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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

2.071 Beiträge, Schlüsselwörter: Vermisst, Spanien, Leipzig, 2018, LKW, Trampen, Marokko, Amberg, Sophia L

Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 22:53
@Dwill

Och, seriöse Journalisten setzen keine Falschbehauptungen in die Welt, das tut nur die Krawallpresse.


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 22:54
@Dwill Journalist? Prima. Dann fragen Sie doch bitte bei der nächsten Pressekonferenz der Polizei, wie wohl das Verfahren gewesen wäre, wenn die Familie nichts weiter unternommen hätte. Oder wissen Sie etwas darüber?


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 23:03
Dwill schrieb:Nein. Aber wo denkst du kluges Köpfchen denn hin? Dass Journalisten mit zig schriftlichen Bestätigungen durch das Internet browsen, um Hobby-Ermittler etwas zu beweisen? *facepalm*
na offenbar browsen sie im Internet, um sich an Hobbyermittlungen zu beteiligen ohne was zu beweisen.....


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 23:09
@hoptimistin

Es handelt sich da um den Beginn ÖFFENTLICHEN Fahndung, und wohl durch die Landespolizei Sachsen, nicht durch das BKA. Ob vorher nicht bereits interne Suchmaßnahmen, etwa nach Maut- und GPS-Daten, stattgefunden haben, ergibt sich aus dem Plakat nicht.

Ich finde es schon etwas merkwürdig, wie hier mit Hingabe versucht wird, irgendwelche Anzeichen für ein Fehlverhalten der Polizei zu finden. Vielleicht gibt es Polizeiversagen, aber dann möchte ich da echt endlich mal Ross und Reiter genannt haben statt vage Andeutungen, Vermutungen, Unterstellungen. Fehlt nur noch, dass demnächst in einer einschlägig bekannten Zeitung die Schlagzeile erscheint „Sophia musste sterben, weil Polizei zu langsam war“.


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 23:10
Andante schrieb:seriöse Journalisten setzen keine Falschbehauptungen in die Welt, das tut nur die Krawallpresse.
Wie kommst du auf Falschbehauptung? Oder auf Krawallpresse? Kann man so ganz ohne Quelle auch nicht einfach behaupten

@hoptimistin in dem Flyer wird das Hermsdorfer Kreuz auch als letztes Lebenszeichen/Spur angegeben


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 23:24
Andante schrieb:Fehlt nur noch, dass demnächst in einer einschlägig bekannten Zeitung die Schlagzeile erscheint „Sophia musste sterben, weil Polizei zu langsam war“.
Das hat kein Mensch behauptet, auch die Familie in ihrem offenen Brief nicht. Was “einschlägig bekannte Zeitschriften“ evtl daraus machen, kann ja wohl kein Grund sein, Versäumnisse nicht zu benennen. Was die Familie beklagt, ist doch eindeutig und nachvollziehbar


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Malai
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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

30.06.2018 um 23:27
Egi schrieb:Jetzt könnte man darüber streiten, ob die Fahr- und Wohnkabine eines LKW bei einem Fernfahrer Wohnungseigenschaften hat.
Das ist unstreitig der Fall, wenn die Schlafkabine als solche genutzt wird (siehe Kommentierung zu § 102 StPO)

https://books.google.de/books?id=bSM6DwAAQBAJ&pg=PT148&lpg=PT148&dq=LKW+schlafkabinen+wohnung+stpo&source=bl&ots=dFbcq6a...


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30.06.2018 um 23:35
Nev82 schrieb:Was die Familie beklagt, ist doch eindeutig und nachvollziehbar
Bei allem Respekt und Empathie für die Familie: es ist für mich nicht eindeutig oder nachvollziehbar. Dazu hätten die Versäumnisse der Polizei klar genannt werden müssen. Der 'offene Brief' an die Polizei ist zu pauschal. Das zeigt sich ja auch hier im Forum. Wir spekulieren hier auf den letzten 2 oder 3 Seiten wann, wer, wo, welche Informationen hatte und aktiv hätte werden müssen.


