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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

3.025 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot
SistaB
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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

31.05.2018 um 10:29
@Photographer73
Gerichtsmediziner haben herausgefunden, dass Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen todesursächlich war. Der 7-Jährige wurde am Samstag in einer Badewanne tot aufgefunden, ist aber den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht ertrunken.

Mein Wissensstand und das lässt auch andere Todesursachen als Erwürgen zu. Ich denke die Polizei ermittelt nicht grundlos weiter.

LG
@DeFacTo
unsere Posts haben sich überschnitten. Ist dies der genaue Wortlaut einer Pressekonferenz Polizei/Staatsanwaltschaft?
Dann ist die Sachlage anders.

LG


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

31.05.2018 um 10:50
SistaB schrieb:Gerichtsmediziner haben herausgefunden, dass Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen todesursächlich war. Der 7-Jährige wurde am Samstag in einer Badewanne tot aufgefunden, ist aber den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht ertrunken.

Mein Wissensstand und das lässt auch andere Todesursachen als Erwürgen zu. Ich denke die Polizei ermittelt nicht grundlos weiter.
28.04.18. 21.30 Uhr Samstagabend alarmierten Nachbarn die Polizei, Elisabeth S. ins Haus zurückgekehrt. 69-Jährige sitzt wegen Verdachts des Totschlags in Uhaft. Die ehemalige Krankenschwester.
BILD Alexandra I. (32): „Sie war deutlich betrunken, krabbelte unter dem Flatterband der Polizei durch.“ Festnahme als sie in ihrem Auto in der Garage saß.
01.05. Elisabeth S. habe sich im Rahmen der Ermittlungen „kurz gegenüber der Polizei eingelassen“. Anwältin Anke Stiefel-Bechdolf. Die Kanzlei hat bereits Mandanten bei zahlreichen Kapitaldelikten verteidigt, Mordfall Siegelsbach (Kreis Heilbronn).

30.04,18: der 7-jährige junge ist nicht ertrunken.
Staatsanwalt Harald Lustig nach Obduktion Erstickungstod:
"..Angriff gegen den Hals des Jungen. Es ist davon auszugehen, dass letztendlich dieser Angriff von der Tatverdächtigen gegen den Hals des Jungen geführt wurde. Es müssen die Motivlage und die näheren Umstände abgeklärt werden..."

05.05.18 Ermittlungsgruppe Schippberg sucht Zeugen, die die 69-jährige Frau am Freitagabend 28.04. in Begleitung des Jungen gesehen haben. Hinweise über den Aufenthaltsort der Frau zwischen Freitagabend und der Rückkehr zu ihrem Wohnhaus am 29.04. Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, gesucht.


dass die polizei und die StA weiter ermittelt soll für was ein indiz sein?
dass die TV unschuldig ist? dass es kein todschlag war? dass es noch weitere tatbeteiligte gibt? ...

raum für ermittlungen gibt es doch zur genüge. die TV hat nach einer ersten einlassung geschwiegen, so der offizielle wissensstand.
wir wissen nicht was die TV geäußert hat, auf was sie sich im speziellen eingelassen hat.

ermittlungen dauern, besonders dann, wenn es keine hinweise zu bestimmten abläufen gibt.

es wäre nicht der erste fall, bei dem man bis zum prozess nichts mehr hört, besonders dann nicht, wenn es keine weitere verdächtigten gibt, der fall im grunde aufgeklärt ist.
zumindest hört oder liest man in diesem fall keine weiteren zeugenaufrufe durch die polizei.
es scheint zumindest keinen anlass zu geben anzunehmen, dass es noch weitere tatbeteiligte gibt.


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SistaB
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31.05.2018 um 12:04
@DeFacTo
Würde die Staatsanwaltschaft, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und es eine TV gibt, Anklage erheben? Und würde dies nicht veröffentlicht werden?
Deshalb vermute ich, dass die Staatsanwaltschaft soweit noch nicht ist und deshalb die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind.

