FritzPhantom schrieb:Versuch mal auf jemanden so einzuhacken und dabei keine Hautschüppchen zu verlieren. Schon klar die Witterung..
Ja, absolut!
Ich persönlich vermute, dass es umgekehrt war: Dass dort so viele Spuren von allen möglichen Leuten waren (es ist ein offen zugänglicher Platz und dabei aber so wettergeschützt, dass nichts vom Regen weggewaschen oder durch die Sonne zersetzt wird), dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. D. h. dass man nicht sagen kann, welche Spuren vom Täter stammen, welche von Rentner Müller der seinen Sonntagsspaziergang macht und welche von Malte-Sören und Lena-Sophie die da im romantischen Abendsonnenschein ein wenig rumgesknutscht haben.
Ganz abgesehen davon nützen einem DNA-Spuren ja auch nur dann etwas, wenn man sie irgendwo in einer Datenbank findet. Wenn das aber nicht der Fall ist, steht man erstmal weiterhin dumm da.
Dr.Edelfrosch schrieb:Wenn man allgemein fragt, dann kann man die Sichtungen, die jemand völlig anderen beschreiben recht schnell als Fake entlarven und rausfiltern.
Ja, dann rufen da 100 Leute an, weil sie jemanden auf dem Friedhof gesehen haben. Und dann geht man denen nach und stellt fest: Verdammt, alles total harmlos. Der, den wir im Verdacht haben, war nicht dabei.
Und dann? Da bleibt einem ja nichts anderes übrig, als konkreter zu werden. Natürlich wird man nicht die Karten aufdecken, aber näher an die Person ran wird man schon müssen.