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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 11:29
frauzimt schrieb:warum hat dieser kriminelle damit ein paar wochen gewartet, wenn der nummernschildtausch zum plan gehört hat?
Vieleicht, weil es gar keinen "Plan" gab.
Falls ein Verbrechen vorliegt, so wäre es für den/die Täter doch auch cleverer gewesen das Fahrzeug in einem Gewässer zu versenken, zu verschrotten oder es wenigstens weiter weg zu verbringen.
Warum ist das nicht passiert?
Wenn man die Zeit hat, Wochen später die Nummernschilder zu vertauschen, sollte man doch eigentlich auch die Zeit gehabt haben den PKW des Herrn W. gründlicher verschwinden zu lassen.
Das ergibt für mich nur Sinn, wenn der Täter aus der unmittelbaren Umgebung kommt und sich längere Abwesenheiten nicht erlauben kann um nicht aufzufallen.
Pikant wird es natürlich durch den Zugang zu den Nummernschildern.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass der/die Täter dumm und faul ist/sind, was ja bei Leuten, die aus Habgier töten auch nicht gerade selten der Fall ist.

@SKB
Ein Geheimdienst hätte sicher Möglichkeiten so etwas wesentlich unauffälliger ablaufen zu lassen. Die tragen das "Geheim" nicht umsonst im Namen.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 11:41
kodama schrieb:Wenn man die Zeit hat, Wochen später die Nummernschilder zu vertauschen, sollte man doch eigentlich auch die Zeit gehabt haben den PKW des Herrn W. gründlicher verschwinden zu lassen.
Das ergibt für mich nur Sinn, wenn der Täter aus der unmittelbaren Umgebung kommt und sich längere Abwesenheiten nicht erlauben kann um nicht aufzufallen.
Pikant wird es natürlich durch den Zugang zu den Nummernschildern.
@kodama
Ja, all dem würde ich zustimmen.

Nachbarschaft fasst man auf dem Land weiter, als in der Stadt.
Vielleicht jemand, der weiter weg wohnt, mit dem Opfer bekannt war und die Garage kannte- schon mal drinnen gewesen ist?
Die direkte Nachbarschaft wird man sich ja genau angesehen haben. Und auch die Leute, mit denen Herr W. häufig zu tun hatte.
Ich würde darum auch lose Bekanntschaften, die weiter weg wohnen, einbeziehen.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 11:51
kodama schrieb:Falls ein Verbrechen vorliegt, so wäre es für den/die Täter doch auch cleverer gewesen das Fahrzeug in einem Gewässer zu versenken, zu verschrotten oder es wenigstens weiter weg zu verbringen.
Warum ist das nicht passiert?
Wie schon früher mal angemerkt, weil man möglicherweise keinen Autoschlüssel hatte. Den trug Weiske bei sich. Und je nachdem, wohin er verbracht worden ist, hatte man darauf keinen Zugriff mehr.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 12:14
emz schrieb:kodama schrieb:
Falls ein Verbrechen vorliegt, so wäre es für den/die Täter doch auch cleverer gewesen das Fahrzeug in einem Gewässer zu versenken, zu verschrotten oder es wenigstens weiter weg zu verbringen.
Warum ist das nicht passiert?
Wie schon früher mal angemerkt, weil man möglicherweise keinen Autoschlüssel hatte. Den trug Weiske bei sich. Und je nachdem, wohin er verbracht worden ist, hatte man darauf keinen Zugriff mehr.
Das ist eine gute Idee.- Oder der Schlüssel ist bei einem Kampf verlorengegangen.
Dann könnte der Täter später gedacht haben, dass der Wagen durch die falschen Nummernschilder wenigstens für eine Zeit getarnt ist.

das spräche für einen einzelräter, der eine gewisse unbeholfenheit an sich hat.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 13:46
Ist es denn gesichert, dass Herr Weiske seinen Wagen selber bis zum Parkplatz gefahren hat?
Bislang ist immer nur die Rede davon gewesen, dass er am Abend mit seinem Wagen den Hof verlassen hat.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 15:34
Wüstensonne schrieb:Ist es denn gesichert, dass Herr Weiske seinen Wagen selber bis zum Parkplatz gefahren hat?
Das ist es eben nicht. Soweit ich das auf dem Schirm habe. Selbst das Abstelldatum ist nicht bekannt. So auch das Wechsel der Nummernschilder.

