ziemlich mit der psychiatrischen Einschätzung von Dr. Saimeh, der Gutachterin.

Wie verquer Angelika denkt, mag der mir aufgefallene Ausspruch von ihr zeigen, wo sie ihr Mitleid mit der Mutter der getöteten Anika darlegt und sagt, es täte ihr Leid, dass die Mutter kein Grab hätte, an dem sie trauern könne. Den Tod selber erwähnt sie dabei nicht.
Na ja, alles andere hätte ich ihr auch nicht abgenommen.
Sie hat über Jahre dieses gefühlslose Verhalt (aus)gelebt und hat während der Verhandlung sicherlich auch keine psychologisch betreute Aufarbeitung erfahren.
Wie verquer die beiden waren, konnte man bereits durch ihre (entsprechend aufgearbeiteten) Taten nachweisen. Eine wirkliche Überraschung war daher kaum zu erwarten.
emz
schrieb:
Angelika, die Empathische, quält aus ihrer Zelle heraus und freut sich über eine Publicity, von der sie nur wenig mitbekommt
Eine Vorstellung ist zunächst nicht gleichzusetzen mit Empathie.
Es ist - übertragen auf den Beitrag von frauzimt - vielmehr einem Antrieb gleichzusetzen. Für die Befriedigung benötigt es auch keine Publicity - wie bereits an ihren Taten bewiesen. Die "Relativierung" von "nur weil W. es so wollte, habe ich" wurde ja im Prozess widerlegt.


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03.08.2020 um 21:01
AnNevis
schrieb:
Die "Relativierung" von "nur weil W. es so wollte, habe ich" wurde ja im Prozess widerlegt.
Sie hat erklärt, was die Ursachen für ihr Verhalten waren. Sie hat mit dieser Aussage niemals versucht, ihre Taten zu relativieren. Damit gab es nichts, was zu widerlegen gewesen wäre.


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03.08.2020 um 21:21
emz
schrieb:
Sie hat erklärt, was die Ursachen für ihr Verhalten waren. Sie hat mit dieser Aussage niemals versucht, ihre Taten zu relativieren. Damit gab es nichts, was zu widerlegen gewesen wäre.
Genau genommen: Sie hat versucht zu erklären, was die Ursachen für ihr Verhalten war.
Auch darum gibt es ja Dritte (hier unter anderem Gutachter), die das entsprechend einordnen.
Und sie (und/oder die Verteidigung ... wie auch anders) hat dabei übrigens sehr wohl versucht zu relativieren.
Eine reuige und nicht relativierende Täterin habe ich zumindest nicht in der öffentlichen Berichterstattung erlebt.


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03.08.2020 um 21:45
AnNevis
schrieb:
Genau genommen: Sie hat versucht zu erklären, was die Ursachen für ihr Verhalten war.
Auch darum gibt es ja Dritte (hier unter anderem Gutachter), die das entsprechend einordnen.
Und dieser Erklärung von Angelika hat Dr. Saimeh auch zugestimmt. So sagte sie z.B., Angelika hätte, wäre sie Wilfried nicht begegnet, ein völlig normales Leben geführt.

Wirklich reuig hat sich Angelika nicht gezeigt. Das stimmt. Wenn du eine relativierende Täterin erlebt hast, vielleicht war ich ja in einem anderen Verfahren ;)


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03.08.2020 um 22:06
emz
schrieb:
Wirklich reuig hat sich Angelika nicht gezeigt. Das stimmt. Wenn du eine relativierende Täterin erlebt hast, vielleicht war ich ja in einem anderen Verfahren
Oder ich bemesse eben den journalistisch öffentlichen Berichterstattern (und deren neutral wiedergegebenen Fakten; für mich noch immer - weise abwägend - die vierte Gewalt) einfach mehr Gewicht zu. Und das geht nicht per se gegen dich. Ich kenne dich eben nicht (hier in einem anonymen Forum), und ich weiß auch nicht, ob und mit welchem journalistischen Anspruch du in deiner Prozessbeobachtung verhaftet bist.
Weiß ich natürlich auch nicht bei den entsprechenden Medien, aber tendenziell ...
Das Urteil nachzulesen wäre wohl für alle informativ.


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03.08.2020 um 22:12
emz
schrieb am 29.07.2020:
Das ist mir zu umständlich gedacht und passt nicht zu dem, wie ich den Prozess erlebt habe.
emz
schrieb:
Wenn du eine relativierende Täterin erlebt hast, vielleicht war ich ja in einem anderen Verfahren
Das ist natürlich nur ein ganz persönlicher Eindruck, der bei jedem anderes ausfallen kann. Das gilt für W. ebenso wie für A.:
sooma
schrieb am 05.06.2020:
Nein, natürlich kann von uns hier niemand eindeutig sagen, wie W. "tickte". Das können, wenn überhaupt, nur die Menschen, die ihn ganz privat/persönlich kennen. Ihn nal auf Fotos oder in der Verhandlung gesehen zu haben, gehört selbstverständlich nicht dazu, das letztere reicht vielleicht für einen Eindruck, wie er sich dort dargestellt hat, nicht mehr und nicht weniger.
Ich glaube auch nicht, dass sie ohne W. ein "völlig normales" Leben geführt hätte, nicht nur wegen der "autistischen Züge":
AnNevis
schrieb:
Die "Relativierung" von "nur weil W. es so wollte, habe ich" wurde ja im Prozess widerlegt.


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03.08.2020 um 22:13
emz
schrieb:
Und dieser Erklärung von Angelika hat Dr. Saimeh auch zugestimmt. So sagte sie z.B., Angelika hätte, wäre sie Wilfried nicht begegnet, ein völlig normales Leben geführt.
Übrigens so alleinig zitiert (ich kenne das Gutachten nicht im Detail) eine interessant verkürzte Beurteilung. Denn natürlich wird nicht jeder, der Wilfried "begegnet", zwangsweise zu einem Täter.


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Der Prüffall Frauke Liebs & das Höxter-Paar

03.08.2020 um 22:20
Ist diese Diskussion nicht eher etwas für den konkreten Thread über Wilfried und Angelike, "Verbrechen in Höxter"?

Hier ist doch eher die Frage interessant: Warum schreibt Angelika Frau Liebs so einen Brief? Will sie sich an deren Leid weiden, oder weiß sie wirklich was? Und wenn ja: was? Hatte sie selbst mit Fraukes Fall zu tun? Glaubt sie oder weiß sie, dass Wilfried der Täter ist, auch ohne ihre Beteiligung (z.B., als sie bei ihrer Mutter war)? Kennt sie gar jemand ganz anderem, dem sie die Entführung und Ermordung von Frauke zutraut? Oder will sie nur mal wieder in die Presse?

Leider werden wir das nicht herausfinden, aber alles ist denkbar.


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