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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

3.031 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 16:32
ich lese schon sehr lange bei Allmy mit und es gibt genau 2 Fälle, die ich nicht glauben kann bzw. wo ich mich sehr in den TVs getäuscht habe, es nicht wahr haben wollte...

Peter Madsen und hier...

ich begreife es nicht!


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 16:33
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:nach der Todesstrafe hat hier niemand geschrieen, aber nach einer angemessenen Bestrafung. Was scheinbar einigen so gar nicht recht zu sein scheint.
Nur dass eben das, was die Gesetze vorgeben, vielen nicht als angemessen erscheint.
Ich glaube, ich kann mir sparen, das nochmal anzuführen.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 16:34
Zitat von VentilVentil schrieb:ich lese schon sehr lange bei Allmy mit und es gibt genau 2 Fälle, die ich nicht glauben kann bzw. wo ich mich sehr in den TVs getäuscht habe, es nicht wahr haben wollte...

Peter Madsen und hier...

ich begreife es nicht!
Weil es uns Angst macht.
Alles Gelernte wird widerrufen.
Omas sind nicht immer lieb.
Und man ist nicht immer sicher, wenn man seinen Aufenthaltsort vorher mitgeteilt hat.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 17:23
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:warum ist es verwerflich wenn man hofft, dass eine solche Person, die scheinbar keine Reue zeigt, sich unkooperativ verhält, dementsprechend hart bestraft wird. Immerhin hat sie grundlos ein Kind erwürgt. Warum empfindest du es als falsch, dass man möchte, dass eine solche Person möglichst lange aus dem Verkehr gezogen wird?
Na ja, Angeklagte dürfen vor Gericht zu ihrem Vorteil lügen, sich unkooperativ verhalten etc. Von daher finde ich es tatsächlich falsch, sie DESWEGEN "möglichst lange aus dem Verkehr" zu ziehen

Ein bisschen gibst du ja in deinem Text selbst schon die Antwort. Sie zeigt SCHEINBAR keine Reue. Das ist unsere Sicht von außen, darüber hinaus äußert sich die Angeklagte nicht, somit WISSEN wir einfach nicht mehr darüber

Es gibt natürlich überhaupt GAR KEINEN Grund, ein Kind zu töten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass es hier einen Grund/Auslöser für die schreckliche Tragödie gegeben hat. Auch darüber WISSEN wir nichts weil die Angeklagte sich nicht dazu äußert, jedenfalls nicht übereinstimmend und nachvollziehbar. Entweder weil sie es nicht sagen will, oder sie sich selbst tatsächlich nicht erklären kann wie es so weit kommen konnte

Wer mich hier aufmerksam liest, wird auch gesehen haben, dass ich zu keinem Zeitpunkt davon rede, der Prozess möge mit einem Freispruch enden

Vielmehr rede ich immer wieder
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:sind diese Werte, nach einer angemessenen Bestrafung, auch für Elisabeth S gültig
auch von einer angemessenen Bestrafung und die liegt nun mal in den Händen des Gerichtes, und nicht bei dem, der am lautesten schreit


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 18:07
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Na ja, Angeklagte dürfen vor Gericht zu ihrem Vorteil lügen, sich unkooperativ verhalten etc. Von daher finde ich es tatsächlich falsch, sie DESWEGEN "möglichst lange aus dem Verkehr" zu ziehen
Das wird vom Gericht normalerweise dann aber auch dementsprechend gewürdigt, als wenn sich jemand als kooperativ erweist.
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Es gibt natürlich überhaupt GAR KEINEN Grund, ein Kind zu töten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass es hier einen Grund/Auslöser für die schreckliche Tragödie gegeben hat.
Es gibt überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb man ein Kind, was einem vertraut bzw. anvertraut wurde auf so eine hinterlistige Art und Weise zu töten.
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:auch von einer angemessenen Bestrafung und die liegt nun mal in den Händen des Gerichtes, und nicht bei dem, der am lautesten schreit
Sicherlich haben wir hier keinen Einfluss auf die Strafe. Für mich ist aber nachvollziehbar, dass man bei einem solch gearteten Verbrechen den Wunsch hegt, derjenige möge für sehr lange Zeit weggesperrt werden.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 18:10
Weil schon mehrfach moniert wurde, dass die Angeklagte lügt, hier scheinen die falschen Rückschlüsse gezogen zu werden.