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Butzeller
ehemaliges Mitglied

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30.06.2018 um 23:41
@edli21

Ich möchte dir zustimmen. Und ich füge hinzu, auch bei allem Beileid und Verständnis, aber soetwas muss man auch nicht in einem offenen Brief äußern. Damit trifft man nämlich auch all jene, die es besser bzw. richtig machen. Und ich bin der festen Überzeugung, dass dies die meisten sind.
So, mit den Äußerungen in einem offenen Brief, hätte der Bruder auch nicht später den Brief relativieren müssen und den Vorwurf gezielter adressieren.


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01.07.2018 um 00:04
Radegunde schrieb: Aber selbst falls das mit der Durchsuchung nicht so einfach sein sollte, hätte die Polizei dennoch ab Freitagabend an dem LKW sein können. Mindestens zu einer Zeugenbefragung. Und falls sie in so einer Situation etwas Seltsames bemerken, gilt "Gefahr im Vollzug".
Da haben wir keinen Dissens. Welcher polizeiliche Aufwand dafür notwendig gewesen wäre, vermag ich nicht einzuschätzen.
Dwill schrieb:Du hast den schnellen zusammen geschriebenen Flyer und ich bin von der Presse.
Es ist ziemlich normal, dass unterschiedliche Quellen unterschiedliche Informationen enthalten. Der Flyer stimmt nicht mit späteren Medienberichten überein. Und um die Streubreite zu erhöhen, legt man sich nicht so fest und lässt es mehr offen. Schließlich werden Zeugen gesucht.
Andante schrieb:Och, seriöse Journalisten setzen keine Falschbehauptungen in die Welt, das tut nur die Krawallpresse.
Auch die seriösen Journalisten setzen Falschbehauptungen in die Welt. Nicht absichtlich. Aber fahrlässig. Und manchmal auch unvermeidbar, weil sie es nicht besser wissen können und könnten.
Malai schrieb:Das ist unstreitig der Fall, wenn die Schlafkabine als solche genutzt wird (siehe Kommentierung zu § 102 StPO)
Ob das "unstreitig" ist, lasse ich mal dahingestellt. Man kann sie als Wohnung betrachten. Entscheidender ist hier aber die "Gefahr im Verzug". Und die wäre hier in diesem Falle gegeben gewesen. Unstreitig.
Butzeller schrieb:So, mit den Äußerungen in einem offenen Brief, hätte der Bruder auch nicht später den Brief relativieren müssen und den Vorwurf gezielter adressieren.
Das war wohl nicht ganz glücklich. In der Tat. Allerdings sehe ist die Kritik so verhalten (und nicht "pauschal") formuliert, dass man wohl bewusst keine Adressierung vornehmen wollte. Es wird Mitmenschlichkeit eingefordert, darum geht es vorrangig. Der Brief ist wohl Teil der Trauerarbeit, aber ich sehe auch ein öffentliches Interesse darin, Kritik offen zu üben.

Davon abgesehen ist aber nie behauptet worden, die Polizei habe ein Mitschuld am Tod von Sophia. Dafür sehe ich keine Anhaltspunkte. Und es liegt im polizeilichen Ermessen, wie ein Vermisstenfall gehandhabt wird. Da gibt es einen Spielraum. Meiner Ansicht nach hätte die Polizei schneller handeln können. Aber nicht müssen.


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summerdreem
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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

01.07.2018 um 00:11
Bevor sie als vermisst registriert wurde durch ihre Verwandtschaft, Freunde, also die sie erwarteten, war sie ja laut Ermittlern wohl schon tot. Als Verwandter, Freund will man seinen Angehörigen ja genau davor bewahren, daß war aber in diesem Fall gar nicht möglich. Ich glaube, daß ist das fatale an so einem Mordfall, daß man eigentlich nichts machen kann.


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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

01.07.2018 um 00:18
Monstra schrieb:Das war wohl nicht ganz glücklich. In der Tat. Allerdings sehe ist die Kritik so verhalten (und nicht "pauschal") formuliert, dass man wohl bewusst keine Adressierung vornehmen wollte. Es wird Mitmenschlichkeit eingefordert, darum geht es vorrangig.
Wenn man den offenen Brief so auffasst, also als Mitteilung darüber, man sich subjektiv als Angehörige mehr Empathie seitens der Polizei gewünscht hätte, ist das ja auch in Ordnung.

