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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

1.154 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 19:50
Lichtenberg schrieb:Und in den seltensten Fällen sind die Täter und Täterinnen psychisch "extrem gestört" - was auch immer das heießen mag
Woher weißt du denn das. Und wenn du dir einen Mord an einem Kind von Seiten eines völlig normal tickenden Erwachsenen vorstellen kannst, dann ist es ja gut. Ich kanns halt nicht, und nur davon habe ich gesprochen.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 20:01
Tritonus schrieb:Woher weißt du denn das. Und wenn du dir einen Mord an einem Kind von Seiten eines völlig normal tickenden Erwachsenen vorstellen kannst, dann ist es ja gut. Ich kanns halt nicht, und nur davon habe ich gesprochen.
Es tut mir leid: Mit solchen auf Unwissenheit beruhenden Parolen diskriminiert man jeden mit einer psychischen Sötrung oder einer psychischen Erkrankung. Schlimmer noch: Man stellt damit Menschen mit einer psychischen Störung unter Generalverdacht (denn ein psychisch "normaler" Mensch würde sowas ja nicht tun). Weißt Du überhaupt, was eine psychische Störung ist?

Kannst Du vielleicht (wenigstens) erklären, was ein "völlig normal tickender Erwachsener" ist? Bist Du so ein Erwachsener? Also psychisch völlig normal? Und woher weißt Du das?


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 20:45
frauzimt schrieb:Ich könnte mir auch nicht vorstellen, dass sie schweigt, um besser dazustehen.

Vielleicht schweigt sie aus Scham und Demut?
Wenn man Scham als die Angst versteht schlecht vor anderen dazustehen, ist das doch dasselbe?


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 21:05
Tritonus schrieb:Woher weißt du denn das. Und wenn du dir einen Mord an einem Kind von Seiten eines völlig normal tickenden Erwachsenen vorstellen kannst, dann ist es ja gut. Ich kanns halt nicht, und nur davon habe ich gesprochen.
@Tritonus
Aber dann sprichst du von einem anderen Fall.
Die Anklage hier lautet Totschlag


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 21:15
Falstaff schrieb:Wenn man Scham als die Angst versteht schlecht vor anderen dazustehen, ist das doch dasselbe?
Scham geht nach innen, Angst vor der Meinung anderer nach aussen. Meinst Du nicht, daß sie durch ihr Schweigen schlechter a steht, als würde sie zumindest versuchen zu erklären, wie das passiert ist ?
Irgendwie bleibe ich noch immer an der (zu) vollen Badewanne hängen, Täter versuchen ja Spuren zu verwischen, indem sie ihre Opfer reinigen, aber hier deutete von Anfang an alles auf sie als Täterin hin und das war ihr bestimmt auch klar.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

06.12.2018 um 22:20
Ich finde es bedauerlich das diese Frau nicht des Mordes angeklagt ist.
Der Kleine war arglos und hat ganz bestimmt nicht mir einem Angriff auf sein Leben gerechnet.
Warum hier so viele auf Affekt rumreiten...
das dauert ein Weilchen bis man jemanden erwürgt hat, da hat man schon noch kurz Zeit zum nachdenken ob man diese kranke Nummer jetzt voll durchzieht.


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07.12.2018 um 08:09
seli schrieb:Meinst Du nicht, daß sie durch ihr Schweigen schlechter a steht, als würde sie zumindest versuchen zu erklären, wie das passiert ist ?
Hängt davon ab , was passiert ist. Wenn sie den Jungen umgebracht hätte weil er sie irgendwie provoziert hat, würde sie evtl. ein wenig besser dastehen wenn sie redet - sowohl juristisch, als auch vor der Öffentlichkeit. Wenn sie den Jungen aus Eifersucht umgebracht hat, ist es besser für sie wenn sie schweigt - weil sie sonst nicht nur eine Mordanklage riskiert (wegen niederen Beweggründen), sondern auch in der Öffentlichkeit nicht unbedingt besser dasteht.