Aber ich gehe schon davon aus, dass Herr Weiske seinen Hof mit 2 Paar Nummernschilder verlassen hat.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 17:11
Wüstensonne schrieb:
Ist es denn gesichert, dass Herr Weiske seinen Wagen selber bis zum Parkplatz gefahren hat?
schluesselbund schrieb:Das ist es eben nicht. Soweit ich das auf dem Schirm habe. Selbst das Abstelldatum ist nicht bekannt. So auch das Wechsel der Nummernschilder.
Wie @schluesselbund schreibt, man weiss nicht, wer den Wagen dort abgestellt hat. Er fiel irgendwann dieser Mitarbeiterin auf, die das Auto mehrfach fotografiert hat.
Darum ist sicher, dass ein Wechsel der Schilder stattgefunden hat. Zumindest das Datum für den Schilderwechsel lässt sich eingrenzen.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

28.12.2018 um 17:57
Im "Kripo Live" Video wurde gesagt, dass der PKW der Zeugin so Mitte Juli auffiel, also rund zwei Wochen nach Weiskes Verschwinden. Das lässt die Vermutung zu, dass er tatsächlich schon am 30.6. dort abgestellt wurde.

Youtube: Kripo Live 13 11 2017 siehe Beschreibung (4:04)


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

11.03.2019 um 20:05
SKB schrieb am 28.12.2018:Der nachträgliche Kennzeichentausch nach Beginn der Fahndung passt auch irgendwie ins Agentenmilieu, ebenso die Tatsache, dass Herr Weiske über mehrere bauähnliche Fahrzeuge verfügte.
Seit dieser Beitrag geschrieben wurde, geht er mir immer wieder mal durch den Kopf. Der letzte Teil besonders ... Mir ist diese "zwei baugleiche bzw. möglichst identische Fahrzeuge nutzen" Methode noch als Schmuggelmethode während der DDR-Zeit aus den 1980er Jahren bekannt. Der Kopf der Schmugglertruppe hatte einen nahen Verwandten, der von der BRD in die DDR gezogen war und dort erstaunlicherweise so nahe an der Grenze wohnte, dass er vom West-Verwandten im Rahmen des "kleinen Grenzverkehrs" besucht werden konnte. Der Schmuggel lief dann so ab: In eines der baugleichen Fahrzeuge (z.B. damals ein Mitsubishi Space Wagon - also ähnlich "praktisch aber hässlich" wie ein Coure, allerdings wurden die stärksten verfügbaren Motorisierungen genutzt) wurde die Ware geladen. Die war in Säcken verpackt, jeweils rundlich, ca. 1,20 m lang und wurde in der Mitte durch eine Holzleiste stabilisiert. Dann fuhr der Transport über einen der Transit-Übergänge in die DDR mit offiziellem Ziel West-Berlin und somit gab es keine Durchsuchung auf die in der DDR verbotene Ware. Der andere Pkw war "zu Besuch" bei den Verwandten und dann traf man sich z.B. auf der A9. Um jegliche Zugriffsmöglichkeiten zu verhindern, wurde dann nicht etwa angehalten sondern die beiden Fahrzeuge fuhren in der Nacht bei damals relativ wenig Verkehr in 20...30 cm Abstand, teilweise ohne Fahrtbeleuchtung, nebeneinander her und die Gehilfen in den Fahrzeugen erledigten durch die geöffneten Fenster der hinteren Türen das Umladen der Ware. Der Transit-Pkw kam dann leer in West-Berlin an und wurde teilweise direkt für die Rückfahrt wieder in der gleichen Weise beladen und die Nummer in der nächsten Nacht nochmals durchgezogen. Der "Westbesuch" hatte derweil Zeit, die Ware in der DDR zu seinen Abladestellen zu bringen. Natürlich war damals die Stasi nicht blöd und versuchte, diesen Schmuggel zu unterbinden. Um das Spiel zu perfektionieren, wurden dann ab und zu die Kennzeichen getauscht, was bei den ansonsten identischen Wagen (es gab in dem konkreten Fall nicht nur 2, die auf einen Halter angemeldet waren) zumindest damals i.d.R. ausreichend war, um die Tarnung zumindest über längere Zeit aufrecht zu erhalten.

Nur mal so angemerkt ...


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

11.03.2019 um 23:09
Wow! Das ist ja mal eine These!

Wir sollten hier zwar kein Opfer- ist -auch Täter- Szenario entwickeln, aber die evtl. Schmugglertätigkeiten, so, wie du sie beschreibst, sind, imho, vorstellbar. Natürlich zu jetzigen "Konditionen". Das wäre dann Grenze zu Polen oder Tschechien.

Dann könnte es so gewesen sein, dass Herr Weiske i-was falsch bzw. nicht nach Gutdünken tat... und deshalb "eliminiert" wurde. Oder er lebt noch, und ist in Polen oder Tschechien jetzt....

Der Kennzeichenwechsel bei Nova Eventis ist damit aber auch nicht wirklich erklärt...., oder?


