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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

2.090 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Verschwunden, Trampen, Nienburg

Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 14:31
@Hathora

Ich meine dazu, dass es keine Hinweise dafür gibt, dass die Eltern von Elke nicht mit ihr zurecht gekommen sind.
Welche Rolle es in diesem Fall spielen sollte, welche Ausbildung Elke machte, sehe ich auch nicht.


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 14:51
Aber es heißt doch, dass Elke eine schriftliche Erlaubnis der Eltern hatte, in der es ihr erlaubt war, bis Mitternacht auszugehen. Auf Nachfrage hieß es, andere Mädchen dürften das auch und Elke sollte gewisse Freiheiten haben, welche die Eltern nicht hatten. Allerdings soll sie das auch ausgenutzt haben und es gab Flunkereien diesbezüglich.

Gedacht habe ich das auch schon, dass die Eltern vielleicht hofften, das Frau Kortensiek ein Auge auf Elke haben sollte.

Aber hier vielleicht mal ein anderer Ansatz, was mit Elkes Verschwinden zu tun haben könnte.
https://www.dieharke.de/Lokales/Lokalnachrichten-6/56748/Einst_Kampftruppengarnison_heute_High-Tech.html

So wie ich das verstehe, waren dort britische Soldaten stationiert und die Briten gelten als besonders Feier freudig, wenn sie Ausgang hatten. Ob sich einer von denen an Elke vergangen haben könnte?


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 14:51
Aber es heißt doch, dass Elke eine schriftliche Erlaubnis der Eltern hatte, in der es ihr erlaubt war, bis Mitternacht auszugehen. Auf Nachfrage hieß es, andere Mädchen dürften das auch und Elke sollte gewisse Freiheiten haben, welche die Eltern nicht hatten. Allerdings soll sie das auch ausgenutzt haben und es gab Flunkereien diesbezüglich.

Gedacht habe ich das auch schon, dass die Eltern vielleicht hofften, das Frau Kortensiek ein Auge auf Elke haben sollte.

Aber hier vielleicht mal ein anderer Ansatz, was mit Elkes Verschwinden zu tun haben könnte.
https://www.dieharke.de/Lokales/Lokalnachrichten-6/56748/Einst_Kampftruppengarnison_heute_High-Tech.html

So wie ich das verstehe, waren dort britische Soldaten stationiert und die Briten gelten als besonders Feier freudig, wenn sie Ausgang hatten. Ob sich einer von denen an Elke vergangen haben könnte?


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 14:58
Hathora schrieb:Gesine Kortendiek wird als kleine, aber sehr resolute Frau beschrieben, deren Ziel es war, diesen Kindern einen geordneten Alltag zu bieten, der es ihnen ermöglicht, sich besser auf ihre schulische Ausbildung zu konzentrieren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dort einer Praktikantin gestattet war, ganze Nächte in Discos zu verbringen. Dieses Heim hatte die Verantwortung für Elke, da sie dort ein Zimmer hatte und sie ja noch minderjährig war.
Bestimmt hatte die Heimleitung ein ganz besonderes Augenmerk auf ihre Schützlinge, aber auch auf minderjährige Mitarbeiter.
Ich werde den Verdacht nicht los, dass Elkes Eltern ihre Tochter mit einer gewissen Absicht dort untergebracht haben. Ganz offensichtlich hatte der Vater über seine Tochter keine Befehlsgewalt mehr und ihre Mutter kam mir so resigniert vor, als sie sagte, dass Elke ja doch das tut, was sie will. Sicher drehte sich im Hause Kerll alles um die behinderte Tochter und die Eltern erhofften sich vielleicht, dass Elke dort im Heim etwas zur Räson gebracht werden könnte.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Elke, die ein sehr hübsches mit selbstsicheren Auftreten hatte, keine andere Lehrstelle gefunden hätte.
Ich finde deine Gedanken sehr interessant.
Es ist ja so, dass "Sorgenkinder" viel Zeit in Anspruch nehmen (wenn Eltern sich kümmern u. sie nicht links liegen lassen).
Das führt bei den älteren Geschwistern oft zu Eifersucht. (Die jüngeren kennen es ja nicht anders).
Von daher ließe sich Elkes "frühreifes Verhalten" erklären.
Ich will es gar nicht rebellisch nennen. Ihre Eltern wollten sie ja nicht loswerden.
Elke musste früh erwachsen werden, weil sie das Gefühl hatte, sie ist für sich selbst verantwortlich.

