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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

1.527 Beiträge, Schlüsselwörter: 2018, Kind Tot

Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 09:20
@stahlflug
Was bitte hat ein Beitrag von einem anderen Thread in einer anderen Rubrik bitte jetzt mit Kriminalität zu tun?


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 11:46
Falstaff schrieb:Ketzerische Frage: Was wäre wenn die Frau die Wahrheit sagen würde, die aber darin bestünde dass sie das Glück der jungen Familie zerstören wollte? Was wäre dadurch für die Eltern des Opfers gewonnen?
Sie müssten nicht mehr Tag und Nacht über das "warum" nachgrübeln.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 11:58
Ich denke es geht eher darum, dass man wissen möchte wie das eigene Kind die letzten Minuten/Stunden verbracht hat, auch wenn es noch so weh tut.
Das "Warum" wäre mir ziemlich egal und bringt das Kind nicht zurück.
Die Täterin wird in dem Zusammenhang nicht wichtig sein.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 12:13
Bluelle schrieb:Das "Warum" wäre mir ziemlich egal und bringt das Kind nicht zurück.
Dass es dir egal wäre, bedeutet nicht, dass das bei allen anderen Menschen auch so ist.
Mir z. B. wäre es nicht egal. Und so wie ich die Aussage der Mutter verstanden habe, ist es ihr ebenfalls nicht egal.

Nichts bringt das Kind zurück. Wenn das der Antrieb wäre, bräuchte man sich für gar nichts zu imteressieren.
Bluelle schrieb:Ich denke es geht eher darum, dass man wissen möchte wie das eigene Kind die letzten Minuten/Stunden verbracht hat, auch wenn es noch so weh tut.
Dieses Wissen bringt das Kind ebenfalls nicht zurück.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 12:20
gräfinzahl schrieb:Dass es dir egal wäre, bedeutet nicht, dass das bei allen anderen Menschen auch so ist.
Wieso gleich so aggressiv.
Mehr wie "ich glaube, ich denk usw".. kann ich eigentlich nicht bringen um das als mein Empfinden auszudrücken und impliziert ja eben gerade deshalb nicht, dass es anderen auch so geht.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

12.01.2019 um 15:48
Ich finde nicht, dass die Formulierung und mein Post insgesamt aggressiv war.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

13.01.2019 um 12:48
Die Eltern haben ja aus keiner Notlage heraus, sondern aus bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Für sie schien das eine win:win Situation zu sein, die ihnen etwas Freizeit ohne Kind verschaffte, das Kind aber in der Zeit gut betreut wussten, von jemand, der gerne Zeit mit Kindern verbrachte und auch Zeit hatte. Das kommt täglich 1000nde Male in Deutschland vor, innerhalb seiner Verwandtschaft, einer Instituion, einem Verein oder einem Babysitter, dass man sein Kind einfach jemandem anderen anvertraut. "Vertraut" - dazu muss ein Vertrauensverhältnis bestannden haben - die Leihoma passte ja auch schon seit geraumer Zeit auf und vermutlich hat sich das Kind auch die ganze Zeit wohlgefühlt. Hätten die Eltern an dem Nachmittag ein doofes Gefühl gehabt, hätten sie das Kind nicht dagelassen, weil sie ja nicht alleinerziehend auf dem Weg zum dringend benötigten Job waren, sondern auf dem Weg in die Freizeitgestaltung.

Ergo: Die Eltern müssen ein gutes Gefühl gehabt haben. Natürlich willst du als Elternteil eine Antwort auf das Warum - warum du so getäuscht wurdest, wieso diese Frau, die das Kind geliebt hat, es plötzlich tötet (das ist ja das drastischte, was du in dem Fall machen kannst) und wie es dazu kam, dass die Frau, die sich seit Jahren liebevoll mit deinem Kind beschäftigt, zu einer Mörderin/ Totschlägerin wurde. Vermutlich ist auch ein sehr banales oder gar bösartiges Motiv "ich konnte das Glück der Familie nicht mehr ertragen" oder so leichter erträglich, als nicht zu wissen, wie dein Kind umkam und warum. Besser, ein Motiv, das man nicht nachvollziehen kann, als keins. Es muss für die Eltern auch unertröglich sein, nicht zu wissen, wie es zu dieser Szene kam.