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

14.03.2019 um 21:17
@Adson
@Kerika

Schöne Geschichte mit dem DDR-Schmuggel-Konvoi. Aber was hat das mit diesem Fall zu tun? Wir haben in Europa offene Grenzen.

Sowas in der Richtung wurde schon mal hier überlegt - HW sei beim Geheimdienst etc.

Er war einfach ein Schrauber, die Dreckskarren sein Hobby, mehr ist da nicht dahinter, was die gleichen Modelle angeht.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

14.03.2019 um 21:28
Ja, dass es etwas mit dem Fall zu tun hat, kann ich zumindest nicht wirklich erkennen - deshalb bezog ich mich ja auch extra auf den Hinweis, den Du hier auch erwähnt hast: Dass HW irgendeine Verbindung zu "Diensten" gehabt haben könnte (oder eben auch einfach zu eineDem Schmuggler-Ring. Offene Grenzen und Schmuggel schließen sich nicht aus - aus NL darf man auch nicht alles einführen, ebensowenig wie aus PL oder CZ. Was für mich gegen die Theorie spricht: Die Fahrzeuge sind klein, hässlich und vor allem viel zu schwach unter der Haube. Deshalb hatte ich den (ehemaligen tatsächlichen) Einsatz von identischen Fahrzeugen etwas näher erläutert. Der macht nur Sinn, wenn man genug Power hat. Ein Daihatsu Coure ist bei aller Liebe kein wirklich geeignetes Fahrzeug, um solche Aktionen im 21. Jahrhundert zu fahren.

Der Fall lässt mir jedenfalls keine Ruhe und ich denke immer wieder darüber nach, was wohl das Geheimnis hinter HW bzw. (für mich so kurios) dem Kennzeichenwechsel sein könnte. Denn das bedeutet m.E. eben mehr als "zufällig überfallen weil er einen Packen Bargeld dabei hatte".

Für mich naheliegende Vermutungen kann/darf ich hier nicht ausführen, ich gehe jedoch davon aus, dass die Ermittlungsbehörden da schon längst alles geklärt haben. Ich/Wir weiß/wissen es nur nicht.


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

14.03.2019 um 21:56
Adson schrieb:Für mich naheliegende Vermutungen kann/darf ich hier nicht ausführen, ich gehe jedoch davon aus, dass die Ermittlungsbehörden da schon längst alles geklärt haben. Ich/Wir weiß/wissen es nur nicht.
Warum denkst du letzteres? Der Fall war bei AZ XY und bisher wurden dort geklärte oder auch nur tw. geklärte Fälle immer zumindest kurz erwähnt. Warum sollte es bei dem Fall anders sein?
Warum sollte da die Öffentlichkeit, die Zuschauer, nicht informiert werden?


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Hartmut Weiske - vermisst seit 30.06.2017 in Weißenfels

15.03.2019 um 11:14
Sorry, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte mit geklärt nicht den Fall sondern dass die Ermittlungsrichtung, in die ich denke, abgeklärt wurde. Da der Fall als solches bisher nicht gelöst ist, nehme ich an dass es in dieser Richtung (in die ich denke) entweder keine oder nicht genügend belastbare Indizien gibt. Ich vermute letzteres.

Da die Öffentlichkeit nur über Fakten und offene Fragen informiert wird, die für die weitere Suche nach Hinweisen hilfreich sind, kommt man bei diesem wie bei vielen anderen Fällen mit Spekulationen und Vermutungen nicht weiter, es dreht sich alles irgendwann im Kreis - und es ist sowohl möglich, dass irgendeine Spekulation von den Ermittlern bereits seit längerer Zeit als durchaus möglich weiter verfolgt wird oder eben auch aufgrund der Ermittlungsergebnisse ausgeschlossen werden kann.

Im vorliegenden Fall finde ich die Interessenlage durchaus spannend, ganz nach dem klassischen "Wer hat ein Motiv, wer hat einen Nutzen?" - ein Täter, der z.B. einen größeren Geldbetrag rauben will, würde m.E. wenig/er aufwändig agieren. Es werden Leute wegen 20 EUR auf offener Straße überfallen, und selbst wenn er 20.000 EUR bei sich gehabt hätte, wäre das keinen besonderen Aufwand wert, eine evt. Leiche bestmöglich zu verstecken UND nach Monaten den Kennzeichenwechsel vorzunehmen. So wie es sich aktuell darstellt, ist HW nur "weg", aber nicht tot. Und falls er tot ist, weiß das außer dem Täter bisher keiner mit Sicherheit. Vlt. ist der aktuelle status quo der vom Täter angestrebte Idealzustand.


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