Meine Eltern haben mit meiner Schwester zu tun.

So etwas kommt in den besten Familien vor. In den 60ern war man noch nicht so informiert, wie wir es heute sind.

(Ich muss an eine Freundin denken (Jahrgang 62), die mir erzählt hat, wie es war , Schwester eines Bruders mit Lese- rechtschreibschwäche zu sein, was eine sehr, sehr milde Behinderung ist. Die Mutter hat täglich mit ihm Schularbeiten gemacht und geübt.
Meine Freundin, hat alles alleine geschafft, auch müssen. Da gab es - aus ihrer Sicht zu wenig Zuwedung und Lob von der Mutter.

Danke @Hathora, dass du hier nochmal auf Elkes Schwester erinnerst.
Elkes Verhalten wird mir verständlicher.

Der Fall hat ja schon etwas hinterkaifeckmäßiges an sich.
Eine Klärung ist nicht in Sicht, aber man erfährt viel über die Vergangenheit.


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 15:27
@frauzimt
@devlyn
@brennan
Ganz bestimmt meinte ich nicht, dass die Eltern Elke etwa hätten abschieben wollen. Nein, ich meinte eher, dass die Eltern wohl ihre ganze Kraft für Elkes Schwester gebraucht haben. Damals gab es noch nicht so viele Hilfsorganisationen und Behinderteneinrichtungen wie heute. Die Eltern waren viel auf Eigeninitiative angewiesen. Wie viel Kraft und Nerven es kostet, ein behindertes Kind aufzuziehen kann niemand ermessen, der keines hat. Dass das andere Kind zurückstecken muss ist normal. Dass es dann vielleicht früher selbständig wird oder sogar etwas aufsässig ist verständlich. Vielleicht dachten die Eltern wirklich, dass ihnen ein kleines Stückchen Erziehung für Elke oder zumindest Beaufsichtigung im Schülerheim abgenommen werden könnte.
@brennan
Im xy Film kam es schon so rüber, dass Elke das machte was sie wollte und nicht das, was ihre Eltern wollten.
Und wenn es Dich nicht interessiert, was Elke beruflich machte, dann überlies es halt einfach.
Eine Rolle spielt es z.B. insofern, als dass Elke auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz verschwunden ist.


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03.02.2019 um 15:39
@devlyn
Ich verstehe Deinen Gedankengang. Ich war in den 70ern mal auf einem vierwöchigen Kurs in Bayreuth im Norden Bayerns. Dort und im benachbarten Grafenwöhr und Amberg waren grosse amerikanische Garnisonen. Beim Ausgehen am Wochenende begegnete man auf Schritt und Tritt stationierte Soldiers. Manche Discos hatten dann "Off limits", weil es zu vielen unangenehmen Situationen mit ihnen gekommen war. Ich erinnere mich auch an ein tot aufgefundenes Mädchen in Amberg.
Aber dass ein dort stationierter Engländer am Sonntag morgen durch die Gegend fuhr glaube ich weniger. Damals hatten die wenigsten soviel Geld, um sich ein Auto zu leisten, ausser in den höheren Rängen.