Der Brief tut aber mehr: er bietet, wohl unbeabsichtigt, in seiner Pauschalität dem Leser Projektionsfläche für allerhand Phantasien, was bei der Polizei wohl schiefgelaufen sein könnte. Die vielen hier von den usern dazu geäußerten Vermutungen sind ein Paradebeispiel dafür. Und dieser Effekt des Briefes ist eben unglücklich.


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summerdreem
ehemaliges Mitglied

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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

01.07.2018 um 00:41
@Andante
So ein Verlust ist schmerzlich, da wird jemand plötzlich aus dem Leben gerissen und das ist ein Schock. Es ist für mich nachvollziehbar, daß man voelleicht an Beamte geraten ist, die aus für sie und auch mich nachvollziehbaren Gründen bei einer 29 Jährigen, die öffter trampt, nicht die Welt in Bewegung setzen. Man muß sich doch mal in diese Situation reinversetzen, wenn man noch nicht weiss, wie es ausgegangen ist. Das ist ein erwachsener Mensch, der gerne mal trampt, noch nicht angekommen. Das isr beunruhigend für die Verwandten, aber was soll so eine Behörde draus schliessen? Was soll die denn ohne konkrete weiteren Details in dem Fall machen. An dem Abend die komplette Strecke abfahren? Das ist laut hier schon oft genug erwähnter Vorgabe bei Kindern und bei Menschen, die gesundheitlich so angeschlagen sind, daß Gefahr für ihr Leben in Gefahr ist vorgegeben sowie für Menschen, die psychisch krank sind wie z.B. Demenz der Fall.
Ich finde es eher schlimm, daß 14 jährige sich des nächstens aufhalten können, wo sie wollen, ohne das ihre Erziehungsberechtigten da noch Einfluß drauf nehmen, und wenn was passiert, dann müssen auch die Ermittler ran. Eine 29jährige ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich und es nicht richtig, daß sie getötet wird, aber es gibt nun mal so Leute, egal wo sie her kommen. Kinder mit 14, die einem entglitten sind, da ist für meinen Eindruck auch nicht die ermittelnde Behörde Schuld oder sonst wer, sondern die sind schlicht noch nicht erwachsen und ordnen Situationen auch noch nicht vollumpfänglich ein wie ein Erwachsener und deshalb bedürfen sie den Schutz und der Anleitung eines Erwachsenen, der sie vor Gefahren bewahrt.
Die ermitteldenden Behörden können keinen erzieherische Funktion übernehmen, auch Empathie ist nicht deren Aufgabengebiet, sondern die ermitteln, wenn sich für die eine Straftat abzeichnet. Kann ja schleppend sein, macht aber jeder so seinen Job, wenn er sich mal an die Nase fasst.
Wenn ich für meinen Erguss gesperrt werde, so soll es sein.


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01.07.2018 um 00:58
Andante schrieb:Der Brief tut aber mehr: er bietet, wohl unbeabsichtigt, in seiner Pauschalität dem Leser Projektionsfläche für allerhand Phantasien, was bei der Polizei wohl schiefgelaufen sein könnte. Die vielen hier von den usern dazu geäußerten Vermutungen sind ein Paradebeispiel dafür. Und dieser Effekt des Briefes ist eben unglücklich.
Ich habe mir schon während der Suche meine Gedanken über die Effektivität der Polizei in Leipzig gemacht. Das Hintergrundwissen zum Fall AlBakr war mir noch in schlechter Erinnerung und ich denke, eine "behäbig" arbeitende Polizeidienststelle ist schon ein wichtiger Faktor.

In der Situation bis Montag-Dienstag wusste man ja gar nicht, ob Sophia vielleicht noch irgendwo lebt und von daher war höchste Eile geboten. Dass sie nach Meinung einiger Menschen "selbst schuld" oder "mit schuld" war, spielt dabei wirklich keine Rolle. Die Polizei selbst warnt vor dem Trampen - und dann plötzlich soll es nicht mehr gefährlich genug sein?? Das ist ein Widerspruch.