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07.12.2018 um 11:04
walter41 schrieb:Ich finde es bedauerlich das diese Frau nicht des Mordes angeklagt ist.
Der Kleine war arglos und hat ganz bestimmt nicht mir einem Angriff auf sein Leben gerechnet.
Warum hier so viele auf Affekt rumreiten...
das dauert ein Weilchen bis man jemanden erwürgt hat, da hat man schon noch kurz Zeit zum nachdenken ob man diese kranke Nummer jetzt voll durchzieht.
Und ich finde es anmaßend, dass manche Leute glauben, das besser beurteilen zu können, als die mit dem Fall befassten Juristen.

Sei dir sicher, dass die Staatsanwaltschaft auf Mord angeklagt hätte, hätte diese Möglichkeit bestanden.

Anscheinend war dem nicht so - und das wird seine Gründe haben.


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07.12.2018 um 11:31
cassandra71 schrieb:Und ich finde es anmaßend, dass manche Leute glauben, das besser beurteilen zu können, als die mit dem Fall befassten Juristen.

Sei dir sicher, dass die Staatsanwaltschaft auf Mord angeklagt hätte, hätte diese Möglichkeit bestanden.

Anscheinend war dem nicht so - und das wird seine Gründe haben.
Das sehe ich exakt genauso!


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07.12.2018 um 11:35
walter41 schrieb:Der Kleine war arglos und hat ganz bestimmt nicht mir einem Angriff auf sein Leben gerechnet.
Wir wissen nichts über den Tatverlauf. Sollten von daher mit Wörtern wie "bestimmt" vorsichtig umgehen.

Ansonsten empfehle ich einen Blick in folgendenden Kommentar Beitrag von gräfinzahl, Seite 50


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07.12.2018 um 12:45
walter41 schrieb:Ich finde es bedauerlich das diese Frau nicht des Mordes angeklagt ist.
Ein solches Strafverfahren ist ja kein Wunschkonzert der Öffentlichkeit.

Ich kann dennoch verstehen, dass man sich als Außenstehender eben eine solche Frage stellt: Warum wurde nicht wegen Mordes angeklagt?

Wie hier bereits geschrieben wurde (u.a. auch von mir), hat die StA ihre Gründe für eine Anklage (nur) wegen Totschlags gehabt. Insofern stelle ich mir vor, dass das Spurenbild und der Tatort einen entsprechenden Sachverhalt ergaben.

Dennoch fällt es als Außenstehenden nicht leicht sich vorzustellen, dass kein Mordmerkmal erfüllt sein soll bei der Tötung eines sieben Jahre alten Kindes. Mir geht es jedenfalls so.

Aber man dies so hinnehmen und man sollte sich davor hüten, hier Forderungen ins Blaue hinein (Anklage wegen Mordes) zu stellen. Insbesondere weil man den Sachverhalt im Detail gar nicht kennt. Berichterstattungen der Presse geben nur ein sehr oberflächliches und teilweise auch ein sehr ungenaues Bild vom bisher festgestellten Sachverhalt der StA.


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07.12.2018 um 13:26
Als ob das nicht relativ schnurz wäre, weswegen angeklagt wird. Entscheidend ist, was hinten raus kommt. Da braucht man sich doch nicht schon im Vorfeld aufzuregen.

Ich erinnere mich noch an den Fall der getöteten Dr. Gerda Basse, der auch hier diskutiert wurde, da war der Haftrichter von Mord ausgegangen, die Anklage lautete dann Totschlag und rausgekommen ist letztendlich Körperverletzung mit Todesfolge.


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07.12.2018 um 14:56
emz schrieb:Als ob das nicht relativ schnurz wäre, weswegen angeklagt wird. Entscheidend ist, was hinten raus kommt.
Hm, wie ist das eigentlich, könnte es bei einer Anklage wegen Totschlags auch zu einer Verurteilung wegen Mordes kommen?