LG


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31.05.2018 um 12:20
SistaB schrieb:Würde die Staatsanwaltschaft, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind und es eine TV gibt, Anklage erheben? Und würde dies nicht veröffentlicht werden?
Deshalb vermute ich, dass die Staatsanwaltschaft soweit noch nicht ist und deshalb die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind.
nehmen wir fallbezogen an:

- die TV macht keine weiter einlassungen und hat ihre anfänglichen einlassungen zurückgenommen

- tatort ist fundort
- ausschließlich spuren von der TV
- keine weiteren spuren mutmaßlicher mittäter, mitwisser, ...
- eindeutige todesursache die der TV eindeutig zuzuordnen ist
- keine weiteren zeugen, dass die TV mit dem kind außer haus war oder dies im zusammenhang mit dem tod des jungen steht

es folgt ein indizienprozess, der sehr gut vorbereitet sein muss.
die StA wird wohl die zeit nutzen bis zum prozess, um den mutmaßlichen tatablauf darzulegen.
dazu müssen entsprechende gutachten eingeholt werden, unter anderem ein psychiatrisches gutachten der TV.

die tat wurde vor gerade einmal einem monat verübt, dessen sollte man sich bewusst sein.


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SistaB
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31.05.2018 um 12:29
@DeFacTo
DeFacTo schrieb:ie tat wurde vor gerade einmal einem monat verübt, dessen sollte man sich bewusst sein.
Ja, da bin ich etwas ungeduldig gewesen, aber Recht hast Du. Im Grunde ist der Zeitraum ja noch etwas enger. Und der Zeugenaufruf war am 05.05 (dem gibt man bestimmt 14 Tage) ...


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31.05.2018 um 15:42
Photographer73 schrieb:Selbstverständlich kann man aber auch der Presse mißtrauen und beides, Medienberichte als auch offizielle Mitteilungen anzweifeln, aber dann frag ich mich, auf welcher Grundlage hier diskutiert werden soll.
Ich halte ein gesunde Skepsis gegenüber Medienberichten für durchaus angebracht. Auch wenn ich in dem hier diskutierten Fall die genannten Sachverhalte, die bisher zur Todesursache des Kindes bekannt wurden, keinesfalls in Frage stellen möchte.


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MarcusWright
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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

31.05.2018 um 18:06
Tussinelda schrieb:SistaB schrieb:
" Gewalteinwirkung gegen den Hals," und dies lässt eine Menge Optionen offen (z. B. auch einen Unfall).
wie stelle ich mir denn einen solchen Unfall vor?
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich einmische (habe von Anfang an alles mit gelesen) Ich erinnere mich an mehrere Fälle aus den USA, wo Kinder sich selber im Spiel stranguliert haben, z.B. mit einer Schnur oder Bademantelgürtel. Sie haben z.B. Abseilen gespielt. In wie weit das Spuren hinterlässt, weiss ich natürlich nicht.
So, bin dann auch schon wieder weg.


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31.05.2018 um 18:08
MarcusWright schrieb: Ich erinnere mich an mehrere Fälle aus den USA, wo Kinder sich selber im Spiel stranguliert haben, z.B. mit einer Schnur oder Bademantelgürtel. Sie haben z.B. Abseilen gespielt. In wie weit das Spuren hinterlässt, weiss ich natürlich nicht.
So, bin dann auch schon wieder weg.
Der Punkt ist: Dann würde die Beschuldigte doch erzählen, was passiert ist.


Sie hätte sofort den Notarzt geholt.-
Kopfloses Wegrennen ist eine Möglichkeit. Totale Angst. Sie hat vielleicht ihre Aufsichtspflicht verletzt. Traut sich nicht den Eltern gegenüber zu treten.

Aber sie würde doch dazu jetzt nicht mehr schweigen.


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MarcusWright
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31.05.2018 um 18:11
frauzimt schrieb:Der Punkt ist: Dnan würde die Beschuldigte doch erzählen, was passiert ist.
Sie hätte sofort den Notarzt geholt
Da magst du Recht haben, Frauzimt. Ich war eintach nur irritiert, warum hier ein Unfall halt komplett ausgeschlossen wird, weisst.


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31.05.2018 um 18:12
MarcusWright schrieb:Da magst du Recht haben, Frauzimt. Ich war eintach nur irritiert, warum hier ein Unfall halt komplett ausgeschlossen wird, weisst.
Ich denke, dass die Gerichtsmedizin Halsverletzungen recht eindeutig analysieren kann.