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03.02.2019 um 15:58
Hathora schrieb:Ganz bestimmt meinte ich nicht, dass die Eltern Elke etwa hätten abschieben wollen. Nein, ich meinte eher, dass die Eltern wohl ihre ganze Kraft für Elkes Schwester gebraucht haben.
@Hathora
Da du mich auch ansprichst.
Ich verstehe, was du sagen wolltest.
Dazu kam ja noch, dass nicht wenige Menschen damals in Kindern mit "Behinderung" eine Strafe Gottes sahen - oder Inzest vermuteten oder ähnlich blödsinnige Gedanken hatten.
Und das "Gedankengut" aus der NS-Zeit war ja klammheimlich immer noch verankert: Behinderte sind Ballast


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

03.02.2019 um 16:07
Ich habe auch verstanden wie du das meinst@Hathora und gehe davon aus, dass Elke in Vielem auf sich selbst gestellt war. Es wird aber auch gesagt, dass sie ihre Schwester sehr geliebt und an ihr gehangen hat. Das soll jetzt nicht heißen, dass sie alles als Selbstverständlich hin genommen hat. Mit Sicherheit hat es Elke geprägt, dass sie wohl oft zurückstehen musste. Wahrscheinlich - ohne den Eltern etwas zu unterstellen - haben sie ihr deswegen viel durchgehen lassen. Und womöglich hat sie die Zuwendung, die ihr fehlte woanders gesucht.


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03.02.2019 um 16:45
Ganz bestimmt hat Elke das geprägt. Ich weiss jetzt nicht, ob Elke die Ältere war. Wenn ja, dann hatte sie ja auch eine gewisse Verantwortung gegenüber der "Kleinen" beim Spielen und Toben. Da musste Elke sehr früh damit umgehen lernen, auch der Aussenwelt gegenüber. Ein behindertes Kind ist für alle Familienmitglieder eine grosse Belastung, da machen wir uns mal nix vor.
Ja, es hiess, Elke hat ihre Schwester sehr geliebt.
Daher glaube ich nicht, dass Elke einfach auf und davon ging. Sie hätte ihrer Schwester das nicht antun wollen. Denn sie litt bestimmt am meisten unter Elkes Verschwinden, sie konnte das ja gar nicht verstehen.
Auch eine Abtreibungsreise nach Hamburg möchte ich ausschliessen. Ich glaube auch, dass sie nur den anderen Mädchen ihr Erwachsensein oder Frau sein demonstrieren wollen. Und wenn sie die Regulationstabletten eingenommen hätte, dann wäre eine Abtreibung nicht mehr nötig gewesen.


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03.02.2019 um 16:54
@devlyn
Tatsächlich soll Elke eine Schriftliche Erlaubnis bis Mitternacht auszugehen gehabt haben. Aber nur bis Mitternacht! Da gab es sicher Mecker im Schülerheim, wenn sie morgens noch nicht auf dem Zimmer war. Ich denke, da hat Elke ganz schön Lügen müssen, im Heim und auch zuhause. Und wer weiss ob das stimmt, dass Elkes Freundinnen mit 15 ausgehen dürften oder ob die nicht schon älter waren. Vom Jugendschutzgesetz her hätte ihr die schriftliche Erlaubnis aber auch nichts genützt.


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03.02.2019 um 17:01
"Ach", winken die Eltern ab, "wir haben ja so viel Freude an unserer Tochter", und meinen damit Martina, die 40-jährige Schwerbehinderte. "Sie kann nicht sprechen, aber alles begreifen. Wir verstehen sie genau. Hauptsache, sie ist gesund! Sie sieht die Lindenstraße und kennt alle Namen. Sie weint und lacht mit den Helden, schimpft mit den Bösen.
https://www.zeit.de/2006/40/Moora/seite-6

@Hathora
2006 war Elkes Schwester 40.
Dann wurde sie ca. 1966 geboren.


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

04.02.2019 um 10:38
Hathora schrieb: Heim und auch zuhause. Und wer weiss ob das stimmt, dass Elkes Freundinnen mit 15 ausgehen dürften oder ob die nicht schon älter waren. Vom Jugendschutzgesetz her hätte ihr die schriftliche Erlaubnis aber auch nichts genützt.
Aber ich denke mal, dass man im Heim des öfteren glaubte, dass Elke zu Hause schlief oder umgekehrt. Damals rief man nicht sofort an und hielt Rücksprache, wenn eine Jugendliche nicht auf ihrem Zimmer war.