Zu der Frau: Ich denke im softeren Rahmen passiert so etwas ganz oft: Der Beruf, der einem ja auch im Idealfall Selbstbestätigung und v.a. Struktur, Kontakte und eine Aufgabe gibt, bricht weg. Ganz viele Rentner erleben dann nochmal einen "zweiten Frühling", kaufen ein Wohnmobil oder füllen diese Lücke "sinnvoll" - z.T. so ambitioniert, dass der Rentnerstress einsetzt - sie konnte das nicht und hier entstand sogar etwas Leerlauf, den sie zunächst konstruktiv füllen konnte.

Das nächste Umfeld brach weg - erst Mann, der Sohn weit weg. Sie versuchte das erst über das "Leihomakonstrukt" zu lösen und es klappte eine Zeit gut. Ole war in einem Alter, in dem Kinder dann auch ihren eigenen Kopf bekommen, gerne auch mal bei Freunden übernachten, im Verein/ Kirche etc. aktiv werden, es auch mal Übernachtungsparties gibt ... Sie werden insgesamt selbstständiger - das machte ihr vielleicht einfach Angst, in Zukunft noch alleiner dazustehen.

Die Aussagen der Freundinnen bei "Gschwätz" zeigen ja, dass es sich hier eher um Bekannte handelte - jeder von uns ist etwas schrullig und insbesonders das Thema "Geld ausgaben" und "Freizeitgestaltung" führt ja immer wieder zu Konflikten in Freundschaften. Da spielt ja auch eine (harsche) Bewertung der Freundinnen mit. Wir haben auch eine Freundin im Bekanntenkreis, die im Umkreis von 20km jedes Schnäppchen aufspürt - was für uns v.a. in finanzschwachen Phasen eine super Sache ist. Ihre Schnäppchenjägerei wurde ja eher als "peinlich" bewertet und auch einmalige Events wie ungepflegt Werbegeschenke hamstern wurden da ja ziemlich harsch abgetan. Das tut natürlich weh, v.a., wenn das der ganze Freundeskreis ist und man plötzlich die Ablehung spürt. Wenn man niemanden hat, um sich da darüber auszutauschen, kann daraus schnell eine größere Sache werden. So Rentner haben ja auch nahezu unbegrenzt Zeit, über solche Situationen nachzudenken. V.a. Frauen in dem Alter können auch sehr stutenbissig sein.

Ich denke, es handelt sich bei der Täterin um eine alte Frau, der zunehmen die Strukturen wegbrachen, was zu einem großen Frust führte und mit Sicherheit z.T. jenseits ihrer Kontrolle war - und der Junge war zur falschen Zeit am falschen Ort und diente da als Ventil der sich plötzlich entladenden Aggression. Kinder in dem Alter sind ja auch sehr direkt - vielleicht sagte er irgendwas, was der berühmte letzte Tropfen war.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

13.01.2019 um 13:15
@missmary
das sind viele gute und vielleicht auch treffende Gedanken

ich wundere mich nur über eines

Die Frau ist bisher offensichtlich nie strafffällig geworden.
Ob sie in jüngeren Jahren grob wurde, wenn ihr die Nerven versagt haben, wissen wir natürlich nicht

Aber, dass so eine Tat im Alter von 70 passiert....
vielleicht war es, wie du vermutest und sie hatte das Gefühl, mit dem Rücken an der Wand zu stehen.
Also: In meinem Lebe kommt nichts Gutes mehr! Ich bin 70 Jahre


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

13.01.2019 um 13:29
missmary schrieb:Wir haben auch eine Freundin im Bekanntenkreis, die im Umkreis von 20km jedes Schnäppchen aufspürt - was für uns v.a. in finanzschwachen Phasen eine super Sache ist. Ihre Schnäppchenjägerei wurde ja eher als "peinlich" bewertet und auch einmalige Events wie ungepflegt Werbegeschenke hamstern wurden da ja ziemlich harsch abgetan.