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MarcusWright
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31.05.2018 um 18:17
frauzimt schrieb:Ich denke, dass die Gerichtsmedizin Halsverletzungen recht eindeutig analysieren kann.
Das ist mir durchaus klar. Mir war nur nicht bewusst, dass "Gewalteinwirkung gegen den Hals" dann wohl gleichbedeutend mit "Würgen" ist…


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31.05.2018 um 18:58
MarcusWright schrieb:Das ist mir durchaus klar. Mir war nur nicht bewusst, dass "Gewalteinwirkung gegen den Hals" dann wohl gleichbedeutend mit "Würgen" ist…
Meldung vom 30.04.18: der 7-jährige junge ist nicht ertrunken.
Staatsanwalt Harald Lustig nach Obduktion Erstickungstod:
"..Angriff gegen den Hals des Jungen. Es ist davon auszugehen, dass letztendlich dieser Angriff von der Tatverdächtigen gegen den Hals des Jungen geführt wurde. Es müssen die Motivlage und die näheren Umstände abgeklärt werden..."


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04.06.2018 um 12:52
wie lange wird es wohl dauern bis man bei diesem Fall wieder etwas erfährt?
lb Gr


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04.06.2018 um 20:03
@Minimalist

Wenn die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft die Anklage geschrieben und das Gericht die Anklage angenommen hat, dann wird ein Gerichtstermin festgelegt und dann hören wir spätestens wieder von dem Fall.
Das wird noch ein paar Monate dauern.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

04.06.2018 um 22:43
Danke emz,... Monate? Sooo lange? Entschuldigung aber ich bin nicht sehr geduldig.
Gut,
lieben Gruß


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05.06.2018 um 08:26
@Minimalist

Erst mal lässt die Rechtslage zu, einen Tatverdächtigen sechs Monate in U-Haft zu belassen. Diese Zeit dürfen sich Ermittler und Staatsanwaltschaft schon mal bequem nehmen, den Prozess vorzubereiten. Dann kann die U-Haft auch gerne mal verlängert werden. Es ist halt wichtig, dass wirklich alles abgesichert und belegt ist, bevor es zum Prozess kommt, also alle Zeugen vernommen, Tathergänge bis ins Kleinste rekonstruiert usw., das dauert seine Zeit.


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05.06.2018 um 11:41
Enz, danke für die Erklärung für mich "Unbedarfte".


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05.06.2018 um 12:54
emz schrieb:Erst mal lässt die Rechtslage zu, einen Tatverdächtigen sechs Monate in U-Haft zu belassen. Diese Zeit dürfen sich Ermittler und Staatsanwaltschaft schon mal bequem nehmen, den Prozess vorzubereiten.
Ich arbeite bei einer Staatsanwaltschaft und kann dir versichern, dass bei Haftsachen der Beschleunigungsgrundsatz gilt. Da darf sich kein Staatsanwalt und kein Ermittler bequem Zeit nehmen.

Nach sechs Monaten soll im Idealfall das Urteil ergangen sein, es reicht aber, wenn der Prozess begonnen hat.

Anklage sollte daher spätestens nach vier, allerspätestens nach fünf Monaten erhoben werden. Schafft man das nicht, muss die Akte rechtzeitig vor Fristablauf an das OLG vorgelegt werden.


Entschuldige bitte die Belehrung, aber das Wörtchen "bequem" ist mir im Zusammenhang mit einer Haftsache sehr unangenehm aufgestoßen.


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05.06.2018 um 13:04
gräfinzahl schrieb:Entschuldige bitte die Belehrung, aber das Wörtchen "bequem" ist mir im Zusammenhang mit einer Haftsache sehr unangenehm aufgestoßen.
Es war in keinster Weise despektierlich gemeint, sorry, wenn das so bei dir ankam, die Wortwahl war sicher nicht sehr glücklich.


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16.06.2018 um 04:28
Ich finde die Informationspolitik in diesem Fall lässt wirklich sehr zu wünschen übrig.

Man könnte ja wenigstens der Öffentlichkeit mal eine kleinen Statusupdate geben, aber da ist nur das grosse Schweigen im Walde. Ich finde das der Schwere der Tat nicht angemessen


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