Ob dieses Praktikum in der Küche einen tieferen Grund hatte, wissen wir nicht. Aber ich weiß von meiner Jugend noch (1962 geb.), dass man für die Mädels erst gar keine Lehrstelle suchte sondern sie zuerst mal auf die Haushaltungsschule schickte. Damals war es noch so, dass es ganz oben stand, dass ein Mädel nach einer Hochzeit (man heiratete auch noch viel früher) auch einen Haushalt führen konnte.

@devlyn
Das mit der Kaserne ist ja sehr interessant. Ob man damals auch dort nachgehakt hatte, ob Soldaten außer Haus waren und wo sich diese aufgehalten haben? Ich glaube es nicht. Aber es könnte mit ein Grund sein, weshalb man jetzt auch im Ausland ermittelt.


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Elke Kerll 1969 beim Trampen verschwunden - DNA-Spur an Kette entdeckt

04.02.2019 um 10:46
Wir wissen jetzt auch nicht, wann ein diensthabender Soldat bei Sonntagsdienst antreten musste. Sollte er morgens angefahren sein und vom Norden bzw Nordosten gekommen sein, dann hätte er die gleiche Strecke gehabt wie Elke und Elke hätte bereits auf der Verdener Straße auf diese Person treffen können. Aber dagegen spricht, dass der Soldat dann nicht pünktlich zum Dienst angetreten wäre. Das wäre aufgefallen. Wäre ein Soldat allerdings auf dem Heimweg gewesen, so wäre er in entgegengesetzter Richtung gefahren.


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04.02.2019 um 11:12
Robin76 schrieb:Aber ich denke mal, dass man im Heim des öfteren glaubte, dass Elke zu Hause schlief oder umgekehrt. Damals rief man nicht sofort an und hielt Rücksprache, wenn eine Jugendliche nicht auf ihrem Zimmer war.
@Robin76
Warum sollte die Heimleitung bei den Eltern nachfragen, ob Elke zu Hause ist? Das war doch kein Internat.
Ich habe es so verstanden, dass Elke ihren Eltern erzählt hat, sie hätte dort die Möglichkeit zu übernachten.
Robin76 schrieb:dass man für die Mädels erst gar keine Lehrstelle suchte sondern sie zuerst mal auf die Haushaltungsschule schickte. Damals war es noch so, dass es ganz oben stand, dass ein Mädel nach einer Hochzeit (man heiratete auch noch viel früher) auch einen Haushalt führen konnte.
Ihre Eltern waren in meinen Augen sogar recht fortschrittlich, wenn sie Elke ermöglichten, dort die Hauswirtschaft zu lernen (und sei es nur als Praktikum).
Ich habe in meiner Verwandtschaft den Fall:
Eine Verwandte (etwas älter als Elke) hat sich in ihrer Jugend sehr gewünscht, die Hauswirtschaft zu lernen, aber die Mutter hat ihr das nicht erlaubt.
Nach dem Motto: Was du brauchst, lernst du von mir zu Hause.
Die Verwandte meinte, ihre Mutter hatte Angst, ich lerne dort Dinge, die sie nicht kennt. (Die Tochter darf nicht besser sein, als die Mutter)


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04.02.2019 um 11:25
frauzimt schrieb:Ich habe es so verstanden, dass Elke ihren Eltern erzählt hat, sie hätte dort die Möglichkeit zu übernachten.
Okay. Dann meinst Du, dass sie dort nicht offiziell ein Zimmer hatte, aber einfach wusste, wo sie dort notfalls Unterschlupf fand. Dann könnte es theoretisch - wie wir schon mal diskutiert haben - auch möglich sein, dass sie bei ihrem Unterschlupf angekommen und dann etwas passiert wäre. Aber dann hätte sich eventuell jemand gemeldet, der sie mitgenommen hatte.