Diese "Schnäppchenjägerei" war für die TV vermutlich ein "Erfolgserlebnis".

Es würde mich interessieren, ob sie von ihrem Stundenlohn, den sie für Ole bekam, auch Speis und Trank (von dem Stundenlohn) für ihn mitfinanzieren musste, oder ob das von den Eltern extra bezahlt wurde, denn sie bat die Eltern ja häufig darum, für Ole Essen etc. mitzubringen.


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13.01.2019 um 13:39
P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist. Vermutlich erfahren wir aber Näheres über das Psychiatrische Gutachten.


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Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)

13.01.2019 um 13:54
FALKE29 schrieb:P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist. Vermutlich erfahren wir aber Näheres über das Psychiatrische Gutachten.
Habe mich über die SuFu bemüht, finde hierzu aber nichts zu einem Psychiatrieaufenthalt.
Vielleicht hilfst du mir, wo Entsprechendes nachzulesen ist. Danke


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13.01.2019 um 14:47
frauzimt schrieb:Die Frau ist bisher offensichtlich nie strafffällig geworden. Ob sie in jüngeren Jahren grob wurde, wenn ihr die Nerven versagt haben, wissen wir natürlich nicht
Meine persönliche Theorie ist, dass sie mit den massiv geänderten Lebensumständen nicht so gut klar kam. Sie war ja ursprünglich einmal verheiratet, Mutter, berufstätig ... Ich denke, ihr Leben bestand mal aus vielen Standfüßen: (1) Ehe (dadurch auch immer einen Ansprechpartner) - (2) Kind (auch da ergeben sich sehr viele soziale Kontakte) - (3) Freundschaften - (4) Beruf (der ja anstrengend war, aber ich denke, man bekommt von Patienten auch teilweise viel Dankbarkeit zurück) - (5) soziales Engagement (Kleiderkammer) - (6) vermutlich noch Hobbys.

Nun war der Mann tot, der Sohn weit weg, die Freundinnen nahmen sie als "komisch" wahr, die Berufstätigkeit und die damit verbundene Strukturierung, die Kontakte und die Arbeitszeit, über den Job in der Kleiderkammer weiß ich nicht mehr - auch über Hobbys.

Aber wenn man schaut, sind sehr viele ihrer sozialen Kontakte, im familiären, privaten und beruflichen Bereich komplett oder teilweise weggebrochen. Da sie ja einen sozialen Beruf hatte und auch aktiv soziale Kontakte herstellte (wie die Leihoma) kann man schon davon ausging, dass dieser Bereich für sie sehr wichtig war und nun plötzlich nicht mehr funktionierte, was so einem sich immer mehr steigernden Frust aufbaute. Leute im höheren Alter tendieren dazu, wieder impulsiver zu werden (bissl wie Teenager :-)). Vielleicht hat sie früher in der Situation ihren Mann angeschrien oder sich ausgesprochen - was auch immer sie tat, die Taktik gab es nicht mehr oder funktionierte nicht mehr. Es kann auch sein dass der Frust eher mit der Einsamkeit kam, wenn dein Leben noch viele Bereiche hat, ist es vermutlich schon so, dass, wenn einer nicht läuft, die anderen das "kompensieren" und sich so großer Frust gar nicht bildet.
FALKE29 schrieb:Diese "Schnäppchenjägerei" war für die TV vermutlich ein "Erfolgserlebnis". Es würde mich interessieren, ob sie von ihrem Stundenlohn, den sie für Ole bekam, auch Speis und Trank (von dem Stundenlohn) für ihn mitfinanzieren musste, oder ob das von den Eltern extra bezahlt wurde, denn sie bat die Eltern ja häufig darum, für Ole Essen etc. mitzubringen.
Es kann sein, dass das "Schnäppchenjagen" wirklich etwas war, in dem sie Bestätigung fand. Sehr üppig werden ihre Einkünfte nicht gewesen sein, gerade, als nach dem Tod des Mannes dessen Rente wegbrach. Ich denke, sie kam über die Runden, konnte sich vermutlich auch "kleinen Luxus" (Tasse Kaffee mit Freundinnen) leisten, musste aber das große Ganze sorgfältig im Auge behalten.