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07.12.2018 um 15:07
cassandra71 schrieb:Hm, wie ist das eigentlich, könnte es bei einer Anklage wegen Totschlags auch zu einer Verurteilung wegen Mordes kommen?
Selbstverständlich. Sofern die Angeklagte im Verlauf der Verhandlung entsprechend belastende Äußerungen tätigt.


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07.12.2018 um 15:18
cassandra71 schrieb:Hm, wie ist das eigentlich, könnte es bei einer Anklage wegen Totschlags zu einer Verurteilung wegen Mordes kommen?
Aber sicher, da ist alles möglich.
In der Anklage ist erst mal nur das zusammengetragen worden, was man so an Beweisen und Zeugenaussagen gesammelt hat und auf eine Straftat gemäß der dort angeführten §§ schließen lässt. Zeugen müssen nun ihre bei der Polizei getätigten Aussagen nochmal wiederholen. Da kann es so manche Überraschung geben, wenn sie von Staatsanwalt, Verteidiger und Richter eindringlich befragt werden, denen nun die gesamten Akten zur Verfügung stehen und die so Ungereimtheiten erkennen können.


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07.12.2018 um 15:40
cassandra71 schrieb:Hm, wie ist das eigentlich, könnte es bei einer Anklage wegen Totschlags auch zu einer Verurteilung wegen Mordes kommen?
Ja. Das ist in § 265 StPO geregelt.

https://dejure.org/gesetze/StPO/265.html


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07.12.2018 um 19:07
Nachtrag zum zweiten Prozesstag (inzwischen fand bereits der dritte Prozesstag statt)

An diesem Verhandlungstag wurde die Zeugin, deren Aussage hier bereits veröffentlicht wurde, vernommen:
https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/gestaendnis-in-jva-killer-oma-hatte-verlustaengste-58650744.bil...

Konnte nur hier etwas zu dieser nunmehr erfolgten Zeugenaussage finden.

https://www.gschwaetz.de/2018/11/30/mitgefangene-von-elisabeth-s-erhebt-schwere-anschuldigung/
(es waren ferner Notärztin und Rettungssanitäter vernommen worden)
Bei Hofgang gesteht Elisabeth S. angeblich alles

Die Mitgefangene von Elisabeth S. erhob schwere Anschuldigungen gegen Elisabeth S.. Elisabeth S. soll der Mitgefangenen während eines Hofganges auf Nachfrage hin erzählt haben, dass sie den Jungen erwürgt haben soll.

Als die Mitgefangene nach den Angaben zur eigenen Person angab, zwei oder drei mal verurteilt worden zu sein,korrigierte Richter Roland Kleinschroth die Zeugin dahingehend, dass sie schon das fünfte Mal verurteilt wurde. Auf die Frage hin, ob sie wüsste, weswegen sie fünf mal verurteilt wurde, konnte sie nur ihr letzte Straftat, unerlaubtes Handeln und unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln- auflisten. Bezüglich der weiteren Straftaten sagte sie: „Es ist schon lange her. Ich weiß es nicht mehr.“