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04.02.2019 um 11:40
Robin76 schrieb:Okay. Dann meinst Du, dass sie dort nicht offiziell ein Zimmer hatte, aber einfach wusste, wo sie dort notfalls Unterschlupf fand.
@Robin76
Genau so habe ich das verstanden.
Ich habe aber auch nur den Stern-Artikel gelesen und das so interpretiert.
Ich habe keine weiteren Quellen.


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04.02.2019 um 11:48
frauzimt schrieb:Genau so habe ich das verstanden.
Ich habe aber auch nur den Stern-Artikel gelesen und das so interpretiert.
Ich habe keine weiteren Quellen.
Das ist gut möglich. Entweder stand dann dort die Tür immer auf oder Elke warf auch einfach an das entsprechende Fenster eine Schneeball wie sie es bei Pauli gemacht hatte. Irgendwie musste sie ja schließlich reinkommen, wenn sie irgendwann während der Nacht dort ankam.


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04.02.2019 um 11:56
Wenn Elke im Heim nur ein "Notzimmer hatte, wie ist sie dann täglich von Stolzenau nach Loccum gekommen. Mit dem Bus oder gab es da schon jemanden der sie mitnahm.

Ich weiß noch von mehreren Verwandten, die beim Bund waren. Je nachdem wo sie stationiert waren, kamen die auch nicht immer nach Hause. Wenn sie am WE frei hatten, sind sie im Ort auf die Pirsch gegangen, haben aber in der Kaserne übernachtet. Für so abwegig halte ich das nicht. Übrigens waren in Nienburg Briten und Deutsche stationiert.


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04.02.2019 um 16:30
devlyn schrieb:Wenn Elke im Heim nur ein "Notzimmer hatte, wie ist sie dann täglich von Stolzenau nach Loccum gekommen. Mit dem Bus oder gab es da schon jemanden der sie mitnahm.
Ich weiß noch von mehreren Verwandten, die beim Bund waren. Je nachdem wo sie stationiert waren, kamen die auch nicht immer nach Hause. Wenn sie am WE frei hatten, sind sie im Ort auf die Pirsch gegangen, haben aber in der Kaserne übernachtet.
Robin76 schrieb:Das ist gut möglich. Entweder stand dann dort die Tür immer auf oder Elke warf auch einfach an das entsprechende Fenster eine Schneeball wie sie es bei Pauli gemacht hatte. Irgendwie musste sie ja schließlich reinkommen, wenn sie irgendwann während der Nacht dort ankam.
@Robin76

@devlyn s beitrag bringt mich gerade auf die idee, dass elkes exzessives ausgehen und lange feiern vielleicht erst begonnen haben könnte, nach dem sie das praktikum in diesem heim angefangen hat.
da waren sicher einige älter als elke und die haben ihr gezeigt, wie das geht:
ein Fenster unten bleibt die nacht über auf- und wenn es der hausmeister geschlossen hat, steinchen an die fenster werfen.
vielleicht wollte elke da mirthalten?
Vielleicht kursierten hier unter den älteren mädchen auch die gespräche, über diese wundertabletten, mit denen man ein malheur problemlos beenden kann? (und elke hat das dann weitergeplappert...ich brauche diese tablette)

bisher haben wir immer gedacht, dass elke vor gleichaltrigen angeben wollte (ich bin schon so erwachsen)
Es könnte aber sein, dass sich elke - als zierliche, erst 15jährige- unter druck sah, mit den älteren in dem Heim mitzuhalten.

vielleicht spielt dieses heim in dem fall eine viel größere rolle als gedacht?
Angeblich hatte sie doch von dort auch die "Hamburger Adresse"

Vielleicht ist sie ja am sonntag sogar ganz in die nähe des Heims gekommen?


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04.02.2019 um 17:11
frauzimt schrieb:Vielleicht ist sie ja am sonntag sogar ganz in die nähe des Heims gekommen?
Das habe ich mir auch schon gedacht. Wenn das wirklich ein Heim für "kompliziertere" Kinder/Jugendliche war, dann werden da einige wahrscheinlich schon in Elke`s Alter oder älter gewesen sein. Wer weiß, von was die Heimleiterin alles nichts wusste.


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