@VanDusen Du meinst, es wurde mit einer analogen Videokamera eine komplette Videoaufzeichnung der Räumlichkeiten angefertigt und einzelne Standbilder wurden später ausgewählt, nachbearbeitet und als Foto verbreitet. Das ist durchaus eine nachvollziehbare These.
Nun zum Thema digitale Fotographie:
Snayder schrieb:Digitale Fotographie war zwar 1995 schon etabliert, aber mit Endverbraucherpreisen ab ca. 1000 € http://www.computerbild.de/fotos/Die-Geschichte-der-Digitalfotografie-2952251.html#7 (Archiv-Version vom 20.05.2016) und geringer Bildauflösung noch nicht so weit verbreitet
Der eingefügte Link war als Bspl. gedacht, um zu zeigen, dass eine einfache Digitalkamera im Jahr 1995 ab 1000€ zu bekommen war. Das die Anschaffung einer
professionellen Digitalkamera diesen Wert um ein Vielfaches übersteigt, ist mir bekannt, habe aber auf die Schnelle kein entsprechendes Produkt aus der Zeit (1995) gefunden. Aber genau der enorme Anschaffungspreis läßt die Überlegung zu, eine vorhandene analoge professionelle Fototechnik weiter zu nutzen. Das die Polzei nicht zur "Billigkamera" greift, um Tatortfotos zu machen, ist mir bewußt.
Tja, wenn die Polizei im Jahr 1995 also eine professionelle Digitalkamera zur Verfügung hatte, stellt sich die Frage, warum die Aufnahmen dann so schlecht sind.
Vielleicht wurden vorhandene Bilder eingescannt, nichts anderes heißt ja "Skann".