Zweifelhafte Zeugin

Die 27-jährige Mitgefangene gab im Zeugenstand an, dass ihre Mitgefangenen im Fernsehen den Fall von Elisabeth S. gesehen haben und ihr dann davon erzählt hätten. Im Juli 2018 habe sie bei einem Hofgang Elisabeth S. angesprochen, warum sie ein Kind getötet habe: „Sie war eiskalt und sagte: Wenn ich das Kind nicht haben kann, dann soll es keiner haben.“ Die Zeugin soll Elisabeth S. darauf hin beleidigt haben und bekam ein Disziplinarverfahren. In der Aussage des Disziplinarverfahrens sagte die Mitgefangene aus, sie habe den Fall im Fernsehen gesehen und deshalb Elisabeth S. angesprochen. Richter Kleinschroth hat die Zeugin daraufhin auf die Unstimmigkeit aufmerksam gemacht, dass sie zunächst ausgesagt hat, dass sie den Fall aus dem Fernsehen kenne, nun jedoch ausgesagt hat, dass Mitgefangene ihr von dem Fall erzählt hätten. Er fragte sie, was davon nun stimme. Die Antwort: „Ich weiß es nicht mehr.“ Laut der Zeugin soll Elisabeth S. ihr gegenüber geäußert haben, dass Kind „erwürgt“ zu haben. So teilte sie es dem Polizeibeamten mit, der ihre Aussagen mit einem Diktiergerät aufgenommen habe. Im Zeugenstand beharrte sie jedoch darauf, das Wort „erwürgt“ nie gesagt zu haben. In der Polizeiaussage steht auch, dass Elisabeth S. die 27-Jährige angegrinst haben soll, als sie es erzählte. Als der Richter die Mitgefangene fragte, ob Elisabeth nun gegrinst habe oder eiskalt war, antwortete sie: „Ich weiß es nicht mehr.“ Auch die Frage, ob sie jemandem von der Unterhaltung mit Elisabeth S. erzählt habe, konnte sie nicht beantworten.

Die Zeugin wurde vom Richter mehrfach darauf hingewiesen, sich strafbar zu machen, wenn sie eine Falschaussage macht. Sie blieb bei ihrer Aussage vor Gericht.

Die Zeugin wurde aus Fürsorge nicht vereidigt.
Ob der Staatsanwalt da weit kommt, wenn er seine Motivsuche auf dieser Aussage aufbaut, wir werden es sehen.


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07.12.2018 um 19:36
emz schrieb:Ob der Staatsanwalt da weit kommt, wenn er seine Motivsuche auf dieser Aussage aufbaut, wir werden es sehen.
Absolut unglaubwürdig, die Zeugin. Meiner Meinung nach hat die Angeklagte sich nicht gegenüber ihr geäußert, von "Grinsen" wollen wir gar nicht erst reden. Vielleicht täusche ich mich, aber mir kommt das wie Sprüche aus einem schlechten Krimi vor.


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07.12.2018 um 19:39
emz schrieb:In der Polizeiaussage steht auch, dass Elisabeth S. die 27-Jährige angegrinst haben soll, als sie es erzählte. Als der Richter die Mitgefangene fragte, ob Elisabeth nun gegrinst habe oder eiskalt war, antwortete sie: „Ich weiß es nicht mehr.“
Das wirkt aber auch ein wenig haarspalterisch - wenn jemand grinsend von einem Mord an einem Kind berichtet, kann man das durchaus auch als eiskalt auffassen. Natürlich wäre Grinsen auch eine Emotion und damit genaugenommen nicht "eiskalt" - aber es wäre eben keine angemessene Reaktion. Insofern ist zumindest das hier kein krasser Widerspruch für mich...
emz schrieb:Ob der Staatsanwalt da weit kommt, wenn er seine Motivsuche auf dieser Aussage aufbaut, wir werden es sehen.
Womöglich stehen dafür ja auch noch Aussagen zur Verfügung, die die Angeklagte kurz nach ihrer Verhaftung gemacht hat?


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07.12.2018 um 20:00
Falstaff schrieb:Insofern ist zumindest das hier kein krasser Widerspruch für mich...
Ich denke mal, wenn der Richter hier eindringlich hinterherfragt, dann wird das für ihn eben doch ein krasser Widerspruch sein. Auch wird in dem Artikel nicht der gesamte Wortlaut widergegeben worden sein und das Protokoll liegt uns auch nicht vor.
Falstaff schrieb:Womöglich stehen dafür ja auch noch Aussagen zur Verfügung, die die Angeklagte kurz nach ihrer Verhaftung gemacht hat?
Da kommt es ganz darauf an, was die Bildzeitung zu zahlen gedenkt.


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