Wenn ein Angeklagter mitarbeitet an der Klärung des Sachverhalts, wenn er Reue zeigt, dann kann sich das strafmildernd auswirken.

Das heißt aber umgekehrt nicht, dass es sich strafverschärfend auswirkt, wenn der Angeklagte nicht an der Klärung mitwirkt und wenn er lügt.


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02.02.2019 um 18:14
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Es gibt überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb man ein Kind, was einem vertraut bzw. anvertraut wurde auf so eine hinterlistige Art und Weise zu töten.
Offensichtlich gab es aber doch einen Grund. Nun kennen wir den nicht.

Ob wir den Grund nachvollziehen könnten, würden wir ihn kennen, das können wir nicht abschätzen.


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02.02.2019 um 18:19
Zitat von emzemz schrieb:Das heißt aber umgekehrt nicht, dass es sich strafverschärfend auswirkt, wenn der Angeklagte nicht an der Klärung mitwirkt und wenn er lügt.
Wenn der Anklagepunkt auf Mord umgeändert wird, dann schon.
Möglich ist doch dass es sich um Totschlag handelte.
Da sich die Angeklagte nicht äussert, wird man es nicht beurteilen können und das könnte somit nachteilig für sie ausgelegt werden, da man u. U. von Mord ausgehen wird.


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02.02.2019 um 18:27
Zitat von emzemz schrieb:Offensichtlich gab es aber doch einen Grund. Nun kennen wir den nicht.
Welcher Grund sollte das denn sein? Hatte der Junge sie etwa an Leib u.Leben bedroht???


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 18:30
Zitat von off-peakoff-peak schrieb:Ach, wie wundersam heil ist doch die Welt der doppel-moralischen Scheinheiligen.
Eben...genau das findet man bei diesen Pseudo-Christen vor.


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02.02.2019 um 18:44
Zitat von Nev82Nev82 schrieb:Es gibt natürlich überhaupt GAR KEINEN Grund, ein Kind zu töten
Deine Antwort darauf
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb:Es gibt überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb man ein Kind, was einem vertraut bzw. anvertraut wurde auf so eine hinterlistige Art und Weise zu töten.
:ask: :ask: :ask:

Und doch hat es einen Auslöser gegeben warum die Angeklagte in dieser Nacht so handelte. Auch wenn es für uns, würden wir den Auslöser kennen, noch so irrational erscheinen würde

Sie wird sich nicht aus dem Nichts heraus gedacht haben, heute erwürge ich einfach mal ein Kind (sorry für die Überspitzung, aber scheinbar versteht man es hier nicht anders)
Zitat von Dreamcatcher66Dreamcatcher66 schrieb:Eben...genau das findet man bei diesen Pseudo-Christen vor.
Pseudo-Christen verbuchen ich mal unter "weiteres Geschwurbel" :D


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

02.02.2019 um 18:47
Zitat von Venice2009Venice2009 schrieb: emz schrieb:
Das heißt aber umgekehrt nicht, dass es sich strafverschärfend auswirkt, wenn der Angeklagte nicht an der Klärung mitwirkt und wenn er lügt.

Wenn der Anklagepunkt auf Mord umgeändert wird, dann schon.
Der Staatsanwalt argumentiert:
Im Prozess vor dem Landgericht Heilbronn beantragte jetzt der Staatsanwalt zu prüfen, ob die Angeklagte Elisabeth S. (70) aus „niedrigen Beweggründen“ heraus gehandelt hat. Sie habe „Verlustängste“ gehabt, weil sie ihren Ersatzenkel nicht mehr so häufig wie früher betreuen dürfe, erklärte Staatsanwalt Harald Lustig. Die Witwe habe das Kind erwürgt wegen einer „besonders krassen Form der Eigensucht“. Dies sei „eine Tat, die auf tiefster Stufe steht“.
Da steht nichts von mangelnder Mitwirkung und weil sie gelogen hat und schon gar nicht, dass es nicht zu einer geänderten Anklage gekommen wäre, hätte sie nicht gelogen.
Wenn nun die Anklage möglicherweise auf Mord geändert wird, hat das nichts damit zu tun, dass sie gelogen hat.


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