Das mit dem Essen kann auch daran liegen, dass das Kind ein wenig "schneikig" war. Es gibt immer wieder Kinder, die nur das essen, was sie von daheim kennen. Da ist es einfacher, die bringen es mit (erlebe es immer wieder bei Besuchskindern). Oder falls er so typisches "Kinderessen" aß, wie z.B. Frühstücksflocken am Morgen. Die bekommt man als Erwachsener nicht runter und sie werden auch schnell weich.
FALKE29 schrieb:P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist. Vermutlich erfahren wir aber Näheres über das Psychiatrische Gutachten.
Das ist das erste Mal, dass ich davon höre. Hast du eine Quelle?


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13.01.2019 um 15:28
missmary schrieb:Sehr üppig werden ihre Einkünfte nicht gewesen sein, gerade, als nach dem Tod des Mannes dessen Rente wegbrach.
Einfach bloß so wegbrechen, tut die Rente jetzt auch nicht. Da bekommt die Witwe durchaus Anteile ausgezahlt. Durch den Tod des Ehepartners verringern sich die Lebenshaltungskosten.


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13.01.2019 um 15:41
missmary schrieb:FALKE2 schrieb:P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist. Vermutlich erfahren wir aber Näheres über das Psychiatrische Gutachten.

Das ist das erste Mal, dass ich davon höre. Hast du eine Quelle?
Ich habe es anfangs - bzgl. der Vita über die TV - in einem o.a. Link / Zeitung gelesen.
Vermutlich war es nach dem Tode / Verlust ihres Mannes.


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13.01.2019 um 16:18
emz schrieb:FALKE29 schrieb:
P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist. Vermutlich erfahren wir aber Näheres über das Psychiatrische Gutachten.
Habe mich über die SuFu bemüht, finde hierzu aber nichts zu einem Psychiatrieaufenthalt.
Vielleicht hilfst du mir, wo Entsprechendes nachzulesen ist. Danke
FALKE29 schrieb:P.S. Auch wäre interessant in Erfahrung zu bringen, warum und in welchem Zeitraum, die TV einst in der Psychiatrie gewesen ist.
FALKE29 schrieb:Ich habe es anfangs - bzgl. der Vita über die TV - in einem o.a. Link / Zeitung gelesen.
Vermutlich war es nach dem Tode / Verlust ihres Mannes.
@FALKE29
@emz
Hierzu ganz kurz: Es gibt auch die Möglichkeit eines zeitlich begrenzte Aufenthaltes auf einer ambulanten Station.
Das heisst, dass die Patienten morgens abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht werden.
Es handelt sich um einen therapeutisch begleiteten Tagesaufenthalt. Vielleicht war das hier so?
Die Patienten lernen über ihre Probleme zu sprechen. Ihnen werden Wege zur Entspannung, Stressbewältigung gezeigt und die Medikamente werden abgestimmt. Eine stationäre Einweisung ist nicht nötig, da die Menschen selbständig sind. Man schaut aber genau, welche Störungen vorliegen und welche Unterstützung weiterhin nötig ist.
missmary schrieb:Meine persönliche Theorie ist, dass sie mit den massiv geänderten Lebensumständen nicht so gut klar kam.
@missmary
Ja, das hast du sehr gut in deinem Post beschrieben.
Vielleicht war es so.
Dennoch vermute ich, dass darüber hinaus ein weiterer Faktor gewirkt haben könnte.
Ich weiss nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke.