Dass der Bruder und die FreundInnen den Täter ermitteln konnten, zeigt, dass es möglich war. Und warum sollte der sächsischen Polizei denn nicht gelingen, was eine Gruppe von intelligenten Menschen schafft? Ich traue es der Polizei sogar zu, das noch etwas schneller zu schaffen. Insofern wäre es im Rahmen des Möglichen gewesen, den Täter bereits am Freitagabend persönlich und noch in Deutschland zu kontaktieren. Ob man dann etwas bemerkt hätte, wäre eine andere Frage gewesen. Es wäre aber in dieser Situation eine solide Chance, um ein eventuell entführtes Mädchen aufzufinden, oder zumindest eine Leiche zu sichern, wenn es zum Schlimmsten gekommen sein sollte.

Das sind natürlich Hypothesen, da ich ja die Fakten nicht kenne. Aber Spekulationen sind es keineswegs, denn ich habe anhand der bekannten chronologischen Ereignisse nachgewiesen, was möglich gewesen wäre.

All dies ist durchaus für die Öffentlichkeit interessant und sollte besonders für helfende Familienmitglieder bekannt sein. Wenn ich weiß, dass die Polizei erstmal über das Wochenende nichts tut, dann würde ich natürlich auch alles mir Mögliche versuchen, um meine Tochter oder meine Schwester selbst wiederzufinden und zwar schnell und lebend.

@hoptimistin Das ist ebenfalls eine tragische Geschichte. Habt Ihr denn der Polizei ein Feedback gegeben?


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summerdreem
ehemaliges Mitglied

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Vermisste Sophia L. in Spanien tot aufgefunden

01.07.2018 um 00:59
Außerdem glaube ich, daß dieser Täter schon mehr Taten begangen haben könnte. Laut einem Bezahlbeitrag der Bild, den ich hier schon aufgrund der Bezahlfunktion nicht verlinke, fährt er laut seinem Arbeitgeber mit einem ˋLKW-Diplom´ schon drei Jahre durch Europa. Ich bekomme da Assoziationen zum Fall Carolin G. Und da würde die Nationalität des Fahrers und ds Trampverhalten des Opfers überhaupt keine Rolle spielen, sondern läge alleine in der Persönlichkeit des Täters.


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01.07.2018 um 01:03
@summerdreem

Stimmt, die Polizei hat es jeden Tag mit sehr vielen Menschen zu tun, die unterschiedliche Probleme und Bedürfnisse haben. Es ist sicher nicht einfach, da für jeden immer die richtige Art der Ansprache zu finden, wenn zusätzlich die eigentliche Ermittlungsarbeit und der Schreibkram drücken.

Da passieren wie in jedem Beruf, auch Fehler bzw. Hilfesuchende fühlen sich falsch angesprochen. Wenn da Fehler sind, gehören die abgestellt. Dazu müsste man aber wissen, um welche Fehler es geht und wo sie aufgetreten sind, wobei, richtig, die Polizei nicht vorrangig erzieherische bzw. psychologische Aufgaben im Sinne einer Opferhilfe hat.


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01.07.2018 um 01:10
summerdreem schrieb:Die ermitteldenden Behörden können keinen erzieherische Funktion übernehmen, auch Empathie ist nicht deren Aufgabengebiet, sondern die ermitteln, wenn sich für die eine Straftat abzeichnet. Kann ja schleppend sein, macht aber jeder so seinen Job, wenn er sich mal an die Nase fasst.
Falsch. Empathie gehört zu deren Beruf. Weil nämlich Zeugen oder Verhörte blocken, wenn man sie unsensibel behandelt. Das hat nichts mit einer psychologischen Betreuung zu tun. Im Übrigen sollte Menschlichkeit einfach ein Standard sein.


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01.07.2018 um 01:14
Radegunde schrieb:Falsch. Empathie gehört zu deren Beruf. Weil nämlich Zeugen oder Verhörte blocken, wenn man sie unsensibel behandelt.
Es geht hier nicht um die Behandlung von Zeugen oder Tatverdächtigen, sondern um die von Anzeigerstattern bzw. Personen, die sich um Hilfe an die Polizei wenden.


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