Wir wissen ja nicht, an welcher Halsverletzung das Kind gestorben ist.

Ich hab mir von Anfang an vorgestellt, dass sie den Kehlkopf des Kindes eingedrückt hat. Ich stelle mir vor, dass Kinder in dem Alter am Hals zart sind- also sehr verletzlich.

Oder hat sie das Kind tatsächlich gewürgt, bis es tot war?

Im ersten Fall wollte sie das Kind verletzen, nicht töten.
Im zweiten wollte sie das Kind (in dem Augenblick) töten.


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13.01.2019 um 16:30
frauzimt schrieb:Im ersten Fall wollte sie das Kind verletzen, nicht töten.
Im zweiten wollte sie das Kind (in dem Augenblick) töten.
Da hast du schon Recht und es ist eventuell eine Affekthandlung gewesen, die sie selbst nicht kommen sah. Da hat sich etwas entladen, dass sie eventuell verdrängt hat - aber in dem Moment, wo körperliche Gewalt im Spiel war, war die Grenze überschritten bzw. die Entladung unkontrollierbar

Ich stelle mir das etwas vor wie einen chlorischen Anfall, wo man währenddessen jegliche Hemmung verliert - vielen dieser Leute tut es ja im Nachhinein leid. In dem Moment haben ja auch alle Kontrollmechanismen in ihr versagt - einen siebenjährigen zu töten braucht ja zumindest viele Sekunden, in denen sie nicht mehr zur Besinnung kam. Auch danach wurden ja keine Rettungsmaßnahmen mehr von ihr eingeleitet.


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13.01.2019 um 16:59
frauzimt schrieb:Hierzu ganz kurz: Es gibt auch die Möglichkeit eines zeitlich begrenzte Aufenthaltes auf einer ambulanten Station.
Das heisst, dass die Patienten morgens abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht werden.
Es handelt sich um einen therapeutisch begleiteten Tagesaufenthalt.
Vielleicht war das hier so?
Die Patienten lernen über ihre Probleme zu sprechen. Ihnen werden Wege zur Entspannung, Stressbewältigung gezeigt und die Medikamente werden abgestimmt. Eine stationäre Einweisung ist nicht nötig, da die Menschen selbständig sind. Man schaut aber genau, welche Störungen vorliegen und welche Unterstützung weiterhin nötig ist.
Sag du, ob das vielleicht so war.

Ich bin noch lange nicht so weit. Denn meine Frage war erstmal, wo überhaupt etwas zu einem Psychiatrieaufenthalt geschrieben steht. Also ob es den überhaupt gegeben haben könnte, in welcher Form auch immer.


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13.01.2019 um 17:18
emz schrieb:Sag du, ob das vielleicht so war.
Hier wurde diskutiert, ob sie eine zeitlang stationär aufgenommen war.
Ich habe berichtet, dass es auch ambulante Einrichtungen gibt. Die Patienten werde dort nur tagsüber betreut.
Nicht mehr, nicht weniger.


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13.01.2019 um 17:33
frauzimt schrieb:Hier wurde diskutiert, ob sie eine zeitlang stationär aufgenommen war.
Da haben wir noch nichts, bislang noch keine belastbare Quelle, ob die Angeklagte überhaupt in irgendeiner Behandlung war, aber wir machen gleich so ein Fass auf, wie denn das abgelaufen sein könnte. Vielleicht doch erst mal abwarten, bevor wir ihr schon mal möglicherweise irgendwelche psychische Krankheiten unterstellen?


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13.01.2019 um 17:34
frauzimt schrieb:Oder hat sie das Kind tatsächlich gewürgt, bis es tot war?

Im ersten Fall wollte sie das Kind verletzen, nicht töten.
Im zweiten wollte sie das Kind (in dem Augenblick) töten.
Sie hat den Jungen erwürgt. Daran hat sich nichts geändert, auch wenn du die Tötungsart regelmäßig hervorholst und anzweifelst.


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